Lärm im Grünen Fuchs

Mathias Adelhoefer mit Schülern beim Tag gegen Lärm vor dem Grünen Fuchs. Mathias Adelhoefer mit Schülern beim Tag gegen Lärm vor dem Grünen Fuchs. Foto: ak

Tegel – Was ist eigentlich Lärm? Wo ist es am lautesten in Reinickendorf? Diese und weitere Fragen wurden am Projektnachmittag zum 20. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day – am 26. April von Reinickendorfer Schülern im Grünen Fuchs, der Reinickendorfer Geschäftsstelle von Bündnis90/Die Grünen, beantwortet. Die Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.) möchte auf die Ursachen von Lärm und seine Wirkungen aufmerksam machen und zielt darauf ab, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Die Sensibilisierung in Bezug auf die Lärmproblematik und die Verbreitung des Wissens um Ursachen sowie soziale und gesundheitliche Folgen des Lärms sind elementare Bausteine des Tages gegen Lärm. Denn Lärm hat nicht nur eine schädliche Auswirkung auf die Gesundheit, sondern auch auf die Konzentration und Leistungsfähigkeit. Die Kinder und Jugendlichen malen an diesem Projektnachmittag im Grünen Fuchs, was Lärm für sie bedeutet: Zu sehen sind Flugzeuge, Autos, S-Bahnen, Bauarbeiten, Waschmaschinen und schreiende Menschen. Im Gegensatz dazu stehen für die Jugendlichen angenehme und natürliche Geräusche wie singende Vögel, spielende Kinder, lachende Menschen und Wind.

Besonderen Spaß haben die Schüler und Schülerinnen mit den Stimmgabeln, mit denen sie Schallwellen im Wasser messen. Sie zeichnen auch sogenannte Laut-und-Leise-Bilder, die daraufhin von der Gruppe als laut oder leise identifiziert werden. Der Kurt-Schumacher-Platz, das Märkische Viertel und die Residenzstraße, an der am Tag zuvor Lautstärken-Messungen durchgeführt wurden, gelten für die Jugendlichen als die lautesten Orte in Reinickendorf. ak

Letzte Änderung am Freitag, 12 Mai 2017 12:01

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Meldungen kurz & knapp

Verkehr | Mobilität | Umwelt

Fahrbahn Buddestraße

Bezirk – Vom 18. September bis zum 16. Oktober wird die Fahrbahnfläche der Brunowstraße zwischen Buddestraße und Berliner Straße instand gesetzt. Während der Baumaßnahmen ist eine Vollsperrung der Brunowstraße auf dem genannten Abschnitt erforderlich. Autofahrer sowie die Buslinie 133 werden über die Buddestraße und Veitstraße zur Berliner Straße erfolgen. Die Baukosten betragen 96.894 Euro.  

Gesunder Schlaf

Märkisches Viertel – Schlafprobleme können auf lange Dauer für den Betroffenen sehr belastend sein. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Sorgen über Stress bis zu den Lebensgewohnheiten. Am 17. Oktober hält die Pädagogin und Therapeutin Rike Schulz von 18 bis 20 Uhr einen Vortrag zu dem Thema im Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Reinickendorf, Günter-Zelma-Haus, Eichhorster Weg 32, bei dem den Teilnehmern Übungen nahgebracht werden. Die Kosten betragen 3 Euro (ermäßigt 2 Euro). Weitere Infos und Anmeldung unter Tel. (030) 416 4842.  

Teilnahme bei der Aktion „Du und Dein Verein“

Bezirk – 1.000 gemeinnützige Vereine haben sich unter www.ing-diba.de/verein bei der Aktion „Du und Dein Verein“ registriert. Auch der BFC Alemannia ist dabei, und die Vereinsmitglieder hoffen, dass bis zum 7. Oktober genügend Stimmen zusammenkamen, damit der Verein eine Spende von 1.000 Euro erhält. Diese soll für neues Sportequipment für die Jugendmannschaften eingesetzt werden. Weitere Infos unter www.ing-diba.de/verein oder https://bfc-alemannia-1890.de  

Schettig setzt ein Zeichen

Reinickendorf – Der Fehlstart in die Kegel-Oberliga ist ausgebügelt, die Kegler der SG Alemannia/SCC/Amicitia landeten im zweiten Saisonspiel den ersten Sieg. Gegen den Außenseiter Rot-Gold war der Erfolg mit 3:0 Punkten und 3534:3452 Holz eindeutig. Alemannias Jüngster Oliver Schettig setzte mit 927 Holz bei 120 Wurf gleich ein deutliches Zeichen und war mit 26 Neunen auch Bester dieser Begegnung. Ihm am nächsten kam mit 903 Holz Bernd Krüger. Hier bahnt sich ein Generationswechsel an, der Mittdreißiger Schettig ist nur halb so alt wie der in den letzten Jahren unerreichte Krüger.  

Drei kommen durch

Bezirk – Die Fußballer der Füchse Berlin, Frohnauer SC und 1. FC Lübars haben den Sprung in die 3. Hauptrunde im Berliner Pilsner-Pokal geschafft. Ausgeschieden ist dagegen der Nordberliner SC mit einem 0:3 bei Eintracht Mahlsdorf. Die Füchse gewannen am vergangenen Sonnabend 6:0 bei der VSG Rahnsdorf, Philipp Trampisch, Tugay Adigüzel (2) und der eingewechselte Martin Urbanski (2) erzielten bei einem Rahnsdorfer Eigentor die Treffer. Der Frohnauer SC setzte sich am Sonntag nach Toren von Adrian Domke, Dustin Gundlach (je 2), Sebastian Lemgau und Trevor Winkelmann mit 6:2 gegen den SV Schmöckwitz-Eichwalde durch. Und auch der 1. FC Lübars steht nach einem 3:1 bei Stern Kaulsdorf (Lukas Longardt, Andre Runau und Markus Ring trafen) in der Runde der letzten 32, die am 4./5. November ausgetragen wird.  

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