Gefährliche Kreuzung

Anwohner Ulrich Boldt demonstriert, wie eng der Stolpmünder Weg ist. Anwohner Ulrich Boldt demonstriert, wie eng der Stolpmünder Weg ist. Foto: as

Heiligensee – „Ich habe 110 Unterschriften gesammelt. 95 Prozent der Anwohner wollen eine sichere Kreuzung“, sagt Ulrich Boldt. Der seit 25 Jahren am S-Bahnhof Heiligensee lebende Boldt hat sich an das Bezirksamt gewandt. Er will erreichen, dass ein Parkverbot vor der Einmündung des Stolpmünder Wegs in die Ruppiner Chaussee eingerichtet wird. Durch die parkenden Fahrzeuge sei die Kreuzung schwer einsehbar. „Die Situation ist gefährlich“, hat der ältere Herr in einem Briefwechsel mit dem Bezirksamt erklärt. Warum ist an der Kreuzung für den Stolpmünder Weg nicht ein einseitiges Parkverbot möglich, fragt er. Der zuständige Stadtrat Sebastian Maack von der AfD verweist auf Anfrage der RAZ auf die fehlenden rechtlichen Möglichkeiten. So habe es 2016 nur einen Unfall „mit geringem Sachschaden im nicht-fließenden Verkehr“ gegeben. „Das Bezirksamt darf nicht willkürlich Parkverbote einrichten“, sagt Maack. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) erlaubt Halteverbote nur, wenn „die Verkehrssicherheit, die Flüssigkeit des Verkehrs oder der öffentliche Personennahverkehr es erfordert“. Ursache für das Parken an der Kreuzung ist offenbar der Wunsch vieler Pendler, das Auto möglichst nah am S-Bahnhof abzustellen. Weil seit einem halben Jahr rund um den Bahnhof nur noch für zwei Stunden geparkt werden darf, weichen nun viele Pendler auf den Stolpmünder Weg aus. as

Letzte Änderung am Donnerstag, 30 März 2017 08:20

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Meldungen kurz & knapp

Verkehr | Mobilität | Umwelt

Fahrbahn Buddestraße

Bezirk – Vom 18. September bis zum 16. Oktober wird die Fahrbahnfläche der Brunowstraße zwischen Buddestraße und Berliner Straße instand gesetzt. Während der Baumaßnahmen ist eine Vollsperrung der Brunowstraße auf dem genannten Abschnitt erforderlich. Autofahrer sowie die Buslinie 133 werden über die Buddestraße und Veitstraße zur Berliner Straße erfolgen. Die Baukosten betragen 96.894 Euro.  

Gesunder Schlaf

Märkisches Viertel – Schlafprobleme können auf lange Dauer für den Betroffenen sehr belastend sein. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Sorgen über Stress bis zu den Lebensgewohnheiten. Am 17. Oktober hält die Pädagogin und Therapeutin Rike Schulz von 18 bis 20 Uhr einen Vortrag zu dem Thema im Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Reinickendorf, Günter-Zelma-Haus, Eichhorster Weg 32, bei dem den Teilnehmern Übungen nahgebracht werden. Die Kosten betragen 3 Euro (ermäßigt 2 Euro). Weitere Infos und Anmeldung unter Tel. (030) 416 4842.  

Teilnahme bei der Aktion „Du und Dein Verein“

Bezirk – 1.000 gemeinnützige Vereine haben sich unter www.ing-diba.de/verein bei der Aktion „Du und Dein Verein“ registriert. Auch der BFC Alemannia ist dabei, und die Vereinsmitglieder hoffen, dass bis zum 7. Oktober genügend Stimmen zusammenkamen, damit der Verein eine Spende von 1.000 Euro erhält. Diese soll für neues Sportequipment für die Jugendmannschaften eingesetzt werden. Weitere Infos unter www.ing-diba.de/verein oder https://bfc-alemannia-1890.de  

Schettig setzt ein Zeichen

Reinickendorf – Der Fehlstart in die Kegel-Oberliga ist ausgebügelt, die Kegler der SG Alemannia/SCC/Amicitia landeten im zweiten Saisonspiel den ersten Sieg. Gegen den Außenseiter Rot-Gold war der Erfolg mit 3:0 Punkten und 3534:3452 Holz eindeutig. Alemannias Jüngster Oliver Schettig setzte mit 927 Holz bei 120 Wurf gleich ein deutliches Zeichen und war mit 26 Neunen auch Bester dieser Begegnung. Ihm am nächsten kam mit 903 Holz Bernd Krüger. Hier bahnt sich ein Generationswechsel an, der Mittdreißiger Schettig ist nur halb so alt wie der in den letzten Jahren unerreichte Krüger.  

Drei kommen durch

Bezirk – Die Fußballer der Füchse Berlin, Frohnauer SC und 1. FC Lübars haben den Sprung in die 3. Hauptrunde im Berliner Pilsner-Pokal geschafft. Ausgeschieden ist dagegen der Nordberliner SC mit einem 0:3 bei Eintracht Mahlsdorf. Die Füchse gewannen am vergangenen Sonnabend 6:0 bei der VSG Rahnsdorf, Philipp Trampisch, Tugay Adigüzel (2) und der eingewechselte Martin Urbanski (2) erzielten bei einem Rahnsdorfer Eigentor die Treffer. Der Frohnauer SC setzte sich am Sonntag nach Toren von Adrian Domke, Dustin Gundlach (je 2), Sebastian Lemgau und Trevor Winkelmann mit 6:2 gegen den SV Schmöckwitz-Eichwalde durch. Und auch der 1. FC Lübars steht nach einem 3:1 bei Stern Kaulsdorf (Lukas Longardt, Andre Runau und Markus Ring trafen) in der Runde der letzten 32, die am 4./5. November ausgetragen wird.  

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