RAZ Teaser 9

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Der Geldwechsel-Trick

Beim Geldwechseln beklaut. Beim Geldwechseln beklaut. Foto: Daniel Isbrecht

Tegel – Der Reinickendorfer Rentner Wolfgang T. dachte sich nichts dabei, als er von einem etwa 50-jährigen freundlichen Herrn in der Buddestraße gefragt wurde, ob er ein 2-Euro- Stück für einen Einkaufswagen wechseln könne. Herr T bot ihm, sogar geschenkt, einen Chip an. Den lehnte der andere ab, also suchte Herr T. weiter, bis er das gewünschte Kleingeld hatte. Während des Suchens war er so abgelenkt, dass er nicht merkte, dass ihm 50 Euro entwendet wurden. Er erstattete sofort Anzeige und meldete sich bei der RAZ , um auch andere Leser zu warnen. Auf Nachfrage bei der Reinickendorfer Polizei, Direktion 1, wurde bestätigt, dass sogenannte Trickdiebstähle häufiger gemeldet werden. Neben dem Geldwechsel- Trick sind auch der Beschmutzer- und der Rempeltrick sehr verbreitet. Opfer sind in vielen Fällen Senioren. Die Täter arbeiten meist im Team. Einer lenkt das Opfer ab, ein Zweiter nutzt die Unaufmerksamkeit aus und entwendet Geld, Handy oder Kreditkarten aus der Geldbörse und übergibt sie an einen Dritten, der sich dann vom eigentlichen Tatgeschehen entfernt. Vorsicht ist also geboten, wenn man von Fremden um einen Geldwechsel gebeten wird: Halten Sie Abstand, damit der Bittsteller nicht in Ihrer Geldbörse „beim Suchen hilft“, verweisen Sie auf andere Möglichkeiten des Geldwechselns. Seien Sie misstrauisch, wenn immer wieder neue Wechselwünsche hervorgebracht werden. Grundsätzlich sollte man nur so viel Bargeld bei sich haben, wie man unbedingt braucht. Wird eine unbekannte Person aufdringlich, sollte man sie klar zurechtbeziehungsweise zurückweisen und – wenn möglich – andere Passanten auf die Situation aufmerksam machen. Beim Verdacht, es könne sich um einen Trickbetrüger oder Dieb handeln, führt ein Hinweis an die Polizei (Notruf 110) möglicherweise zur Festnahme des Täters. red

Letzte Änderung am Freitag, 23 September 2016 18:17