Tanzen für den guten Zweck

Detlef Dzembritzki (M.) übergab im Beisein von Polina Grossmann- Bendersky (hinten r.) den Scheck an Dana Golombek (hinten l.) Detlef Dzembritzki (M.) übergab im Beisein von Polina Grossmann- Bendersky (hinten r.) den Scheck an Dana Golombek (hinten l.) Foto: fle

Frohnau – 120 kleine und große Tänzerinnen und Tänzer tanzten im Sommer im fast ausverkauften Fontane-Haus an zwei Tagen für einen guten Zweck. Alle Beteiligten, auch professionelle Tänzer, Schauspieler, Regisseure, Beleuchter, Tontechniker, Grafikdesigner und Kameramänner arbeiteten ohne Gage. Der Reinerlös aus Eintrittsgeldern und Spenden geht an ausgesuchte soziale Projekte: Einerseits wird das Hilfsprojekt „Gesunder Start ins Leben“ der Organisation „Plan International“ unterstützt, und andererseits wird einem schwer kranken Kind ein Herzenswunsch erfüllt. Der Förderverein für Deutsch-Französische und Internationale Beziehungen e. V. (FDFB) unterstützt das Projekt.

Diplom-Choreografin und Ballettmeisterin Polina Grossmann-Bendersky hatte das klassische Märchen „Die drei Gürtel“ auf unser heutiges Leben übertragen – und auch in der modernen Welt können Feen und Prinzen noch wahre Wunder bewirken. Das beweist auch diese Benefizveranstaltung. Seitdem sie vor 32 Jahren das Ballettstudio Grossmann gründete, brachte die Ballettmeisterin immer wieder Benefiz-Ballettaufführungen mit ihren Schülern auf die Bühne. Und das aus tiefster Überzeugung: „Die Kinder erleben, dass sie mit ihrem Tanz und ihren Fähigkeiten anderen Kindern helfen. Was könnte mehr motivieren?“ erklärt sie.

Am 17. November fand im Ballettstudio am Fürstendamm die Scheckübergabe im Beisein von vielen kleinen und großen Tänzerinnen statt. Detlef Dzembritzki, Schirmherr der Veranstaltung, Vorsitzender des FDFB und ehemaliger Reinickendorfer Bezirkbürgermeister, übergab den Scheck in Höhe von 10.000 Euro an die Schauspielerin und Sängerin Dana Golombek, die auch Botschafterin für das Kinderhilfswerk Plan International ist. „Ihr sorgt mit Eurem Einsatz dafür, dass in Laos die gesundheitliche Situation, der Hygiene und der Zugang zu Wasser verbessert werden“, erklärte Dana Golombek den kleinen und größeren Tänzerinnen bei der Scheckübergabe. „Laos ist eines der ärmsten Länder in Asien. Viele Kinder möchten dort gern in die Schule gehen, aber es ist ihnen oft nicht möglich. Durch Eure Spende können nun Kinder eine Schule besuchen und so ihre Lebensumstände und Zukunftsperspektiven verbessern.“

Weitere ertanzte 2.000 Euro gehen an einen herzkranken jungen Mann: „Er wünscht sich seit Jahren, einmal in seinem Leben Nordlichter zu sehen“, erklärt Polina Grossmann-Bendersky. Diesen Wunsch können wir ihm nun erfüllen, und er wird im Januar auf eine Reise gehen.“ fle

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Meldungen kurz & knapp

Soziales | Senioren | Kirche

Hatun-Sürücü-Preis ausgelobt

Bezirk/Berlin – Bereits zum sechsten Mal hat die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus den mit 1.000 Euro dotierten Hatun-Sürücü-Preis ausgelobt. Dieser zeichnet Menschen aus, die sich tatkräftig und mit viel Herz für Mädchen und junge Frauen einsetzen und ihre Selbstbestimmung fördern. Kandidatinnen können sich bis zum 31. Dezember selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. Die Preisverleihung findet im Februar im Berliner Abgeordnetenhaus statt. Weitere Infos und Bewerbungsunterlagen unter www.gruene-fraktion-berlin.de/hsp 

Senioren erwandern 3.446,84 Euro

Bezirk – Bei der diesjährigen Sternwanderung im Sommer wanderten etwa 700 Seniorinnen und Senioren zum Seniorenfreizeitzentrum in der Adelheidallee in Tegel. Insgesamt kamen dabei aus Startgebühren sowie Speise- und Getränkeeinnahmen 3.446,84 Euro zusammen, die dem Weißen Ring zugute kommen, der Opfer von Kriminalität und Gewalt sowie deren Angehörige unterstützt.

Kurs für ehrenamtliche Sterbebegleiter

Märkisches Viertel – Der Hospizdienst vom Unionhilfswerk hat noch freie Plätze im kostenlosen Vorbereitungskurs zum ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiter. Der Kurs startet am 12. Januar 2018 beim Unionshilfswerk, Wilhelmsruher Damm 116. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Ziel ist, Menschen in schwierigen Situationen oder an ihrem Lebensende beizustehen – ob zu Hause oder im Pflegewohnheim. Die Ehrenamtlichen treffen sich auch zur Supervision und zum regelmäßigen Austausch. Weitere Informationen unter Tel. (030) 644 97 60 66.

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