Ein Bahnübergang ist nicht geplant

Heidekrautbahn ohne offiziellen Bahnübergang Heidekrautbahn ohne offiziellen Bahnübergang Foto: as

Märkisches Viertel – Im Norden Berlins wächst nicht zusammen, was zusammengehört. Die Ortsteile Märkisches Viertel im Bezirk Reinickendorf und Wilhelmsruh in Pankow bleiben weiterhin getrennt. Ein offizieller Übergang über ein Gleis der Niederbarnimer Eisenbahn ist nicht vorgesehen. Die Schiene trennt dort das ehemalige Westberlin und das frühere Ostberlin auf einer Strecke von gut einem Kilometer.

„Unsererseits bestehen keinerlei Planungen hier Flurstücke zu erwerben und einen wie auch immer gesicherten Bahnübergang zu planen, zu bauen und später auch zu unterhalten“, erklärt Vollrad Kuhn (Grüne), Stadtrat für Stadtentwicklung im Bezirk Pankow. Es würden auch keine entsprechenden Gespräche mit dem Bezirk Reinickendorf geführt. Die Menschen, die rund um den Dannenwalder Weg wohnen, helfen sich zur Zeit einfach selbst. Auch ohne Übergang überqueren sie regelmäßig das Gleis der so genannten Heidekrautbahn, die damals aus dem Berliner Norden über Basdorf nach Oberhavel und Barnim in Brandenburg führte. Der offizielle Weg führt über Wilhelmsruher Damm. Doch diesen Umweg nehmen nur wenige in Kauf. Das beweisen breite Trampelpfade. Denn bloß einen Katzensprung vom Märkischen Viertel entfernt, befinden sich in der Wilhelms­ruher Lessingstraße eine Grundschule und eine Kita. Auch eine Bushaltestelle ist fußläufig erreichbar und ein Bäcker lockt mit Sonntagsbrötchen.

Leserin Claudia de Haan fragte die Reinickendorfer Allgemeine Zeitung, wer etwas verbessern könnte. Offiziell befinden sich die Gleise ganz knapp auf Pankower Seite. Doch Eigentümer des Gleises ist die Niederbarnimer Eisenbahn AG. Eine Anfrage zu Plänen nach Bau einer offiziellen Querung ließ das Unternehmen unbeantwortet. Andrei Schnell

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 08 Februar 2018 11:42

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Meldungen kurz & knapp

Politik | Wirtschaft | Recht

Infos zur Hennigsdorfer

Heiligensee – Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt möchte mit den Anwohnern über die Straßenbaumaßnahme Hennigsdorfer Straße am Montag, 19. Februar, 17 Uhr, im BVV-Saal, Eichborndamm 215, ins Gespräch kommen. Voraussichtlicher Baubeginn: Frühjahr 2018.

Gegen Verkehrschaos

Bezirk – Die A111 soll 2021 grundsaniert werden. Die U6 in dem selben Jahr. Ebenso die S25. Drei wichtige Verkehrs­träger werden somit 2021 gleichzeitig lahmgelegt. Dagegen hat die CDU-Fraktion ein Paket mit Anträgen in die BVV eingebracht, das alternative Verkehrsrouten durch und um Reinickendorf benennt.

Pro und Contra

Reinickendorf – Der soziale Flügel der CDU, die Christliche Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), diskutiert im Rahmen ihres Stammtisches über die Vor- und Nachteile der Bürgerversicherung und deren Folgen. Die CDA vertritt die Arbeitnehmer zu sozialen und gesundheitspolitischen Themen innerhalb und außerhalb der CDU. Am Freitag, 26. Januar, können Interessierte an der CDA-Gesprächsrunde zur Bürgerversicherung teilnehmen. Der CDA-Stammtisch findet in dem Altberliner Restaurant „Latichte“, Alt-Reinickendorf 29A, um 18 Uhr statt. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Aktiv gegen rechts

Bezirk Bildungsprojekte und Initiativen in Reinickendorf können im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ Anträge auf Förderung stellen. Gefördert werden Projekte und Workshops, die der positiven Entwicklung der Willkommenskultur dienen. Weitere Infos erteilt die Albatros gGmbH, Auguste-Viktoria-Allee 17, R.Palm@albatrosggmbh.de

VMehr berlinpass-Anspruchsberechtigte

Bezirk – Bezirk – Seit Februar können auch Empfänger von Wohngeld sowie Bürger, die eine DDR-Opferrente erhalten, den berlinpass beantragen. Neben dem Sozialticket können sie zahlreiche Vergünstigungen nutzen. Die Ausgabestelle für den Berlinpass befindet sich im Bürgeramt, Teichstraße 65, Haus 1.

SPD-Klausurtagung

Bezirk – Bezirk – Die SPD-Fraktion in der BVV-Reinickendorf hat ein Arbeitsprogramm für 2018 erarbeitet. Themenkomplexe sind u.a. Verkehrspolitik, Jugendpolitik, Stadtentwicklung (vor allem in Reinickendorf-Ost und im MV) und die Sozialstruktur für die Siedlungen in den Rollbergen, im Märkischen Viertel und in Tegel-Süd.

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