Noch näher am Kunden

Filialleiter Andreas Rau Filialleiter Andreas Rau Foto: Deutsche Bank

Tegel – Am 23. Oktober eröffnete die zweite Etage der neuen Filiale der Deutschen Bank in der Schloßstraße, Ecke Berliner. Diese Filiale, die erst am 18. August eröffnet wurde, vereint den alten Standort Alt-Tegel mit dem ehemaligen Filialstandort der Berliner Bank in der Gorkistraße. Die Berliner Bank als Konzerntochter ist seit 2015 unter dem Dach der Deutschen Bank. Mit der Übernahme der Berliner Bank standen nicht nur deren Filialen zur Disposition. Auch das Filialnetz der Deutschen Bank selbst wurde erheblich reduziert. Bis zum Jahresende 2017 wird die Deutsche Bank in Berlin von ehemals 80 Filialen von Deutsche Bank und Berliner Bank nur noch 37 Filialen behalten. Wo eine Filiale geschlossen wurde, ging das Geschäft auf die jeweils benachbarte Filiale über. Umso erfreulicher für die Tegeler Kunden der Deutschen Bank, dass dieser Standort quasi – nur wenige Minuten entfernt – erhalten bleibt und sogar jetzt noch ausgebaut wurde.

„Der Bedarf nach Beratung und persönlicher Betreuung ist in jedem Fall da, auch wenn inzwischen schon zwei Drittel der Kunden Bankangelegenheiten online erledigen“, berichtet Filialleiter Andreas Rau. Häufigstes Thema bei Kundengesprächen ist die richtige Vermögensanlage, sowie Vorsorgefragen beziehungsweise ein generationsübergreifendes Vorsorgekonzept, zunehmend auch der Immobilienerwerb. Deshalb hat man sich auch im Bereich Vermögensanlagegeschäft personell in Tegel verstärkt. Insgesamt sind in der neuen Filiale 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.

Um die Nachfrage nach individuellen Beratungen auch von räumlichen Kapazitäten her bestmöglich bedienen zu können, sind in der Filiale jetzt noch Berater- beziehungsweise Beratungsräume geschaffen worden. Die Gestaltung der Filiale unterstützt den Trend zur „Berater- Filiale“, wie Andreas Rau hervorhebt. Im Empfangsbereich gibt es einen sogenannten Dialogtresen und einen Lounge-Bereich, von diesem werden die Kunden dann in die separaten Beratungsräume gebeten. Ausgestattet mit Videokonferenzsystemen können beispielsweise in diesem Räumen bei jedem Beratungsgespräch spezielle Experten der Deutschen Bank dazu geschaltet werden, wenn bei einzelnen Themen ein besonderes Wissen gefragt ist.

„Das Wichtigste ist, dass unsere Kunden unser Wissen und unsere Dienstleistungen jederzeit abrufen können – wann, wo und wie sie es wünschen“, fasst Filialleiter Rau abschließend zusammen. at

Letzte Änderung am Montag, 06 November 2017 16:44

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Meldungen kurz & knapp

Politik | Wirtschaft | Recht

Diskussionsrunde zu Sicherheit 

Reinickendorf – Die Abgeordnete Bettina König lädt am 12. Januar von 17 bis 18.30 Uhr zur Diskussionsveranstaltung zum Thema „Videoüberwachung im öffentlichen Raum“ ins Café „Maya & Callas“, Markstraße 5, ein. Podiumsgäste sind Innensenator Andreas Geisel und Bernd Mastaleck von der Polizeigewerkschaft Berlin. Angefragt ist ebenfalls die Bürgerrechtsinitiative #wastun. Es wird um folgende Fragen gehen: Wie wird Berlin sicherer? Wie ist die Situation am Franz-Neumann-Platz? Verhindern Videokameras Straftaten? Was macht Video-Überwachung mit unserer Freiheit? Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Schönebeck in der BVV

Bezirk – Der 28-jährige Reinickendorfer Felix Schönebeck ist seit dem 1. Januar Bezirksverordneter in der Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Reinickendorf. Er ist für den Mediziner Marcel Gewies (CDU) nachgerückt, der aus beruflichen Gründen sein Mandat niedergelegt hat. Die Reinickendorfer kennen den engagierten Jurastudenten bereits. Denn im Bezirk hat sich Felix Schönebeck durch seine 2014 gegründete Initiative „I love Tegel“ schon einen Namen gemacht. Der Verein hat schon viele Projekte zur Verbesserung des Ortsteils durchgesetzt. Frank Steffel, Bundestagsabgeordneter für Reinickendorf und Kreisvorsitzender der CDU Reinickendorf, freut sich über den Newcomer: „Felix Schönebeck kennt die Themen und Probleme unseres Bezirks – vor allem aber interessiert er sich für die Anliegen der Menschen in Reinickendorf. Und so wird aus „I love Tegel“ sicher sehr schnell ein „I love Reinickendorf“.

Pro und Contra

Reinickendorf – Der soziale Flügel der CDU, die Christliche Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), diskutiert im Rahmen ihres Stammtisches über die Vor- und Nachteile der Bürgerversicherung und deren Folgen. Die CDA vertritt die Arbeitnehmer zu sozialen und gesundheitspolitischen Themen innerhalb und außerhalb der CDU. Am Freitag, 26. Januar, können Interessierte an der CDA-Gesprächsrunde zur Bürgerversicherung teilnehmen. Der CDA-Stammtisch findet in dem Altberliner Restaurant „Latichte“, Alt-Reinickendorf 29A, um 18 Uhr statt. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Neuer Linken-Vorstand

Bezirk Die Linken Reinickendorf haben einen neuen Bezirksvorstand, der im Dezember von der Mitgliederversammlung gewählt wurde. Neue Bezirksvorsitzende ist Deniz Seyhun, zu ihrer Stellvertreterin wurde die Bezirksvorsitzende Dilay Dagdelen gewählt. Weitere Mitglieder des Bezirksvorstands sind Christina Lemcke, Hana Saky, Bünyamin Cikan, Said Ali Hossin, Robert Irmscher und Marion Kheir. Seyhun, Kheir und Irmscher gehörten auch dem alten Bezirksvorstand an. Aufgrund der wachsenden Mitgliederzahl hat Reinickendorf seit 2018 ein weiteres Mitglied neben der Bezirksvorsitzenden im Landesauschuss der Berliner Linken. In diese Funktion wählte die Mitgliederversammlung Nikolaus Mock.

Keine Zirkusse mit Wildtieren

Bezirk – Bereits im November wurde das Bezirksamt Reinickendorf mit dem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung aufgefordert, Zirkussen keine Gastspielgenehmigungen mehr zu erteilen, wenn sie Wildtiere wie Tiger, Löwen, Elefanten oder Giraffen mit sich führen und ihre Zelte auf bezirkseigenen Flächen aufbauen wollen. Dies wurde mehrheitlich, mit Gegenstimmen der CDU, beschlossen. Außerdem wurde das Bezirksamt von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gebeten, „auch bei möglichen privaten Grundstücksvermietern für den Tierschutz zu werben”, Zirkusmanegen seien mit dem Tierschutzgedanken und einer artgerechten Haltung nicht zu vereinbaren

Bezirk wohl nicht vertreten

Bezirk  Kritik hat die SPD-Fraktion daran geübt, dass die CDU in der letzten BVV-Sitzung des vergangenen Jahres einen Antrag der Sozialdemokraten trotz Eilbedürftigkeit „in den Stadtplanungsausschuss versenkt hat und damit eine rechtzeitige Beratung ausgeschlossen wurde.“ Die SPD-Fraktion hatte in ihrem Antrag angeregt, dass sich der Bezirk auch in diesem Jahr am bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ im Mai beteiligt und das bis 31. Dezember 2017 an den Senat meldet. Dieser hatte alle Bezirke, in denen Städtebaufördermittel eingesetzt werden, aufgerufen, sich an dieser bundesweiten Veranstaltung zu beteiligen. Bei dieser werden den Bürgern durch kleinere Aktionen die Maßnahmen der Städtebauförderung näher gebracht – beispielsweise durch Kiezspaziergänge oder Mitmach-Baustellen. Im letzten Jahr war Reinickendorf zumindest mit einer Veranstaltung vertreten. Mit den Stimmen der CDU- Fraktion und der AfD wurde der Antrag der SPD in den Stadtplanungsausschuss überwiesen, „obwohl klar ist, dass eine Beratung bis zum Meldeschluss am 31. Dezember nicht mehr erfolgen kann.“ SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke stimmten für den Antrag der Sozialdemokraten. „Eine einfache Zusage des Bezirksamtes, bis zum Jahreswechsel zu prüfen, ob der Bezirk an dieser Veranstaltung teilnehmen kann, hätte gereicht, um die Situation zu retten“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Marco Käber. Reinickendorf erhält Geld aus verschiedenen Programmen der Städtebauförderung, um Baumaßnahmen und sozio-kulturelle Projekte zu fördern: aus dem Programm „Stadtumbau West“ für das Märkische Viertel, aus „Aktive Zentren“ für die Residenzstraße und aus „Soziale Stadt“ für den Lettekiez und AVA/Klixstraße.

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