Guter Rutsch!

Alles Gute kommt von oben? In der Sporthalle Charlottenburg war es Wasser, wie die Füchse-Spielerinnen Sabrina  Neuendorf (r.) und Samira Krakat feststellten.   Alles Gute kommt von oben? In der Sporthalle Charlottenburg war es Wasser, wie die Füchse-Spielerinnen Sabrina Neuendorf (r.) und Samira Krakat feststellten. Foto: bek

Bezirk/Charlottenburg – Wer einen Tag vor Silvester ein klein wenig zu spät in die Sporthalle Charlottenburg kam, wunderte sich. Warum spielen die denn noch nicht? – lautete die berechtigte Frage um kurz nach 19 Uhr. Die Ränge waren besser gefüllt als sonst in dieser Saison, mehr als 500 interessierte Zuschauer wollten einen Tag vor Silvester noch eine schöne Begegnung in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen zum Jahresausklang sehen, waren voller Vorfreude und sorgten für eine richtig gute Kulisse. Nun schauten sie den Handballerinnen der Füchse Berlin und der Kurpfalz Bären nur beim verlängerten Warmmachen zu. Kurze Zeit später gingen Zuschauer und Sportlerinnen nach Hause.

Zwei Eimer auf dem Parkett am Siebenmeterkreis am hinteren Ende des Spielfeldes lieferten die Antwort. Es tropfte, der starke Regen ließ sich vom maroden Dach der Halle an der Sömmeringstraße nicht aufhalten und bahnte sich seinen Weg. Die Partie wurde gar nicht erst angepfiffen – wegen der Verletzungsgefahr für die Spielerinnen auf dem nassen Hallenboden. Einen Tag vor Silvester bekam der „Gute Rutsch“ eine ganz neue Bedeutung. „Das Problem mit dem undichten Dach ist dem Senat seit langem bekannt, aber es passiert ja nichts“, sagte Spreefüxxe-Coach Christian Schücke.

Ärgerlich ist das Ganze auf jeden Fall. Die Spreefüxxe kamen um eine gute Einnahme, die Tickets gelten zwar auch für das Nachholspiel, wie der Hallensprecher mitteilte, aber die Schlange der Besucher, die ihr Eintrittsgeld zurück haben wollten, war lang. Die Kurpfalz Bären haben die Reise nach Berlin immerhin nicht ganz umsonst angetreten. Sie wollten ohnehin hier Silvester feiern, den guten Rutsch gab es schon einen Tag zuvor. bek

Letzte Änderung am Dienstag, 16 Januar 2018 13:25

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Meldungen kurz & knapp

Sport | Vereine | Gesundheit

15- bis 25-Jährige für ein Tanzprojekt gesucht 

Märkisches Viertel – Die Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) bringt eine neue Tanzproduktion auf die Bühne. Für das Projekt „Frühlings Erwachen“ beginnen am 10. Februar die Proben. Mitmachen kann jeder, der Spaß an der Bewegung hat – ohne Aufnahmeprüfungen, Auditions oder Castings. Volker Eisenach, Choreograph und künstlerischer Leiter. „Die Choreographien sind für jeden erlernbar – egal ob Junge oder Mädchen, dick oder dünn, tanzerfahren oder Tanzneuling!“ Tänzer zwischen 15 und 25 Jahren sollten sich das nicht entgehen lassen. „Frühlings Erwachen“ wird am 23. und 24. März auf der Bühne des Fontane-Hauses zu sehen sein. Anmeldung und Infos unter Tel. (030) 50 91 44 48 oder per Mail an info@ftl-online.com

Niederlage zum Auftakt 

Hermsdorf – Der Start ins neue Jahr ging für die Basketballer des VfB Hermsdorf daneben. Im ersten Spiel 2017 unterlagen die Schützlinge von Trainer Christian Bathelt der BG 2000 mit 57:67 und belegen mit nur zwei Siegen aus 13 Partien weiter den vorletzten Platz in der Tabelle der 2. Regionalliga Ost. Die Hermsdorfer verschliefen das erste Viertel, lagen nach zehn Minuten 8:16 zurück. Zur Halbzeit (32:36) und auch nach dem dritten Viertel (48:52) waren sie bis auf vier Punkte dran, aber der Tabellendritte hatte das bessere Ende für sich. Beste Werfer für den VfB waren Justus Ramme (15), Jan-Eric Thie (11) und Felix Carels (10). Am kommenden Sonnabend steht für den VfB beim Tabellenvierten USV Halle die nächste schwierige Aufgabe an.

Austauschen und informieren 

Reinickendorf – Zu einem Jour Fixe, einem Austausch- und Informationstreffen, laden der Verein Selbstbestimmtes Wohnen im Alter (SWA e.V.) und die Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) am Mittwoch, 17. Januar, ein. Es werden Themen rund um ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz erörtert. Angehörige, Rechtsbetreuer, Interessierte und ehrenamtlich Engagierte sind eingeladen, an dieser kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen. Sie dauert von 15 bis 17 Uhr und findet im Betreuungsverein des Humanistischen Verbandes Deutschland (HVD) Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 7, statt. Besprochen werden dann unter anderem die Unterschiede zwischen einer Wohngemeinschaft, Betreutem Wohnen und Pflegeheimen, die Kosten und Finanzierung des Lebens in einer Wohngemeinschaft, der Alltag in einer Wohngemeinschaft und die Rolle der Angehörigen in einer Wohngemeinschaft. Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.swa-berlin.de oder Tel. (030) 61 09 37 71.

Vortragsreihe 

Hermsdorf – Das Dominikus-Krankenhaus startet im Januar mit einer Veranstaltungsreihe zu medizinischen Themen. Ärzte, Pfleger und Therapeuten informieren über Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend können die Zuhörer mit den Referenten ins Gespräch kommen. Die kostenfreien Veranstaltungen finden im Dominikus-Saal, Kurhausstraße 30, statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Am Montag, 15. Januar, spricht Chefarzt Dr. Christian Nitzsche ab 17 Uhr zum Thema „Brauchen wir noch das Röntgen?“

Knie-Spezialist in China 

Hermsdorf – Dr. med. Dirk Flachsmeyer, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie des Dominikus-Krankenhauses besuchte im November für drei Tage China, um dort beim zweitgrößten Ortho-Unfall-Kongress der Welt in Zhuhai einen Vortrag über Knieendoprothetik zu halten. Deutschland war in diesem Jahr Gastland des Kongresses. Der Besuch in China ist allerdings keine Seltenheit für Dr. Flachsmeyer, denn er reist bereits seit Jahren regelmäßig dorthin, um Ärzte auf dem Gebiet der Endoprothetik anzuleiten und fortzubilden. Besuch aus Saudi-Arabien hingegen erhielt der Chefarzt am 8. November. Dr. Flachsmeyer empfing zwei Ärzte, die ihm bei zwei Operationen assistierten. Das Gesundheitssystem in Saudi-Arabien verfügt über modernste Technologien und Spezialisten. Austauschprogramme oder solche Hospitationen sind dort Teil der Ausbildung, dienen aber auch zum Erfahrungsaustausch.

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