Location mit Live-Musik im Norden

Inhaber Daniel Schüler mit seiner Partnerin Justine Jeschke, die ihn tatkräftig unterstützt.   Inhaber Daniel Schüler mit seiner Partnerin Justine Jeschke, die ihn tatkräftig unterstützt. Foto: fle

Tegel – Als die Hafenbar in Tegel im vergangenen Jahr geschlossen wurde, weil der ehemalige Inhaber Sven Ulrich nach schwerer Krankheit verstarb, war die Zukunft der Location im Keller der Tegeler Seeterrassen ungewiss. Daniel Schüler wagte einen Neuanfang. Der 34-Jährige kennt die Bar-Szene in Tegel, war er doch zuvor Inhaber vom „Mal Sehn“ in Alt-Tegel. Am 1. Juli erweckte er die Hafenbar offiziell zum neuen Leben. Die RAZ sprach mit ihm.

Erzählen Sie ein wenig von sich.
Daniel Schüler: Ich bin in Heiligensee groß geworden, in Reinickendorf zur Schule gegangen – auf die Borsigwalder Grundschule und die Gabriele-von-Bülow-Oberschule – und wohne mein Leben lang in Reinickendorf. Ich habe meinen Bachelor of Engineering im Bereich Veranstaltungstechnik und -management gemacht, arbeite aber seit zwölf Jahren in der Gastronomie.

Was verbindet Sie  mit Reinickendorf?
Abgesehen von meinem Leben in Reinickendorf arbeite ich seit Anfang 2005 in Tegel in der Gastronomie – erst von 2005 bis 2010 im „Mal Sehn“ in Alt-Tegel als Barkeeper, danach war ich von 2010 bis 2014 Inhaber im „Mal Sehn“.

Seit wann kennen Sie die Hafenbar?
Ich kenne die Hafenbar seit etwa 2012 durch deren ehemaligen Inhaber Sven Ulrich, den ich wiederum aus dem „Mal Sehn“ kannte.

Wann haben Sie die Hafenbar übernommen?
Wir haben am 1. Juni 2017 heimlich geöffnet und im laufenden Betrieb die Bühne umgebaut und modernisiert. Offizielle Eröffnungsparty war dann am 1. Juli mit einem Auftritt der Hardcore Troubadours.

Es kommen sogar bekannte Schauspieler in die Hafenbar. Am 16. Dezember war beispielsweise der Schauspieler Ludger Pistor bei Euch. Was ist das Besondere an der Hafenbar, dass die Leute hierher nach Tegel kommen?
Ich denke, das hat hauptsächlich zwei Gründe: unser vielfältiges Live-Musik- und Veranstaltungsangebot, womit wir im Norden von Berlin ein gewisses Alleinstellungsmerkmal haben, sowie die gemütliche Location direkt am Tegeler See.

Die vielen Livebands sind ein ganz besonderes Highlight hier in Tegel. Auf wen können sich die Besucher im Januar und Februar freuen?
Neben Blind Bankers am 13. Januar, Grooving Mellow am 20. Januar, The Stylz am 27. Januar, Hardcore Troubadours am 3. Februar und der Rock ‘n‘ Beat Band im Januar und Februar werden 2018 unter anderem auch Ulli & die Grauen Zellen, Sherman Noir, Mathis Richter-Reichhelm, MIO, Lord Zeppelin und die Motown Brothers auf der Hafenbar-Bühne stehen, um nur einige zu nennen. Des Weiteren sind unser Rock Friday, die Karaokeparty mit DJ Ilja und weitere Events in Planung.
Unser Programm findet man auf unserer Homepage hafenbar-tegel.de und auch auf unserer Facebook Seite.

Wen würden Sie gerne mal auf der Hafenbar-Bühne sehen?
Das kann ich gar nicht so wirklich beantworten, da wir bisher und auch in Zukunft großartige Bands in der Hafenbar haben. Es würde mich freuen, wenn sich die Hafenbar auf Dauer in der Berliner Konzert- und Musikszene etablieren würde.

Vielen Dank für das Gespräch.
Interview Christiane Flechtner

Weitere Informationen unter: www.hafenbar-tegel.de

Letzte Änderung am Mittwoch, 10 Januar 2018 13:15
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Meldungen kurz & knapp

Kunst | Kultur | Kreatives

Happy Disharmonists im LabSaal

Lübars – Die RAZ berichtete in der letzten Ausgabe über den fröhlichen und unkonventionellen A-cappella-Popchor aus Hermsdorf. Seit mehr als 30 Jahren präsentieren die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Carsten Gerlitz Pop und Jazz bis hin zu den edelsten Schlagerentstaubungen. Die nächste Vorstellung der Happy Disharmonists findet am Samstag, 24. Februar, um 19 Uhr im Labsaal, Alt-Lübars 8, in Lübars statt. Die Karten kosten zwischen 13 und 5 Euro.

Häkeln, stricken, nähen

Reinickendorf – Das Familien- und Stadtteilzentrum „Haus am See“, Stargardt­straße 9, ist eine Einrichtung des Bezirksamtes und bietet viele Gruppen und Kurse. So findet dienstags von 15 bis 18 Uhr eine offene Strick- und Häkelgruppe im Café statt. Die Nähgruppe für Frauen trifft sich mittwochs von 10 bis 12 Uhr und die Handarbeitsgruppe für Frauen donnerstags von 10 bis 12 Uhr. Wer gern zu einer Gruppe dazu kommen möchte, kann sich telefonisch unter (030) 43 72 28 22 melden.

Die 13 Monate

Märkisches Viertel – Zu einem literarisch-musikalischen Jahresausblick am 13. Januar, 17 Uhr, lädt das Blechbläserensemble Tegel+ in die Apostel-Johannes-Kirche, Dannenwalder Weg 167, ein. „Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt“, so heißt es in Erich Kästners Gedichtzyklus „Die 13 Monate“. Auf heiter-melancholische Art beschreibt er darin den Jahreslauf des Großstädters. Mit den Gedichtlesungen wird romantische und moderne Bläser- und Orgelmusik von Edvard Grieg, Sigfrid Karg-Elert, Dieter Wendel und Michael Schütz korrespondieren. Für dieses Projekt haben sich das Bläserensemble Tegel+ und der Bläserkreis der Apostel-Johannes-Gemeinde zusammengetan. Die Orgel wird gespielt von Heidemarie und Markus Fritz. Die Gedichte wird Heidemarie Fritz rezitieren. Der Eintritt ist frei.

Hausmusik

Tegel – Zur Hausmusik wird am Samstag, 27. Januar, in den Gemeindesaal der Ev. Hoffnungskirche Neu-Tegel, Tile-Brügge-Weg 49-53, eingeladen. Ab 15 Uhr, heißt es „Viva, viva la musica! – Es lebe die Musik!“. Wer ein Instrument spielt oder singt, kann etwas Musikalisches vorbereiten und während dieses Musiziernachmittags vortragen. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um die Freude am Musizieren; deshalb sind Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen willkommen. Zuhörer sind ebenfalls gern gesehen. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Anmeldung bis zum 17. Januar bei Markus Fritz, telefonisch unter (030) 50 56 56 44, gebeten.

Ausstellung im Schollen-Treff

Wittenau – „Inselland-schaften-Landschaftsinseln_Blütenträume“ lautet das Motto einer Ausstellung, die mit der Vernissage am Sonntag, 14. Januar, 15 Uhr, eröffnet wird. In der Exposition sind Gemälde von Rina Meinhold zu sehen. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 11. Februar, jeden Sonntag in der Zeit von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Veranstaltungsort ist der Schollen-Treff-Wittenau in Alt-Wittenau 41b.

Konzert mit Chor in der Dorfkirche

Lübars – Ein „Nach-Weihnachtskonzert“ findet am Sonntag, 14. Januar, um 17 Uhr in der Dorfkirche Lübars, Alt-Lübars 24, statt. Gestaltet wird das Konzert vom sechsstimmigen Männerchor „Avid“, in dem auch ehemalige Sänger des Dresdner Kreuzchores singen. Vorgetragen werden alte und neue Weihnachtslieder, eingerahmt von kleinen Lesungen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

„Kirschendiebin“ in Tegel

Tegel – Am Mittwoch, 31. Januar, um 19.30 Uhr liest Helga Schütz aus ihrem Roman „Die Kirschendiebin“ anlässlich der Reihe „Lesezeichen – Literatur live in Tegel“. Eine leichte Melancholie liegt über dieser Geschichte, die von einem Abschiednehmen in den Zeiten der Teilung erzählt, den Wendungen des Schicksals und der Liebe. Eintritt: 7, ermäßigt 4 Euro. Ort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19.

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