Märkisches Viertel – Wenn sich ein paar ältere Herrschaften treffen, die in jungen Jahren mal eine große Nummer im Fußball waren, dann kann man sich auf ein paar amüsante Stunden gefasst machen. Das war am vergangenen ...

Märkisches Viertel – 78 Jahre alt ist er, ach quatsch: jung, und ein Ausbund an Energie. Besonders wenn er auf seinen Sport zu sprechen kommt, dann sprudelt es aus Lothar Kubig nur so heraus. „Damals, nach dem Krieg, da ...

„Freude schenken“

Frohnau – „Ich fühle mich hier wohl!“, äußert sich Frau Sommer (Name geändert). Zusammen mit Frau Klang (Name geändert), einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Diakonie Haltestelle Frohnau, spielt sie Rummikub. ...

Hermsdorf – Die NaturFreunde Berlin feiern am 23. September das 60-jährige Bestehen ihres Naturfreundehauses Hermsdorfer Fließtal. Das Gebäude in der Seebadstraße 27 wurde von den Naturschützern in Eigenleistung gebaut und ...

Im Alltag zurechtkommen

Wittenau – Hanspeter Heidrich greift in die Tüte, holt Büroklammer, Magnet, Nähnadel und Schrauben heraus und hält jeden Gegenstand den fünf dunkelgelockten Männern vor die Nase. Aufmunternd blickt er in die Runde. Ein ...

Gastronomie mit Seeblick

Birkenwerder – Die Gemeinde Birkenwerder vor den Toren Berlins hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem Anziehungspunkt für Ausflügler entwickelt. Sie bietet viel Natur, es gibt zwei beschilderte Rundwanderwege. ...

Reinickendorf – Silvia Steinmann schreibt schon seit ihrer Jugend Gedichte und Kurzgeschichten, aber ihr fehlte lange der Austausch mit anderen. Auf der Suche nach einer Schreibund Lesegruppe in ihrer Nachbarschaft ...

Berlin ... Vernissage

„BERLIN, ick liebe Dir“ heißt die Fotoausstellung von Klaus Wißkirchen. Das Mitglied der Fotogruppe LabSaal zeigt seine Sicht auf die Stadt Berlin, die er seit über 55 Jahren im Bild festhält.

Bezirk – Drei Tegel-Einbrüche in kürzerer Zeit, blitzschnelle Fluchtmöglichkeiten in Heiligensee und 71 Prozent der Antwortenden bei einer Facebook-Umfrage, die sagen, „früher habe ich mich sicherer gefühlt“ So ...

Blues-Konzert

Der musikalische Stil von John Lee Hooker Jr. bietet zeitgenössische Arrangements mit einem funkigen großen Hornklang, mit Elementen des funky Gospel, mit Zutaten eines Johnny „Guitar“ Watson Sound, mit einem James Brown Feel und einige ...

Rock & good old songs

Reinickendorf/Bezirk – Am 13. Oktober verwandeln sich in der Resi anlässlich des Musikfestivals „Klangstraße“ Geschäfte in kleine Konzertbühnen. Bereits zum dritten Mal stellen Kirschendieb und Perlensucher ...

Wasserrohrbruch

Frohnau – Fahrbahn unterspült, Straße aufgebrochen: Während des großen Marktes „Kunst trifft Handwerk“ am 9. September führte ein Wasserrohrbruch zu einer Fahrbahnunterspülung am Zebrastreifen Zeltinger Straße Ecke ...

Reinickendorf – Ihre private Handynummer gibt die türkischstämmige Sebnem Parlatan nicht mehr so einfach heraus. Auch wenn sie dafür scheele Blicke erntet. „Ich helfe gern, aber auch ich habe ein Privatleben, eine Familie ...

Tegel – Das war kein Sommerfest, das war das Einläuten der heißen Wahlkampfphase, wie es auch die Reinickendorfer Direktkandidatin der Grünen, Stefanie Remlinger, in ihrer Rede sagte: „Ich spiele das Stück: Ich motiviere ...

Sonnenhofroute

Unter dem Motto „Kinder trauern anders“ organisiert der M.C. Hermsdorf e. V. zum 13. Mal die Sonnenhofroute. Die Demonstration soll auf das Wirken der Björn-Schulz-Stiftung zur Betreuung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher sowie deren ...

Bezirk – Die volle Ladung Reinickendorf gibt es in einer neuen Tourismusbroschüre. Diese wurde vom Tourismusverein Berlin-Reinickendorf e. V. in Kooperation mit „visitBerlin“ herausgegeben und bietet auf 76 Seiten die ...

Lesen ist wichtig!

Reinickendorf – Zentral im Auguste- Viktoria-Allee-Kiez gelegen, stellt die Stadtteilbibliothek Reinickendorf- West eben diesen ins Zentrum ihrer Arbeit. So ist sie Anlaufstelle für zahlreiche Kindergruppen aus den ...

Ein Licht geht auf

Märkisches Viertel – Ein Lichterreigen aus bunten Laternen gibt es aktuell im Märkischen Viertel. Einige Hundert erleuchtete Kunstwerke zieren die Baumkronen vor dem Stadtplatz am Wilhelmsruher Damm. Das Besondere daran: Die ...

Künstlerhof Frohnau

Die Künstlerinnen und Künstler des Künstlerhofs Frohnau bieten seltene Einblicke in ihre Werkstätten und Ateliers und stellen ihre neuen Werke der Malerei, Bildhauerei, Grafik, Keramik, Konzept-, Video- und Medienkunst, Fotografie und der ...

Tegel – Zum zehnten Mal wurde in diesem Jahr der Com.mit Award für herausragendes ehrenamtliches Engagement unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidentens a. D. Christian Wulff an Menschen zwischen 15 und 29 Jahren ...

Aus in Tarascon

Bezirk/Tarascon – Henry Wehder hat sein Projekt nicht zu Ende bringen können. Der Läufer der LG Nord wollte 10.000 Kilometer in 111 Tagen laufen, aber am 64. Tag hat er im südfranzösischen Tarascon aufgegeben – nach rund ...

Raus aus dem Elfenbeinturm

Reinickendorf – Die Sonnenbrille im rot gefärbten vollen Haar, die Lesebrille auf der Nasenspitze zurechtgerückt, DIN-A4-Blätter in der Hand, das Mikrofon vorm Gesicht. Die Autorin Rose- Mary Hein setzt an, um eine ihrer ...

3.418 Beine in Bewegung

Tegel – 15 Grad und eine leichte Brise, nur das Geräusch der Turnschuhe auf dem Asphalt im Ohr: Am 3. September gingen beim 19. Mercedes-Benz-Halbmarathon insgesamt 1.709 Läuferinnen und Läufer an den Start. Davon ...

Begegnungsfest

Berliner Spielemobile, ein Fußballfeld, leckere Snacks und zahlreiche Stände und Bühnen mit Informationen und buntem Programm bieten abwechslungsreiche Unterhaltung. Auf dem Begegnungsfest haben neu hinzugezogene und schon länger in ...

Frohnau – Noch einen Schritt weiter – und der Betrachter fühlt sich als Teil der expressiven Landschaftsmalerei von Sylvia Seelmann – er betritt eine metaphysische Dimension. „Meine Bilder sind Orte subtiler ...

Villa erwacht zum Leben

Waidmannslust – Der Mietvertrag ist unterschrieben, nun steht es fest: Reinickendorf bekommt eine neue Schule. Schon in diesem Schuljahr sollen Schüler und Lehrer in die 1908 erbaute Villa in der Dianastr. 44-46 einziehen. ...

Musischen Tage bedroht

Märkisches Viertel – Es ist eines der Aushängeschilder Reinickendorfs und macht den Bezirk über seine Grenzen hinaus bekannt. Die Rede ist von den 16 bis 18 Künstlerischen Werkstätten im Atrium im Rahmen der Musischen ...

Bezirk – Die katholische Kirche Maria Gnaden am Hermsdorfer Damm war am 6. September Schauplatz einer Podiumsdiskussion der Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis Reinickendorf. Sie stellte 18 Tage vor dem ...

Gegenmodell zum Internet

Reinickendorf/Bezirk – Am 13. Oktober werden sich in der Residenzstraße anlässlich des Musikfestivals „Klangstraße“ Geschäfte und gastronomische Einrichtungen in kleine Konzertbühnen verwandeln. Bereits zum dritten Mal ...

Polizeimeldungen aktuell

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

22. September (Friedrichshain) – Bei einem Verkehrsunfall in der vergangenen Nacht in Friedrichshain verletzte sich eine Radfahrerin schwer. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr die 22-Jährige gegen 1.20 Uhr die Kopernikusstraße in Richtung Wühlischstraße. Zeugenaussagen zufolge soll sie beim Überqueren der Warschauer Straße den von rechts kommenden 28-jährigen Taxifahrer übersehen haben. Es kam hierbei zum Zusammenstoß mit dem Toyota-Fahrer, wobei die Zweiradfahrerin erst mit dem Kopf gegen die Frontscheibe stieß und anschließend auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Rettungskräfte brachten die Frau mit schweren Verletzungen an Kopf und Rumpf zur stationären Behandlung in eine Klinik. Sie befindet sich derzeit außer Lebensgefahr. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen. Auch müssen sich die Ermittler mit dem Umstand befassen, ob die 22-Jährige unter Alkoholeinfluss stand.

Gerangel bei Festnahme auf U-Bahnhof

22. September (Neukölln) – In der gestrigen Nacht kam es auf einem U-Bahnhof in Neukölln zu einem Polizeieinsatz. Im Rahmen einer Streife kontrollierte die Polizei gegen 23 Uhr auf dem U-Bahnhof Hermannstraße drei Männer, die gerade einen Zug verließen. Diese gaben den Beamten gegenüber an, dass sie Rauschgift konsumiert und dies auch bei sich hätten. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizisten im Rucksack eines 23-Jährigen das Rauschgift und eine hochwertige Digitalkamera. Man teilte dem Trio nun mit, dass es vorübergehend festgenommen sei. Plötzlich riss sich ein 18-Jähriger los und rannte in Richtung des Tunneleingangs. Ein Polizist konnte ihn kurz vorher festhalten, wobei beide zu Boden stürzten. Hierbei befand sich der Festgenommene bereits zur Hälfte über der Bahnsteigkante und versucht weiter in Richtung des Tunnels zu robben. Ein zur Hilfe eilender Kollege griff in die Gesäßtasche des Flüchtenden, konnte es aber nicht mehr verhindern, dass der Festgenommene in die Gleise stürzte. Der am Boden liegende Beamte sprang hinterher und konnte den Verdächtigen festhalten. Der einfahrende Zugfahrer wurde durch den unterstützenden Beamten mit einer Taschenlampe rechtzeitig gewarnt und hielt an. Der 18-jährige Mann erlitt bei dem Gerangel eine Kopfplatzwunde und wurde nach medizinischer Versorgung dem zuständigen Abschnittskommissariat der Direktion 5 überstellt. Gegen den 23-Jährigen wird wegen des Verdachts der Hehlerei und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Er kam nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß.

Mutmaßliche Drogenhändler festgenommen

22. September (Tempelhof-Schöneberg) – Nach intensiven Ermittlungen eines Fachkommissariates der Polizeidirektion 4 und Beamten des Verkehrssonderdienstes der Direktion Einsatz, in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Berlin, wurden gestern Mittag drei mutmaßliche Drogenhändler festgenommen. Den drei Männern im Alter von 25, 31 und 53 Jahren wird bandenmäßiger und gewerbsmäßiger Drogenhandel in nicht geringer Menge vorgeworfen, der größtenteils aus einem Auto heraus erfolgt sein soll. Dazu durchsuchten die Beamten gestern Nachmittag unter anderem zwei Container, eine Werkstatt und drei Autos in einem Gewerbegebiet in der Industriestraße in Tempelhof. Insgesamt fanden sie bei den Durchsuchungen 270 Verkaufseinheiten mutmaßlichen Kokains, eine Schreckschusswaffe, mehrere Patronen scharfer Munition und außerdem über vier Tonnen Pyrotechnik, die größtenteils in Deutschland nicht zugelassen ist. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt, wozu weitere Polizisten einer Einsatzhundertschaft und Spezialisten der Kriminaltechnik angefordert werden mussten. Der 53-Jährige und sein 31-jähriger Sohn wurden noch am Ort festgenommen. Bei dem dritten Tatverdächtigen, der ebenfalls Sohn des 53-Jährigen ist, klickten in der Brandenburgischen Straße die Handschellen. Das Trio wird noch heute einem Ermittlungsrichter zwecks Erlass von Haftbefehlen vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Festnahme eines mutmaßlichen Autoeinbrechers

22. September (Friedrichshain) – Gestern Abend wurde in Friedrichshain ein mutmaßlicher Autoeinbrecher vorläufig festgenommen. Bisherigen Ermittlungen zufolge hörte ein 38 Jahre alter Passant gegen 21.30 Uhr von einem Parkplatz in der Singerstraße laute Geräusche und entdeckte dann einen Mann, der sich an einem geparkten Toyota zu schaffen gemacht haben soll. Alarmierte Polizisten nahmen kurz darauf den mutmaßlichen Autoeinbrecher, der noch versucht hatte zu flüchten, vorläufig fest. Die Beamten stellten an dem Toyota fest, dass auf der Fahrerseite die Seitenscheibe zerstört worden war. Darüber hinaus wies die Fahrertür Hebelspuren auf und das Türschloss war beschädigt. Entwendet wurde offenbar nichts. Der Festgenommene, dessen Identität derzeit unbekannt ist, wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 1 übergeben.

Offenbar falsche Polizisten überfallen Mann

22. September (Pankow) – Ein Mann wurde in der vergangenen Nacht in Prenzlauer Berg offenbar von falschen Polizisten überfallen. Nach ersten Erkenntnissen alarmierte eine 33-Jährige gegen 23.40 Uhr die Polizei zu einem Wohnhaus in die Hiddenseer Straße, nachdem sie Hilferufe des Mannes aus der Wohnung unter ihr gehört hatte. Polizisten trafen den 64-Jährigen kurz darauf in seiner Wohnung an. Sein Gesicht, seine Hände und seine Kleidung waren mit Blut verschmiert. Er schilderte dann den Beamten, dass es gegen 23.30 Uhr an seiner Wohnungstür geklingelt hatte. Nachdem er gefragt hatte, wer dort sei und „Polizei“ geantwortet worden war, öffnete er die Tür. Sofort drangen zwei Männer in die Wohnung, von denen einer den Mieter sofort mit einer Faust mehrfach ins Gesicht geschlagen haben soll. In der Folge ging der Angegriffene zu Boden. Dort soll er weitere Schläge von dem unbekannten Angreifer erhalten haben. Der Komplize durchsuchte währenddessen die Zimmer nach Wertgegenständen. Anschließend verließ das Räuber-Duo die Wohnung und ließ den 64-Jährigen verletzt zurück. Ob etwas entwendet wurde, ist bisher nicht bekannt. Der Überfallene erlitt Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 führt die Ermittlungen.

Schwer verletzte Männer bei Unfällen

22. September – Bei Unfällen gestern Mittag in Zehlendorf und gestern Abend in Köpenick sind zwei Männer schwer verletzt worden. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 4 und 6 übernahmen die jeweilige Unfallbearbeitung.
Zehlendorf – Bisherigen Erkenntnissen zufolge war eine 16-Jährige gegen 13.45 Uhr mit ihrem Fahrrad in Zehlendorf auf dem Radweg des Teltower Damms in Richtung Gartenstraße unterwegs. In Höhe S-Bahnhof Zehlendorf verließ ein 55-Jähriger einen BVG-Bus und wurde von der Jugendlichen mit ihrem Fahrrad erfasst. In der Folge stürzte der Mann und erlitt Kopfverletzungen. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die 16-Jährige wurde nicht verletzt.

Köpenick – Gegen 19.15 Uhr war eine 61-Jährige ersten Ermittlungen zufolge mit ihrem Kia in der Erwin-Bock-Straße in Köpenick unterwegs und erfasste am Müggelheimer Damm einen von rechts kommenden, 48 Jahre alten Radfahrer. Er war mit seinem Rad auf dem für beide Richtungen freigegebenen, gemeinsamen Rad- und Gehweg unterwegs. Bei dem Zusammenstoß zog sich der Zweiradfahrer Kopf- und Rumpfverletzungen zu. Rettungssanitäter brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Bar überfallen

22. September (Lichtenberg) – In Fennpfuhl wurde heute früh eine Bar überfallen. Gegen 4.30 Uhr sollen fünf Maskierte die Lokalität in der Landsberger Allee betreten, einen 39-jährigen Angestellten mit Brechstangen sowie einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert haben. Nachdem der Mitarbeiter das Geld übergeben hatte, soll ihm einer der Räuber mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend ergriff das Quintett die Flucht. Der 39-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen.

Vermisste tot gefunden

22. September (Spandau) – Die seit dem 14. September 2017 Vermisste nach dem Schiffsunfall in Kladow wurde gestern Mittag tot gefunden. Ein Wassersportler hatte gegen 12.40 Uhr eine Person leblos treibend im Wasser in der Unteren Havel-Wasserstraße entdeckt. Der Leichnam der 33-Jährigen wurde geborgen und zur Rechtsmedizin gebracht. Es wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.
Erstmeldung vom 15. September 2017: Vermisste nach Schiffsunfall
Nach einem Schiffsunfall gestern Nachmittag in Kladow wird eine Frau vermisst. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 33-Jährige gegen 17.20 Uhr mit einem 32 Jahre alten Mann auf der Unteren Havel-Wasserstraße mit einem Segelboot unterwegs. Nach Aussagen des Mannes soll das Boot aufgrund einer schlechten Wetterlage beim Reffen gekentert und anschließend gesunken sein. In der Folge gingen beide ins Wasser und sollen versucht haben, an Land zu schwimmen. Dabei ging die Frau unter und konnte nicht gerettet werden. Der 32-Jährige wurde von Mitgliedern eines nahe gelegenen Sport- und Angelvereins gerettet und an Land gebracht. Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den Mann. Die Suche nach der 33-Jährigen, bei der auch Taucher der Feuerwehr und der Polizeihubschrauber eingesetzt waren, verlief erfolglos und wurde am späten Abend eingestellt. Das Boot wurde aus der Fahrrinne gezogen und verblieb zunächst im Wasser.

Mitarbeiterin in Modegeschäft attackiert – Tatverdächtige ermittelt

21. September (Neukölln) – In Zusammenhang eines Angriffs einer Mitarbeiterin in einem arabischen Modegeschäft in Neukölln konnte die Tatverdächtige ermittelt werden. Bei der Frau handelt es sich um eine 28-jährige Deutsch-Polin, die am 26. August 2017 eine 40-jährige Mitarbeiterin in dem Modegeschäft in der Sonnenallee zunächst beleidigt und anschließend angegriffen haben soll. Die Tatverdächtige trug zum Tatzeitpunkt ein Niqap. Zeugen teilten der Polizei mit, dass eine im Schaufenster ausgestellte „leicht bekleidete“ Schaufensterpuppe Auslöser des Angriffs gewesen sein soll. Die mit Lederdessous und angelegten Kunststoff-Handfesseln ausgestellte Puppe, soll nach Ansicht der Tatverdächtigen eine Beleidigung ihres Glaubens gewesen sein. Der Polizeiliche Staatsschutz führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung, Hausfriedensbruchs und Körperverletzung.

Mutter und Kind beim Überqueren der Fahrbahn von Auto erfasst

21. September (Kreuzberg) – Beim Überqueren der Fahrbahn heute früh in Kreuzberg wurden eine Mutter und ihr Kind von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Derzeitigen Ermittlungen zufolge fuhr ein 32-jähriger Fahrer eines BMW in der Oranienstraße in Richtung Skalitzer Straße. Laut Aussage von Zeugen soll der Mann mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und gegen 8 Uhr die 27-jährige Mutter mit ihrer fünfjährigen Tochter erfasst haben. Passanten teilten der Polizei später mit, dass beide die Fahrbahn der Oranienstraße bei Grün überquert haben sollen. Der 32-Jährige flüchtete vom Unfallort und wurde wenig später von Polizisten in der Görlitzer Straße Ecke Lübbener Straße gestellt worden sein. Polizisten wollten kurz vor dem Unfall in der Oranienstraße in Höhe der Adalbertstraße den Mann überprüfen, woraufhin er in seinem Pkw mit weit überhöhter Geschwindigkeit davon gerast sein soll. Derzeit wird geprüft, ob der Tatverdächtige unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand. Die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Mehrere Durchsuchungen bei Bestellern von Falschgeld im Darknet

21. September (bezirksübergreifend) – Das Fachkommissariat für Geldfälschung beim Berliner Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Berlin waren heute früh zur Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen im Einsatz.
Die Ermittlungen werden derzeit gegen sieben Tatverdächtige im Alter zwischen 19 und 36 Jahren in Berlin geführt, die im Verdacht stehen, gefälschte 50 Euro-Banknoten auf virtuellen Marktplätzen im Darknet bestellt zu haben.
Im Mai 2017 haben österreichische Sicherheitsbehörden in Wien eine Tätergruppe überführt, die Falschgeld über das Darknet vertrieben hatte. Weitere Ermittlungen ergaben, dass sie die Falschgeldnoten zuvor selbst gedruckt und diese dann auf entsprechenden Onlinemärkten im Darknet zum Kauf angeboten haben. Im Rahmen der Ermittlungen wurden Adressen von Käufern und Kaufinteressenten des Falschgeldes gefunden und den deutschen Behörden übergeben.
Ab 6 Uhr wurden insgesamt acht Wohnungen in Reinickendorf, Kreuzberg, Wedding, Friedrichshain, Charlottenburg und Neukölln durchsucht. Alle Tatverdächtigen wurden angetroffen und nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder entlassen.
Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel, wie Computer, Speichermedien sowie Smartphones gefunden und beschlagnahmt. In der Wohnung eines Tatverdächtigen fanden die Ermittler ein Magazin und Munition für ein Schnellfeuergewehr AK47.
Darüber hinaus konnten Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz festgestellt und eingeleitet werden.
Die Ermittlungen und Auswertungen der Beweismittel dauern an.
Unter der Koordination des Bundeskriminalamtes wurden heute bei 40 Tatverdächtigen in elf Bundesländern Wohnungen und andere Räumlichkeiten durchsucht.

Zeugen und Betroffene zu Körperverletzung auf U-Bahnhof gesucht

21. September (Mitte) – Die Polizei Berlin sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich im vergangenen August in Mitte zugetragen haben soll. Wie erst in der vergangenen Woche angezeigt wurde, sollen zwei Fahrscheinkontrolleure am Montag, dem 14. August 2017, gegen kurz vor halb 9, auf dem U-Bahnhof Weinmeisterstraße eine ältere Frau bedrängt haben. Sie sollen sie umstellt, angeschrien und mit Gewalt am Arm gepackt haben. Des Weiteren sollen sie weiter an ihrem Arm und ihrer Geldbörse gezogen haben, so dass sie vor Schmerz geschrien haben und daraufhin von dem Mann und der Frau auch noch beleidigt worden sein soll.
Die Polizei bittet und fragt:
. Die Betroffene der Straftat, die etwa 70 Jahre alt sein soll, wird gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
. Wer ist Zeuge des Vorfalls geworden und kann Angaben dazu machen?
Hinweise nimmt der Polizeiabschnitt 31 in der Brunnenstraße 175 in Berlin-Mitte unter den Rufnummern (030) 4664-331610 oder (030) 4664-331700 sowie auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mutmaßliche Räuber festgenommen

21. September (Köpenick) – Polizisten des Abschnitts 66 nahmen gestern Abend zwei mutmaßliche Räuber in Köpenick fest. Gegen 19.50 Uhr wurden die Beamten auf drei grölende junge Männer aufmerksam, die einen 13-Jährigen in der Oberspreestraße angingen. Einer griff dem Kind an den Kopf und schlug in Richtung eines Armes, flüchtete dann jedoch unerkannt. Das übrig gebliebene Duo versuchte dann unter Schlägen, dem Jungen seine Kopfhörer und sein Fahrrad abzunehmen. Die Beamten gingen dazwischen, nahmen die mutmaßlichen Räuber im Alter von 20 und 17 Jahren fest und übergaben sie der Kriminalpolizei der Direktion 6, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat. Der Überfallene wurde körperlich nicht verletzt, stand aber deutlich unter dem Eindruck des Geschehens.

Täter auf Moped erbeuten Handtasche

21. September (Wedding) – Zwei Unbekannte raubten gestern Abend einer Frau in Wedding die Handtasche. Gegen 18.40 Uhr war die 73-Jährige zusammen mit ihrem ein Jahr älteren Ehemann auf dem Hauptweg einer Kleingartenanlage an der Lüderitzstraße/Otawistraße unterwegs, als ihnen zwei Unbekannte auf einem Moped entgegen kamen. Der Mitfahrer riss der Frau plötzlich die Handtasche aus der Hand und versetzte ihr zusätzlich einen Stoß, wodurch sie zu Boden stürzte. Mit Prellungen am Oberkörper sowie den Armen musste die Seniorin in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Unbekannten flüchteten mit ihrer Beute durch die Kleingartenanlage in Richtung Togostraße.
Kurze Zeit vorher ereigneten sich zwei ähnliche Fälle in Wedding. Gegen 18.30 Uhr versuchte ein Unbekannter auf einem Moped einer 81-Jährigen in der Themsestraße die Handtasche zu entreißen. Die Riemen der Tasche rissen dadurch ab und die Tasche fiel zu Boden. Der Täter rauschte jedoch ohne die Beute ab. Glücklicherweise blieb die Frau unverletzt.
Mit einem Armbruch dagegen musste eine 56-Jährige ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden, die gegen 18.35 Uhr in der Schwyzer Straße unterwegs war und wiederum von zwei Täter auf einem Moped angegriffen wurde. Sie versuchten ihr die Tasche zu entreißen, was jedoch misslang. Die Frau stürzte zu Boden und zog sich dadurch die Verletzung am Arm zu. Die Räuber flüchteten in Richtung Winkelriedstraße.
Die weiteren Ermittlungen zu allen drei Fällen hat das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 übernommen.

Nach Sprung von Brücke – 
Frau aus Teltowkanal gerettet

20. September (Neukölln) – Einem aufmerksamen Passanten und dem schnellen beherzten Eingreifen von Beamten der Direktion 5 ist es zu verdanken, dass eine Frau aus dem Teltowkanal gerettet werden konnte, die gestern von einer Brücke in Britz ins Wasser gesprungen war.
Gegen 15 Uhr sah ein 37-jähriger Fahrgast eines Linienbusses die Frau von der Britzer Brücke in den Teltowkanal springen. Der Mann stieg aus dem Bus und alarmierte die Polizei. Nachdem die 57-Jährige einen von den Einsatzkräften zugeworfenen Rettungsring von sich stieß, sprang ein 25-jähriger Polizist des Abschnitts 56, der zwischenzeitlich seine Schutzweste und Waffe übergeben hatte, ins Wasser und schwamm mit der Frau zu seinen Kollegen.
Die Frau kam zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus, wo sie stationär verblieb.

Fußgänger angefahren –
Zeugen gesucht

20. September (Lichtenberg) – Die Verkehrsermittler der Polizeidirektion 6 suchen nach Zeugen zu einem Unfall, der sich in den Mittagsstunden des 6. September 2017 in Alt-Hohenschönhausen ereignete. An diesem Tag wollte ein 27-Jähriger nach eigenen Angaben gegen 13.15 Uhr an einem Fußgängerüberweg die Wartenberger Straße kurz hinter der Anna-Ebermann-Straße überqueren. Dabei fuhr ein Wagen, der in Richtung Gottfriedstraße unterwegs war, über den Fuß des Mannes, der in der Folge stürzte. Gemäß des 27-Jährigen hielt das Auto nach einigen Metern kurz an, setzte dann jedoch seine Fahrt fort. Mit einem Beinbruch musste der 27-Jährige stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Nach seiner Entlassung erstattete er eine Anzeige.
Die Polizei fragt:
· Wer hat den Unfall beobachtet und kann Angaben zum Unfallhergang machen?
· Wer kann Hinweise zum geflüchteten Auto (Fabrikat, Kennzeichen, Farbe, Karosserieaufbau) und dem Fahrzeugführer oder der Fahrzeugführerin geben?
· Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
Die Verkehrsermittler der Polizeidirektion 6 bitten Zeugen, sich bei ihnen in der Nipkowstraße 23 in Berlin-Adlershof unter der Telefonnummer (030) 4664-672800, per Fax unter der Nummer (030) 4664-672397 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Fahrzeug in Brand gesetzt

20. September (Reinickendorf) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht einen Pkw im Ortsteil Märkisches Viertel angezündet. Beamte des Polizeiabschnitts 12 bemerkten während ihrer Streifenfahrt den brennenden Mitsubishi. Das Fahrzeug stand auf einem Parkplatz im Eichhorster Weg und brannte mittlerweile im Innenraum. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen.

Mit Hammer auf
Geldautomaten geschlagen

20. September (Treptow-Köpenick/Lichtenberg) – Beamte des Polizeiabschnitts 65 haben in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Einbrecher in Baumschulenweg festgenommen. Ermittlungen zufolge soll kurz vor 1 Uhr das Duo den Vorraum einer Bankfiliale in der Baumschulenstraße betreten und mit einem Hammer auf einen Geldauszahlungsautomaten eingeschlagen haben. Offensichtlich versuchte das Duo mit Gewalt an das Geld im Automaten zu gelangen. Eine ausgelöste Alarmanlage wurde zu ihrem Verhängnis, die alarmierten Beamten nahmen die Tatverdächtigen im Alter von 17 und 20 Jahren noch in der Filiale fest. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die beiden Festgenommenen kurz zuvor bereits am Anton-Saefkow-Platz versucht hatten, den Geldausgabeautomaten einer Bankfiliale mit einem Hammer aufzubrechen. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge soll der 17-Jährige in beiden Fällen mit dem Hammer zugeschlagen haben, während sein Komplize Schmiere stand. Beide wurden dem Fachkommissariat der Kriminalpolizei überstellt.

Drogenfund in Lokal

20. September (Neukölln) – Beamte der 13. Einsatzhundertschaft haben in der vergangenen Nacht ein Lokal in Neukölln wegen des Verdachts des Drogenhandels durchsucht. Den Beamten fielen gegen 17.30 Uhr mehrere Personen auf, die sich in dem Café in der Braunschweiger Straße nur kurzzeitig aufhielten und es ohne etwas zu verzehren wieder verließen. Da aus dem Lokal starker Cannabisgeruch herausdrang überprüften die Polizisten zunächst drei ehemalige Gäste, die allesamt Marihuana bei sich hatten und angaben, es kurz zuvor in dem Café gekauft zu haben. Mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss durchsuchten die Ermittler wenig später das Lokal und überprüften insgesamt 17 Gäste. Sieben Personen versuchten vergeblich zu flüchten, die Polizisten hielten sie fest und durchsuchten die Männer. Bei einem 34-Jährigen fanden die Beamten insgesamt neun Tütchen mit Marihuana, ein Messer sowie Geld. Insgesamt 28 sogenannte Drogentütchen beschlagnahmten die Polizisten. Neben drei Messern wurden zwei Flaschen Methadon, eine Flasche Tilidin sowie rund 1.000,- Euro mutmaßlicher Handelserlös in dem Lokal sichergestellt. Nachdem das Café mit Hilfe von Rauschgiftspürhunden durchsucht worden war, schlossen Mitarbeiter des Ordnungsamtes das Lokal.

Kind bei Verkehrsunfall
schwer verletzt

20. September (Marzahn) – Am gestrigen Nachmittag kam es in Marzahn zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Pkw. Nach ersten Ermittlungen befuhr eine 32-Jährige Mazda-Fahrerin gegen 15.40 Uhr die Trusetaler Straße in Richtung Wuhletalstraße. Nach Zeugenaussagen trat plötzlich der Zwölfjährige zwischen geparkten Autos hervor. Die Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr den Jungen an. Das Kind kam wegen Kopf- und Beinverletzungen mit der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus und wurde dort stationär aufgenommen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6 führt die weiteren Ermittlungen.

Schwer verletzter Motorradfahrer nach Verkehrsunfall

20. September (Tempelhof) – Gestern Mittag kam es in Tempelhof zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Krad. Nach ersten Ermittlungen fuhr ein 54-Jähriger Skoda-Fahrer gegen 13.20 Uhr in der Saalburgstraße und wollte nach links in die Gottlieb-Dunkel-Straße abbiegen. Hier erfasste er mit seinem Pkw den vermutlich von rechts kommenden Honda-Fahrer. Der 58-Jährige stürzte bei dem Zusammenstoß und wurde mit Arm- und Kopfverletzungen von der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5.

Vier Festnahmen nach
versuchtem Trickdiebstahl

19. September (Tempelhof) – Gestern Nachmittag versuchte ein Männer-Quartett einen Trickdiebstahl zu verüben. Zivilfahnder beobachteten gegen 15 Uhr einen Pkw, der auffällig langsam durch die Straßen in Tempelhof fuhr. Hierbei schienen sich die vier Männer einen Senior ausgeguckt zu haben, der den Greveweg in Richtung Burgemeisterstraße mit seinem Rollator entlang lief. In der Burgemeisterstraße verließen zwei Männer dann das Auto und folgten dem 88-Jährigen in einen Hauseingang. Nach kurzer Zeit kamen die beiden Verdächtigen wieder aus dem Haus. Die Polizisten konnten anschließend im Haus mit Hilfe von Mietern den 88-Jährigen ausfindig machen. Er schilderte den Fahndern, dass, nachdem er seine Wohnungstür von innen verschlossen hatte, die Verdächtigen bei ihm geklingelt hatten. Sie stellten sich als Mitarbeiter der Wasserwerke vor und gaben an, dass es wohl einen Rohrbruch gegeben hätte und baten um Einlass. Sie hätten sich zwar in der Küche, dem Bad und dem Wohnzimmer umgesehen, entwendeten wohl nach den Schilderungen des Seniors jedoch nichts. Die vier mutmaßlichen Täter zwischen 26 und 52 Jahren wurden von den Beamten vorläufig festgenommen. Nach Personalienfeststellungen wurden die Festgenommenen wieder entlassen. Das Fachkommissariat zur Bekämpfung von Trickbetrug und –diebstahl beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

Radfahrerin stirbt
nach Verkehrsunfall

19. September (Treptow-Köpenick) – Bei einem Verkehrsunfall in Köpenick erlitt heute Vormittag eine 75-jährige Radfahrerin so schwere Verletzungen, dass sie wenig später verstarb. Nach derzeitigen Erkenntnissen bog ein 30-Jähriger gegen 11.15 Uhr mit einem Lkw von der Oberspreestraße nach rechts in die Grünauer Straße ab. Hierbei erfasste der Lkw die Radfahrerin, die auf der Oberspreestraße in Richtung Lange Brücke fuhr. Die Frau geriet unter die zweite Achse des Lkw und wurde eingeklemmt. Sie erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Der 30-Jährige erlitt einen Schock. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Briefkasten mit Böller gesprengt - Zwei Tatverdächtige festgenommen

19. September (Treptow-Köpenick) – In der gestrigen Nacht wurde in Rahnsdorf bei einer Explosion ein Metallbriefkasten total zerstört. Nach ersten Erkenntnissen hantierten gegen 23.45 zwei Männer im Müggelspreeweg an einem Briefkasten. Einen kurzen Augenblick später explodierte der Briefkasten und die beiden Verdächtigen flüchteten mit einem Auto. Durch die Wucht der Detonation, flogen Metallteile umher und beschädigten zwei geparkte Autos sowie die verputzten Wände von drei Häusern. Ein Zeuge konnte noch beobachten, dass es sich bei dem flüchtigen Pkw um einen roten Kleinwagen gehandelt habe. Außerdem äußerte die betroffen Familie des zerstörten Briefkastens einen Verdacht, der zur späteren Festnahme der beiden 19-jährigen mutmaßlichen Täter führte. Bei der Durchsuchung des Tatfahrzeuges wurden weitere pyrotechnische Gegenstände sowie Rauschgift gefunden. Die beiden Heranwachsenden wurden für den polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt eingeliefert, der die weiteren Ermittlungen führt.

Mann antisemitisch beleidigt

19. September (Pankow) – In den gestrigen Nachmittagsstunden beleidigte ein Jugendlicher einen Mann antisemitisch in Prenzlauer Berg. Vor einem Lokal in der Marienburger Straße soll es dann zu der antisemitischen Beleidigung gekommen sein. Der 50-Jährige sowie Zeugen alarmierten daraufhin die Polizei. Der Jugendliche wurde nach Personalienfeststellung einem Erziehungsberechtigten übergeben. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Wahlkampfbus beschädigt
und beschmiert

19. September (Friedrichshain) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Friedrichshain ein Wahlkampffahrzeug einer Partei besprüht und beschädigt. Eine 61-Jährige hatte die Polizei in den Weidenweg alarmiert und angezeigt, dass die Unbekannten einen VW mit schwarzer Farbe besprüht sowie Reifen zerstochen hatten. Zudem war die Frontscheibe des Wagens beschädigt worden. Die Straftaten müssen zwischen gestern Abend 18 Uhr und heute Morgen 9.30 Uhr begangen worden sein. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Exponate aus der Polizeihistorischen Sammlung gestohlen

19. September (Tempelhof) – Unbekannte Täter entwendeten am vergangenen Wochenende historische Exponate aus dem Polizeimuseum in Tempelhof. Der Leiter des Museums am Platz der Luftbrücke stellte gestern gegen 9 Uhr fest, dass unbekannte Täter sich von außen gewaltsam Zutritt verschafft hatten und Vitrinen und Schaukästen gewaltsam geöffnet worden waren. Dabei stellte er das Fehlen von diversen Antiquitäten wie Ordensschnallen, Dienstauszeichnungen, Gestapo-Dienstmarken, Tschakos sowie das Bundesverdienstkreuz des ehemaligen Polizeipräsidenten Dr. Johannes Stumm fest. Das Kommissariat für Kunstdelikte des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach Öffentlichkeitsfahndung - Tatverdächtige ermittelt

19. September (Mitte) – Die vier verdächtigen Frauen sind namhaft gemacht. Drei von ihnen, 18 und 20 Jahre alt, konnten auf Grund eines Hinweises ermittelt werden. Die Vierte, eine 19-Jährige, stellte sich am Nachmittag auf einem Polizeiabschnitt in Mitte.
Erstmeldung vom 18. September 2017 –
Taxifahrer bedroht – Polizei sucht mit Bild
Mit der Veröffentlichung eines Bildes bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach vier Frauen, die in Verdacht stehen, im April dieses Jahres einen Taxifahrer in Gesundbrunnen bedroht zu haben. Am 9. April 2017 gegen 4.20 Uhr fuhr der 28-jährige Fahrer die vier Abgebildeten von der Skalitzer Straße zum U-Bahnhof Pankstraße. Dort angekommen, forderte er die Gesuchten auf, das Fahrgeld zu begleichen, was nicht erfolgte. Vor dem Fahrzeug soll das Quartett den 28-Jährigen mit einem Messer bedroht haben. Nachdem die Frauen flüchteten, verfolgte er sie auf ihrem Weg mit der U-Bahn bis zum U-Bahnhof Osloer Straße. Als der Taxifahrer die Gesuchten erneut aufforderte, den Fahrpreis zu bezahlen, hätten sie ihm mit Schlägen und dem Einsatz von Pfefferspray gedroht. Anschließend sah der Mann von einer weiteren Verfolgung ab. Er blieb unverletzt.

Schwer verletzte Fußgängerin

19. September (Charlottenburg) – Schwer verletzt wurde gestern Nachmittag eine Fußgängerin in Westend. Gegen 16.30 Uhr betrat die 76-Jährige bei stockendem Verkehr die Fahrbahn der Reichsstraße, um sie zu überqueren. Zeugenaussagen zufolge lief sie hierbei direkt vor den Lkw eines 51-Jährigen, welcher verkehrsbedingt hielt. Dabei stand sie so dicht am Lkw, dass der 51-jährige Fahrer die 76-Jährige nicht sehen konnte. Als der Straßenverkehr wieder anrollte und der Volvo-Fahrer anfuhr, wurde die Frau erfasst und einige Meter mitgeschleift. Die verletzte Fußgängerin wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernimmt die weitere Unfallbearbeitung.

Handtaschen und Schmuck geraubt

19. September – Bei zwei Raubtaten gestern Nachmittag und Abend wurden eine Frau und ein Geschäft in Charlottenburg beraubt.
Charlottenburg – Aussagen zufolge stieß gegen 17.20 Uhr ein Unbekannter an der Kreuzung Ernst-Bumm-Weg/Sophie-Charlotten-Straße eine 75-jährige Frau von hinten zu Boden und riss ihr zwei Halsketten vom Hals sowie ihre Handtasche aus ihrem Rollator. Ein unbekannt gebliebener Passant sah dies und machte durch lautes Rufen auf sich aufmerksam. Der Räuber ließ daraufhin von seinem Opfer ab und flüchtete unerkannt in Richtung Spandauer Damm. Hierbei warf er die Handtasche in ein Gebüsch, in welcher sich eine der gestohlenen Ketten wiederfand. Die 75-jährige Seniorin wurde leicht verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 ermittelt.
Charlottenburg – Nach ersten Ermittlungen trat in der Wielandstraße gegen 19.30 Uhr ein Maskierter an eine 37-jährige Angestellte heran, welche über den Seitenausgang ein Modewarengeschäft verlassen hatte, und drängte sie ins Geschäft zurück. Hier drückte er sie zu Boden, fesselte sie und klebte ihr den Mund zu. Kurz darauf kam ein ebenfalls maskierter Komplize hinzu. Aus dem Lagerraum des Geschäftes stahlen sie mehrere hochwertige Handtaschen und flüchteten unerkannt in unbekannte Richtung. Die Verkäuferin wurde leicht verletzt, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch zunächst ab. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 ermittelt.

Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

18. September (Lichtenberg) – Bei einem Zusammenstoß mit einem Müllfahrzeug wurde heute Morgen in Lichtenberg ein Radfahrer schwer verletzt. Nach Zeugenangaben war ein 30-Jähriger gegen 8.25 Uhr auf dem Gehweg der Guntherstraße unterwegs und bog links in die Gudrunstraße ab. Dabei fuhr er vom Gehweg auf die Fahrbahn und stieß mit einem dort stehenden Müllfahrzeug zusammen. Er erlitt Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Einschulung 2017 - Bilanz der polizeilichen Verkehrskontrollen zur Schulwegüberwachung

18. September (Berlin) – In den vergangenen beiden Wochen hat die Polizei Berlin während der ersten Schultage nach den Sommerferien intensive Überwachungsmaßnahmen auf den Schulwegen durchgeführt. Die Kontrollaktionen begannen in diesem Jahr bereits eine Woche vor dem Einschulungstermin, um auch die Schüler der höheren Jahrgangsstufen auf ihren lange nicht genutzten Wegen zu schützen und die Kraftfahrerinnen sowie Kraftfahrer schon im Vorfeld der Einschulung für die bevorstehende Verkehrsteilnahme von circa 31.000 Abc-Schützen zu sensibilisieren. In der zweiten Aktionswoche ging es dann vorwiegend darum, diese Erstklässler beim Start in die neue Lebensphase vor den vielfältigen Gefahren im Straßenverkehr zu bewahren. Insgesamt wurde das Augenmerk auf solche Verstöße gerichtet, die trotz ihrer Gefährlichkeit für kleinere Schulkinder immer wieder bei gezielten Kontrollen im Nahbereich von Schulen festgestellt werden müssen.
Neben intensiven Geschwindigkeitskontrollen vor Grundschulen und Kindertagesstätten wurde das Verhalten von Fahrzeugführerinnen und -führern sowie Fußgängerinnen und Fußgängern insbesondere auf den Schulwegen im Umfeld überwacht. In Gesprächen wurden sie an die wichtige Vorbildfunktion Erwachsener erinnert. Aufgrund gravierender Feststellungen bei den Kontrollen in den Vorjahren stellte die verstärkte Überprüfung der ordnungsgemäßen Nutzung von Kindersitzen in Fahrzeugen einen weiteren Schwerpunkt der polizeilichen Überwachung dar. Die Verkehrskontrollen wurden durch Maßnahmen der Verkehrssicherheitsberaterinnen und -berater ergänzt, die mit Erstklässlern und Eltern spezielle Fußgängertrainings durchführten und wertvolle Hinweise zum sicheren Verhalten auf dem täglichen Schulweg gaben.
Insgesamt wurden 8.960 Kraftfahrerinnen und -fahrer sowie 2.117 Radfahrende nach einem Fehlverhalten unmittelbar angehalten und angesprochen. Trotz der im Vorfeld angekündigten Kontrollen sind auf Straßen, in denen wegen der vielen anzutreffenden Kinder besonders vorsichtig gefahren werden müsste, insgesamt 6.134 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt worden.
Viele Eltern sicherten ihre Kinder in den Fahrzeugen zum Beispiel in Kindersitzen nicht oder nicht vorschriftsmäßig. In intensiven Gesprächen und mit Informationsblättern wurde ihnen die besondere Gefährlichkeit ihrer verantwortungslosen Versäumnisse nachhaltig verdeutlicht. In 147 Fällen waren die Verstöße so drastisch, dass Anzeigen gefertigt werden mussten.
Des Weiteren wurden unmittelbar vor Schulen insgesamt 1.721 Halt- und Parkverstöße geahndet. Darüber hinaus missachteten 58 Fahrzeugführerinnen und -führer sowie 16 Fußgängerinnen und Fußgänger rote Ampeln. 30 Kraftfahrerinnen und -fahrer wurden angehalten, da sie den Vorrang von Kindern an Zebrastreifen nicht beachtet hatten.

Motorradfahrer
bei Unfall schwer verletzt

18. September (Mitte) – Am gestrigen Abend kam es in Mitte zu einem schweren Unfall zwischen einem Pkw und einem Krad. Ersten Ermittlungen zufolge befuhr der 49-Jährige VW-Fahrer gegen 22 Uhr die Heinrich-Heine-Straße in Richtung Moritzplatz und wollte dann nach links in die Sebastianstraße einbiegen. Hierbei übersah er vermutlich den entgegenkommenden 36-jährigen Kradfahrer. Durch den Aufprall stürzte der MV Augusta-Fahrer und verletzte sich schwer. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert werden musste. Da der Verdacht bestand, dass der Autofahrer Alkohol getrunken hatte, wurde eine Blutentnahme in einem Gewahrsam durchgeführt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

1,5 Tonnen Marihuana – Mutmaßlicher Drogenhändler festgenommen

18. September (berlinweit/Rostock) – Berliner Zielfahnder haben am vergangenen Freitag mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern einen mutmaßlichen Drogenhändler in Rostock festgenommen. Der 35-jährige Rocker steht im Verdacht, in der Zeit zwischen Januar 2015 bis Oktober 2016 von einem 29-jährigen Mann, der sich seit Oktober 2016 in Haft befindet, knapp 1,5 Tonnen Marihuana gekauft und die Drogen gewinnbringend weiterverkauft zu haben. Aufgrund des Tatverdachts wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin ein Haftbefehl wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Drogen und Verstoßes gegen das Waffengesetz beantragt, der Freitag früh gegen 7.45 Uhr in einer Wohnung in Rostock vollstreckt wurde. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten unter anderem eine scharfe Schusswaffe, zwei Kartons mit je 50 Schuss scharfer Munition, eine Schreckschusswaffe sowie circa ein Kilogramm Amphetamin. Die gemeinsamen Ermittlungen des Fachkommissariates beim Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Taxifahrer bedroht – 
Polizei sucht mit Bild

18. September (Mitte) – Mit der Veröffentlichung eines Bildes bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach vier Frauen, die in Verdacht stehen, im April dieses Jahres einen Taxifahrer in Gesundbrunnen bedroht zu haben. Am 9. April 2017 gegen 4.20 Uhr fuhr der 28-jährige Fahrer die vier Abgebildeten von der Skalitzer Straße zum U-Bahnhof Pankstraße. Dort angekommen, forderte er die Gesuchten auf, das Fahrgeld zu begleichen, was nicht erfolgte. Vor dem Fahrzeug soll das Quartett den 28-Jährigen mit einem Messer bedroht haben. Nachdem die Frauen flüchteten, verfolgte er sie auf ihrem Weg mit der U-Bahn bis zum U-Bahnhof Osloer Straße. Als der Taxifahrer die Gesuchten erneut aufforderte, den Fahrpreis zu bezahlen, hätten sie ihm mit Schlägen und dem Einsatz von Pfefferspray gedroht. Anschließend sah der Mann von einer weiteren Verfolgung ab. Er blieb unverletzt.
Die Polizei fragt:
Wer kennt die abgebildeten Frauen und/oder kann Angaben zu deren Aufenthaltsort machen?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Direktion 3 in der Perleberger Straße 61a in Berlin-Moabit unter der Rufnummer (030) 4664-373110 (innerhalb der Bürodienstzeit) oder unter (030) 4664-371100 (außerhalb der Bürodienstzeit) oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Ein Bild der Gesuchten finden Sie unter folgenden Link:
http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.630147.php

Räubertrio überfällt Wettbüro

18. September (Steglitz-Zehlendorf) – In der vergangenen Nacht kam es in Lichterfelde zu einem Überfall auf ein Wettbüro. Nach Aussagen eines Mitarbeiters ließ dieser einen vermeintlichen Gast in die Räumlichkeit, als er gegen 2.30 Uhr die abgeschlossene Tür des Geschäfts in der Osdorfer Straße öffnete. Diesen Augenblick nutzten zwei weitere Männer, die nun ebenfalls in das Büro eindrangen. Einer habe dabei eine Schusswaffe in den Händen gehalten. Im Anschluss sei der 27-Jährige durch Vorhalten eines Messers zum Öffnen der Kasse gezwungen worden. Das Trio flüchtete mit den Tageseinnahmen unerkannt. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. Das zuständige Kommissariat der Kriminalpolizei in der Polizeidirektion 4 führt die weiteren Ermittlungen.

Vater und Söhne
bei Verkehrsunfall schwer verletzt

18. September (Spandau) – Schwer verletzt wurden gestern Vormittag ein Vater und seine drei Söhne in Spandau. Nach ersten Ermittlungen war gegen 9.20 Uhr ein 20-Jähriger mit einem Nissan auf dem Falkenseer Damm in Richtung Falkenseer Platz unterwegs. An der Kreuzung Flankenschanze wollte er nach links in die Flankenschanze abbiegen. Dabei stieß er mit dem entgegenkommenden BMW des 43-Jährigen, welcher auf dem Falkenseer Damm Richtung Askanierring fuhr, zusammen. Der Vater und seine mit ihm im Auto sitzenden Söhne in Alter von zehn, 13 und 14 Jahren wurden mit schweren Verletzungen an Kopf und Rumpf stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der 20-Jährige wurde nur leicht verletzt und ambulant behandelt. Der BMW des 43-Jährigen wurde wegen technischer Mängel sichergestellt. Ob ein Zusammenhang zwischen diesen und dem Verkehrsunfall besteht, prüft nun der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 2, welcher die weitere Unfallbearbeitung übernimmt.

Spielcasino beraubt

18. September (Wilmersdorf) – Beraubt wurde gestern Abend ein Casino in Wilmersdorf. Ersten Erkenntnissen zufolge betrat gegen 20.40 Uhr ein Mann die Spielhalle in der Blissestraße und spielte an den Automaten. Kurz nachdem ein Gast das Lokal verlassen hatte, kam ein zweiter Mann herein. Nun habe der erste Mann, welcher kurz vorher noch an den Automaten spielte, die 54-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht. Zusammen fesselten die Räuber die Kassiererin und klebten ihr den Mund zu. Anschließend entwendeten sie Bargeld, unter anderem auch aus den Spielautomaten, und flüchteten unerkannt in unbekannte Richtung. Die 54-Jährige konnte sich selbst befreien und alarmierte die Polizei. Sie blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 ermittelt.

Frau beleidigt

18. September (Schönberg) – Gestern Abend wurde in Schönberg eine Frau beleidigt. Gegen 18.30 Uhr befand sich die 20-Jährige auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofes Julius-Leber-Brücke, als sie von einer unbekannten Frau angesprochen wurde. Die Unbekannte habe sie aufgefordert ihr Kopftuch abzunehmen und sie beleidigt. Gleich darauf soll sie versucht haben, ihr das Kopftuch mit der Hand herunterzuziehen. Hierbei zog sie auch an den Haaren der 20-Jährigen. Diese sagte nun, dass sie die Polizei rufen würde, woraufhin die Frau wegging. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt

18. September (Marzahn) – Gestern Abend bot ein Mann in Marzahn Anlass zu Ermittlungen. Gegen 20 Uhr alarmierte der 28-Jährige die Polizei zum Helene-Weigel-Platz, um eine Körperverletzung anzuzeigen. Als die Polizisten des Abschnittes 62 eintrafen und die Anzeige aufnehmen wollten, bezeichnete sich der Anzeigende selbst als Nationalsozialist und hob gegenüber den Beamten zweimal seinen rechten Arm zum so genannten Hitlergruß. Der 28-Jährige gab sich während der polizeilichen Maßnahmen dauerhaft aggressiv und spuckte um sich. Er wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Dort wurden eine richterlich angeordnete Blutentnahme sowie erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt. Wegen seines aggressiven Verhaltens wurde zudem ein Gewahrsam angeordnet.

Radfahrerin schwer verletzt

17. September (Schöneberg) – Bei einem Unfall in Schöneberg wurde eine Radfahrerin schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 78-Jährige kurz vor 12 Uhr mit ihrem Fahrrad die Innsbrucker Straße in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße. Plötzlich wurde die hintere Tür auf der linken Seite eines geparkten Mercedes geöffnet und die Seniorin stieß dagegen. In der Folge stürzte sie und erlitt Kopf-, Arm- und Rumpfverletzungen. Rettungssanitäter und ein Notarzt brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr soll derzeit nicht bestehen. Der 61 Jahre alte Mercedes-Fahrer und die 60-jährige Frau, die die Tür geöffnet hatte, blieben unverletzt. Die Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4.

Sturz vom Balkon –
Tatverdächtiger entlassen

17. September (Mitte) – Der 30-Jährige ist wieder auf freiem Fuß. Der Tatverdacht hat sich nicht erhärtet. Die weiteren Ermittlungen der 5. Mordkommission dauern an.
Erstmeldung von heute – Sturz vom Balkon – Mordkommission ermittelt

Hasskriminalität angezeigt

17. September (Schöneberg) – Seit heute früh ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz wegen wechselseitiger Körperverletzung und Beleidigung, die sich in Schöneberg zugetragen haben soll. Gegen 6.30 Uhr sollen ein 32- und 36-Jähriger mit einem 46-Jährigen und einem weiteren, unbekannt gebliebenen Mann an einem Kiosk an der Maaßenstraße Ecke Nollendorfplatz in ein Streitgespräch geraten sein. Dabei sollen die beiden Erstgenannten von dem Älteren zunächst homophob beleidigt und anschließend mit einem Pfefferspray attackiert worden sein. Dadurch sollen sie Verletzungen im Gesicht erlitten haben, die durch die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens am Ort behandelt wurden. Der 46-Jährige gab wiederum bei der Anzeigenaufnahme an, von dem Duo homophob beleidigt und körperlich angegriffen worden zu sein. Der unbekannt gebliebene Mann entfernte sich bereits im Verlauf des Streitgesprächs vom Ort.

Autos zusammengestoßen - 
zwei verletzte Frauen

17. September (Marzahn) – Heute früh sind bei einem Zusammenstoß von zwei Autos in Marzahn zwei Frauen verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen zufolge war ein 20-Jähriger gegen 4.20 Uhr mit einem Audi in der Mehrower Allee in Richtung Glambecker Ring unterwegs. Am Blumberger Damm stieß er mit einem von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Mercedes zusammen, mit dem ein 55-Jähriger den Blumberger Damm in Richtung Landsberger Allee befuhr. Während die 24-jährige Beifahrerin des Audis leichte Verletzungen der Beine und des Rumpfs erlitt, kam die 18 Jahre alte Beifahrerin des Mercedes mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt. Die weitere Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6.

Ermittlungen nach Bedrohung
und Körperverletzung mit
politisch motiviertem Hintergrund

17. September (Lichtenberg) – Bei der Polizei Berlin werden Ermittlungen nach Bedrohung und Körperverletzung mit politisch motiviertem Hintergrund geführt. Gestern Nachmittag erschien ein 53-Jähriger mit seinen beiden elf und zwölf Jahre alten Söhnen auf einem Polizeiabschnitt und erstatte Anzeige. Nach seinen Schilderungen befanden sich seine Kinder gegen 14.30 Uhr in Neu-Hohenschönhausen am S-Bahnhof Hohenschönhausen, als ein Mann auf sie zukam. Er sprach die Jungs, die die syrische Staatsangehörigkeit haben, zunächst auf ihre Herkunft an. Dies versuchten die Geschwister zu ignorieren und wollten weiter gehen. Daraufhin soll der Unbekannte den Älteren an der Schulter gepackt und am Weiterlaufen gehindert haben. Er schaute dann wohl die Jungen an, strich sich über die eigene Kehle und drohte ihnen mit dem Tod. Dann soll der Griff des Mannes fester geworden sein. Er soll den Jungen mit beiden Armen umschlossen und versucht haben, den Jungen auf den Boden zu drücken. Der Elfjährige trat und schlug dann wohl nach dem Mann, um seinen Bruder zu befreien. In der Folge soll der Mann in Rage gewesen sein und die Jungs getreten und an Hälsen und Rücken gekratzt haben. Anschließend entfernte sich der mutmaßliche Angreifer in Richtung Einkaufszentrum. Die Brüder fuhren dann nach Hause und erzählten das Geschehene ihrem Vater. Der Zwölfjährige erlitt Hautabschürfungen an Kopf und Rumpf; sein Bruder am Kopf. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

Sturz vom Balkon – Mordkommission ermittelt

17. September (Mitte) – Gestern Nachmittag stürzte eine Frau in Mitte von einem Balkon. Zeugen beobachteten, wie die 29-Jährige gegen 17.25 Uhr aus dem 16. Stock eines Hauses in der Leipziger Straße fiel. Sie verstarb noch am Ort. Gemäß derzeitigem Ermittlungsstand befand sich zu diesem Zeitpunkt noch ein 30-jähriger Mann in der Wohnung. Da die genauen Hintergründe des Sturzes derzeit unklar sind und ein Tötungsdelikt nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann hat die 5. Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Der Mann wurde festgenommen.

Sechs Verletzte
bei Unfall auf Stadtautobahn

17. September (Schöneberg) – Bei einem Unfall gestern Nachmittag in Schöneberg sind zwei Jungen, ein Jugendlicher, eine junge Frau, eine Seniorin und ein Mann verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 78-Jähriger gegen 15.15 Uhr mit seiner 76 Jahre alten Ehefrau in einem BMW den linken Fahrstreifen der BAB 100 in Richtung Tunnel Ortskern Britz. Hinter ihm war ein 36-Jähriger mit seinem Opel unterwegs. Mit im Auto saßen ein neun Jahre alter Junge, ein 15-Jähriger und eine 19-jährige Frau. Die beiden Autofahrer mussten offenbar aufgrund stockenden Verkehrs bremsen und kamen mit ihren Wagen zum Stehen. Eine 40-Jährige, die ebenfalls im linken Fahrstreifen mit ihrem VW unterwegs war und ihre beiden neun und zwölf Jahre alten Söhne dabei hatte, bemerkte die stehenden Autos offenbar zu spät und fuhr auf den Opel auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den BMW geschoben. Während der neunjährige Junge aus dem Opel mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde, erlitten der Opel-Fahrer, der Jugendliche, die 19-Jährige, die Seniorin aus dem BMW und der Neunjährige aus dem VW leichte Verletzungen. Die Verletzten wurden zum Teil am Ort und zum Teil in Kliniken ambulant behandelt. Der BMW-Fahrer, die VW-Fahrerin und ihr zwölfjähriger Sohn blieben unverletzt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme waren der linke und der mittlere Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernahm die Unfallbearbeitung.

Tankstelle überfallen

17. September (Charlottenburg) – Unbekannte haben gestern Abend eine Tankstelle in Charlottenburg überfallen. Gegen 20.50 Uhr sollen zwei Männer ersten Ermittlungen zufolge den Verkaufsraum der Tankstelle in der Fraunhoferstraße betreten haben. Einer gab zunächst vor, vier Schachteln Zigaretten kaufen zu wollen. Sein Begleiter forderte dann Geld und zog aus seiner Hosentasche ein Messer hervor, mit dem er eine 19-jährige Angestellte bedrohte. Sie flüchtete sich daraufhin in eine Ecke des Backshops und verharrte dort zunächst. Der vermeintliche Kunde nahm dann die bereits von der Verkäuferin bereit gelegten Zigarettenpackungen, Feuerzeuge sowie Taschenflaschen mit Wodka und packte alles in eine mitgebrachte Tüte. Als er dann einen Laptop, der hinter dem Verkaufstresen stand, greifen wollte, eilte die Mitarbeiterin zum Tresen zurück und hielt den Laptop fest. Anschließend flüchtete das Duo. Geld erbeuteten die beiden nicht. Die 19-Jährige blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen.

Ambulante Behandlung
nach versuchtem Überfall

17. September (Kreuzberg) – Ambulant behandelt werden musste ein Mann nach einem versuchten Überfall in Kreuzberg. Vor einem Club in der Straße Vor dem Schlesischen Tor soll der 28-Jährige gegen 2 Uhr seinen Schilderungen nach von einem Mann zunächst angesprochen worden sein. Dann forderte der Mann das Handy des 28-Jährigen. Dieser verweigerte eine Herausgabe des Mobiltelefons, woraufhin der Mann mit einer Flasche nach ihm schlug. Den Schlag konnte der Angesprochene mit einer Hand abwehren. Plötzlich kamen acht Personen hinzu, die den Angreifer unterstützen wollten. Dieser schlug dann ein weiteres Mal mit der Flasche nach dem 28-Jährigen und traf ihn im Gesicht. Anschließend wollte der Angreifer sich selbst das Handy des Attackierten aus der Hosentasche greifen. Dies misslang, da sich der 28-Jährige losreißen konnte. Er lief dann in Richtung U-Bahnhof Schlesisches Tor, wobei ihm der Verdächtige und die anderen acht Personen folgten. In der Schlesischen Straße sprach der Geflüchtete dann einen Mitarbeiter einer Objektschutzstreife an, woraufhin die Verfolger in die andere Richtung flüchteten. Der 28-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und alarmierte Rettungssanitäter brachten ihn in ein Krankenhaus, welches er nach der Behandlung wieder verlassen konnte. Die Ermittlungen übernahm das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5.

Polizeibeamter nach
Widerstand schwer verletzt

17. September (Mitte) – Bei einem Widerstand in der vergangenen Nacht in Tiergarten wurde ein Polizeibeamter schwer verletzt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge nahm eine Funkwagenbesatzung vom Polizeiabschnitt 34 gegen 2 Uhr an der Kurfürstenstraße Ecke Genthiner Straße Strafanzeigen wegen Körperverletzungen auf. Währenddessen näherte sich ein unbeteiligter, offenbar alkoholisierter Mann, der die Beamtin und ihren Kollegen ansprach, in englischer Sprache beleidigte und versuchte zu provozieren. Er wurde daraufhin aufgefordert, den Bereich zu verlassen. Mit etwas Verzögerung kam er der Aufforderung zunächst nach. Von den zwischenzeitlich angeforderten Unterstützungskräften verblieb dann noch nach Beruhigung der Lage eine weitere Funkwagenbesatzung am Ort. Plötzlich kam der Mann, der zuvor schon die polizeilichen Maßnahmen gestört hatte, zurück und sprach die Polzisten erneut an. Die Kollegen des zweiten Funkwagens kümmerten sich dann um den mutmaßlichen Störer. Er soll dann die Polizisten auf Englisch beschimpft haben, woraufhin diese einen weiteren Platzverweis aussprachen. Plötzlich soll der Pöbler eine Plastikflasche in Richtung der Beamten geworfen haben. Dabei wurden sie von der herausgespritzten Flüssigkeit getroffen. Daraufhin entschlossen sich die Einsatzkräfte, den Mann vorläufig festzunehmen. Zunächst schlug und trat der Mann um sich, wobei er einen Polizisten am Bein mit einem Tritt traf. Anschließend soll sich der Randalierer offenbar bewusst nach hinten fallen gelassen haben, riss die beiden Beamten zu Boden und fiel auf das Bein des anderen Kollegen. Dieser blieb verletzt auf dem Gehweg liegen. Den anderen Kollegen gelang es dann, den Mann festzunehmen. Der Polizist der am Boden verletzt liegen geblieben war, wurde von Rettungssanitätern in ein Krankenhaus gebracht, in dem er stationär mit einem Beinbruch aufgenommen werden musste. Die anderen Kollegen blieben unverletzt. Der Festgenommene im Alter von 28 Jahren wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach einer Blutentnahme entlassen.

Jugendlicher bei Auseinandersetzung verletzt

17. September (Mitte) – In der vergangenen Nacht geriet ein 17-Jähriger mit einem bisher unbekannt gebliebenen Mann in Mitte in einen Streit. Um kurz nach Mitternacht, so der derzeitige Ermittlungsstand, saß der Jugendliche auf einer Bank auf einem Bahnsteig des U-Bahnhofs Alexanderplatz, als ein junger Mann auf ihn zukam. Plötzlich kam es zu einem verbalen Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete, bei der der 17-Jährige Schnittverletzungen an einer Hand und am Unterarm erlitt. Als ein Polizeibeamter außer Dienst auf das Geschehen aufmerksam wurde und sich zu erkennen gab, flüchtete der Unbekannte über das Zwischendeck des Bahnhofs und entkam. Alarmierte Rettungskräfte behandelten die Schnittverletzungen noch am Ort.

Motorrad angezündet

17. September (Neukölln) – Unbekannte zündeten in der vergangenen Nacht ein Motorrad in Neukölln an. Ein Zeuge meldete das Feuer in der Thomasstraße per Notruf gegen 2.10 Uhr. Alarmierte Feuerwehr löschte den Brand, der die Honda komplett zerstörte. Verletzte gab es nicht. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Müllcontainer, Anhänger
und Motorrad in Brand gesetzt

17. September (Steglitz) – In Steglitz wurden in der vergangenen Nacht mehrere Brandstiftungen verübt. Gegen 2.35 Uhr brannten zunächst mehrere Müllcontainer auf dem Hof eines Hauses in der Lauenburger Straße. Knapp 25 Minuten später standen in der Filandastraße ein Motorrad und die Plane eines Anhängers in Flammen. Um kurz vor 4 Uhr gab es dann erneuten Feueralarm in der Lauenburger Straße, da wieder mehrere Mülltonnen angezündet worden waren. In allen Fällen löschte die alarmierte Feuerwehr die Brände. Menschen wurden nicht verletzt. Durch das Feuer an der auf dem Gehweg abgestellten Yamaha wurden auch zwei daneben abgestellte Autos, ein VW Golf und ein VW Polo, leicht beschädigt. Das Motorrad brannte komplett nieder. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt und sucht nach den Tätern.

Nach Schüssen –
Beteiligte identifiziert

16. September (Lichtenberg) – Nach den Schüssen in der vergangenen Nacht vor der Diskothek in Neu-Hohenschönhausen wurden die Beteiligten identifiziert. Bei dem verstorbenen Opfer handelt es sich um einen 37 Jahre alten Mann. Der 33-jährige Tatverdächtige befindet sich mit einer Gesichtsfraktur zur stationären Behandlung im Krankenhaus. Ebenfalls in Kliniken behandelt werden zwei Männer, 34 und 41 Jahre alt. Sie hatten Schussverletzungen erlitten. Lebensgefahr besteht bei keinem der Männer. Die Ermittlungen dauern an.

Wenn es klingelt in der Nacht,
wird nicht immer aufgemacht

16. September (Mitte) – Mutmaßliche Einbrecher gingen Polizeibeamten des Abschnitts 35 in der vergangenen Nacht in Wedding ins Netz. Um kurz nach 3 Uhr wurde ein 48-Jähriger in der Lütticher Straße aus dem Schlaf geklingelt, was ihn zu so früher Stunde jedoch nicht dazu bewegte, die Wohnungstür zu öffnen. Kurze Zeit später vernahm er dann jedoch andere Töne von seiner Wohnungstür, die ihm zu dieser Nachtzeit noch sonderbarer erschienen, nämlich so, als ob ungebetene Gäste gewaltsam versuchten in seine Wohnung zu gelangen. Daraufhin rief er die Polizei, die ebenfalls nur kurze Zeit später bei ihm war und noch im Hausflur zwei Tatverdächtige festnahm. In die Wohnung gelangten die mutmaßlichen Einbrecher im Alter von 20 und 28 Jahren nicht und sehen stattdessen nun eine Gefangenensammelstelle von innen. Mutmaßliches Einbruchwerkzeug entdeckten Polizisten im Hausflur. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 ermittelt jetzt in der Sache weiter.

Bankmitarbeiter vereitelt Trickbetrug

16. September (Schöneberg/Mitte) – Dank eines aufmerksamen Mitarbeiters einer Bank konnte gestern eine Schöneberger Seniorin vor einem Trickbetrug bewahrt werden. Bisherigen Ermittlungen zufolge erhielt die 91-Jährige gegen 11 Uhr in ihrer Wohnung in der Hauptstraße einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter des Bundeskriminalamts ausgab. Der vermeintliche Polizist gab an, dass Kriminelle ihre Kontodaten ausgespäht hätten und sie daher ihr gesamtes Geld vom Konto abheben sollte. Die Seniorin bat daraufhin den Anrufer, ihre Enkeltochter noch anrufen zu dürfen. Dies untersagte ihr der Anrufer und ließ sich ihre Handynummer sowie die Nummer der Enkelin geben. Anschließend ging die Frau zu einer Bank am Kaiser-Wilhelm-Platz in Schöneberg. Dort hob sie jedoch kein Geld ab und verließ die Bank wieder. Kurz darauf klingelte ihr Handy und der vermeintliche Mitarbeiter des Bundeskriminalamts war dran. Nachdem sie dem Anrufer mitgeteilt hatte, dass sie kein Geld abgehoben hatte, schickte sie der Mann zu einer Bank nach Mitte. Mit einem Taxi, die Fahrt hatte ihr der angebliche Polizist vorgeschlagen, war sie dann zu der Bank in die Friedrichstraße gefahren. Dort wurde der 30-jährige Mitarbeiter auf die 91-Jährige aufmerksam, da sie sehr verzweifelt wirkte. Er sprach sie auf ihren Zustand an und die Seniorin erzählte ihm von den Anrufen und den Inhalt der Gespräche. Bei einem Blick auf die Straße entdeckte der Bankangestellte dann ein Auto, in dem sich vier Männer befanden. Dies kam ihm komisch vor und er alarmierte die Polizei. Zivilfahnder fuhren zur Bank und überprüften die Männer in dem Wagen. Nach Personalienfeststellungen wurde das Quartett, drei 26-Jährige und ein 22 Jahre alter Mann, am Ort entlassen. Inwieweit die vier mit den zwei Anrufen in Verbindung stehen, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Im Anschluss informierte eine Funkwagenbesatzung auf Wunsch der Seniorin telefonisch die 46 Jahre alte Enkeltochter. Bei dem Anruf brachten die Polizisten in Erfahrung, dass der offenbar falsche Polizist nach Erhalt der Telefonnummer der Enkeltochter auch sie angerufen hatte und sie zum Bundeskriminalamt schickte. Dieser Aufforderung kam die Enkeltochter auch nach. Dort wussten die Beamten jedoch nichts von dem frei erfundenen Sachverhalt. Nach dem Telefonat brachte die Funkwagenbesatzung die Seniorin zu ihrer Enkelin. Die weiteren Ermittlungen führt nun das Fachkommissariat für die Bekämpfung von Trickdiebstahl und –betrug beim Landeskriminalamt Berlin.

Räuber flüchtet mit Geld

16. September (Reinickendorf) – Ein Unbekannter überfiel gestern Abend eine Tankstelle in Wittenau. Um kurz vor 22 Uhr bedrohte der mit einem

RAZ Stopper Oberschulen 88x75

Beliebte Beiträge