Schmalzstulle im Ziel

Diesmal war es ein wahrhaftiger Crosslauf, bei dem die Läufer auch Hindernisse wie umgestürzte Bäume überwinden mussten. Diesmal war es ein wahrhaftiger Crosslauf, bei dem die Läufer auch Hindernisse wie umgestürzte Bäume überwinden mussten. Foto: Karsten Obst

Tegel/Konradshöhe – Zittern bis zur letzten Minute: Die Stürme Xavier und auch Herwart hatten ganze Arbeit geleistet: Umgestürzte Bäume, herabfallende Äste – erst kurz vor dem Crosslauf, der alljährlich vom Ruder Club Tegel im Tegeler Forst veranstaltet wird, wurde die Erlaubnis zum Start am Schwarzen Weg gegeben.

„Während mehrere andere Läufe abgesagt wurden, haben wir es durch viel Engagement und unseren Superförster geschafft, heute sensationelle 658 Läufer ins Ziel zu bringen“, freut sich die Organisatorin Beate Schodrowski. Dabei waren die Läufer am 12. November zwar auf kleinen Umwegen und mit natürlichen Hindernissen unterwegs, aber sie wurden auch erstmals mit Medaillen belohnt.

Nach den Läufen über 1,5, 2,3 und 5,1 Kilometer starteten 85 Sportler den 20-Kilometer-Lauf: Schnellster war Gerrit Wegner vom Verein Die Laufpartner. Er kam nach 1:17:26 Stunden ins Ziel, gefolgt von Andrew Brian (1:20:24 h) und Dennis Gehde vom SV Berlin Buch (1:24:36 h). Schnellste Läuferin war Dr. Annika Holland vom Berlin Track Club des SCC Berlin. Sie überschritt die Ziellinie nach 1:28:22 Stunden. Zweite wurde Maja Seidel von Salming Running (1:29:39 h). Dritte wurde Petra Krause (SCC Berlin Triathlon), die die Strecke in 1:32:26 Stunden absolvierte.

329 Sportler gingen 20 Minuten später an den Start für die 10-Kilometer-Strecke. Sieger wurde Volker Goineau von der LG Buchsbaum. Er kam nach 35:34 Minuten ins Ziel, gefolgt von Johannes Riewe von der LG Nord Berlin (37:55 Minuten) und Christian Rose vom SCC Berlin (38:19 Minuten). Den insgesamt 8. Platz als schnellste Frau belegte Anja Krüger vom Berlin Track Club des SCC Berlin in 39:45 Minuten. Zweite wurde Jen Metcalf vom Leidig24 Triathlon Team (42:49 Minuten), dicht gefolgt von Antonia Maecker vom OSC Berlin (43:17 Minuten). „Allen Helfern ein großes Dankeschön für dieses Happy-End!“, schickte die Organisatorin das Lob abschließend an ihr Helferteam. fle

RAZ App Kombi Banner 300x136 A RAZ App Kombi Banner 300x136 iphone RAZ App Kombi Banner 300x136 B

Meldungen kurz & knapp

Sport | Vereine | Gesundheit

15- bis 25-Jährige für ein Tanzprojekt gesucht 

Märkisches Viertel – Die Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) bringt eine neue Tanzproduktion auf die Bühne. Für das Projekt „Frühlings Erwachen“ beginnen am 10. Februar die Proben. Mitmachen kann jeder, der Spaß an der Bewegung hat – ohne Aufnahmeprüfungen, Auditions oder Castings. Volker Eisenach, Choreograph und künstlerischer Leiter. „Die Choreographien sind für jeden erlernbar – egal ob Junge oder Mädchen, dick oder dünn, tanzerfahren oder Tanzneuling!“ Tänzer zwischen 15 und 25 Jahren sollten sich das nicht entgehen lassen. „Frühlings Erwachen“ wird am 23. und 24. März auf der Bühne des Fontane-Hauses zu sehen sein. Anmeldung und Infos unter Tel. (030) 50 91 44 48 oder per Mail an info@ftl-online.com

Niederlage zum Auftakt 

Hermsdorf – Der Start ins neue Jahr ging für die Basketballer des VfB Hermsdorf daneben. Im ersten Spiel 2017 unterlagen die Schützlinge von Trainer Christian Bathelt der BG 2000 mit 57:67 und belegen mit nur zwei Siegen aus 13 Partien weiter den vorletzten Platz in der Tabelle der 2. Regionalliga Ost. Die Hermsdorfer verschliefen das erste Viertel, lagen nach zehn Minuten 8:16 zurück. Zur Halbzeit (32:36) und auch nach dem dritten Viertel (48:52) waren sie bis auf vier Punkte dran, aber der Tabellendritte hatte das bessere Ende für sich. Beste Werfer für den VfB waren Justus Ramme (15), Jan-Eric Thie (11) und Felix Carels (10). Am kommenden Sonnabend steht für den VfB beim Tabellenvierten USV Halle die nächste schwierige Aufgabe an.

Austauschen und informieren 

Reinickendorf – Zu einem Jour Fixe, einem Austausch- und Informationstreffen, laden der Verein Selbstbestimmtes Wohnen im Alter (SWA e.V.) und die Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) am Mittwoch, 17. Januar, ein. Es werden Themen rund um ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz erörtert. Angehörige, Rechtsbetreuer, Interessierte und ehrenamtlich Engagierte sind eingeladen, an dieser kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen. Sie dauert von 15 bis 17 Uhr und findet im Betreuungsverein des Humanistischen Verbandes Deutschland (HVD) Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 7, statt. Besprochen werden dann unter anderem die Unterschiede zwischen einer Wohngemeinschaft, Betreutem Wohnen und Pflegeheimen, die Kosten und Finanzierung des Lebens in einer Wohngemeinschaft, der Alltag in einer Wohngemeinschaft und die Rolle der Angehörigen in einer Wohngemeinschaft. Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.swa-berlin.de oder Tel. (030) 61 09 37 71.

Vortragsreihe 

Hermsdorf – Das Dominikus-Krankenhaus startet im Januar mit einer Veranstaltungsreihe zu medizinischen Themen. Ärzte, Pfleger und Therapeuten informieren über Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend können die Zuhörer mit den Referenten ins Gespräch kommen. Die kostenfreien Veranstaltungen finden im Dominikus-Saal, Kurhausstraße 30, statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Am Montag, 15. Januar, spricht Chefarzt Dr. Christian Nitzsche ab 17 Uhr zum Thema „Brauchen wir noch das Röntgen?“

Knie-Spezialist in China 

Hermsdorf – Dr. med. Dirk Flachsmeyer, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie des Dominikus-Krankenhauses besuchte im November für drei Tage China, um dort beim zweitgrößten Ortho-Unfall-Kongress der Welt in Zhuhai einen Vortrag über Knieendoprothetik zu halten. Deutschland war in diesem Jahr Gastland des Kongresses. Der Besuch in China ist allerdings keine Seltenheit für Dr. Flachsmeyer, denn er reist bereits seit Jahren regelmäßig dorthin, um Ärzte auf dem Gebiet der Endoprothetik anzuleiten und fortzubilden. Besuch aus Saudi-Arabien hingegen erhielt der Chefarzt am 8. November. Dr. Flachsmeyer empfing zwei Ärzte, die ihm bei zwei Operationen assistierten. Das Gesundheitssystem in Saudi-Arabien verfügt über modernste Technologien und Spezialisten. Austauschprogramme oder solche Hospitationen sind dort Teil der Ausbildung, dienen aber auch zum Erfahrungsaustausch.

Skyscraperbanner