Bezirk – Ein Mann, der sich als Mitarbeiter des Vermessungsamtes Reinickendorf ausgibt, treibt im Bezirk sein Unwesen. Er sammelt bei Eigentümern Informationen zu Grundstücken. Einmal wollte er einen Ansprechpartner, damit im ...

Borsigwalde – Seit mehr als 40 Jahren existiert im Herzen Borsigwaldes ein ganz besonderer Ort der bewirteten Einkehr. Er geht auf die Tradition des ehemaligen Vielvölkerstaates Jugoslawien zurück. Für die Anwohner ist die ...

Gar kein schräger Vogel

Bezirk – „Huh-huhuhu-huuh“ klingt es durch die Nacht. Der lang gezogene Ruf des Waldkauzmännchens ist im Herbst wieder zu hören. Der Waldkauz balzt gerade. Dafür, dass seine Lebensbedingungen in der Öffentlichkeit auch ...

Reinickendorf – Das 500. Jubiläum des Reformationstages war für die staatliche Münze Berlin der Anlass, unter dem Titel „Die Münze zum 500. Tag der Reformation“ eine Sonderausstellung in Reinickendorf auf die Beine zu ...

Reinickendorf – Es gab Tage im Leben von Kristina Wilms, „da hätte ich nur heulen können“. Manchmal ging es ihr so schlecht, dass sie nicht mehr leben wollte. 2012 verbrachte die heute 29-Jährige zehn Wochen in einer ...

Reinickendorf – Florina Limberg dürfte Lesern der RAZ von Kirschendieb & Perlensucher Kulturprojekte bekannt sein, die Anfang Oktober das Musikfestival Klangstraße veranstalteten. Nun bietet die Kulturwissenschaftlerin im ...

Tegel – Vermutlich hat Daniel C. in seinem Leben nie so viel Aufmerksamkeit erzeugt wie in diesen Tagen. Der mutmaßliche Besitzer des türkisfarbenen Opel Corsa wählte einen besonderen, sogar extravaganten und vermutlich ...

Sternenmarkt in Tegel

Seit mehreren Jahren fehlt in Reinickendorf ein Weihnachtsmarkt, nun soll es wieder einen in Tegel geben. Der Verein „I love Tegel“ gibt bekannt, dass auf dem Vorplatz der Hallen am Borsigturm ein Weihnachtsmarkt namens „Sternenmarkt“ ...

Wittenau – 1.611 unbegleitete minderjährige Geflüchtete (Stand August 2017) halten sich zurzeit in Berlin auf – etwa 50 kommen pro Monat dazu. Überwiegend sind sie männlich, zwischen 15 und 16 Jahre alt und aus ...

Reinickendorf – Am 26. September fand das erste Treffen des neuen Gewerbenetzwerkes im Gemeindesaal der St. Rita-Gemeinde in der General- Woyna-Straße statt. Eingeladen waren die Gewerbetreibenden und Immobilieneigentümer ...

Konzert mit Ben Sands

Der irische Sänger Ben Sands, Mitglied der seit 40 Jahren um die Welt tourenden Sands- Family, ist in seiner Heimat sehr bekannt. Er versteht es, sein Publikum mit den Melodien Irlands zu verzaubern. Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, ...

Keine Öffentlichkeit

Bezirk – Schlechter Zuschauerzuspruch? Ach was, es gibt fast gar keinen, auf jedem Friedhof ist mehr los. Wenn sich Tischtennisspielerinnen in Reinickendorf die Bälle um die Ohren schlagen, sieht das fast niemand. Nur der ...

Tegel – Ginkgo-Bäumen zieren seit vielen Jahren auch einen Teil der Berliner Straße. Doch alljährlich stinkt es im Herbst zum Himmel – und dafür verantwortlich sind die kleinen Früchte beziehungsweise die Samen des ...

Musikalische Weltreise

Der Mittel- und Oberstufenchor des Georg-Herwegh- Gymnasiums in Hermsdorf wird zusammen mit dem RIAS-Kammerchor ein musikalisches Erlebnis zaubern, mit Gesang aus Europa, Amerika, Australien und Afrika. Sowohl das Streichorchester als auch der ...

Wittenau – „Nie war es leichter, mit dem Reinickendorfer Bezirksbürgermeister ins Gespräch zu kommen…“, heißt es in der Einladung zum Tag der offenen Tür im Reinickendorfer Rathaus, der Anfang Oktober im Sitzungssaal ...

Bezirk – Die Verantwortlichen der Füchse Berlin hatten eine ganz „enge Kiste“ erwartet. Schließlich trafen die A-Jugendhandballer am vergangenen Sonnabend auf den THW Kiel, also der Tabellendritte der A-Jugend-Bundesliga ...

Flussfilmfest Berlin

Der Umweltverband Grüne Liga veranstaltet gemeinsam mit den Partnern des Flussfilmfests Berlin einen Filmabend im Lab- Saal Lübars. Hier wird eine Auswahl an internationalen Kurzfilmen, Dokumentationen und Aufnahmen über die zwei letzten ...

Noch näher am Kunden

Tegel – Am 23. Oktober eröffnete die zweite Etage der neuen Filiale der Deutschen Bank in der Schloßstraße, Ecke Berliner. Diese Filiale, die erst am 18. August eröffnet wurde, vereint den alten Standort Alt-Tegel mit dem ...

Hermsdorf – Die Basketballerinnen des VfB Hermsdorf sind stark in die neue Saison in der 2. Regionalliga Ost gestartet. Nach dem vierten Spieltag belegt das Team des neuen Trainers Jean-Claude Rollin nach drei Siegen und einer ...

Tegel – Seit Jahren fehlte in Reinickendorf ein klassischer Weihnachtsmarkt. Jetzt verkündet die Kiezinitiative „I love Tegel“ die Rückkehr: Der „Sternenmarkt“ wird auf dem Vorplatz der Hallen am Borsigturm vom 30. ...

Lesung SchreibLotten

Fünf Autorinnen der Wittenauer Schreibwerkstatt lesen ihre Geschichten unter dem Motto „Vergangenes aufheben“. Wörter wie Lohntütenball werden wieder zum Leben erweckt.

SONNTAG, 12.11.2017 16 ...

Reinickendorf – Um deutschen und polnischen Heimkindern eine Freude zu bereiten, möchte das Deutsch- Polnische Hilfswerk Reinickendorfer zum vierten Mal in Folge auffordern, Weihnachtspakete für Heimkinder zu ...

Frohnau – Die Malerin Sylvia Seelmann vom Künstlerhof Frohnau hat Ende Oktober mit ihrer Landschaftsmalerei den zweiten Platz und damit 1.500 Euro Preisgeld beim ersten Kunstpreis Brandenburg im Rahmen der „Art A10“ in ...

Hermsdorf – Schön und strahlend weiß sollen sie mal werden, die Häuser an der „Hermsdorfer Beletage“ auf dem ehemaligen Güterbahnhof. Sechs Gebäude werden derzeit von der BPD Immobilienentwicklung GmbH gebaut. Doch ...

Reinickendorf – „Senioren nutzen die Digitalisierung für sich“ oder „Skypen mit den Enkeln“ – die Tonlage der medialen Berichterstattung über den Stand der älteren Mitbürger im Zeitalter der Digitalisierung hat ...

Asyl ist Menschenrecht

Warum fliehen Menschen, welchen Gefahren sind sie ausgesetzt, unter welchen Umständen leben sie, was haben sie erlebt, all diese Fragen versucht ProAsyl in der Ausstellung zu beantworten. Die Ausstellung enthält vielfältige Informationen über ...

Bezirk – Normalerweise werkeln sie nach Feierabend in ihren Hallen in der Flottenstraße, aber bei Katastrophen kommen sie ganz groß raus: Die Blaufrauen und Blaumänner vom Technischen Hilfswerk (THW). Unser Redakteur Harald ...

Tegel – An der Berliner Straße laufen Menschen mit Einkaufstüten über den Gehweg, das ist das gängige Bild, das man von der belebten Straße im Sinn hat. Im Haus Nummer 13 aber passieren andere Dinge, hier gehen keine Waren ...

Frohnau/Berlin – Als die Sozialdemokratische Partei Deutschlands 150 Jahre alt wurde, lautete das Motto: Ein besseres Land kommt nicht von allein. Eine bessere SPD auch nicht, da sind sich die Mitglieder des SPD-Kreisverbandes ...

Polizeimeldungen aktuell

Frau in Straßenbahn rassistisch beleidigt

19. November (Mitte) – Aus einer Gruppe von etwa 15 Fußballanhängern heraus wurde eine Frau heute Mittag in einer Straßenbahn in Mitte rassistisch beleidigt. Gegen 12.50 Uhr stieg die Gruppe an der Straßenbahnhaltestelle der M10 in der Invalidenstraße ein und grölte laut rassistische Parolen herum. Eine 32-jährige Frau bat die Männer um Ruhe, woraufhin sie ebenfalls beleidigt wurde. An der Haltestelle in der Eberswalder Straße stieg die Frau aus und zeigte den Sachverhalt einer Polizeistreife an. Die Verdächtigen entfernten sich, bevor die herbeigerufenen Polizisten die Straßenbahn erreichten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

Nach Verdacht des illegalen Autorennens – Polizei beschlagnahmt drei Führerscheine

19. November (Mitte) – Beamte des Polizeiabschnitts 32 haben heute früh drei Autofahrer bei einem mutmaßlichen Autorennen in Moabit sowie Wedding beobachtet und daraufhin deren Führerscheine beschlagnahmt. Kurz nach vier Uhr sahen die Polizisten die drei Fahrer, wie sie in ihrem Porsche, Renault-Clio und Megane mit überhöhter Geschwindigkeit aus der Sickingenstraße auf die Beusselbrücke fuhren. Die Polizisten folgten in einem großen Abstand den Fahrzeugen und sahen, wie die drei Fahrer immer wieder die Fahrstreifen wechselten ohne zu blinken. Der Porsche-Fahrer setzte sich nun an die Spitze der drei Raser, schaltete sein Warnblinklicht ein und bog nach rechts auf die BAB 100 in Richtung Wedding. An der nächsten Ampel in der Seestraße hielten alle drei Fahrer bei Rot und rasten beim Umschalten auf Grün mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Beim nächsten Haltepunkt in der Seestraße Ecke Dohnagestell warteten die drei Fahrer erneut an einer roten Ampel. Hier stand nach Angaben der Polizisten der Porsche-Fahrer in der Fahrspur für Linksabbieger. Beim Wechsel auf Grün zog der Porsche-Fahrer in den mittleren Fahrstreifen, so dass der Clio-Fahrer stark abbremsen musste um einen Verkehrsunfall zu vermeiden. Im weiteren Verlauf rasten die drei Fahrer davon. Beim Abbiegen von der Seestraße in die Müllerstraße brach dem Porsche-Fahrer wegen der überhöhten Geschwindigkeit das Fahrzeugheck aus. An der Kreuzung Müllerstraße Ecke Luxemburger Straße stoppten die Beamten die Fahrzeuge und beschlagnahmten von dem 23-jährigen Porsche-Fahrer, dem 30-jährigen Megane-Fahrer sowie dem 21-jährigen Clio-Fahrer die Führerscheine. Da für den Porsche keine Haftpflichtversicherung bestand, wurden die Siegel am Kennzeichen entfernt und neben dem illegalen Autorennen ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Bei Auseinandersetzung verletzt

19. November (Kreuzberg) – Bei einer Auseinandersetzung heute früh in Kreuzberg wurden zwei Männer verletzt. Aussagen zufolge wurde den beiden 16- und 23-jährigen Männern gegen 4.50 Uhr auf dem Weg zum U-Bahnhof Kottbusser Tor von einer siebenköpfigen Gruppe Rauschgift zum Kauf angeboten. Hierbei ging der 23-Jährige leichtfertig auf den Handel ein, erhielt jedoch beim Kauf sein Wechselgeld nicht zurück. Aus dieser Situation heraus entstand eine Rangelei, wobei im weiteren Verlauf zwei Gruppenmitglieder den 16-Jährigen festhielten und weitere fünf Männer den 23-Jährigen schlugen und ihn am Boden liegend traten. Anschließend entrissen sie unter Vorhalt eines Messers dem 16-Jährigen die Bauchtasche. Während die Geschlagenen einen 28-jährigen Angreifer festhalten konnten, flüchteten alle Weiteren unerkannt. Alarmierte Polizisten nahmen den 28-Jährigen fest.
Gegen 6.20 Uhr erkannten die beiden Geschlagenen in Begleitung von drei Bekannten in der U-Bahn der Linie U 8 einen 23-jährigen Komplizen des Festgenommenen wieder. Als sie die Rückgabe der Tasche forderten, entwickelte sich wieder eine Auseinandersetzung, wobei der 23-Jährige erneut mit einem Messer drohte. Nach einem anschließenden Handgemenge gelang es den Männern den Räuber festzuhalten und der Polizei auf dem U-Bahnhof Hermannplatz zu übergeben. Dieser wurde anschließend einem Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 überstellt. Die 16- und 23-Jährigen erlitten bei den Auseinandersetzungen leichte Schnittverletzungen und Prellungen, die zunächst nicht behandelt werden mussten.

Bei Festnahme Widerstand geleistet und Beamte beleidigt

19. November (Mitte) – Nach einer vorausgegangenen Körperverletzung in der vergangenen Nacht in Mitte, leistete ein 19-Jähriger heftigen Widerstand. Nach den bisherigen Erkenntnissen schlug gegen 23.45 Uhr im Weinsbergweg ein 19-Jähriger aus einer Jugendgruppe heraus einem 53-Jährigen derart heftig gegen die Brust, dass dieser stürzte und sich dabei leicht verletzte. Alarmierte Polizisten konnten den Schläger festnehmen. Während der Festnahme leistete der junge Mann heftigen Widerstand, trat um sich und bespuckte die Beamten. Seine Begleiter schlossen sich dem 19-Jährigen an und beleidigten die Polizisten. Die Einsatzkräfte setzten den Renitenten gefesselt in einen Einsatzwagen. Ein 18-Jähriger soll wenig später die Tür des Polizeiwagens geöffnet und seinen Kumpanen befreit haben. Beide konnten jedoch nach kurzer Entfernung auf ihrer Flucht gestellt und festgenommen werden. Da der 19-Jährige während des Einsatzes starke Gefühlsschwankungen zeigte, wurde vorab eine Atemalkoholkontrolle durchgeführt, die einen Wert von rund 1,4 Promille ergab. Das Duo musste sich anschließend in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlichen Behandlungen und Blutentnahmen unterziehen und wurde danach auf freien Fuß gesetzt. Ein Polizeiabschnittskommissariat hat die weitere Bearbeitung übernommen.

Mieter halten mutmaßlichen Einbrecher fest

19. November (Charlottenburg) – Aufmerksamen Mietern ist es zu verdanken, dass Polizisten einen mutmaßlichen Einbrecher gestern Abend in Charlottenburg festnehmen konnten. Die Mieter eines Wohnhauses in der Trendelenburgstraße sahen gegen 19 Uhr im Treppenflur zwei fremde Männer, die sich an der Haustür einer im Erdgeschoss gelegenen Wohnung zu schaffen machten. Als die beiden Unbekannten bemerkten, dass sie beobachtet wurden, entfernten sie sich zunächst von der Wohnungstür. Einer der Männer bedrohte nun einen Mieter des Hauses mit einem Schlagstock und flüchtete aus dem Haus. Seinen Komplizen hingegen ließ der Flüchtende zurück. Um ihn kümmerten sich die couragierten Mieter und hielten den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten fest. Ermittlungen ergaben, dass das Duo versucht hatte die Wohnungstür aufzuhebeln. Der Festgenommene wurde dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 2 überstellt.

Räuber unterwegs

19. November (Pankow/Friedrichshain-Kreuzberg) – Gestern Abend überfielen Unbekannte eine Tankstelle in Französisch-Buchholz und einen Spätkauf in Kreuzberg.
In der Schönerlinder Straße betraten zwei Maskierte gegen 21.45 Uhr den Verkaufsraum einer Tankstelle und bedrohten den 26-jährigen Mitarbeiter mit einem Pfefferspray und einem Hammer. Sie forderten die Herausgabe von Geld, dass sie kurz darauf vom Mitarbeiter bekamen und flüchteten unerkannt mit der Beute. Der 26-Jährige blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 führt die Ermittlungen.
Gegen 20.30 Uhr hatten es drei Maskierte auf einen Spätkauf in der Hedemannstraße abgesehen. Das Trio bedrohte den Angestellten mit einer Stahlrute sowie einem Messer und forderte die Herausgabe von Geld. Nachdem der 23-jährige Mitarbeiter die Kasse geöffnet hatte, zwangen ihn die Täter sich auf den Boden zu legen. Die Räuber nahmen sich das Geld, schlugen dem Mann mit der Stahlrute gegen den Rücken und sprühten ihm Reizgas ins Gesicht. Anschließend flüchteten sie über einen angrenzenden Hof in unbekannte Richtung. Der 23-Jährige erlitt leichte Verletzungen, die zunächst nicht von einem Arzt behandelt werden mussten. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen und Fahndung nach den Unbekannten.

Leichtsinnig die Fahrstreifen gekreuzt - Verkehrsunfall

19. November (Neukölln) – Bei einem spontanen Fahrstreifenwechsel gestern Nachmittag in Britz kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde. Zeugenaussagen zufolge befuhr ein unbekannter Mercedes-Fahrer gegen 15.10 Uhr im linken Fahrstreifen der Gradestraße in Richtung Britzer Damm. Im weiteren Verlauf seiner Fahrt soll er auf Höhe des Betriebshofes über den mittleren und rechten Fahrstreifen gefahren sein. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste ein im mittleren Fahrstreifen fahrender 57-jähriger Skoda-Fahrer stark abbremsen. Ein hinter ihm fahrender 66-jähriger Ford-Fahrer konnte ebenfalls noch rechtzeitig bremsen. Ein 33-jähriger VW-Fahrer jedoch nicht, er fuhr auf den Ford des 66-Jährigen auf. Auf sein Fehlverhalten angesprochen, winkte der Mercedes Fahrer ab und entfernte sich unerkannt vom Unfallort. Rettungskräfte brachten den VW-Fahrer mit dem Verdacht einer Wirbelsäulenverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen und Fahndung nach dem geflüchteten Mercedes-Fahrer führen Mitarbeiter des Polizeiabschnitts 56.

Fahrzeuge brannten

19. November (Lichtenberg) – In der vergangenen Nacht wurden mehrere Fahrzeuge in Friedrichsfelde durch einen Brand beschädigt. Gegen 2.50 Uhr bemerkten Anwohner in der Dolgenseestraße, wie Flammen aus einem dort abgestellten BMW schlugen. Das Feuer griff auf einen Ford und einen Daewoo über, die neben dem BMW geparkt waren. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Fahrzeuge, die durch das Feuer komplett ausbrannten. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Vor Kontrolle geflüchtet - Schüsse aus Dienstwaffe abgegeben

18. November (Mitte) – Heute früh entzog sich ein Autofahrer in Mitte einer Kontrolle. Gegen 3 Uhr wollten Polizisten des Abschnitts 32 einen Ford-Fahrer in der Rosa-Luxemburg-Straße überprüfen und forderten ihn auf anzuhalten. Dieser erhöhte stattdessen jedoch das Tempo und flüchtete. An der Spandauer Straße touchierte er auf der Flucht einen weiteren Polizeiwagen, setzte seinen Weg abermals fort und landete in der Rosenstraße in einer Sackgasse. Die Beamten des Abschnitts 32 folgten ihm dorthin, der Fahrer hielt nun an, setzte zurück und rammte den Einsatzwagen. Als der Flüchtende wenden wollte, stieg ein Polizist aus und riss die Autotür auf. Weil der Ford-Fahrer nach bisherigem Ermittlungsstand erneut zurücksetzte, soll der Beamte trotz Zurückweichens von der offenen Tür getroffen worden sein. Daraufhin schoss sein Kollege auf die Reifen des Wagens. Verletzt wurde dadurch niemand. Nun stoppte das Fahrzeug und weitere herbeigerufene Polizisten nahmen den 45-Jährigen fest. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,84 Promille. Zudem hatte er Betäubungsmittel dabei, die, wie sein Führerschein, beschlagnahmt wurden. Im Auto befanden sich noch zwei Mitfahrerinnen im Alter von 23 und 24 Jahren, deren Personalien aufgenommen wurden. An dem Ford stellten Polizeibeamte fest, dass der hintere Reifen ohne Luft und beschädigt war. Der gestürzte Polizist erlitt Verletzungen an beiden Knien und wurde ambulant behandelt. Er musste seinen Dienst beenden. Der Festgenommene wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Beim Überqueren der Bahngleise von U-Bahn erfasst

18. November (Hellersdorf) – Weil ein Mann die U-Bahngleise in Hellersdorf überquerte, wurde er von einer Bahn erfasst und schwer verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge wollte der Mann seinen Heimweg abkürzen und lief deshalb gegen 2.30 Uhr zwischen den U-Bahnhöfen Hellersdorf und Louis-Lewin-Straße am Naumburger Ring über die Gleise. Der 29-jährige Fahrer der U-Bahnlinie U5 konnte noch eine Gefahrenbremsung einleiten, jedoch nicht verhindern, dass der Mann von dem herannahenden Zug erfasst wurde. Der 31-Jährige kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 29-jährige BVG-Mitarbeiter musste mit einem Schock in einer Klinik ambulant behandelt werden.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Stadtautobahn

18. November (Tempelhof) – Tödliche Verletzungen erlitt ein Mann gestern Nachmittag in Tempelhof, nachdem er auf der Stadtautobahn von einem Auto erfasst worden war. Der 23-Jährige soll gegen 17.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Tempelhofer Damm und Oberlandstraße die Stadtautobahn überquert haben und wurde hierbei von dem Fahrzeug eines 35-jährigen Mazda-Fahrers erfasst. Der Mann fuhr zu diesem Zeitpunkt auf der Stadtautobahn vom Tempelhofer Damm aus kommend in Richtung Neukölln. Der 23-Jährige erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Der Autofahrer musste mit einem Schock in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Aufgrund der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Stadtautobahn zwischen beiden Anschlussstellen für rund vier Stunden in Fahrtrichtung Neukölln gesperrt.

Nach Drogenhandel - Polizisten überwältigen bewaffneten Dealer

18. November (Neukölln) – Zivilpolizisten des Polizeiabschnitts 55 haben gestern Mittag bei einer Überprüfung einen bewaffneten Rauschgifthändler überwältigt und festgenommen. Auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Sonnenallee sahen die Beamten den mutmaßlichen Dealer, der gegen 11.45 Uhr einem Mann Drogen verkaufte. Bei der anschließenden Festnahme versuchte der Tatverdächtige zunächst, sich die sogenannten Rauschgift-Szenekügelchen in den Mund zu stecken, was ihm jedoch nicht gelang, da ihn die Beamten überwältigten. Dabei ging er zu Boden und soll einen der Polizisten mit einem Messer attackiert haben. Der Angriff konnte verhindert werden, indem der Kollege des Attackierten dem Tatverdächtigen die Waffe aus der Hand trat. Er wurde nach seiner Festnahme einem Rauschgiftkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt. Die beiden Polizisten blieben unverletzt.

Nach Streit schwer verletzt

18. November (Mitte) – Gestern Nachmittag wurde ein Jugendlicher nach einem Streit in Mitte schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 14 Uhr zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Gemäß Zeugenangaben soll im Verlauf ein 15-Jähriger einem 14-Jährigen mit einem Messer in den Bauch gestochen haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige. Der Jüngere kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Lebensgefahr besteht nicht. Der Ältere wurde an seiner Wohnanschrift in Wedding festgenommen und kam zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle. Anschließend wurde er seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Mann mit Messer verletzt

17. November (Kreuzberg) – Heute früh wurde ein Mann in Kreuzberg mit einem Messer verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet der 25-Jährige gegen 5 Uhr an einem Treppenaufgang des U-Bahnhofs Görlitzer Bahnhof mit einem bisher unbekannt gebliebenen Mann in einen Streit. Im weiteren Verlauf soll ihn der Unbekannte dann mit dem Messer in den Rücken gestochen und ihm Schnittverletzungen am Kopf und an einer Hand zugefügt haben. Der 25-Jährige kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er intensivmedizinisch behandelt wird. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Löschfahrzeug der Berliner Feuerwehr mit BVG-Bus kollidiert

17. November (Steglitz-Zehlendorf) – Ein Löschfahrzeug der Berliner Feuerwehr, das gestern Nachmittag mit Blaulicht und Martinshorn in Lichterfelde unterwegs war, stieß mit einem Linienbus der BVG zusammen. Derzeitigen Ermittlungen zufolge fuhr der 27-jährige Feuerwehrmann mit seiner Besatzung wegen eines eiligen Auftrages mit Sonder- und Wegerechten in der Goethestraße in Richtung Königsberger Straße. Gegen 15.20 Uhr soll der Beamte den Einmündungsbereich der Königsberger Straße zur Goethestraße erreicht und mit dem BVG-Bus der Linie M11 kollidiert sein. Dessen 40-jähriger Fahrer fuhr zu diesem Zeitpunkt auf der Busspur der Königsberger Straße in Richtung Ostpreußendamm. Um einen Verkehrsunfall zu vermeiden, soll der Busfahrer nach links ausgewichen und mit einer in gleicher Richtung fahrenden 38-jährigen Renault-Fahrerin und einer 65-jährigen VW-Fahrerin zusammengestoßen sein. Der Fahrer wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ebenfalls verletzt, wurden drei Fahrgäste im Bus, unter denen sich ein zweijähriges Kind befand. Sie wurden nach einer ambulanten Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen. Sowohl die beiden Autofahrerinnen als auch die Besatzung des Löschfahrzeuges blieben unverletzt. Aufgrund der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Unfallstelle für anderthalb Stunden gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen.

Radfahrer bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

17. November (Mitte) – Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Mitte erlitt ein Radfahrer lebensgefährliche Kopfverletzungen. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhren der 65-jährige Fahrer eines Mercedes und der 32-jährige Radfahrer gegen 19 Uhr in der Mohrenstraße in Richtung Glinkastraße. Im Kreuzungsbereich Mohren-/Glinkastraße blieb der Radler stehen, um den vorfahrtsberechtigten Querverkehr passieren zu lassen. Zeugen berichteten, dass der 65-Jährige ebenfalls den Kreuzungsbereich erreichte und nach rechts in die Glinkastraße abbiegen wollte. Hierbei erfasste der Mann den Radfahrer, der durch die Wucht des Aufpralls auf die gegenüberliegende Fahrbahnseite geschleudert wurde. Er kam mit einem Notarztwagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 65-Jährige blieb unverletzt.

Feuer in Keller gelegt

17. November (Pankow) – Unbekannte haben gestern Abend in den Kellerräumen eines Mehrfamilienhauses in Weißensee ein Feuer gelegt. Anwohner alarmierten gegen 20.40 Uhr die Berliner Feuerwehr in die Bruno-Apitz-Straße, nachdem sie starke Rauchschwaden aus den Kellerräumen emporsteigen sahen. Einsatzkräfte löschten das an mehreren Stellen gelegte Feuer im Keller. Eine 82-jährige Mieterin im Haus musste wegen einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge brannte in mehreren Kellerverschlägen Hausrat. Durch das Feuer wurde der Keller sowie das Stromnetz des Hauses beschädigt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Fahrzeuge in Brand gesetzt

17. November (Spandau) – Unbekannte haben gestern Abend sowie in der vergangenen Nacht zwei Fahrzeuge in Haselhorst und Staaken in Brand gesetzt. In beiden Fällen führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes die Ermittlungen. 
Ein Zeuge alarmierte gegen 21.15 Uhr die Polizei in den Lagerweg, als er auf einem Firmengelände einen brennenden Renault sah. Das Fahrzeug stand auf einem Abschleppfahrzeug und musste durch Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr gelöscht werden. Der Pkw brannte komplett aus, der Abschleppwagen wurde ebenfalls durch die Flammen beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt.
Im Brunsbütteler Damm brannte auf einem Parkplatz gegen 1.15 Uhr ein Mercedes. Ein Passant alarmierte die Berliner Feuerwehr, die den brennenden Pkw löschte. Auch hier brannte der Wagen komplett aus.

Mann in Park attackiert und schwer verletzt

17. November (Mitte) – Ein Unbekannter hat gestern Abend in einem Park in Wedding einen Mann von hinten mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. In der Grünanlage des Schillerparks lief der 20-Jährige mit einem Begleiter, als er gegen 21.30 Uhr von hinten angegriffen wurde und hierbei eine Schnittverletzung am Kopf sowie eine Stichverletzung am Oberarm erlitt. Laut Angaben des jungen Mannes soll es sich bei dem Angreifer um einen Mann gehandelt haben, den er nicht weiter beschreiben konnte. Er ging mit seinem Begleiter in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er stationär verbleiben musste. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 führt die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat.

Opfer eines Einbruchs verfolgt Tatverdächtigen mit Auto

16. November (Pankow) – Heute Morgen nahmen Polizisten einen mutmaßlichen Einbrecher in Französisch Buchholz vorläufig fest. Ersten Ermittlungen zufolge war eine 19-Jährige gegen 8 Uhr allein Zuhause, als sie hörte, wie im Erdgeschoss des Einfamilienhauses eingebrochen wurde. Sie schloss sich in ihr Zimmer ein und rief ihren 54 Jahre alten Vater an. Der mutmaßliche Einbrecher trat dann noch die Tür zum Zimmer der jungen Frau ein, erschrak, als er sie sah und ergriff dann mit Beute die Flucht. Der Vater alarmierte zeitgleich die Polizei und fuhr zurück zu seinem Haus. Auf dem angrenzenden Feld bemerkte er dann den mutmaßlichen Einbrecher und fuhr ihm mit dem Wagen über das Feld hinterher. Als der Flüchtende stürzte, stoppte der Verfolger seinen Wagen, stieg aus, hielt ihn fest und übergab ihn dann den eintreffenden Polizeibeamten. Bei ihm entdeckten die Polizisten Diebesgut aus dem Einfamilienhaus. Den 20-jährigen Festgenommenen hatte der 54-jährige Vater bereits am Morgen, als er auf dem Weg zum S-Bahnhof Pankow war, mit einem weiteren Mann an einem geparkten Kia gesehen. Daraufhin begaben sich Polizisten zu dem Wagen und sahen einen Mann, der sich von dem Kia entfernte und nahmen ihn vorläufig fest. Bei ihm handelt es sich offenbar um den 24 Jahre alten Komplizen des mutmaßlichen Einbrechers. Während der 20-Jährige nach dem Sturz mit einer Beinverletzung stationär im Krankenhaus behandelt wird, wurde der Ältere zur Gefangenensammelstelle gebracht. Beide wurden für die Kriminalpolizei der Direktion 1 eingeliefert.

Zwei Verletzte bei Unfall

16. November (Pankow) – Bei einem Unfall heute Morgen in Prenzlauer Berg sind eine Frau und ein Mann verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 46-Jährige gegen 6.50 Uhr mit ihrem Citroen die Storkower Straße in Richtung Kniprodestraße. An der Stelle, an der der rechte Fahrstreifen endet, wechselte die Autofahrerin in den linken Fahrstreifen und stieß mit einem Sattelzug zusammen, mit dem ein 63-Jähriger in gleicher Richtung unterwegs war. In der Folge schleuderte der Citroen gegen einen Baum auf dem Mittelstreifen, beschädigte drei dort geparkte Fahrzeuge, einen Seat, einen Suzuki und einen Nissan, und kam dann im linken Fahrstreifen, entgegengesetzt der Fahrtrichtung, zum Stehen. Die 46-Jährige war im Wagen eingeklemmt worden und musste von Feuerwehrleuten befreit werden. Während sie mit Kopf- und Rumpfverletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen wurde, konnte ihr 53 Jahre alter Beifahrer nach ambulanter Behandlung die Klinik wieder verlassen. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme war die Storkower Straße ab der Greifswalder Straße bis etwa 9.15 Uhr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernahm die Unfallbearbeitung.

Hoher Sachschaden nach Verkehrsunfall in Lichtenrade

Insgesamt elf Fahrzeuge wurden bei einem Verkehrsunfall heute früh in Lichtenrade beschädigt. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge war ein 26-jähriger Fahrer eines Audi in der Groß-Ziethener Straße in Richtung Lichtenrader Damm unterwegs. In Höhe der Sodenstraße soll der Mann gegen 2.15 Uhr die Kontrolle über seinen Pkw verloren haben und gegen mehrere geparkte Fahrzeuge geschleudert sein. Nach Angaben von Zeugen habe er zunächst sein Fahrzeug verlassen und sei in einer Nebenstraße verschwunden. Kurze Zeit später, nach Rückkehr zum Unfallort, hielten die Zeugen den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten fest. Eine am Unfallort durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,7 Promille. Daher wurde bei dem 26-jährigen eine Blutentnahme durchgeführt. Er bestritt, dass er den Wagen gefahren sei, und besaß keine Fahrerlaubnis. Der Pkw wurde zur weiteren Spurensuche sichergestellt. Wegen der Unfallbearbeitung war die Groß-Ziethener Straße für rund zwei Stunden komplett gesperrt.

Fahrraddiebe festgenommen

16. November (Kreuzberg) – Polizisten nahmen gestern Mittag zwei mutmaßliche Fahrraddiebe in Kreuzberg fest. Gegen 13.30 Uhr erschienen die beiden 18 und 21-Jahre alten Männer zu einem vereinbarten Treffpunkt in der Gitschiner Straße. Zuvor hatten sie ein gestohlenes Fahrrad auf einer elektronischen Verkaufsplattform angeboten. Dort erkannte die Eigentümerin das Fahrrad als ihres wieder, nahm Kontakt mit dem Verkäufer auf und alarmierte die Polizei hinzu. Die beiden wurden von Fahndern zweier Polizeiabschnitte festgenommen und in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Dort wurden sie dem zuständigen Kommissariat des Polizeiabschnittes 53 überstellt.

Deutlich mehr als 80

16. November (Neukölln) – Die Autobahnpolizei stoppte gestern Abend einen Raser in Neukölln. Gegen 19.50 Uhr rauschte ein BMW auf der BAB 113 in Höhe der Anschlussstelle Stubenrauchstraße an den Polizisten vorbei. Mit ihrem Einsatzwagen folgten sie dem Auto, das mit über 160 km/h unterwegs war. Erlaubt ist in dem Bereich eine Geschwindigkeit von 80 km/h. Sie stoppten den 30-jährigen Fahrer an der Anschlussstelle Grenzallee. Nach Abzug der Toleranz wird ihm eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 52 km/h vorgeworfen und er muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 460 Euro, zwei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

Auto geklaut und Unfall verursacht

16. November (Treptow-Köpenick) – Gestern Abend stahl ein Unbekannter ein Auto in Niederschöneweide und verursachte damit einen Unfall in Friedrichshagen. Gegen 20.40 Uhr fiel einer Zivilstreife der Mazda an der Kreuzung Salvador-Allende-Straße Ecke Fürstenwalder Damm auf, da er diese bei Rot überquerte. Als die Polizisten die Verfolgung aufnahmen, erhöhte der Fahrer die Geschwindigkeit und überfuhr weiter rote Ampeln. Sämtliche Anhaltesignale der Beamten ignorierte er. Nachdem er in den Fürstenwalder Damm einbog, fuhr er auf dem Gehweg weiter. An einer darauffolgenden Kreuzung stieß er mit dem Ford eines 31-Jährigen zusammen, der in den Marienwerderweg einbog. Trotz des hohen Sachschadens wurde der Ford-Fahrer glücklicherweise nicht verletzt. Anschließend flüchtete der unbekannte Fahrer zu Fuß und ließ den Wagen an der Unfallstelle zurück. Bei der Überprüfung des Autos stellten die Beamten fest, dass der Mazda kurz zuvor aus der Spreestraße gestohlen wurde.

Auto prallt gegen Baum

16. November (Treptow-Köpenick) – Schwere Verletzungen erlitten bei einem Verkehrsunfall gestern Mittag in Müggelheim ein Taxifahrer und sein Fahrgast. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhr der 49-jährige Mann mit seinem Fahrzeug in der Gosener Landstraße stadtauswärts. Kurz vor der Berliner Stadtgrenze soll der 49-Jährige das Bewusstsein verloren und mit seinem Pkw ungebremst gegen einen Baum gefahren sein. Sowohl der Taxifahrer als auch eine im Wagen mitfahrende 78-jährige Frau kamen schwer verletzt zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6.

Baby stürzt aus Kinderwagen

16. November (Marzahn) – Zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus kam ein Baby, nachdem es gestern Nachmittag in einer Straßenbahn in Marzahn aus dem Kinderwagen gestürzt war. Gegen 14.30 Uhr musste der 56-jährige Fahrer der Straßenbahn in der Trusetaler Straße Ecke Max-Herrmann-Straße eine Gefahrenbremsung einleiten, da eine bislang unbekannte Radfahrerin bei Rot den Fußgängerüberweg kreuzte. Hierbei soll der fünf Monate alte Junge aus dem Kinderwagen gestürzt und sich am Kopf verletzt haben. Wegen der Unfallaufnahme mussten die Fahrgäste die Straßenbahn der Linie M8 verlassen. Das Baby kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Fahrer und weitere Fahrgäste blieben unverletzt.

Mann bei Streit auf U-Bahnhof verletzt

16. November (Mitte) – Bei einer Auseinandersetzung gestern Abend auf einem U-Bahnhof in Wedding, erlitt ein Mann Verletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Gegen 21 Uhr beobachtete der 19-Jährige auf dem U-Bahnhof Seestraße, wie ein Mann sich mit zwei Jugendlichen stritt. Im weiteren Verlauf lief der 32-Jährige über die Bahngleise auf den gegenüberliegenden Bahnsteig, wo die beiden Jugendlichen standen. Mit der Absicht, den Streit zu schlichten, sei der 19-Jährige zu den Streithähnen gegangen und habe versucht, den Mann zu beruhigen. Dies gelang ihm nicht, stattdessen sprühte der äußerst aggressive Mann ihm Reizgas ins Gesicht und soll ihn anschließend mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Bei der nun folgenden Schlägerei zwischen den beiden, soll der 32-Jährige ein Cuttermesser gezogen und den 19-Jährigen damit attackiert haben. Alarmierte Polizisten nahmen den Tatverdächtigen vorübergehend fest und ließen wegen seiner Alkoholisierung eine Blutentnahme durchführen. Der 19-Jährige erlitt bei der Auseinandersetzung eine Platzwunde im Gesicht sowie Schnittverletzungen an einer Hand. Die beiden Jugendlichen blieben unverletzt.

Mörder von Karin RIECK gesucht – Polizei bittet um Mithilfe

16. November (Steglitz-Zehlendorf) – Bei der Suche nach dem Mörder von Karin RIECK bittet die Polizei um Mithilfe. Am 27. Oktober 1992 war die damals 50-Jährige von ihrem Lebensgefährten tot in ihrer Wohnung in der Berner Straße in Lichterfelde aufgefunden worden. Die Frau starb infolge eines Kopfdurchschusses. Die Ermittlungen in den letzten 25 Jahren führten nicht zur Identifizierung des Täters, geschweige denn zur Klärung des Tatmotivs. Die Verstorbene war zum Zeitpunkt ihres Todes Betreiberin der Bar „Karin´s Atelier“ in der Katharinenstraße 1 in Halensee. Die Tatwaffe, mit der Karin RIECK erschossen worden war, wurde bisher nicht aufgefunden. Anhand des Projektils konnte über einen Abgleich mit der zentralen Tatmunitionssammlung beim BKA festgestellt werden, dass die Waffe in der Nacht vom 7. zum 8. September 1991 bei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft am Kurfürstendamm 22 in Charlottenburg sowie bei einem weiteren Einbruch in ein Antiquitätengeschäft am 3. März 1992 in der Passauer Straße 35 in Schöneberg verwendet wurde. Bei beiden Einbrüchen wurden die Schaufensterscheiben durchschossen und die Täter griffen hindurch. Darüber hinaus war bei der Tat in der Passauer Straße an einer Glasscherbe Blut gesichert worden. Ein DNA-Vollprofil wurde erstellt und in der DNA-Datenbank gespeichert. Die Einbrüche in die beiden Geschäfte sind inzwischen verjährt, so dass sich die Ermittler auch Hinweise von den damaligen Einbrechern zum Verbleib der Tatwaffe erhoffen.
Die Ermittler fragen:
• Wer kann Angaben zum Mord an Karin RIECK machen?
• Wer kann Angaben zum Verbleib der Schusswaffe machen?
• Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911555, per E-Mail an LKA115@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein Bild von Karin RIECK befindet sich unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.648896.php

Ermittlungen nach Tötungsdelikt - Festnahme

15. November (Reinickendorf) – Die 4. Mordkommission hat am Nachmittag zu einem Tötungsdelikt in Frohnau die Ermittlungen übernommen. Eine 73-Jährige wurde gegen 15.20 Uhr mit tödlichen Verletzungen in ihrer Wohnung im Edelhofdamm entdeckt. Als Tatverdächtiger wurde der 42-jährige Sohn der Frau, der selbst die Polizei alarmiert hatte, festgenommen. Die Ermittlungen zum Tatgeschehen und den Hintergründen der Tat dauern an.

Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall

15. November (Pankow) – Mehrere Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles heute Morgen in Niederschönhausen. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenangaben war gegen 8.40 Uhr eine 46-Jährige mit einem Rettungswagen eines Hilfsdienstes auf der Platanenstraße in Richtung Treskowstraße unterwegs. An der Waldstraße wollte sie nach links abbiegen, soll dabei die Vorfahrt eines von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten Busses der BVG, der die Waldstraße in Richtung Kuckhoffstraße befuhr, missachtet haben und stieß mit diesem zusammen. Während die Rettungswagenfahrerin und ein 56-jähriger Kollege des Busfahrers Rumpfverletzungen erlitten und zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser kamen, konnten der 43-jährige Beifahrer des Rettungswagens und der 38-jährige Busfahrer mit leichten Verletzungen nach ambulanten Behandlungen die Kliniken wieder verlassen. Zwei Fahrgäste des Schienenersatzverkehrs, eine 51-jährige Frau und ein 60-jähriger Mann, trugen leichte Verletzungen davon. Unverletzt blieb der 78-jährige Patient des Rettungswagens. Die Kreuzung blieb für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallbearbeitung bis 12.30 Uhr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernimmt die weitere Bearbeitung und ermittelt ob der Rettungswagen mit Blaulicht gefahren ist.

Tatverdächtiger nach Öffentlichkeitsfahndung ermittelt

15. November (Tempelhof-Schöneberg) – Der Tatverdächtige einer gefährlichen Körperverletzung konnte nach mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung ermittelt werden. Es handelt sich um einen 17-jährigen Jugendlichen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist.
Erstmeldung vom 20. Oktober 2016: Beleidigt, geschlagen und Handy gestohlen
Ein transphober Übergriff ereignete sich in der vergangenen Nacht in Schöneberg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr eine 19-Jährige mit einem Zug der U-Bahnlinie 2 gegen 0.45 Uhr in Richtung Bülowstraße, als sie zunächst wegen ihres Äußeren von drei Unbekannten ausgelacht und schließlich beleidigt worden sein soll. Als sie die Männer daraufhin ansprach, sollen diese sie noch im Zug gestoßen, geschlagen und getreten haben. Angekommen am Bahnhof Bülowstraße verließ die Geschlagene den Zug und stürzte, woraufhin ihr Handy aus der Hand gefallen sein soll. Einer der Schläger soll es an sich genommen haben. Zusammen mit seinen beiden Mittätern fuhr er dann mit der U-Bahn in Richtung Ruhleben weiter. Verletzt wurde die 19-Jährige nach eigenen Angaben nicht und lehnte eine Behandlung durch die Besatzung eines Rettungswagens ab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Dem Falschen ein falsches Handy angeboten

15. November (Mitte) – Gestern Abend alarmierte ein Polizeischüler seine Kollegen des Polizeiabschnitts 35 zum U-Bahnhof Leopoldplatz in Wedding. Nach Angaben des 27-jährigen Polizeimeisteranwärters, der privat unterwegs war, bot ihm ein 18-jähriger junger Mann auf dem Bahnsteig der U9 gegen 19.15 Uhr ein Smartphone an, das gefälscht war. Die alarmierten Beamten nahmen den 18-Jährigen fest und fanden bei der Durchsuchung seiner Kleidung zwei Smartphone-Plagiate, die der Festgenommene auch anderen Passanten zum Kauf angeboten haben soll. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Produktpiraterie eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat beim Landeskriminalamt übernommen.

Polizei sucht drei Tatverdächtige und das Opfer

15. November (Neukölln) – Mit der Veröffentlichung von Bildern sucht die Polizei Berlin nach drei Männern, die in Verdacht stehen, im Oktober letzten Jahres zwei Menschen in Neukölln verletzt zu haben. Einer der Abgebildeten soll am 29.10.2016 gegen 22.25 Uhr in einem U-Bahn-Waggon der Linie U8 in Höhe des Bahnhofs Hermannplatz ohne ersichtlichen Grund einem bislang unbekannten Opfer Reizgas ins Gesicht gesprüht haben. Anschließend habe er dem Mann gegen den Kopf getreten. Eine 33-jährige Zeugin, die sich ebenfalls in dem Waggon befand, sei auf das Geschehen aufmerksam geworden und habe angekündigt, die Polizei zu rufen. Auch ihr sprühte einer der Gesuchten Reizgas ins Gesicht, was zu leichten Verletzungen führte. Die Tatverdächtigen stiegen am U-Bahnhof Leinestraße aus und flüchteten. Das unbekannte Opfer blieb in dem Waggon sitzen.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt die abgebildeten Personen und/oder kann Angaben zu deren Aufenthaltsorten machen?
Wer hat die Tat beobachtet und sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet?
Wer kennt das bislang unbekannte Opfer der Tat?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Direktion 5 in der Friesenstraße 16 in Berlin-Kreuzberg unter der Rufnummer (030) 4664-573300 oder (030) 4664-573334 (zu Bürodienstzeiten) oder per Fax: (030) 4664-573399 oder (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeit) oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Bilder der Gesuchten finden Sie unter https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.648474.php

Brand in Wohnung

15. November (Pankow) – Gestern Abend brannte es in einer Wohnung in Prenzlauer Berg. Gegen 19.15 Uhr brach das Feuer in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Winsstraße aus. Alarmierte Rettungskräfte löschten das Feuer. Auf Grund der Verrußung ist die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Der 39-jährige Wohnungsmieter kam mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Ob eine brennende Kerze ursächlich für das Feuer war, ermittelt nun ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen

15. November (Neukölln/Friedrichshain-Kreuzberg) – Zwei Schwerverletzte sind die Bilanz zweier Unfälle gestern Nachmittag in Neukölln und Kreuzberg.
Ersten Ermittlungen zufolge soll ein Elfjähriger gegen 15.50 Uhr bei Rot die Silbersteinstraße in Höhe der Hermannstraße überquert haben. Hier wurde er von einem 27 Jahre alten VW-Fahrer erfasst, der in Richtung Eschersheimer Straße unterwegs war. Der Junge wurde glücklicherweise nur leicht verletzt, kam jedoch zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Knapp eine Stunde später, gegen 16.50 Uhr, kam es zum Zusammenstoß zwischen einer 76 Jahre alten Radfahrerin und einem 44-jährigen VW-Fahrer. Hierbei soll der Autofahrer von der Böckhstraße kommend links in die Graefestraße abgebogen sein und erfasste die ihm entgegenkommende Radlerin, die die Graefestraße überquerte. Die 76-Jährige zog sich Knochenbrüche zu, die stationär in einer Klinik behandelt werden.

Vorläufige Festnahme nach räuberischem Diebstahl

15. November (Mitte) – In der vergangenen Nacht nahmen Polizisten einen Mann vorläufig fest, der einer Frau die Geldbörse in Gesundbrunnen entrissen haben soll. Nach ersten Ermittlungen habe die 52-Jährige gegen 23.45 Uhr an einem Fahrkartenautomaten im U-Bahnhof Pankstraße einen Fahrschein gekauft, als ihr ein Mann die Geldbörse entriss. Ein 31-jähriger Zeuge wurde auf das Geschehen aufmerksam und schritt ein. Nach einem kurzen Gerangel mit dem Täter, konnte er diesen überwältigen und bis zum Eintreffen alarmierter Polizisten festhalten. Der 27-Jährige wurde der Kriminalpolizei der Direktion 3 übergeben. Der Zeuge zog sich bei dem Gerangel leichte Verletzungen zu, die er jedoch nicht medizinisch behandeln lassen wollte. Die Beamten gaben die gestohlene Geldbörse an die 52-Jährige zurück.

Mit Schnitt- und Stichverletzungen in Klinik gekommen

15. November (Mitte) – Mit schweren Verletzungen nach einer nächtlichen Auseinandersetzung in Mitte kam ein Mann in eine Klinik. Ersten Ermittlungen zufolge soll es gegen 2 Uhr eine Auseinandersetzung zwischen dem später verletzten 27-Jährigen und einem 36-Jährigen gegeben haben. Bei dieser soll der 36-Jährige dem 27-Jährigen Reizgas ins Gesicht gesprüht und ihm Stich- und Schnittverletzungen zugefügt haben. Anschließend sei der Schwerverletzte geflüchtet und habe sich in der Dircksenstraße Ecke Karl-Liebknecht-Straße hilfesuchend an Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn gewandt. Den Mitarbeitern gelang es, den Angreifer bis zum Eintreffen alarmierter Polizisten festzuhalten. Der Schwerverletzte kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Wo der genaue Tatort und was der Grund für die Auseinandersetzung war ist nun Bestandteil der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 3 aufgenommen hat.

Mann auf Sicherstellungsgelände festgenommen

14. November (Marzahn-Hellersdorf) – Ein Polizeibeamter hat am vergangenen Freitag einen 31-jährigen Mann auf dem Sicherstellungsgelände in der Cecilienstraße in Biesdorf festgenommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen wollte der Festgenommene einen tags zuvor sichergestellten Wohnwagen aufbrechen. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs dauern an.

Verstorben nach Verkehrsunfall

14. November (Reinickendorf) – Nach einem Verkehrsunfall am 30. September 2017 ist knapp einen Monat später eine 73-jährige Frau in einem Krankenhaus verstorben. Bisherigen Ermittlungen zufolge war eine 39-Jährige an dem Samstag gegen 11.35 Uhr mit einem Kia in der Oranienburger Straße in Richtung Waldstraße in Wittenau unterwegs. Kurz vor der Jansenstraße übersah sie offenbar den Seat, mit dem die 73-Jährige an der roten Ampel wartete. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Seat gegen einen Ford geschoben, der dann gegen einen Renault prallte. Während die Kia-Fahrerin einen Schock erlitt und sich die Ford-Fahrerin und ihre zwei Insassen, ein 32-jähriger Mann und eine 28 Jahre alte Frau, sowie der 53-jährige Renault-Fahrer leichte Kopfverletzungen zuzogen, wurde die 73-Jährige mit Bein- und Rumpfverletzungen von Rettungssanitätern zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. In den Tagen nach dem Unfall verschlechterte sich der Zustand der Seniorin, woraufhin sie im Krankenhaus behandelt wurde und am 27. Oktober 2017 ihren Verletzungen erlag. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernahm die Unfallbearbeitung.

Tote bei Wohnungsbrand

14. November (Reinickendorf) – Gestern Abend ist bei einem Wohnungsbrand in Reinickendorf eine Frau gestorben. Bisherigen Ermittlungen zufolge bemerkten Passanten gegen 20.45 Uhr ein Feuer in einer im zweiten Obergeschoss gelegenen Wohnung einer Seniorenwohnanlage in der Ollenhauerstraße und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten die Flammen und entdeckten in der Einzimmerwohnung den Leichnam der vermutlich 68-jährigen Mieterin. Die Brandursache ist unklar. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.

Bußgeld, Punkte und Fahrverbot

14. November (Tempelhof) – Sehr rasant unterwegs war ein Autofahrer in der vergangenen Nacht in Tempelhof. Eine Streife der Autobahnpolizei bemerkte den Mercedes gegen 0.45 Uhr auf der Stadtautobahn. Bevor die Beamten die Geschwindigkeit messen konnten, verließ der Autofahrer mit dem Wagen die BAB 100 am Tempelhofer Damm. Diesen befuhr der Kraftfahrer weiterhin rasant in Richtung Mariendorfer Damm. Dabei lasen die Beamten eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h auf ihrem Messgerät ab. In der Ordensmeisterstraße gelang es den Polizisten dann, den Wagen zu stoppen. Den 22-jährigen Raser erwarten jetzt ein Bußgeld von mindestens 680 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mercedes-Fahrer entlassen.

Schwerverletzte bei Unfällen

14. November (Spandau/Pankow) – Bei Unfällen in Gatow und Pankow sind am gestrigen frühen Nachmittag vier Frauen schwer verletzt worden. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 2 und 1 übernahmen die Unfallbearbeitungen.
Gegen 14.10 Uhr war eine 80-Jährige mit ihrem VW in der Gatower Straße in Richtung Emil-Basdeck-Straße in Gatow unterwegs. Dabei stieß sie mit einem entgegenkommenden Dacia zusammen, mit dem eine 64-Jährige in Richtung Weinmeisterhornweg fuhr. Eine Zeugin, die mit ihrem Auto hinter dem Dacia unterwegs war, gab an, dass der VW plötzlich in den Gegenverkehr gewechselt hätte. Die VW-Fahrerin und die Dacia-Fahrerin wurden schwer verletzt und wurden von Rettungssanitätern zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser gebracht.
In Pankow überquerten nach ersten Ermittlungen gegen 15.25 Uhr zwei junge Frauen, 21 und 27 Jahre alt, die Breite Straße vom Mittelstreifen aus. Als sie zwischen haltenden Fahrzeugen hervortraten, wurden sie von einem Mercedes erfasst, mit dem ein 69-Jähriger im rechten Fahrstreifen in Richtung Damerowstraße unterwegs war. Die Fußgängerinnen kamen in eine Klinik, in der sie stationär mit Kopfverletzungen aufgenommen wurden. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Kunden halten mutmaßlichen Kassengrabscher fest

14. November (Tempelhof) – Gestern Abend wurde in Tempelhof ein Mann vorläufig festgenommen. Ermittlungen zufolge bezahlte eine 49-Jährige gegen 19.45 Uhr ihren Einkauf in einem Lebensmittelgeschäft in der Straße Alt-Tempelhof, als der Mann an die Kasse trat und in die geöffnete Kassenlade gegriffen haben soll. Daraufhin ergriff die Kundin einen Arm des Mannes, woraufhin er sich umdrehte und der 49-Jährigen ins Gesicht geschlagen habe. Anschließend wollte der Täter mit der Beute den Laden verlassen, wurde daran aber von weiteren Kunden gehindert. Sie hielten ihn fest und übergaben ihn der Polizei. Die 49-jährige Kundin hatte durch den Schlag leichte Kopfverletzungen erlitten. Der Tatverdächtige im Alter von 55 Jahren wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 4 übergeben.

Junge Männer überfallen Frau – Festnahmen

14. November (Steglitz-Zehlendorf) – Eine Frau wurde gestern Opfer eines Überfalls in Lichterfelde. Bisherigen Erkenntnissen zufolge parkte die 35-Jährige gegen 21.25 Uhr ihren Wagen in der Billy-Wilder-Promenade und stieg aus. Auf dem Weg zu ihrer Wohnung stand plötzlich ein junger Mann ihr. Dieser soll der 35-Jährigen unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin sie auf den Gehweg stürzte. Dort liegend soll sie dann weiter von dem mutmaßlichen Angreifer geschlagen worden sein. Mit der Handtasche der Frau flüchtete der Räuber anschließend. Alarmierte Polizisten nahmen den Sachverhalt auf und orteten gemeinsam mit der Überfallenen ihr Handy, das sich in der geraubten Handtasche befunden hatte. Da das Signal aus dem Osteweg kam, begaben sich Polizisten sofort in diese Richtung und stellten einen verkehrswidrig parkenden Wagen mit eingeschaltetem Standlicht fest. Plötzlich fuhr der Wagen an und wendete. Die Beamten entschlossen sich, den Wagen zu kontrollieren, stoppten ihn und stellten die Personalien des Fahrers und Beifahrers fest. In unmittelbarer Nähe der Stelle, an das Auto zuvor stand, fanden Polizisten unter einem Anhänger die Handtasche der Überfallenen samt Inhalt. Die 35-Jährige hatte bei dem Überfall Kopf- und Rumpfverletzungen erlitten. Die beiden Heranwachsenden im Alter von 18 Jahren wurden vorläufig festgenommen und für das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 eingeliefert.

Auto brannte

13. November (Spandau) – Gestern Abend brannte ein Auto in Spandau. Gegen 19.20 Uhr bemerkten Passanten auf einem Parkplatz im Askanierring das Feuer an dem Chrysler Voyager und informierten Sicherheitsdienstmitarbeiter einer nahe gelegenen Flüchtlingsunterkunft. Diese alarmierten die Polizei, liefen zu dem Wagen und löschten die Flammen mit Hilfe eines Feuerlöschers. Der Chrysler Voyager wurde stark beschädigt. Verletzt wurde niemand. Weitere Fahrzeuge wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.

Zivilstreife auf Autobahn überholt

12. November (Charlottenburg) – Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei konnte in der vergangenen Nacht in Westend auf der BAB 100 in Fahrtrichtung Nord in Höhe der Rudolf-Wissell-Brücke einen Pkw anmessen, dessen Fahrer es offenbar sehr eilig hatte.
Gegen 3.30 Uhr überholte der Wagen das zivile Einsatzfahrzeug mit deutlich höherer Geschwindigkeit. Der 20-Jährige befuhr mit seinem BMW die Autobahn mit gemessenen 151 bei erlaubten 80 km/h. Den jungen Mann, der erst seit März 2017 im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, erwarten nun ein Bußgeld von mindestens 560,- Euro, zwei Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot von mindestens zwei Monaten sowie eine Nachschulung bei einer Fahrschule seiner Wahl.

Parteischild abgerissen

12. November (Treptow-Köpenick) – Objektschützer entdeckten heute Morgen in Köpenick an einer Hausfassade, dass eine Beschilderung an einer Parteizentrale abgerissen wurde. Gegen 7.20 Uhr bemerkten die Polizeimitarbeiter das Fehlen des Hinweisschildes an der Fassade eines Hauses in der Seelenbinderstraße. Nach einer Absuche der näheren Umgebung fanden sie das Schild hinter der dortigen Toreinfahrt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung übernommen.

Wohnmobil brennt aus

12. November (Reinickendorf) – Zwei bislang unbekannte Passanten bemerkten gestern Abend Flammen an einem Wohnmobil in Tegel. Nach Angaben von Anwohnern des Dülmener Pfades klingelten zwei Männer gegen 21.30 Uhr bei diesen und wiesen auf das Feuer an dem geparkten Fahrzeug hin, das auf einer Grundstückseinfahrt stand. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen. Menschen waren nicht in Gefahr. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

Pappen weg – Autos weg

12. November (Neukölln) – Nach einem verbotenen Autorennen gestern Nachmittag in Neukölln wurden zwei Fahrzeuge beschlagnahmt. Zeugenaussagen zufolge sollen ein Audi R 8 und ein Lamborghini gegen 15.15 Uhr die Silbersteinstraße abwechselnd in beide Fahrtrichtungen befahren haben. Dabei sollen sie wiederholt beschleunigt und mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein. Im weiteren Verlauf verlor der 24-jährige Audi-Fahrer auf der Silbersteinstraße in Fahrtrichtung Hermannstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen rechts geparkten Toyota. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser gegen einen Mercedes Benz geschoben. Rettungskräfte versorgten den Fahrer und seinen 20-jährigen Beifahrer mit leichten Verletzungen ambulant. Polizisten stellten den 26-jährigen Lamborghini-Fahrer nur wenige Meter vom Unfallort entfernt fest. Die Beamten beschlagnahmten beide Fahrzeuge und die Führerscheine der jungen Männer. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme war die Silbersteinstraße in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernimmt die weitere Unfallbearbeitung.

Bei Verkehrsunfällen schwer verletzt

12. November (Treptow-Köpenick/Pankow) – Gestern Nachmittag und in der vergangenen Nacht wurden in Köpenick und in Prenzlauer Berg eine Radfahrerin und ein Fußgänger schwer verletzt. Die zuständigen Verkehrsermittlungsdienste haben die weiteren Unfallbearbeitungen übernommen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte ein 60-Jähriger gegen 17 Uhr seinen Volvo ordnungsgemäß auf dem Gehweg in der Mahlsdorfer Straße geparkt. Als seine 58-jährige Beifahrerin die Tür öffnete, konnte eine von hinten nahende 76-jährige Radfahrerin nicht mehr ausweichen und stürzte. Rettungskräfte brachten die Zweiradfahrerin mit einem Oberschenkelbruch zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Gegen 23.15 Uhr befuhr ein 22-Jähriger die Richard-Ermisch-Straße. Zeugenaussagen zufolge soll er beim Linksabbiegen in die Hermann-Blankenstein-Straße die Kontrolle über seinen Mercedes verloren haben und auf den Gehweg gefahren sein. Hierbei erfasste er einen 35-jährigen Fußgänger. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann mit einem offenen Unterschenkelbruch zur stationären Behandlung in eine Klinik. Ein 18-Jähriger, der auf der Rückbank gesessen hatte, wurde leicht verletzt und konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Supermarkt überfallen

12. November (Neukölln) – Vier Männer überfielen gestern Abend einen Discounter in Britz. Nach Angaben der überfallenen Angestellten, zwei Frauen im Alter von 19 und 29 Jahren und ihrem 23-jährigen Kollegen, sollen gegen 20 Uhr vier maskierte Männer in den Markt am Tempelhofer Weg gestürmt sein. Unter Vorhalten eines Messers, einer Pistole und eines Schlagstocks sollen die Vier Geld aus den Kassen und dem Büro gefordert haben. Das kriminelle Quartett soll mit der Beute in Richtung Gradestraße geflüchtet sein. Zwei Angestellte wurden durch Stöße in die Rücken leicht verletzt, verzichteten jedoch zunächst auf eine ärztliche Behandlung. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mietwagenmieter stellt sich

11. November (Reinickendorf/Mitte) – Der 35-jährige Mietwagenmieter hat sich heute Mittag, gegen 13 Uhr, auf dem Polizeiabschnitt 33 in Moabit gemeldet. Er wird zum Sachverhalt befragt. Die Ermittlungen dauern an.
Erstmeldung von heute: Auto fährt über Gehweg - Ermittlungen
Zu einem außergewöhnlichen Vorfall gestern Abend in Wittenau ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz. Zeugenangaben zufolge soll ein Mercedes gegen 20.10 Uhr kurz vor einer Bahnbrücke im Wilhelmsruher Damm in Richtung Oranienburger Straße an einer Bushaltestelle auf den Gehweg gefahren sein. Der Wagen touchierte zunächst einen im rechten Fahrstreifen stehenden Bus am Heck auf der rechten Seite und fuhr dann gegen einen geparkten Roller, der zwischen Bordstein und Radweg stand und durch die Wucht des Aufpralls über den Radweg in die Mitte des Gehwegs geschleudert wurde. Anschließend soll der bisher unbekannte Fahrer mit dem Mercedes, offenbar mit hoher Geschwindigkeit, weiter über den Gehweg gefahren sein, so dass sich mindestens sieben Passanten in Sicherheit bringen mussten. Die Wartenden blieben unverletzt. Anschließend fuhr der Fahrer nach bisherigen Ermittlungen wieder zurück auf die Straße, wendete an einem Mittelstreifendurchlass, fuhr auch dort über den Gehweg und bog dann rechts in den Dannenwalder Weg ab.

Nach Unfall zwischen gestohlenem Auto und Mietauto - Polizei sucht Zeugen

11. November (Treptow-Köpenick) – Zu dem Verkehrsunfall, der sich am Freitag, den 3. November 2017 in Niederschöneweide ereignet hat, suchen die Verkehrsermittler nach Zeugen.
Sie fragen:
. Wer hat am Freitag, 3. November 2017, gegen 23 Uhr den Unfall beobachtet?
. Wer hat kurz vor dem Unfall im Bereich Adlergestell beziehungsweise in den Ortsteilen Niederschöneweide und Adlershof mehrere Fahrzeuge beobachtet, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein sollen?
. Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 in der Nipkowstraße 23 in Berlin-Adlershof unter der Rufnummer (030) 4664-672800, per E-Mail oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Erstmeldung vom 4. November 2017: Unfall zwischen gestohlenem Auto und Mietauto
Bei einem Verkehrsunfall in Niederschöneweide erlitt in der vergangenen Nacht ein 21-Jähriger schwere Verletzungen. Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache stießen gegen 23 Uhr in der Straße Adlergestell ein Mercedes und ein BMW zusammen. Hierdurch drifteten beide Fahrzeuge nach rechts und der Mercedes, bei dem es sich um ein Mietfahrzeug handelt, prallte gegen einen Baum, drehte sich und kam in einem Gebüsch zum Stehen. Der BMW drehte sich einmal um die eigene Achse, streifte hierbei noch einen davor fahrenden, unbeteiligten Volvo und kam ebenfalls im Gebüsch zum Stehen. Gemäß Zeugenaussagen sprangen zwei Männer aus dem BMW, flüchteten zu Fuß und ließen den Wagen mit laufendem Motor zurück. Der 21-jährige Fahrer des Mercedes erlitt innere Verletzungen sowie Hüftverletzungen und wurde von Rettungskräften der Feuerwehr zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ermittlungen ergaben, dass der BMW als gestohlen gemeldet war. Zeugen gaben außerdem an, sie hätten zuvor beobachtet, wie mehrere Fahrzeuge mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen seien. Beide Unfallfahrzeuge sowie ein weiterer Mercedes, bei dem der Verdacht besteht, an einem möglichen illegalen Autorennen beteiligt gewesen zu sein und den die Polizisten wenig später in der Nähe bemerkten, wurden sichergestellt. Das Adlergestell musste während der Unfallaufnahme bis 5.40 Uhr teilweise gesperrt bleiben. Die Ermittlungen dauern an.

Auto fährt über Gehweg - Ermittlungen

11. November (Reinickendorf) – Zu einem außergewöhnlichen Vorfall gestern Abend in Wittenau ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz. Zeugenangaben zufolge soll ein Mercedes gegen 20.10 Uhr kurz vor einer Bahnbrücke im Wilhelmsruher Damm in Richtung Oranienburger Straße an einer Bushaltestelle auf den Gehweg gefahren sein. Der Wagen touchierte zunächst einen im rechten Fahrstreifen stehenden Bus am Heck auf der rechten Seite und fuhr dann gegen einen geparkten Roller, der zwischen Bordstein und Radweg stand und durch die Wucht des Aufpralls über den Radweg in die Mitte des Gehwegs geschleudert wurde. Anschließend soll der bisher unbekannte Fahrer mit dem Mercedes, offenbar mit hoher Geschwindigkeit, weiter über den Gehweg gefahren sein, so dass sich mindestens sieben Passanten in Sicherheit bringen mussten. Die Wartenden blieben unverletzt. Anschließend fuhr der Fahrer nach bisherigen Ermittlungen wieder zurück auf die Straße, wendete an einem Mittelstreifendurchlass, fuhr auch dort über den Gehweg und bog dann rechts in den Dannenwalder Weg ab.
Zeugen hatten das Kennzeichen des flüchtenden Autos abgelesen. Ermittlungen ergaben, dass es sich um ein Mietfahrzeug handelt. Dieses war offenbar von einem 35-Jährigen gemietet worden. Gegen 2 Uhr durchsuchten Polizeibeamte seine Wohnung in Wedding und stellten Beweismittel sicher. Der Automieter wurde nicht angetroffen.
Ermittlungen ergaben, dass offenbar ein bisher unbekannter Wagen im Wilhelmsruher Damm in Richtung Dannenwalder Weg unterwegs war und an einem Mittelstreifendurchlass gewendet hatte, als der Mercedes von rechts kam. Vermutlich um einen Zusammenstoß mit dem wendenden Auto zu verhindern, wich der Fahrer des Mercedes nach rechts aus.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Geschehens, dem Mietwagen und seinem Fahrer dauern an.

Männer verletzen sich gegenseitig mit Messern

11. November (Mitte) – In der vergangenen Nacht gerieten aus bisher unbekannten Gründen zwei Männer in Mitte in einen Streit. Nach den bisherigen Ermittlungen sollen die beiden jungen Männer vor einem Lokal in der Friedrichstraße gegen 0.20 Uhr zunächst verbal miteinander gestritten haben und dann mit Messern aufeinander losgegangen sein. Bei der Auseinandersetzung erlitt der 20-Jährige eine Stichverletzung im Oberkörper während sein Kontrahent, ein 18-Jähriger, durch einen Stich in die Schulter verletzt wurde. Beide wurden in Krankenhäuser gebracht. Während der Ältere ambulant behandelt wurde, musste der Ältere nach einer Operation stationär im Krankenhaus bleiben. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 3 übernommen hat, dauern an.

Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt

11. November (Zehlendorf/Treptow-Köpenick) – In Zehlendorf und Johannisthal wurden gestern Nachmittag zwei Kinder bei Verkehrsunfällen schwer verletzt. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 4 und 6 übernahmen die jeweiligen Unfallbearbeitungen.
Kurz nach 16 Uhr soll sich ein siebenjähriges Mädchen beim Überqueren der Fahrbahn des Teltower Dammes in Zehlendorf von der Hand ihrer Mutter losgerissen haben. Das Kind sei dann in den Fließverkehr gelaufen und stieß mit dem Opel Corsa einer 40-Jährigen zusammen, die mit dem Wagen in Richtung Machnower Straße unterwegs war. Das Mädchen wurde durch den Aufprall gegen ein weiteres Fahrzeug, einen Renault Clio, geschleudert, mit dem eine 53-Jährige an einer roten Ampel hielt. Die Siebenjährige wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen.
Nach bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr eine 43-jährige Fahrerin gegen 17.30 Uhr mit ihrem VW den Sterndamm in Richtung S-Bahnhof Schöneweide. In Höhe Pietschkerstraße/Staudenweg sei ein fünfjähriger Junge plötzlich auf die Fahrbahn getreten, als seine Mutter sich nur kurz nach den jüngeren Bruder umgedreht habe. Der kleine Junge wurde vom Polo erfasst und kam mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Während der Rettungsmaßnahamen und der Unfallaufnahme war der Sterndamm in Höhe der Pietschkerstraße in Fahrtrichtung S-Bahnhof Schöneweide etwa eine Stunde für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.

Nach versuchtem Tötungsdelikt – Tatverdächtiger festgenommen

10. November (Lichtenberg/Spandau) – Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes nahmen gestern Abend einen Tatverdächtigen in Alt-Hohenschönhausen fest. Gegen 20 Uhr stellten die Beamten den 32-Jährigen in einem Schnellrestaurant in der Landsberger Allee. Er wird verdächtigt, ein versuchtes Tötungsdelikt in Spandau begangen zu haben. Er wird heute einem Haftrichter vorgeführt.
Erstmeldung vom 9. November 2017: Schwer verletzter Mann in Laube – Mordkommission ermittelt
Gestern Nachmittag wurde die 4. Mordkommission zu einer Kleingartenanlage in Haselhorst alarmiert. Besitzer einer Laube in der Kolonie Am Juliusturm entdeckten gegen 16.15 Uhr Einbruchsspuren und in der Laube einen schwer verletzten, blutenden Mann. Sie riefen sofort Rettungskräfte und die Polizei. Der 31-Jährige wurde mit mehreren Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und dort sofort operiert. Zwischenzeitlich ist er außer Lebensgefahr. Die Ermittlungen dauern an und wurden aufgrund der Auffindesituation von der 4. Mordkommission übernommen.

Verstorbener Fußgänger – Ermittler suchen Zeugen zu einem Verkehrsunfall

10. November (Hellersdorf) – Zu einem Verkehrsunfall vom 4. November in Hellersdorf, bei dem ein 83-Jähriger so schwer verletzt wurde, dass er wenige Tage später in einem Krankenhaus verstarb, suchen die Verkehrsermittler nach Unfallzeugen.
· Wer hat den Unfall am 4. November 2017 gegen 15 Uhr in der Hellersdorfer Straße in Hellersdorf beobachtet?

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