Kurze Wege zum Bahnsteig

Björn Wohlert berichtet über zwei Zugänge für S-Bahnhöfe. Björn Wohlert berichtet über zwei Zugänge für S-Bahnhöfe. Foto: as

Wittenau – Zwei sind besser als einer. Doch noch haben in Reinickendorf einige S-Bahnhöfe nur einen Zugang. Immerhin: auf der S-Bahnlinie S25 sollen ab 2019 die Bahnhöfe Eichborndamm und Alt-Reinickendorf jeweils einen zweiten Ein- und Ausgang erhalten. Dazu wurde bereits vor Monaten eine so genannte Planungsvereinbarung zwischen der Bahn und dem Senat geschlossen, wie Björn Wohlert (CDU) mitteilt. Der Ortsvorsitzende von der Wittenauer CDU berichtet, für die Station Eichborndamm ist eine Unterführung geplant.

Auf diese Weise wäre der Bahnsteig sogar von beiden Seiten des Bahndamms aus erreichbar. Das bedeutet kurze Wege für S-Bahnfahrgäste, die von der General-Barby-Straße und vom Fußweg Im Hufenschlag zur Station wollen.

„Auch für Ältere und Gehbehinderte im Wohnviertel rund um die Waldstraße und die Pannwitzstraße wird der S-Bahnhof damit deutlich leichter erreichbar“, sagt Wohlert. Auch für Alt-Reinickendorf ist bereits seit Längerem ein zweiter Zugang fest vorgesehen. Er wird die nördliche Seite des Bahndamms mit dem Bahnsteig verbinden.

Bereits in Planung ist ein Zugang zur Flottenstraße, sagt Wohlert, der in engem Kontakt mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, Peter Buchner, steht. Geduld braucht es beim Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik. Zwei Ein- und Ausgänge erhält der Bahnsteig erst mit seiner Verlegung. Geplant ist, ihn näher an die gleichnamige U-Bahnstation heranzubringen. Wohlert glaubt, dass die Verlegung des Bahnsteigs nicht vor 2023 kommt. as

Letzte Änderung am Mittwoch, 28 Juni 2017 11:44

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