Zeitvorsorge

Mit der „Zeitvorsorge“ kann man entspannt in die Zukunft blicken. Mit der „Zeitvorsorge“ kann man entspannt in die Zukunft blicken. Foto: Rainer Sturm_pixelio.de

Bezirk – Älteren Menschen den Alltag zu Hause erleichtern – das ist das Ziel der Initiative „Zeitvorsorge“. Sie steckt noch in der Planungsphase, ihr Ziel allerdings ist klar definiert: Helfer und Hilfesuchende zusammen bringen. „Wir wollen eine gemeinnützige Genossenschaft gründen, in der wir uns gegenseitig mit alltäglichen Hilfen unterstützen“, sagt Thomas Lieske, der gemeinsam mit Christine Nawrath die „Zeitvorsorge“ ins Leben rufen möchte.

Oftmals sind es nur Kleinigkeiten, bei denen ältere Menschen Hilfe benötigen: den Einkauf die Treppe hoch tragen oder den Fernseher programmieren. Vielen hilft es, wenn sie ab und zu mit jemand ein nettes Gespräch führen können. Gibt es solche Bedürfnisse, kann sich der betagte Reinickendorfer an die „Zeitvorsorge“ wenden.

„Wer Hilfe braucht, erhält gegen eine geringe Aufwandsentschädigung die entsprechende Leistung. Dem Helfenden wird die geleistete Zeit gutgeschrieben. Braucht dieser irgendwann selbst einmal Hilfe, kann er die Gutschrift gegen eine Leistung eintauschen“, erklärt Thomas Lieske das Prinzip. Den Helfern soll die „Zeitvorsorge“ den Einstieg in ein soziales Engagement erleichtern und die Möglichkeit bieten, fürs Alter vorzusorgen.

Noch werden vor allem Helfer gesucht als Ansprechpartner, für Telefonauskünfte und die Koordination der Hilfen. Menschen aus den Fachbereichen Buchhaltung, Steuern und Recht, Organisationstalente, Mitglieder-Kümmerer und Öffentlichkeitsarbeiter. Wer sich einbringen will, meldet sich unter Tel. (030) 12 05 31 16 oder an info@ zeitvorsorge-reinickendorf.de

Am 15. Juni findet um 15 Uhr in den Räumen der Zeitvorsorge, Reiherallee 96, eine Infoveranstaltung statt. hb 

Letzte Änderung am Donnerstag, 08 Juni 2017 10:18

RAZ Medizin Ferien

Meldungen kurz & knapp

Soziales | Senioren | Kirche

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essproblemen

Tegel – Seit dem 1. Juni gibt es in Tegel eine neue Gruppe von Overeaters Anonymous. Diese Selbsthilfegruppen für Menschen, die mit dem Essen Probleme haben, trifft sich immer donnerstags um 18.45 Uhr im Gemeindehaus der Pfarrkirche Herz-Jesu, Brunowstraße 37. Weitere Infos unter Tel. (030) 44049461 oder www.overeatersanonymous.de

Abschiebung nach Afghanistan

Wittenau – Der Situation afghanischer Geflüchteter in Berlin widmet sich am 19. Juni Omed Arghandiwal in einem Vortrag, der im Hermann-Ehlers-Haus, Alt-Wittenau 71, um 18 Uhr stattfindet. Außerdem geht er auf den Einfluss der Innen- und Asylpolitik hinsichtlich der Situation der Geflüchteten ein. Arghandiwal ist Projektleiter für den Verein Yaar, der Flüchtlinge aus Afghanistan berät.

Alt-Reinickendorfer Abendmusik

Reinickendorf – Alt-Reinickendorfer Abendmusik erklingt am 17. Juni um 17 Uhr in der Dorfkirche Alt-Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 21, unter der Leitung von Cornelia Gehlmann-Dinca. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Konzerte Dorfkirche Lübars

Lübars – Internationaler Besuch kommt in die Dorfkirche Lübars, Alt-Lübars 24. Der Chor der Salzburger Kirche aus Gusev/Gumbinnen in Kaliningrad wird in der Kirche am 18. Juni um 17 Uhr ein Konzert geben, bei dem russische Volkslieder und geistliche Musik dargeboten werden. Der Eintritt ist frei. Am 25. Juni findet in der Kirche unter dem Titel „Kinder Abrahams“ eine Veranstaltung statt, bei der gesungen sowie gebetet, geschrien sowie gejauchzt wird – und das auf Deutsch, Latein, Hebräisch und Arabisch. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Junges Kammerorchester feiert Jubiläum

Tegel – Mit einem Jubiläumskonzert feiert feiert das Junge Kammerorchester Reinickendorf am 25. Juni um 17 Uhr sein 60-jähriges Bestehen in der Dorfkirche Alt-Tegel. Bei diesem Konzert werden die zwei Gewinnerkompositionen präsentiert, die beim Kompositionswettbewerb, den das Orchester anlässlich des Jubiläums ausgeschrieben hatte, ausgewählt worden sind. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Ehrenamt statt Arbeitslosigkeit

Bezirk – Für das Projekt „Industriespaziergänge in Reinickendorf“ sucht das Wirtschaftsarchiv Freiwillige, die wirtschaftsgeschichtlich interessante Orte nach Vorgabe abgehen und fotografieren. Gesucht sind Reinickendorfer Arbeitslose. Weitere Infos unter Tel. (030) 4119 0698 oder www.bb-wa.de sowie an mailbb-wa.de