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Busspur in der Diskussion

Auf der Seidelstraße werden ab 2020 Busse im SEV fahren. Auf der Seidelstraße werden ab 2020 Busse im SEV fahren. Foto: bek

Tegel – Die Sanierung der U-Bahnlinie 6 ist eine von mehreren großen Baumaßnahmen, die auf die Tegeler zukommen. Die Arbeiten sollen im März 2020 beginnen und im Dezember 2021 beendet sein. In dieser Zeit fährt keine U-Bahn zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Alt-Tegel. Die Reinickendorfer Grünen haben nun einen Antrag eingebracht. Das Bezirksamt soll danach bei den zuständigen Stellen prüfen lassen, ob die Möglichkeit besteht, während der Dammsanierung (temporäre) Bus­spuren einzurichten.

Bei der jüngsten Bezirksverordnetenversammlung am 14. Februar sprach sich eine breite Allianz von Grünen, SPD, Linken, FDP und AfD für dieses Vorgehen aus, die CDU ist dagegen. Deren verkehrspolitischer Sprecher Eberhard Schönberg befürchtet den Verlust von 450 Parkplätzen. Die anderen Parteien haben die Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Blick.

Immerhin müsse die dichte Taktung der U6 auf die Straße gebracht werden, meinte David Jahn von der FDP. Rolf Wiedenhaupt von der AfD sagte: „Die auf die BVG angewiesenen Menschen kann man im dichten Berufsverkehr nicht 30, 40 Minuten im Bus stehend über die Straße schicken.“ Marco Kaeber von der SPD: „Die Fahrzeitverlängerung muss in Grenzen gehalten werden, aber es ist erst einmal nur eine Prüfempfehlung.“ Felix Lederle von den Linken: „Es gar nicht erst zu versuchen, das hielte ich für falsch.“ bek

Letzte Änderung am Mittwoch, 07 März 2018 10:28