Jubel auf voller Tribüne

Spannung pur am Beckenrand vor dem nächsten Start Spannung pur am Beckenrand vor dem nächsten Start Foto: bek

Reinickendorf – Wer am vergangenen Wochenende ohne Vorwissen dem Paracelsus-Bad einen Besuch abstattete, der kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Schwimmhalle war brechend voll, auf den Tribünen feuerten Eltern und Großeltern, Tanten und Onkel ihre junge Verwandtschaft an, die im Schwimmbecken auf Zeitenjagd ging. Der „Tag der kommenden Meister“ stand auf dem Programm, und der bringt es einfach mit sich, dass das Hallenbad an der Roedernallee einmal im Jahr aus allen Nähten platzt. Zum 59. Mal richtete der PSV Delphin das Schwimmfest aus, was es zur ältesten Kinder- und Jugendveranstaltung im Schwimmen in Berlin macht. Im nächsten Jahr steht also ein runder Geburtstag an. „Ich hoffe, dass der auch hier stattfinden kann“, sagt PSV-Delphin-Vorsitzender Thomas Hübner, „die Bäderbetriebe wollen die Halle ja umbauen.“

390 Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2003 bis 2009 gingen am vergangenen Sonnabend und Sonntag auf die Startblöcke. 22 Vereine nahmen teil, 20 aus Berlin und zwei aus Strausberg. Und kaum einer geht mit leeren Händen nach Hause. „Für die ersten Sechs gibt es in jedem Wettkampf und Jahrgang eine Urkunde, die ersten drei erhalten zusätzlich Medaillen. Und wir ehren traditionell die nach der Punktetabelle des Deutschen Schwimmverbands errechnete beste Schwimmerin und den besten Schwimmer mit einem Pokal“, sagt Hübner. Bei den Mädels gab es in diesem Jahr sogar zwei, ein Novum in der Geschichte des Wettbewerbs. Sina Beier (Jg. 2004) und die ein Jahr ältere Norina Gesatzke (beide SV Berolina) schlugen nach 50 m Freistil in haargenau derselben Zeit von 29,47 Sekunden an. Das brachte 538 Punkte. Bei den Jungs holte sich Johannes Hugo Hoppe (Jg. 2003) vom SSC Berlin-Reinickendorf den Pokal. Er erhielt für seine Siegerzeit über 100m Rücken (1:04,24 Minuten) 547 Punkte. bek

Letzte Änderung am Donnerstag, 25 Januar 2018 11:49

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Meldungen kurz & knapp

Sport | Vereine | Gesundheit

15- bis 25-Jährige für ein Tanzprojekt gesucht 

Märkisches Viertel – Die Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) bringt eine neue Tanzproduktion auf die Bühne. Für das Projekt „Frühlings Erwachen“ beginnen am 10. Februar die Proben. Mitmachen kann jeder, der Spaß an der Bewegung hat – ohne Aufnahmeprüfungen, Auditions oder Castings. Volker Eisenach, Choreograph und künstlerischer Leiter. „Die Choreographien sind für jeden erlernbar – egal ob Junge oder Mädchen, dick oder dünn, tanzerfahren oder Tanzneuling!“ Tänzer zwischen 15 und 25 Jahren sollten sich das nicht entgehen lassen. „Frühlings Erwachen“ wird am 23. und 24. März auf der Bühne des Fontane-Hauses zu sehen sein. Anmeldung und Infos unter Tel. (030) 50 91 44 48 oder per Mail an info@ftl-online.com

Niederlage zum Auftakt 

Hermsdorf – Der Start ins neue Jahr ging für die Basketballer des VfB Hermsdorf daneben. Im ersten Spiel 2017 unterlagen die Schützlinge von Trainer Christian Bathelt der BG 2000 mit 57:67 und belegen mit nur zwei Siegen aus 13 Partien weiter den vorletzten Platz in der Tabelle der 2. Regionalliga Ost. Die Hermsdorfer verschliefen das erste Viertel, lagen nach zehn Minuten 8:16 zurück. Zur Halbzeit (32:36) und auch nach dem dritten Viertel (48:52) waren sie bis auf vier Punkte dran, aber der Tabellendritte hatte das bessere Ende für sich. Beste Werfer für den VfB waren Justus Ramme (15), Jan-Eric Thie (11) und Felix Carels (10). Am kommenden Sonnabend steht für den VfB beim Tabellenvierten USV Halle die nächste schwierige Aufgabe an.

Austauschen und informieren 

Reinickendorf – Zu einem Jour Fixe, einem Austausch- und Informationstreffen, laden der Verein Selbstbestimmtes Wohnen im Alter (SWA e.V.) und die Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) am Mittwoch, 17. Januar, ein. Es werden Themen rund um ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz erörtert. Angehörige, Rechtsbetreuer, Interessierte und ehrenamtlich Engagierte sind eingeladen, an dieser kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen. Sie dauert von 15 bis 17 Uhr und findet im Betreuungsverein des Humanistischen Verbandes Deutschland (HVD) Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 7, statt. Besprochen werden dann unter anderem die Unterschiede zwischen einer Wohngemeinschaft, Betreutem Wohnen und Pflegeheimen, die Kosten und Finanzierung des Lebens in einer Wohngemeinschaft, der Alltag in einer Wohngemeinschaft und die Rolle der Angehörigen in einer Wohngemeinschaft. Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.swa-berlin.de oder Tel. (030) 61 09 37 71.

Vortragsreihe 

Hermsdorf – Das Dominikus-Krankenhaus startet im Januar mit einer Veranstaltungsreihe zu medizinischen Themen. Ärzte, Pfleger und Therapeuten informieren über Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend können die Zuhörer mit den Referenten ins Gespräch kommen. Die kostenfreien Veranstaltungen finden im Dominikus-Saal, Kurhausstraße 30, statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Am Montag, 15. Januar, spricht Chefarzt Dr. Christian Nitzsche ab 17 Uhr zum Thema „Brauchen wir noch das Röntgen?“

Knie-Spezialist in China 

Hermsdorf – Dr. med. Dirk Flachsmeyer, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie des Dominikus-Krankenhauses besuchte im November für drei Tage China, um dort beim zweitgrößten Ortho-Unfall-Kongress der Welt in Zhuhai einen Vortrag über Knieendoprothetik zu halten. Deutschland war in diesem Jahr Gastland des Kongresses. Der Besuch in China ist allerdings keine Seltenheit für Dr. Flachsmeyer, denn er reist bereits seit Jahren regelmäßig dorthin, um Ärzte auf dem Gebiet der Endoprothetik anzuleiten und fortzubilden. Besuch aus Saudi-Arabien hingegen erhielt der Chefarzt am 8. November. Dr. Flachsmeyer empfing zwei Ärzte, die ihm bei zwei Operationen assistierten. Das Gesundheitssystem in Saudi-Arabien verfügt über modernste Technologien und Spezialisten. Austauschprogramme oder solche Hospitationen sind dort Teil der Ausbildung, dienen aber auch zum Erfahrungsaustausch.

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