Tanzbären auf dem Göschenplatz

Trotz Wettbewerb standen bei dem Turnier vor allem Fairness im Vordergrund. Trotz Wettbewerb standen bei dem Turnier vor allem Fairness im Vordergrund. Foto: Anja Lindner

Wittenau – Die Bären sind in Feierlaune. Nein, hier geht es nicht um die für viel Geld aus China geholten Pandas im Zoo, sondern um Reinickendorfer Bären auf zwei Beinen, die statt Bambus öfter mal einen Hockeyschläger in der Hand haben. Die Hockey-Abteilung des SV Berliner Bären feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Und so ging es am ersten Sonnabend im Juli hoch her. Mit dem Kita-Cup, einem Punktspiel der Mädchen A, einer festlichen Schuppeneinweihung und einem Spiel zwischen Bären-Kindern und ihren Eltern wurde auf der Anlage an der Göschenstraße ein Sommerfest gefeiert. Und abends wurden aus den Hockey-Bären echte Tanzbären, ab 19 Uhr ging es auf der Tanzfläche im und um das Klubhaus rund – mit Disco, Lichtorgel und Nebelmaschine.

„Eine schöne runde Sache“, sagt Anja Lindner vom Organisationsteam. Eine Ball-Geschwindigkeits-Messmaschine und eine Hüpfburg waren aufgebaut, es gab ein Airhockey-Feld (ein Geschicklichkeitsspiel für zwei bis vier Spieler auf einem Spezialfeld), Kinderschminken und einen Hockey-Geschicklichkeitsparcours für Jedermann. Das regnerische Wetter tat dem Spaß keinen Abbruch, rund 400 Leute säumten die Anlage.

Zum fünften Mal wurde der Kita-Cup ausgespielt, der Verein hatte im Vorfeld alle Reinickendorfer Kitas angeschrieben. Einige schrieben zurück, und dann wurden die Kinder fit gemacht für den Sport. Die Schlägerhaltung mit Vor- und Rückhand, Stoppen, Schieben, die Grundzüge des Hockeyspiels wurden geübt. Schließlich traten am 1. Juli acht Kita-Teams gegeneinander an.

Der neue Sportstadtrat Tobias Dollase war beim Turnier dabei und nahm die Siegerehrung vor. Das Turnier gewann schließlich die Kita Maximiliankorso. Einige Nachwuchsspieler werden dem Verein beitreten, die Bären verzeichnen großen Zulauf. „Unser Verein wächst und wächst“, sagt Anja Lindner. bek

Letzte Änderung am Mittwoch, 26 Juli 2017 05:02
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Meldungen kurz & knapp

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Eine Schweizerin für die Spreefüxxe

Bezirk – ‚Grüezi miteinand‘: Die Spreefüxxe haben eine Spielerin aus der Schweiz verpflichtet. Ria Estermann hat ihr erstes Zweitliga-Spiel bereits absolviert und zwei Tore zum 25:25-Remis am 28. Oktober beim TV Beyeröhde beigetragen. Die 24-Jährige zog kürzlich nach Berlin, studiert am Institute for Cultural Diplomacy und wohnt im Studentenwohnheim in Reinickendorf. Die Rückraumspielerin ging zuvor für den Schweizer Club Zug auf Torejagd. Mit viel Tempo und Zug zum Tor konnte sie Trainer Christian Schücke im Probetraining überzeugen. Die Berliner Fans können sie erstmals am kommenden Samstag (10. November) im Heimspiel gegen den HCD Gröbenzell sehen (19 Uhr, Sporthalle Charlottenburg).

Vortrag über das Herz im Humboldt-Klinikum

Borsigwalde – „Das schwache Herz“ lautet das Thema einer Veranstaltung, die am Mittwoch, 15. November, im Humboldt-Klinikum stattfindet. Ab 17.30 Uhr spricht der Chefarzt der Kardiologie und konservative Intensivmedizin im Klinikum Spandau, Prof. Dr. Steffen Behrens, im Raum 3301 im ersten Obergeschoss der Humboldt-Klinik, Am Nordgraben 2, über das Thema. Der Vortrag ist kostenfrei.

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