Start von „Zeitschrift für Dich“

Noch provisorisch, aber bald ganz echt und in Farbe: Lea Weik, Felix Rauhut und Insa Yip (v.l.) von „The Wild Bunch“ mit der „Zeitschrift für Dich“. Noch provisorisch, aber bald ganz echt und in Farbe: Lea Weik, Felix Rauhut und Insa Yip (v.l.) von „The Wild Bunch“ mit der „Zeitschrift für Dich“. Foto: fle

Märkisches Viertel – „Was ist die ‚Zeitschrift für Dich‘? Wir wissen es noch nicht!“ Mit diesen Worten eröffnete Hans Marquardt die Startparty für eine neue Jugendzeitung aus dem Atrium. Schließlich gibt es nur Zeitschriften von Erwachsenen für Erwachsene oder von Erwachsenen für Kinder – aber nichts, was junge Menschen für sich selbst kreieren. „Somit ist es höchste Zeit dafür“, fügt er hinzu. Viermal pro Jahr soll die Zeitschrift in einer Auflage von 5.000 Stück erscheinen, einen Umfang von zwölf beziehungsweise 16 Seiten haben, in Bibliotheken und Freizeiteinrichtungen und von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche erstellt werden.

Gemeinsam mit Marquardt hält Annette Selle, Leiterin des Literaturbereichs im Atrium, vor allem am Anfang die Fäden in der Hand. Die Redaktion ist offen für alle, die nicht älter als 18 Jahre alt sind und keine Angst vor dem Schreiben haben. Die Besucherzahl zur Startparty war nicht besonders groß. Dennoch legte sich der Atrium-Theaterkurs „The Wild Bunch“ von Theaterleiterin Ilka Felcht mit Episoden aus „Romeo und Julia“ und „Moby Dick“ bei der Auftaktveranstaltung so richtig ins Zeug und gab einige Lieder zum Besten.

Wer Interesse hat, kann zur Redaktionssitzung kommen, die immer mittwochs im Literaturcafé des Atriums stattfindet. Wer mittwochs keine Zeit, aber dennoch Interesse hat, kann sich per Mail an das Redaktionsteam an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. fle

Letzte Änderung am Donnerstag, 13 April 2017 12:15

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Meldungen kurz & knapp

Familie | Bildung | Beruf

Indiens Botschafterin zu Besuch

Waidmannslust – Die Katholische Schule Salvator feierte Mitte September ein großes Sommerfest. Ein besonderes Highlight war der Besuch der indischen Botschafterin in Berlin, Mukta Dutta Tomar, deren Besuch der CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel ermöglicht hatte. Seit sechs Jahren engagiert sich die Schule für Kinder und Jugendliche in Nordostindien. Im Rahmen des „German-Indian-Partnership-Programm“ wurde 90 Kindern eine Schulausbildung ermöglicht.

Klassik, Pop, Swing und Jazz

Waidmannslust – Am Sonntag den 8. Oktober um 17 Uhr, tritt der E.L.C.H. (Eltern-Lehrer-Chor-Humboldt) vom Humboldt-Gymnasium, in der Königin-Luise-Kirche, Bondickstraße 14, auf. Der Chor wird bekannte Popsongs, Klassiker, Swing- und Jazztitel singen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Weitere Infos unter www.222evangelisch.de

Starke Eltern für starke Kinder

Konradshöhe – Am 10. Oktober startet im Kinder-und Jugendhilfezentrum Haus Conradshöhe, Eichelhäherstraße 19, der Elternkurs „Starke Eltern – starke Kinder“. Themen wie Kommunikation in der Familie, Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse und Umgang mit Grenzen werden behandelt. Unter Leitung einer Sozialpädagogin und einer Psychologin werden die Eltern Anregungen zur Erziehung erhalten und sich mit anderen Eltern austauschen. Der Kurs findet jeden Mittwoch von 10 bis 13 Uhr statt, der Anmeldeschluss ist am 1. Oktober. Die Teilnahmegebühr für neun Termine beträgt 10 Euro. Weitere Infos unter Tel. (030) 4380050 oder per E-Mail an verwaltung@haus-conradshoehe.de

China in Reinickendorf

Bezirk – Anfang September besuchten Grundschüler aus Peking die Reinickendorfer Victor-Gollancz-Grundschule in Frohnau. Auch der Bezirksbürgermeister Frank Balzer begrüßte die chinesischen Gäste im Rathaus und zeigte ihnen den historischen Saal der Bezirksverordnetenversammlung. Seit 19 Jahren pflegt die Victor-Gollancz-Grundschule ihre partnerschaftlichen Kontakte nach China und bietet den Reinickendorfer Schülern eine Arbeitsgemeinschaft zu dem Land und seiner Sprache an. Außerdem findet in jedem Jahr ein Schüleraustausch statt. Im Oktober kommen die deutschen Schüler zum Gegenbesuch nach Peking. Die Schulpartnerschaft wird vom Netzwerk der Initiativen „Schulen: Partner der Zukunft“ unterstützt. Diese wurde im Jahr 2008 durch das Auswärtige Amt ins Leben gerufen. So können 1.800 Schulen im Ausland nach Deutschland vernetzt werden.

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