Bewerbungsfrist: 31. Januar

Bis Ende Januar den Fördertopf nutzen. Bis Ende Januar den Fördertopf nutzen. Foto: pixabay.com

Bezirk – Für das Jahr 2018 wurden dem Bezirk Mittel aus dem Berliner Projektfonds kulturelle Bildung für die Förderung von kulturellen Projekten in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung gestellt, was quasi einer Verdopplung entspricht. „Diese Projekte ergänzen das schulische Lernen und eröffnen Kindern und Jugendlichen die Begegnung mit Kunst und Kultur“, erklärt Katrin Schultze-Berndt, Bezirksstadträtin für Bauen, Bildung und Kultur.

Der Fonds unterstützt zeitlich befristete kleinere Kooperationsobjekte in Kindertagesstätten, Schulen und Einrichtungen der Jugendarbeit im Verbund mit Künstlerinnen und Künstlern, Vertretern der Kulturwirtschaft und Kulturhäusern vor Ort. Voraussetzung für die Förderung ist ein gemeinsamer Antrag von einem oder mehreren Partnern aus den Bereichen Kunst und Kultur einerseits und den Bereichen Kindertagesstätten, Schule, Bildung und Jugendarbeit andererseits. Die Auswahl der eingereichten Projekte erfolgt durch eine Jury, bestehend aus Vertretern der Bereiche Jugend, Kunst und Schule. Neben der Entscheidung der Jury, steht eine e Förderung immer unter dem Vorbehalt der haushaltsmäßigen Absicherung. Die Förderhöhe pro Projekt beträgt maximal 5.000 Euro. Bei der Kontaktaufnahme und der Auswahl von Künstlern ist das Kunstamt Reinickendorf behilflich. Nächster Abgabeschluss für Projektvorhaben 2018 ist der 31. Januar.

Der Antrag ist einzureichen beim Bezirksamt Reinickendorf, Amt für Weiterbildung und Kultur, Buddestr. 21, 13507 Berlin. Eine Beratung, detaillierte Förderbestimmungen und ein Antrag sind unter der Tel.-Nr. 90294-4796 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich.

Letzte Änderung am Donnerstag, 25 Januar 2018 11:01

RAZePaperKombi Banner300x136 RAZ App Kombi Banner 300x136 iphone RAZ App Kombi Banner 300x136 B

Meldungen kurz & knapp

Kunst | Kultur | Kreatives

Debüt „Außer sich“

Tegel – Zu einer Lesung mit Sasha Marianna Salzmann lädt die Humboldt-Bibliothek in der Karolinenstraße 19 am Mittwoch, 14. Februar, um 19.30 Uhr ein. Die Autorin präsentiert ihr Romandebüt „Außer sich“, das zu den sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2017 gehörte. Es ist die Geschichte des Zwillingpaares Alissa und Anton, die in Moskau aufwachsen und mit den Eltern nach Westdeutschland gehen. Eines Tages verschwindet Anton und Alissa macht sich auf die Suche nach ihm. Sasha Marianna Salzmann, Hausautorin am Maxim-Gorki-Theater zeigt eine sehr eigene Sprache und ein virtuoses Spiel mit Raum und Zeit in der Schilderung des Geschehens. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf im Rahmen von „Lesezeichen – Literatur live in Tegel“ statt. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Philosophisches Café

Märkisches Viertel –  Märkisches Viertel – Im Philosophischen Café findet am 19. Februar, 15 bis 17 Uhr die Veranstaltung „Falsche Wertrealsierung“ statt. Kosten: 3 Euro. Ort: Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum, Günter-Zemla-Haus, Eichhorster Weg 32.

Offenes Singen

Hermsdorf –  Am 16. Februar gibt es von 19.30 Uhr bis 21 Uhr ein „Offenes Singen“ im Gemeindesaal der Apostel-Paulus-KG in der Wachsmuthstraße 25. Eingeladen sind alle, die Freude am Singen haben. Gesungen werden Hits und Evergreens von damals bis heute Der Eintritt kostet 6 Euro.

Kino für den Knast

Tegel – Tegel – Im Rahmen der Reihe „Berlinale Goes Kiez“ wird am 23. Februar im Kultursaal der JVA für die Insassen der Film „Das schweigende Klassenzimmer“ von Lars Kraume gezeigt. Der Filmstoff beruht auf wahren Begebenheiten. Im Anschluss steht Regisseur für ein Gespräch zur Verfügung. Festivalchef Dieter Kosslick: „Mit der Sonderveranstaltung wird die Reihe noch mehr ihrem Anliegen gerecht, Barrieren abzubauen sowie kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.