Nachfolger für Arminia Tegel

Füchse-Kapitän Steven Haubitz nimmt den Pokal aus den Händen von Sportstadtrat Tobias Dollase (l.) und dem Sportausschussvorsitzenden Detlef Trappe entgegen. Füchse-Kapitän Steven Haubitz nimmt den Pokal aus den Händen von Sportstadtrat Tobias Dollase (l.) und dem Sportausschussvorsitzenden Detlef Trappe entgegen. Foto: privat

Wittenau – Die Füchse Berlin haben die Reinickendorfer Fußballmeisterschaft für sich entschieden und sich im Endspiel gegen den Wittenauer SC Concordia mit 1:0 durchgesetzt. Den dritten Platz sicherte sich der Frohnauer SC mit einem 4:1 im Elfmeterschießen gegen den Nordberliner SC. Anschließend nahm Füchse-Kapitän Steven Haubitz den Pokal aus den Händen von Sportstadtrat Tobias Dollase und vom Sportausschussvorsitzenden Detlef Trappe entgegen. Der Wittenauer Danny Zajimovic wurde für seine sechs erzielten Treffer als bester Torschütze ausgezeichnet.

Bei schönstem Wetter am 29. Juli sahen 183 zahlende Zuschauer teilweise richtig guten Fußball auf der Anlage an der Göschenstraße. Dass allerdings der MSV Normannia 08 absagen musste, weil er keine Mannschaft zusammen bekam, war weniger schön. Dadurch wurde in der Gruppe 1 jedes Spiel um fünf Minuten verlängert, um große Pausen zu vermeiden. Die eigentlich vorgesehenen Spiele mit Normannia-Beteiligung wurden mit 6:0 jeweils für den Gegner gewertet. In dieser Gruppe hatte Concordia Wittenau klar die Nase vorn, die Gelb-Schwarzen sorgten mit dem 9:1 über den 1.FC Lübars auch für den mit Abstand höchsten Sieg des Tages. Ein erstaunliches Ergebnis bei nur 25 Minuten Spielzeit. Rang zwei ging an den Nordberliner SC vor dem VfB Hermsdorf, Alemannia 90 und dem enttäuschenden 1. FC Lübars, der sich nur über die drei kampflos errungenen Punkte gegen die Normannen freuen konnte.

Die Füchse wiederum ließen nicht ein einziges Gegentor zu. In ihrer Gruppe konnte nur der SC Borsigwalde mit einem 0:0 einen Punkt gegen die Füchse ergattern. Und hätte der Frohnauer SC in seinem letzten Gruppenspiel gepatzt, wäre Borsigwalde ins Halbfinale eingezogen. Aber die Elf von Olaf Jahn siegte deutlich mit 4:0 gegen den 1. FC Lübars und zog noch an Borsigwalde vorbei. Vierter in der Gruppe wurde der FCK Frohnau vor dem diesmal chancenlosen Überraschungssieger des Vorjahres, Arminia Tegel. Schlusslicht war hier der RFC Liberta, der nur gegen den SC Borsigwalde mit einem 1:0-Sieg punkten konnte. bek

Letzte Änderung am Freitag, 11 August 2017 07:31

RAZ App Kombi Banner 300x136 ARAZ App Kombi Banner 300x136 B

Meldungen kurz & knapp

Sport | Vereine | Gesundheit

15- bis 25-Jährige für ein Tanzprojekt gesucht 

Märkisches Viertel – Die Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) bringt eine neue Tanzproduktion auf die Bühne. Für das Projekt „Frühlings Erwachen“ beginnen am 10. Februar die Proben. Mitmachen kann jeder, der Spaß an der Bewegung hat – ohne Aufnahmeprüfungen, Auditions oder Castings. Volker Eisenach, Choreograph und künstlerischer Leiter. „Die Choreographien sind für jeden erlernbar – egal ob Junge oder Mädchen, dick oder dünn, tanzerfahren oder Tanzneuling!“ Tänzer zwischen 15 und 25 Jahren sollten sich das nicht entgehen lassen. „Frühlings Erwachen“ wird am 23. und 24. März auf der Bühne des Fontane-Hauses zu sehen sein. Anmeldung und Infos unter Tel. (030) 50 91 44 48 oder per Mail an info@ftl-online.com

Niederlage zum Auftakt 

Hermsdorf – Der Start ins neue Jahr ging für die Basketballer des VfB Hermsdorf daneben. Im ersten Spiel 2017 unterlagen die Schützlinge von Trainer Christian Bathelt der BG 2000 mit 57:67 und belegen mit nur zwei Siegen aus 13 Partien weiter den vorletzten Platz in der Tabelle der 2. Regionalliga Ost. Die Hermsdorfer verschliefen das erste Viertel, lagen nach zehn Minuten 8:16 zurück. Zur Halbzeit (32:36) und auch nach dem dritten Viertel (48:52) waren sie bis auf vier Punkte dran, aber der Tabellendritte hatte das bessere Ende für sich. Beste Werfer für den VfB waren Justus Ramme (15), Jan-Eric Thie (11) und Felix Carels (10). Am kommenden Sonnabend steht für den VfB beim Tabellenvierten USV Halle die nächste schwierige Aufgabe an.

Austauschen und informieren 

Reinickendorf – Zu einem Jour Fixe, einem Austausch- und Informationstreffen, laden der Verein Selbstbestimmtes Wohnen im Alter (SWA e.V.) und die Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) am Mittwoch, 17. Januar, ein. Es werden Themen rund um ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz erörtert. Angehörige, Rechtsbetreuer, Interessierte und ehrenamtlich Engagierte sind eingeladen, an dieser kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen. Sie dauert von 15 bis 17 Uhr und findet im Betreuungsverein des Humanistischen Verbandes Deutschland (HVD) Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 7, statt. Besprochen werden dann unter anderem die Unterschiede zwischen einer Wohngemeinschaft, Betreutem Wohnen und Pflegeheimen, die Kosten und Finanzierung des Lebens in einer Wohngemeinschaft, der Alltag in einer Wohngemeinschaft und die Rolle der Angehörigen in einer Wohngemeinschaft. Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.swa-berlin.de oder Tel. (030) 61 09 37 71.

Vortragsreihe 

Hermsdorf – Das Dominikus-Krankenhaus startet im Januar mit einer Veranstaltungsreihe zu medizinischen Themen. Ärzte, Pfleger und Therapeuten informieren über Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend können die Zuhörer mit den Referenten ins Gespräch kommen. Die kostenfreien Veranstaltungen finden im Dominikus-Saal, Kurhausstraße 30, statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Am Montag, 15. Januar, spricht Chefarzt Dr. Christian Nitzsche ab 17 Uhr zum Thema „Brauchen wir noch das Röntgen?“

Knie-Spezialist in China 

Hermsdorf – Dr. med. Dirk Flachsmeyer, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie des Dominikus-Krankenhauses besuchte im November für drei Tage China, um dort beim zweitgrößten Ortho-Unfall-Kongress der Welt in Zhuhai einen Vortrag über Knieendoprothetik zu halten. Deutschland war in diesem Jahr Gastland des Kongresses. Der Besuch in China ist allerdings keine Seltenheit für Dr. Flachsmeyer, denn er reist bereits seit Jahren regelmäßig dorthin, um Ärzte auf dem Gebiet der Endoprothetik anzuleiten und fortzubilden. Besuch aus Saudi-Arabien hingegen erhielt der Chefarzt am 8. November. Dr. Flachsmeyer empfing zwei Ärzte, die ihm bei zwei Operationen assistierten. Das Gesundheitssystem in Saudi-Arabien verfügt über modernste Technologien und Spezialisten. Austauschprogramme oder solche Hospitationen sind dort Teil der Ausbildung, dienen aber auch zum Erfahrungsaustausch.

Skyscraperbanner