Biken für den guten Zweck

MCH-„Präsi“ Fritz Helling mit dem symbolischen Scheck, flankiert von den beiden Therapeutinnen der Geschwistertrauergruppen Rebecca Vanderei und Tanja Kiwitt. MCH-„Präsi“ Fritz Helling mit dem symbolischen Scheck, flankiert von den beiden Therapeutinnen der Geschwistertrauergruppen Rebecca Vanderei und Tanja Kiwitt. .Foto: MC Hermsdorf

Bezirk – Bereits zum 13. Mal organisierte der Motorradclub Hermsdorf (MCH) die Sonnenhofroute, eine Fahrt mit Bikes durch Berlin und Brandenburg, um dabei Spenden für das von der Björn-Schulz-Stiftung in Pankow betriebene Kinderhospiz „Sonnenhof“ zu sammeln.

Jahr für Jahr überreicht der Verein der Einrichtung ein ordentliches Sümmchen. „Wir streben eigentlich den fünfstelligen Bereich an“, sagt der 2. Vorsitzende Gerd. In diesem Jahr kamen 4.693,11 Euro zusammen. Die Übergabe fand am 10. November im Sonnenhof statt.

Am 17. September trafen sich 186 Motorradfahrer auf ihren Maschinen an der Spinnerbrücke an der Spanischen Allee, dem klassischen Motorradtreff Berlins. Um 10 Uhr ging es los, die Kolonne fuhr die Baumschule Fichtelmann Wustermark an, dann das Gut Hesterberg und den TÜV Rheinland in Oranienburg, Ortsteil Lehnitz. Bei den Stationen gab es Aktionen und Wettbewerbe, bei denen die Sieger von Sponsoren gestiftete Preise erhielten. Schließlich wurde zum Ziel gebraust, dem Vereinsgelände an der Scharnweber Straße. Hier klang der Tag bei Gegrilltem und kühlen Getränken aus.

Der 1977 gegründete MC Hermsdorf (MCH) ist ein besonderer Verein mit 25 Mitgliedern in allen Altersgruppen von 5 bis 80 Jahren – jeder ist willkommen: bikerfreudige Frauen, Kinder und Menschen mit Handicap. Es gibt keine Hierarchien oder Gewalt, Toleranz wird großgeschrieben. Die Vereinsziele sind motorsportliche Aktivitäten mit Schwerpunkt „Geschicklichkeit“, Förderung der Verkehrssicherheit und der Gemeinschaft der Motorradfahrer, Jugendarbeit und Unterstützung der Björn-Schulz-Stiftung. Drei Jahre nach der Gründung in Hermsdorf wurde ein über 5.000 Quadratmeter großes Gelände vom Bezirksamt gepachtet, wo sich das Vereinsleben abspielt, wenn die Mitglieder sich nicht gerade auf dem „Mopped“ den Wind um die Nase wehen lassen. Der Termin für die 14. Sonnenhofroute steht auch schon fest: Am 9. September 2018 werden wieder rund 200 Motorradfahrer unterwegs sein. Zum Vergnügen und für den guten Zweck. bek

Letzte Änderung am Freitag, 05 Januar 2018 09:57

RAZ App Kombi Banner 300x136 ARAZ App Kombi Banner 300x136 B

Meldungen kurz & knapp

Soziales | Senioren | Kirche

Tegeler Ehrenamtspreis an Reitverein

Tegel – Der Tegeler Ehrenamtspreis geht in diesem Jahr an den Ländlichen Reitverein Tegel am Waidmannsluster Damm 10. Ausgelobt wird er vom Tegeler CDU-Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen. Zur Begründung der Vergabe an den diesjährigen Preisträger sagt er: „Beim Reitsport lernen die Kinder Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen. Dazu gehören neben dem Reiten vor allem die Versorgung und die Pflege der Pferde.“ Der Ländliche Reitverein Tegel engagiert sich seit 33 Jahren insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit. Da vor wenigen Wochen beim Reitverein eingebrochen wurde und der finanzielle Schaden erheblich ist, kam das Preisgeld in Höhe von 200 Euro gerade zur richtigen Zeit.

Senioren lernen Umgang mit Tablet

Märkisches Viertel – Die Gesobau unterstützt ältere Menschen bei der Teilhabe an der digitalen Gesellschaft. So stellen Infoveranstaltungen „Digital mobil im Alter“ beispielsweise Tablet-PC-Kurse im Ribbeck-Haus, Senftenberger Ring 54, vor. Sie finden am Dienstag, 16. Januar, 14 Uhr, und am Montag, 22. Januar, 14 Uhr, statt. Wer sich für einen Kurs interessiert, kann sich nach der Infoveranstaltung dafür anmelden.

Kurs für ehrenamtliche Sterbebegleiter

Märkisches Viertel – Der Hospizdienst vom Unionhilfswerk hat noch freie Plätze im kostenlosen Vorbereitungskurs zum ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiter. Der Kurs startet am 12. Januar 2018 beim Unionshilfswerk, Wilhelmsruher Damm 116. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Ziel ist, Menschen in schwierigen Situationen oder an ihrem Lebensende beizustehen – ob zu Hause oder im Pflegewohnheim. Die Ehrenamtlichen treffen sich auch zur Supervision und zum regelmäßigen Austausch. Weitere Informationen unter Tel. (030) 644 97 60 66.

Skyscraperbanner