Mehr Obst für Heiligensee

Vertreter mehrerer Initiativen beteiligten sich an der Pflanzaktion. Vertreter mehrerer Initiativen beteiligten sich an der Pflanzaktion. Foto: ls

Heiligensee - In einer gemeinsamen Aktion mehrerer Initiativen fand am 17. November in Schulzendorf die Pflanzung von sechs Obstbäumen statt. Eine Kirsche, eine Birne, eine Zwetschge sowie drei junge Apfelbäume, darunter Goldparmäne, Bismarckund Kaiser-Wilhelm-Apfel, erhielten auf dem landeseigenen Grundstück der Revierförsterei Tegelsee in der Straße am Tegelgrund, in Sichtweite der Ruppiner Chaussee, ein neues Domizil. Gestiftet wurden die Bäume vom Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), vom Ruderclub Tegel und vom Förderverein Waldfreunde Tegelsee.

Revierförster Frank Mosch und seine studentische Praktikantin Fionna Lang hatten alles fachmännisch vorbereitet, packten bei der Pflanzung tatkräftig mit an. Auch Vertreter der anderen Vereine wollten dem nicht nachstehen und griffen zu Hacke und Spaten. Rund zwei Dutzend hilfreiche Hände, große und auch kleine, waren mit von der Partie. Pflanzgrube ausheben, Wurzelwerk stutzen, Pflanze einsetzen, mit Erde befüllen und sorgsam festtreten, anschließend reichlich bewässern, so lauteten die primären Arbeitsschritte. Doch das Werk war damit noch lange nicht vollendet. Die Anbindung an Stützpfähle sowie die Anbringung von Verbissschutzvorrichtungen gegen Damwild sollten folgen. Nach der getanen Arbeit gab es für alle, passend zum Thema, heißen Apfelsaft.

„Mit dieser Aktion versuchen wir zu zeigen, dass Streuobstwiesen wichtige Grünflächen sind“, begründete der zuständige Koordinator beim BUND, Eckart Klaffke, dieses und ähnliche Projekte. Es gehe darum, sie zu erhalten und, wenn möglich, auch zu erweitern. So wurden bereits vor einem halben Jahr in Kooperation mit der Heiligenseer Otfried-Preußler-Grundschule auf den so genannten Gerlachwiesen im Tegeler Forst Apfelbäume gepflanzt (die RAZ berichtete). Auch der Förster sah in der Bepflanzung eine sinnvolle Maßnahme zum Erhalt der Biodiversität. „Streuobstwiesen sind durch die unterschiedlichen Blütezeiten wichtig für Insekten“, meinte Mosch. Selbstverständlich würden gleichfalls die Menschen profitieren. Allerdings, so war von den Fachleuten zu vernehmen, müssten sie noch rund sieben Jahre warten. Erst dann dürfe mit einer ersten Ernte gerechnet werden, hieß es. ks

RAZePaperKombi Banner300x136 RAZ App Kombi Banner 300x136 iphone RAZ App Kombi Banner 300x136 B

Meldungen kurz & knapp

Haus | Immobilien | Garten

Neuer Supermarkt entsteht in Tegel

Tegel – In der Ernststraße 7 wurde der Bau eines Selfstorage-Lagers in Verbindung mit einem REWE-Verbrauchermarkt genehmigt. Der geplante Supermarkt ersetzt den ehemals auf der Fläche vorhandenen Markt in annähernd gleicher Größe. Der Baubeginn und die voraussichtliche Fertigstellung wurden noch nicht bekannt gegeben.