Warmes Bett statt kalter Bank

Notunterkünfte werden dringend gebraucht. Notunterkünfte werden dringend gebraucht. Foto: Jonathan Denney/unsplash

Reinickendorf – Kommt der Winter, wird die Heizung hochgedreht oder man kuschelt sich in eine Decke. Für viele Menschen in Berlin ist das leider unmöglich. Sie leben auf der Straße. Wenn es kalt wird, wird es auf der Straße für rund 6.000 Menschen in der Stadt noch ungemütlicher. Die Kältehilfe bietet Übernachtungsangebote. Es gibt allerdings mehr Bedarf als Angebote. Umso erfreulicher, dass die Notübernachtung B² Bewirtschaftung und Betreuung GmbH in Reinickendorf eine Notübernachtungsmöglichkeit im Rahmen der Kältehilfe mit 26 Plätzen in der Scharnweberstraße 24 neu geschaffen hat.

Mit diesem Angebot für obdachlose Menschen werden ein Schlafbereich für 15 Männer und ein davon abtrennbarer Schlafbereich mit elf Plätzen für Frauen vorgesehen. Dieses zusätzliche Kältehilfeangebot ist dringend erforderlich, weil angesichts der Wohnungsmarkt- und Mietpreisentwicklung sowie der Zuwanderungsbewegungen die Zahl wohnungsloser Menschen in Berlin stetig steigt. Das neue Angebot der Kältehilfe hält Wirtschaftsstadtrat Uwe Brockhausen für sehr wichtig: „Ich bin der Betreiberin für dieses Engagement sehr dankbar.“ ajö

Letzte Änderung am Freitag, 09 Februar 2018 13:20

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Meldungen kurz & knapp

Soziales | Senioren | Kirche

Familiencafé

Wittenau – Eltern, Kinder und Großeltern sind eingeladen, sich am Donnerstag, 15. Februar, von 15.30 bis 17.30 Uhr bei einer Tasse Tee oder Kaffee im Familiencafé zu treffen um beisammen zu sitzen und sich auszutauschen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, wird aber gern im Büro der Evangelischen Familienbildung Reinickendorf entgegengenommen. Das Familiencafé ist kostenfrei, um eine kleine Spende für Kaffee und Kuchen wird gebeten. Ort: Familienbildungsstätte Pastor-Weise-Haus, Spießweg 7.

Improvisationen

Hermsdorf – Innerhalb derKonzertreihe „Music for a while“ wird am Samstag, 10. Februar, 17 Uhr, zum Konzert „Improvisationen über populäre Melodien“ in die Apostel-Paulus-Kirche Hermsdorf, Wachsmuthstraße 25, eingeladen. Maria Scharwieß spielt an der restaurierten Sauer-Orgel. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Schulfähre Scharfenberg

Tegel – Seit 3. Januar hat die Fähre nach Scharfenberg wieder einen Fährmann. Das teilte Schulsenatorin Sandra Scheeres mit. Ungeklärt sei allerdings, wer ihn vertritt, wenn er krank oder verhindert ist. Ein Fährgehilfe wird erst am Jahresende anfangen, und die Einstellung eines zweiten Fährmanns ist nicht geplant.

Kurse für starke Familien

Konradshöhe – Am 21. Februar startet im Kinder-und Jugendhilfezentrum Haus Conradshöhe, Eichelhäherstrasse 19, der Elternkurs „Starke Eltern – starke Kinder“. Der Kurs möchte Eltern Anregungen zur Erziehung geben und gleichzeitig die Gelegenheit, mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen. Themen dabei werden unter anderem Kommunikation in der Familie, Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse der Familie und Umgang mit Grenzen und Regeln sein. Unter Leitung einer Sozialpädagogin und einer Psychologin der Ambulanten Erziehungshilfe werden die Eltern Anregungen zur Erziehung erhalten und in den Austausch mit anderen Eltern treten können. Kursbeginn ist am 21. Februar, danach findet er jeden Mittwoch von 10 bis 13 Uhr statt. Anmeldeschluss ist der 9. Februar. Für die insgesamt neun Termine wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 10 Euro erhoben. Nähere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 0157/8860914 oder per E- Mail brigitte.hoerber@haus-conradshoehe.de