Erfolge mit neuem Coach

Julia Burmeister war beim Sieg gegen die Tigers die beste Werferin. Julia Burmeister war beim Sieg gegen die Tigers die beste Werferin. Foto: bek

Hermsdorf – Die Basketballerinnen des VfB Hermsdorf sind stark in die neue Saison in der 2. Regionalliga Ost gestartet. Nach dem vierten Spieltag belegt das Team des neuen Trainers Jean-Claude Rollin nach drei Siegen und einer Niederlage mit sechs Punkten den zweiten Tabellenplatz hinter der BG 2000. Am vergangenen Sonnabend landeten die jungen Hermsdorferinnen einen klaren 66:37-Sieg über JUSTABS Halle, eine Woche zuvor hatten sie sich bei den Berlin Tigers in Kreuzberg mit 68:56 durchgesetzt.

Während der VfB gegen Halle von Beginn an die bessere Mannschaft war und mit der vielleicht besten Saisonleistung einen völlig ungefährdeten Sieg landete, war es in der Blücherstraße in Kreuzberg wesentlich enger zugegangen. Im ersten Viertel wurde ganz zähe Kost geboten, nach fünf Minuten und Fehlversuchen in Serie von beiden Mannschaften stand es 3:3. Der 35-jährige Rollin hätte sich die Haare raufen können, wenn sie nicht so kurz wären.

Aber die Wurfausbeute wurde allmählich besser. Nach dem ersten Viertel führten die Tigers mit 12:11, zur Pause aber lag Hermsdorf mit 28:17 vorn, nach dem dritten Viertel führten wieder die Tigers mit 44:43. Aber im Schlussabschnitt hatten die Kreuzbergerinnen nichts mehr zuzusetzen, der VfB traf nun richtig gut und setzte sich ab. Die Spielmacherin Sally Julia Burmeister drehte auf, am Ende erzielte sie 22 Punkte. Ihr am nächsten kam Malia Hinz, seit Jahren eine Bank im VfBTeam, mit 18 Punkten. Gegen Halle war Annika Polak beste Werferin (17), Hinz erzielte 15 Punkte.

Rollin kann bisher sehr zufrieden sein. Er übernahm das Team von Stephan Blode, der ihn selbst als seinen Nachfolger ins Gespräch gebracht hatte. Die beiden kennen sich schon lange, pflegen aber durchaus einen unterschiedlichen Trainingsstil. „Ich habe selten jemanden kennengelernt, der im Basketball so akribisch arbeitet. Er hat hier unglaublich gute Arbeit geleistet“, sagt Rollin, der aber andere Akzente setzen will: „Ich möchte bei den Mädels den Spielwitz und die Kreativität fördern.“

Aus zwei Philosophien jeweils das Beste herauszuholen, könnte ein echtes Erfolgsrezept werden. Rollin sollte für die Aufgabe ohnehin bestens geeignet sein. Er spielte in der Jugend für den VfB, ging in der Cité Foch zur Schule und hielt in der Halle an der Place Molière seinen ersten Basketball in der Hand. „Da schließt sich ein Kreis“, sagt er. bek

Letzte Änderung am Montag, 06 November 2017 16:45

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Meldungen kurz & knapp

Sport | Vereine | Gesundheit

15- bis 25-Jährige für ein Tanzprojekt gesucht 

Märkisches Viertel – Die Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) bringt eine neue Tanzproduktion auf die Bühne. Für das Projekt „Frühlings Erwachen“ beginnen am 10. Februar die Proben. Mitmachen kann jeder, der Spaß an der Bewegung hat – ohne Aufnahmeprüfungen, Auditions oder Castings. Volker Eisenach, Choreograph und künstlerischer Leiter. „Die Choreographien sind für jeden erlernbar – egal ob Junge oder Mädchen, dick oder dünn, tanzerfahren oder Tanzneuling!“ Tänzer zwischen 15 und 25 Jahren sollten sich das nicht entgehen lassen. „Frühlings Erwachen“ wird am 23. und 24. März auf der Bühne des Fontane-Hauses zu sehen sein. Anmeldung und Infos unter Tel. (030) 50 91 44 48 oder per Mail an info@ftl-online.com

Niederlage zum Auftakt 

Hermsdorf – Der Start ins neue Jahr ging für die Basketballer des VfB Hermsdorf daneben. Im ersten Spiel 2017 unterlagen die Schützlinge von Trainer Christian Bathelt der BG 2000 mit 57:67 und belegen mit nur zwei Siegen aus 13 Partien weiter den vorletzten Platz in der Tabelle der 2. Regionalliga Ost. Die Hermsdorfer verschliefen das erste Viertel, lagen nach zehn Minuten 8:16 zurück. Zur Halbzeit (32:36) und auch nach dem dritten Viertel (48:52) waren sie bis auf vier Punkte dran, aber der Tabellendritte hatte das bessere Ende für sich. Beste Werfer für den VfB waren Justus Ramme (15), Jan-Eric Thie (11) und Felix Carels (10). Am kommenden Sonnabend steht für den VfB beim Tabellenvierten USV Halle die nächste schwierige Aufgabe an.

Austauschen und informieren 

Reinickendorf – Zu einem Jour Fixe, einem Austausch- und Informationstreffen, laden der Verein Selbstbestimmtes Wohnen im Alter (SWA e.V.) und die Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) am Mittwoch, 17. Januar, ein. Es werden Themen rund um ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz erörtert. Angehörige, Rechtsbetreuer, Interessierte und ehrenamtlich Engagierte sind eingeladen, an dieser kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen. Sie dauert von 15 bis 17 Uhr und findet im Betreuungsverein des Humanistischen Verbandes Deutschland (HVD) Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 7, statt. Besprochen werden dann unter anderem die Unterschiede zwischen einer Wohngemeinschaft, Betreutem Wohnen und Pflegeheimen, die Kosten und Finanzierung des Lebens in einer Wohngemeinschaft, der Alltag in einer Wohngemeinschaft und die Rolle der Angehörigen in einer Wohngemeinschaft. Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.swa-berlin.de oder Tel. (030) 61 09 37 71.

Vortragsreihe 

Hermsdorf – Das Dominikus-Krankenhaus startet im Januar mit einer Veranstaltungsreihe zu medizinischen Themen. Ärzte, Pfleger und Therapeuten informieren über Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend können die Zuhörer mit den Referenten ins Gespräch kommen. Die kostenfreien Veranstaltungen finden im Dominikus-Saal, Kurhausstraße 30, statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Am Montag, 15. Januar, spricht Chefarzt Dr. Christian Nitzsche ab 17 Uhr zum Thema „Brauchen wir noch das Röntgen?“

Knie-Spezialist in China 

Hermsdorf – Dr. med. Dirk Flachsmeyer, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie des Dominikus-Krankenhauses besuchte im November für drei Tage China, um dort beim zweitgrößten Ortho-Unfall-Kongress der Welt in Zhuhai einen Vortrag über Knieendoprothetik zu halten. Deutschland war in diesem Jahr Gastland des Kongresses. Der Besuch in China ist allerdings keine Seltenheit für Dr. Flachsmeyer, denn er reist bereits seit Jahren regelmäßig dorthin, um Ärzte auf dem Gebiet der Endoprothetik anzuleiten und fortzubilden. Besuch aus Saudi-Arabien hingegen erhielt der Chefarzt am 8. November. Dr. Flachsmeyer empfing zwei Ärzte, die ihm bei zwei Operationen assistierten. Das Gesundheitssystem in Saudi-Arabien verfügt über modernste Technologien und Spezialisten. Austauschprogramme oder solche Hospitationen sind dort Teil der Ausbildung, dienen aber auch zum Erfahrungsaustausch.

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