FDP fordert Ende der Grillpause

Mieke Senftleben und David Jahn wollen das Grillen erlauben. Mieke Senftleben und David Jahn wollen das Grillen erlauben. Foto: as

Wittenau – Seit 17 Jahren heißt es in Reinickendorf: absolutes Grillverbot. Nun unternimmt die FDP-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einen Anlauf, damit auf der Berliner Grillkarte wenigstens ein Grillplatz im Norden eingetragen wird. Ziel ist, dass im Kienhorst-Park gegrillt werden darf.

Der 21-jährige David Jahn, der nicht weit entfernt vom Park in der Roedernallee wohnt, hat den entsprechenden Antrag zusammen mit der Fraktionsvorsitzenden Mieke Senftleben verfasst. „Ja, ein Stück weit ist es auch ein Experiment“, weiß Jahn. Senftleben ergänzt: „Wir sind aber zuversichtlich, dass die Bürger Eigenverantwortung übernehmen und Müll kein großes Thema werden wird.“

Der Bezirk soll für Müllcontainer und Feuerstellen sorgen. Demnach wird aus Sicht der Bezirkskasse die Grillfreigabe nicht gratis zu haben sein. Doch für Familien sei es ein gutes Angebot, sagt Jahn zuversichtlich. Er hat auch ein soziales Argument parat: „Auch in Reinickendorf wohnt nicht jeder auf seinem eigenen Grundstück“. Am 5. April wurde der Antrag der FDP in die zuständigen Ausschüsse überwiesen, wo er in den nächsten Monaten diskutiert wird. Aus Sicht der Befürworter spricht für das Grillen im Kienhorst-Park, dass es nur wenige direkte Anlieger gibt. Rauchschwaden, wie sie manch ein Grillanfänger verursacht, dürften sich streitlos in Luft auflösen. Außerdem ist der Park über den U-Bahnhof Paracelsus-Bad und den S-Bahnhof Alt-Reinickendorf gut erreichbar. as

Letzte Änderung am Donnerstag, 27 April 2017 10:51

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