Richtiger Dreh zur Harmonie

Mit Drehungen und Dehnungen zur Harmonie: Qi Gong-Kurs Mit Drehungen und Dehnungen zur Harmonie: Qi Gong-Kurs Foto: du

Bezirk – „Für einen Tiger guckst Du noch ein bisschen zu freundlich“, kommentiert Qi Gong-Lehrerin Dr. Kuan-Wu Lin eine Teilnehmerin bei einer Übung, in der es gilt, die Krallen zu zeigen. Wir sind beim Kurs „Herz-Qi Gong zur ganzkörperlichen Harmonie“ donnerstagabends in der Schule am Schäfersee.

Dozentin Lin lehrt „Daoyin Yangsheng Gong“ (Führen des Qi und Dehnen der Glieder, um das Leben zu nähren) ein modernes Qigong-System, das von Professor Zhang Guangde an der Beijinger Sportuniversität als effektive Trainingsmethode zur Aktivierung selbstheilender Kräfte entwickelt wurde. Wie alle der über zirka 400 Qigong-Varianten arbeitet es mit Körper-, Atem- und Geist-Übungen – zumeist spiralförmige Bewegungen entlang dem Verlauf der entsprechenden Meridiane, um die Funktionskreise von belasteten Organen wie Herz oder Lunge effizient zu regulieren. Außerdem, um die Aufmerksamkeit auf bestimmte Akupunkte zu lenken sowie um die Blockade von Energieströmen zu lösen. Das „Daoyin Yangsheng Gong“ hat einen positiven Einfluss auf zahlreiche chronische Krankheiten. Es wurde in Kliniken umfangreich getestet und gewinnt auch in Europa zunehmend Anhänger.

Für Dr. Lin stellt Qi Gong einen unentbehrlichen Bestandteil im Aus- sowie Weiterbildungsprogramm vom „Institut für Gesundheitsforschung und Prävention“ (IGP) der Hochschule Neubrandenburg und der Universität Oldenburg dar. Es ist eine effektive Methode, Stress zu bewältigen. Dazu die Dozentin: „Im Alltag passiert so viel, das unsere Energie raubt und den Boden unter unseren Füssen wegzieht. Für solche Fälle ist es besser, dass man selbst die Energie auftankt, anstatt negative Emotionen bei anderen Menschen, die uns lieben, auszulassen. Dafür ist Qi Gong einer der goldenen Schlüssel.“ Motto: Tiger sticht inneren Schweinehund. Anmeldung unter www.berlin.de/vhs/volkshochschulen/reinickendorf/ du

Letzte Änderung am Montag, 12 März 2018 13:02

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Meldungen kurz & knapp

Sport | Vereine | Gesundheit

15- bis 25-Jährige für ein Tanzprojekt gesucht 

Märkisches Viertel – Die Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) bringt eine neue Tanzproduktion auf die Bühne. Für das Projekt „Frühlings Erwachen“ beginnen am 10. Februar die Proben. Mitmachen kann jeder, der Spaß an der Bewegung hat – ohne Aufnahmeprüfungen, Auditions oder Castings. Volker Eisenach, Choreograph und künstlerischer Leiter. „Die Choreographien sind für jeden erlernbar – egal ob Junge oder Mädchen, dick oder dünn, tanzerfahren oder Tanzneuling!“ Tänzer zwischen 15 und 25 Jahren sollten sich das nicht entgehen lassen. „Frühlings Erwachen“ wird am 23. und 24. März auf der Bühne des Fontane-Hauses zu sehen sein. Anmeldung und Infos unter Tel. (030) 50 91 44 48 oder per Mail an info@ftl-online.com

Niederlage zum Auftakt 

Hermsdorf – Der Start ins neue Jahr ging für die Basketballer des VfB Hermsdorf daneben. Im ersten Spiel 2017 unterlagen die Schützlinge von Trainer Christian Bathelt der BG 2000 mit 57:67 und belegen mit nur zwei Siegen aus 13 Partien weiter den vorletzten Platz in der Tabelle der 2. Regionalliga Ost. Die Hermsdorfer verschliefen das erste Viertel, lagen nach zehn Minuten 8:16 zurück. Zur Halbzeit (32:36) und auch nach dem dritten Viertel (48:52) waren sie bis auf vier Punkte dran, aber der Tabellendritte hatte das bessere Ende für sich. Beste Werfer für den VfB waren Justus Ramme (15), Jan-Eric Thie (11) und Felix Carels (10). Am kommenden Sonnabend steht für den VfB beim Tabellenvierten USV Halle die nächste schwierige Aufgabe an.

Austauschen und informieren 

Reinickendorf – Zu einem Jour Fixe, einem Austausch- und Informationstreffen, laden der Verein Selbstbestimmtes Wohnen im Alter (SWA e.V.) und die Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) am Mittwoch, 17. Januar, ein. Es werden Themen rund um ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz erörtert. Angehörige, Rechtsbetreuer, Interessierte und ehrenamtlich Engagierte sind eingeladen, an dieser kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen. Sie dauert von 15 bis 17 Uhr und findet im Betreuungsverein des Humanistischen Verbandes Deutschland (HVD) Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 7, statt. Besprochen werden dann unter anderem die Unterschiede zwischen einer Wohngemeinschaft, Betreutem Wohnen und Pflegeheimen, die Kosten und Finanzierung des Lebens in einer Wohngemeinschaft, der Alltag in einer Wohngemeinschaft und die Rolle der Angehörigen in einer Wohngemeinschaft. Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.swa-berlin.de oder Tel. (030) 61 09 37 71.

Vortragsreihe 

Hermsdorf – Das Dominikus-Krankenhaus startet im Januar mit einer Veranstaltungsreihe zu medizinischen Themen. Ärzte, Pfleger und Therapeuten informieren über Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend können die Zuhörer mit den Referenten ins Gespräch kommen. Die kostenfreien Veranstaltungen finden im Dominikus-Saal, Kurhausstraße 30, statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Am Montag, 15. Januar, spricht Chefarzt Dr. Christian Nitzsche ab 17 Uhr zum Thema „Brauchen wir noch das Röntgen?“

Knie-Spezialist in China 

Hermsdorf – Dr. med. Dirk Flachsmeyer, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie des Dominikus-Krankenhauses besuchte im November für drei Tage China, um dort beim zweitgrößten Ortho-Unfall-Kongress der Welt in Zhuhai einen Vortrag über Knieendoprothetik zu halten. Deutschland war in diesem Jahr Gastland des Kongresses. Der Besuch in China ist allerdings keine Seltenheit für Dr. Flachsmeyer, denn er reist bereits seit Jahren regelmäßig dorthin, um Ärzte auf dem Gebiet der Endoprothetik anzuleiten und fortzubilden. Besuch aus Saudi-Arabien hingegen erhielt der Chefarzt am 8. November. Dr. Flachsmeyer empfing zwei Ärzte, die ihm bei zwei Operationen assistierten. Das Gesundheitssystem in Saudi-Arabien verfügt über modernste Technologien und Spezialisten. Austauschprogramme oder solche Hospitationen sind dort Teil der Ausbildung, dienen aber auch zum Erfahrungsaustausch.