Münchhausens Zeitreise

Münchhausens Zeitreise Foto: promo

Waidmannslust – „Was wäre denn, wenn der Baron Münchhausen mal wieder in unserer Schule vorbeikäme?“, beginnt Margrit Fuhl, die Schulleiterin der Münchhausen Grundschule, von der Idee eines neuen Schulprojektes zu erzählen.

Nach einem Zirkusprojekt suchte die Schule nach einer weiteren Idee zur Umsetzung ihres Schulmottos – die Stärkung eines lernorientierten sowie vertrauensvollen Schulklimas und eine lebendige Schulgemeinschaft. Und was bietet sich da Besseres an, als in die Fußstapfen des Namensgebers der Schule zu treten? Baron Münchhausen, der von 1747 bis 1794 lebte, liebte es, Geschichten zu erzählen, und hielt es dabei nicht immer so ganz mit der Wahrheit.

Unter diesem Aspekt fand sich im Kollegium ein Lehrer, der eine Rahmengeschichte schrieb. „So war es uns neben einer Mischung aus Musik-, Schauspiel-, Akrobatik- und Breakdance-Einlagen auch ganz wichtig, französische Lieder einzubetten, um das Lehren von Französisch als erste Fremdsprache zu stärken“, erzählt die Schulleiterin weiter. Jeder Lehrer und Erzieher versuchte nun, die Talente eines jeden Schülers ausfindig zu machen und ihn für eine oder mehrere Rollen zu begeistern. Für Überraschungen werden auch die Schüler der Willkommensklassen sorgen. „Das ganze Projekt mit seinen vielen Proben in unterschiedlichen kleinen Teams fördert die Stärkung des ‚Wir-Gefühls‘, und man kann damit dauerhaft Konfliktsituationen vermeiden und entschärfen“, ist sich die Schulleiterin sicher.

„Wir lassen ein großes Schulprojekt wahr werden und führen das Ergebnis am 9. und 10. März jeweils um 17 Uhr im Fontane-Haus auf“, freut sich die federführende Lehrerin Susanne Achtel.
Karten können unter Tel. (030) 4111 630 vorbestellt werden. dsd

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Meldungen kurz & knapp

Familie | Bildung | Beruf

Indiens Botschafterin zu Besuch

Waidmannslust – Die Katholische Schule Salvator feierte Mitte September ein großes Sommerfest. Ein besonderes Highlight war der Besuch der indischen Botschafterin in Berlin, Mukta Dutta Tomar, deren Besuch der CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel ermöglicht hatte. Seit sechs Jahren engagiert sich die Schule für Kinder und Jugendliche in Nordostindien. Im Rahmen des „German-Indian-Partnership-Programm“ wurde 90 Kindern eine Schulausbildung ermöglicht.

Klassik, Pop, Swing und Jazz

Waidmannslust – Am Sonntag den 8. Oktober um 17 Uhr, tritt der E.L.C.H. (Eltern-Lehrer-Chor-Humboldt) vom Humboldt-Gymnasium, in der Königin-Luise-Kirche, Bondickstraße 14, auf. Der Chor wird bekannte Popsongs, Klassiker, Swing- und Jazztitel singen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Weitere Infos unter www.222evangelisch.de

Starke Eltern für starke Kinder

Konradshöhe – Am 10. Oktober startet im Kinder-und Jugendhilfezentrum Haus Conradshöhe, Eichelhäherstraße 19, der Elternkurs „Starke Eltern – starke Kinder“. Themen wie Kommunikation in der Familie, Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse und Umgang mit Grenzen werden behandelt. Unter Leitung einer Sozialpädagogin und einer Psychologin werden die Eltern Anregungen zur Erziehung erhalten und sich mit anderen Eltern austauschen. Der Kurs findet jeden Mittwoch von 10 bis 13 Uhr statt, der Anmeldeschluss ist am 1. Oktober. Die Teilnahmegebühr für neun Termine beträgt 10 Euro. Weitere Infos unter Tel. (030) 4380050 oder per E-Mail an verwaltung@haus-conradshoehe.de

China in Reinickendorf

Bezirk – Anfang September besuchten Grundschüler aus Peking die Reinickendorfer Victor-Gollancz-Grundschule in Frohnau. Auch der Bezirksbürgermeister Frank Balzer begrüßte die chinesischen Gäste im Rathaus und zeigte ihnen den historischen Saal der Bezirksverordnetenversammlung. Seit 19 Jahren pflegt die Victor-Gollancz-Grundschule ihre partnerschaftlichen Kontakte nach China und bietet den Reinickendorfer Schülern eine Arbeitsgemeinschaft zu dem Land und seiner Sprache an. Außerdem findet in jedem Jahr ein Schüleraustausch statt. Im Oktober kommen die deutschen Schüler zum Gegenbesuch nach Peking. Die Schulpartnerschaft wird vom Netzwerk der Initiativen „Schulen: Partner der Zukunft“ unterstützt. Diese wurde im Jahr 2008 durch das Auswärtige Amt ins Leben gerufen. So können 1.800 Schulen im Ausland nach Deutschland vernetzt werden.

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