Füchse behalten weiße Weste

War mit sieben Toren erfolgreichster Füchse-Werfer: Mex Raguse. War mit sieben Toren erfolgreichster Füchse-Werfer: Mex Raguse. Foto: bek

Bezirk – Die Verantwortlichen der Füchse Berlin hatten eine ganz „enge Kiste“ erwartet. Schließlich trafen die A-Jugendhandballer am vergangenen Sonnabend auf den THW Kiel, also der Tabellendritte der A-Jugend-Bundesliga empfing den Vierten. Aber dann wurde es doch leichter als vielleicht erwartet. Die Füchse ließen Kiel mit einer konzentrierten Vorstellung keine Chance und siegten deutlich mit 36:20. Damit bleibt die Truppe von Coach Bob Hanning ungeschlagen und behauptet mit 12:0 Punkten Rang drei. Vor den Berlinern rangieren der WSC Magdeburg (16:0 Zähler) und der HSV Hamburg (14:0), die aber zwei bzw. ein Spiel mehr ausgetragen haben.

Gegen die Kieler ließ der Vizemeister des Vorjahres von Beginn an nichts anbrennen. Die Ausfälle von Niklas Trumpf und Aaron Krai, die sich bei der Nationalmannschaft schwer verletzt hatten, sowie von Enes Keskic und Marcel Winkelsesser steckte die Mannschaft weg. Und in einem intensiven dreitägigen Trainingslager in Potsdam hat sich die Mannschaft zusätzlich fit gemacht für den THW. „Es macht immer Spaß, gegen meinen Freund Klaus-Dieter Petersen zu spielen“, hatte Bob Hanning im Vorfeld der Partie gesagt. Der Spaßfaktor hat sich noch erhöht. „Ich bin wirklich sehr zufrieden“, sagte Hanning nach dem Spiel. „Wir waren von Anfang an sehr konzentriert und haben unser Spiel gut durchgezogen.“ Sein Team legte los wie die Feuerwehr, führte vor 135 Zuschauern nach sechs Minuten mit 5:1 und nach 18 Minuten mit 12:5. Zur Halbzeit stand es 19:8. Bester Werfer auf Füchse-Seite war Mex Raguse mit sieben Treffern, Nils Lichtlein war sechs Mal erfolgreich, Robert Lüdtke und Rolando Uria Gonzalez erzielten jeweils fünf Treffer.

Die Jungfüchse sind am kommenden Wochenende gleich zweimal auswärts gefordert, am Freitagabend bei der SG Flensburg/Handewitt und einen Tag später am Sonnabend beim TV Oythen. Sechs Tage später am Freitag, 17. November, kommt es dann zum Topspiel gegen Spitzenreiter Magdeburg. Beginn in der Lilli-Henoch-Halle ist um 19 Uhr. bek

Letzte Änderung am Montag, 06 November 2017 16:43

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Meldungen kurz & knapp

Sport | Vereine | Gesundheit

15- bis 25-Jährige für ein Tanzprojekt gesucht 

Märkisches Viertel – Die Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) bringt eine neue Tanzproduktion auf die Bühne. Für das Projekt „Frühlings Erwachen“ beginnen am 10. Februar die Proben. Mitmachen kann jeder, der Spaß an der Bewegung hat – ohne Aufnahmeprüfungen, Auditions oder Castings. Volker Eisenach, Choreograph und künstlerischer Leiter. „Die Choreographien sind für jeden erlernbar – egal ob Junge oder Mädchen, dick oder dünn, tanzerfahren oder Tanzneuling!“ Tänzer zwischen 15 und 25 Jahren sollten sich das nicht entgehen lassen. „Frühlings Erwachen“ wird am 23. und 24. März auf der Bühne des Fontane-Hauses zu sehen sein. Anmeldung und Infos unter Tel. (030) 50 91 44 48 oder per Mail an info@ftl-online.com

Niederlage zum Auftakt 

Hermsdorf – Der Start ins neue Jahr ging für die Basketballer des VfB Hermsdorf daneben. Im ersten Spiel 2017 unterlagen die Schützlinge von Trainer Christian Bathelt der BG 2000 mit 57:67 und belegen mit nur zwei Siegen aus 13 Partien weiter den vorletzten Platz in der Tabelle der 2. Regionalliga Ost. Die Hermsdorfer verschliefen das erste Viertel, lagen nach zehn Minuten 8:16 zurück. Zur Halbzeit (32:36) und auch nach dem dritten Viertel (48:52) waren sie bis auf vier Punkte dran, aber der Tabellendritte hatte das bessere Ende für sich. Beste Werfer für den VfB waren Justus Ramme (15), Jan-Eric Thie (11) und Felix Carels (10). Am kommenden Sonnabend steht für den VfB beim Tabellenvierten USV Halle die nächste schwierige Aufgabe an.

Austauschen und informieren 

Reinickendorf – Zu einem Jour Fixe, einem Austausch- und Informationstreffen, laden der Verein Selbstbestimmtes Wohnen im Alter (SWA e.V.) und die Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) am Mittwoch, 17. Januar, ein. Es werden Themen rund um ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz erörtert. Angehörige, Rechtsbetreuer, Interessierte und ehrenamtlich Engagierte sind eingeladen, an dieser kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen. Sie dauert von 15 bis 17 Uhr und findet im Betreuungsverein des Humanistischen Verbandes Deutschland (HVD) Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 7, statt. Besprochen werden dann unter anderem die Unterschiede zwischen einer Wohngemeinschaft, Betreutem Wohnen und Pflegeheimen, die Kosten und Finanzierung des Lebens in einer Wohngemeinschaft, der Alltag in einer Wohngemeinschaft und die Rolle der Angehörigen in einer Wohngemeinschaft. Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.swa-berlin.de oder Tel. (030) 61 09 37 71.

Vortragsreihe 

Hermsdorf – Das Dominikus-Krankenhaus startet im Januar mit einer Veranstaltungsreihe zu medizinischen Themen. Ärzte, Pfleger und Therapeuten informieren über Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend können die Zuhörer mit den Referenten ins Gespräch kommen. Die kostenfreien Veranstaltungen finden im Dominikus-Saal, Kurhausstraße 30, statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Am Montag, 15. Januar, spricht Chefarzt Dr. Christian Nitzsche ab 17 Uhr zum Thema „Brauchen wir noch das Röntgen?“

Knie-Spezialist in China 

Hermsdorf – Dr. med. Dirk Flachsmeyer, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie des Dominikus-Krankenhauses besuchte im November für drei Tage China, um dort beim zweitgrößten Ortho-Unfall-Kongress der Welt in Zhuhai einen Vortrag über Knieendoprothetik zu halten. Deutschland war in diesem Jahr Gastland des Kongresses. Der Besuch in China ist allerdings keine Seltenheit für Dr. Flachsmeyer, denn er reist bereits seit Jahren regelmäßig dorthin, um Ärzte auf dem Gebiet der Endoprothetik anzuleiten und fortzubilden. Besuch aus Saudi-Arabien hingegen erhielt der Chefarzt am 8. November. Dr. Flachsmeyer empfing zwei Ärzte, die ihm bei zwei Operationen assistierten. Das Gesundheitssystem in Saudi-Arabien verfügt über modernste Technologien und Spezialisten. Austauschprogramme oder solche Hospitationen sind dort Teil der Ausbildung, dienen aber auch zum Erfahrungsaustausch.

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