Vermüllter Parkplatz

Zwischen den Lieferwagen türmt sich haufenweise Müll. Zwischen den Lieferwagen türmt sich haufenweise Müll. Foto: fle

Tegel – Eigentlich ist es ein Parkplatz. Er gehört zum Verteilzentrum von Amazon am Borsigturm. Dort werden Tag für Tag die vielen Fahrzeuge geparkt, die täglich tausende Pakete voller bestellter Waren an den Mann oder die Frau bringen. Doch nicht nur Autos sind hier zu finden, sondern auch kiloweise Müll. Pappbecher, Einweggeschirr, Zigarettenschachteln & Co. soweit das Auge blickt: Und so wirkt der Parkplatz eher wie eine große Abfall-Sammelstelle. Der Wind trägt den Müll in alle Richtungen. Sogar Lieferscheine mit Namen und Kundendaten hat der Wind bis zu Motorola zwei Querstraßen weiter geweht.

Am 4. April 2016 wurde das zweite deutsche Amazon-Verteilzentrum in Berlin im Dock 100 in der Straße Am Borsigturm in Tegel eröffnet (die RAZ berichtete). Dort, wo einst Lokomotiven und Landmaschinen hergestellt wurden, werden nun von hier aus Päckchen und Pakete mit unterschiedlichstem Inhalt von A wie Akkus bis Z wie Zelte oder Zeitschaltuhren ausgeliefert.
Seit Eröffnung des Parkplatzes verdreckte das Areal zusehends. Nicht mehr genutzte Verpackungen warfen die Fahrer der Lieferpartner anscheinend achtlos weg.
Auf Presseanfrage der RAZ reagiert Amazon nun und will Ordnung schaffen. „Amazon arbeitet beständig daran, Prozesse zu verbessern“, erklärt Anette Nachbar von der Unternehmenskommunikation Amazon Deutschland Services GmbH.

„Am Standort Am Borsigturm wurden umgehend Maßnahmen eingeleitet, um Abhilfe zu schaffen. Es wurde eine Komplettreinigung veranlasst, und Abfallbehälter angebracht. Wir arbeiten eng mit ebenfalls auf dem Gelände tätigen Lieferpartnern zusammen, um sicherzustellen, dass das Gelände in einem ordnungsgemäßen Zustand ist“. fle

Letzte Änderung am Mittwoch, 07 März 2018 10:35

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Meldungen kurz & knapp

Politik | Wirtschaft | Recht

Infos zur Hennigsdorfer

Heiligensee – Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt möchte mit den Anwohnern über die Straßenbaumaßnahme Hennigsdorfer Straße am Montag, 19. Februar, 17 Uhr, im BVV-Saal, Eichborndamm 215, ins Gespräch kommen. Voraussichtlicher Baubeginn: Frühjahr 2018.

Gegen Verkehrschaos

Bezirk – Die A111 soll 2021 grundsaniert werden. Die U6 in dem selben Jahr. Ebenso die S25. Drei wichtige Verkehrs­träger werden somit 2021 gleichzeitig lahmgelegt. Dagegen hat die CDU-Fraktion ein Paket mit Anträgen in die BVV eingebracht, das alternative Verkehrsrouten durch und um Reinickendorf benennt.

Pro und Contra

Reinickendorf – Der soziale Flügel der CDU, die Christliche Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), diskutiert im Rahmen ihres Stammtisches über die Vor- und Nachteile der Bürgerversicherung und deren Folgen. Die CDA vertritt die Arbeitnehmer zu sozialen und gesundheitspolitischen Themen innerhalb und außerhalb der CDU. Am Freitag, 26. Januar, können Interessierte an der CDA-Gesprächsrunde zur Bürgerversicherung teilnehmen. Der CDA-Stammtisch findet in dem Altberliner Restaurant „Latichte“, Alt-Reinickendorf 29A, um 18 Uhr statt. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Aktiv gegen rechts

Bezirk Bildungsprojekte und Initiativen in Reinickendorf können im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ Anträge auf Förderung stellen. Gefördert werden Projekte und Workshops, die der positiven Entwicklung der Willkommenskultur dienen. Weitere Infos erteilt die Albatros gGmbH, Auguste-Viktoria-Allee 17, R.Palm@albatrosggmbh.de

VMehr berlinpass-Anspruchsberechtigte

Bezirk – Bezirk – Seit Februar können auch Empfänger von Wohngeld sowie Bürger, die eine DDR-Opferrente erhalten, den berlinpass beantragen. Neben dem Sozialticket können sie zahlreiche Vergünstigungen nutzen. Die Ausgabestelle für den Berlinpass befindet sich im Bürgeramt, Teichstraße 65, Haus 1.

SPD-Klausurtagung

Bezirk – Bezirk – Die SPD-Fraktion in der BVV-Reinickendorf hat ein Arbeitsprogramm für 2018 erarbeitet. Themenkomplexe sind u.a. Verkehrspolitik, Jugendpolitik, Stadtentwicklung (vor allem in Reinickendorf-Ost und im MV) und die Sozialstruktur für die Siedlungen in den Rollbergen, im Märkischen Viertel und in Tegel-Süd.