Gold für das „SeniorenNetz“

An den Infostelen finden Senioren nützliche Tipps und Adressen. An den Infostelen finden Senioren nützliche Tipps und Adressen. Foto: GESOBAU AG_Andre Wunstorf

Märkisches Viertel – Das Netzwerk Märkisches Viertel e.V. wurde für sein Projekt „SeniorenNetz Märkisches Viertel“ mit dem Goldenen Internetpreis 2017 ausgezeichnet. Der mit Preisen von mehr als 20.000 Euro dotierte Wettbewerb zeichnet seit 2012 Initiativen aus, die älteren Menschen helfen, das Internet besser zu nutzen.

Das „SeniorenNetz“ hat den renommierten Internetpreis in der Kategorie „Ältere unterstützen Ältere“ gewonnen und erhält dafür ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. Marianne Grabowsky, die das „SeniorenNetz“ mit ins Leben gerufen hat, erklärt: „Das ‚SeniorenNetz‘ bedeutet für mich mehr Selbstständigkeit durch Internet- Kompetenz. Und das Besondere an unserem Projekt ist, dass es von und für Senioren entwickelt wurde.“

Unter dem Titel „Digital mobil im Märkischen Viertel“ bündelt das Projekt verschiedene Angebote, die älteren Mitbürgern den einfachen Umgang mit dem Internet näherbringen sollen. So gründete das SeniorenNetz Ende 2016 die „Cyber Seniors“, eine Gruppe von Senioren, die sich einmal wöchentlich treffen und unter Anleitung des 32-jährigen Michael Belkot auf Tablets den Umgang mit Apps und Internet, E-Mail und Google-Suche erlernen.

Großprojekt des SeniorenNetzes ist www.seniorennetz.berlin, ein Webportal. Dieses Portal sammelt lokale Informationen und bringt diese in einer auch für ältere Menschen ohne oder mit nur wenig Interneterfahrung verständlichen Weise online. Mittlerweile sind auf dem Portal über 100 Einträge zu verschiedensten Themengebieten wie Gesundheit, Kultur und Freizeit oder Unterstützung und Alltagshilfe versammelt. „Wir haben eine Seniorengruppe, die sich regelmäßig trifft, neue Einträge diskutiert und das Projekt vorantreibt“, erklärt Helene Böhm, Vorstand des Netzwerkes Märkisches Viertel und Initiatorin des SeniorenNetz-Projektes.

Senioren können das Angebot an zwei mobilen Infostelen ausprobieren: In der Senioren-Infothek MV am Wilhelmsruher Damm 124 und im Ribbeck-Haus. An den Infostelen können Informationen wie Adressen oder Veranstaltungshinweise herausgesucht und direkt ausgedruckt werden.

Das Webprojekt wurde im Kooperation mit place/making entwickelt. „Nur durch den intensiven Einbezug von Senioren und Netzwerk konnte eine Plattform entstehen, die Chancen hat, bei der Zielgruppe wirklich anzukommen und auch längerfristig Wirkung zu entfalten“, erklärt Stefan Göllner von place/making. crn

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Meldungen kurz & knapp

Soziales | Senioren | Kirche

Familiencafé

Wittenau – Eltern, Kinder und Großeltern sind eingeladen, sich am Donnerstag, 15. Februar, von 15.30 bis 17.30 Uhr bei einer Tasse Tee oder Kaffee im Familiencafé zu treffen um beisammen zu sitzen und sich auszutauschen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, wird aber gern im Büro der Evangelischen Familienbildung Reinickendorf entgegengenommen. Das Familiencafé ist kostenfrei, um eine kleine Spende für Kaffee und Kuchen wird gebeten. Ort: Familienbildungsstätte Pastor-Weise-Haus, Spießweg 7.

Improvisationen

Hermsdorf – Innerhalb derKonzertreihe „Music for a while“ wird am Samstag, 10. Februar, 17 Uhr, zum Konzert „Improvisationen über populäre Melodien“ in die Apostel-Paulus-Kirche Hermsdorf, Wachsmuthstraße 25, eingeladen. Maria Scharwieß spielt an der restaurierten Sauer-Orgel. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Schulfähre Scharfenberg

Tegel – Seit 3. Januar hat die Fähre nach Scharfenberg wieder einen Fährmann. Das teilte Schulsenatorin Sandra Scheeres mit. Ungeklärt sei allerdings, wer ihn vertritt, wenn er krank oder verhindert ist. Ein Fährgehilfe wird erst am Jahresende anfangen, und die Einstellung eines zweiten Fährmanns ist nicht geplant.

Kurse für starke Familien

Konradshöhe – Am 21. Februar startet im Kinder-und Jugendhilfezentrum Haus Conradshöhe, Eichelhäherstrasse 19, der Elternkurs „Starke Eltern – starke Kinder“. Der Kurs möchte Eltern Anregungen zur Erziehung geben und gleichzeitig die Gelegenheit, mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen. Themen dabei werden unter anderem Kommunikation in der Familie, Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse der Familie und Umgang mit Grenzen und Regeln sein. Unter Leitung einer Sozialpädagogin und einer Psychologin der Ambulanten Erziehungshilfe werden die Eltern Anregungen zur Erziehung erhalten und in den Austausch mit anderen Eltern treten können. Kursbeginn ist am 21. Februar, danach findet er jeden Mittwoch von 10 bis 13 Uhr statt. Anmeldeschluss ist der 9. Februar. Für die insgesamt neun Termine wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 10 Euro erhoben. Nähere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 0157/8860914 oder per E- Mail brigitte.hoerber@haus-conradshoehe.de

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