„Fraktion vor Ort“ mit König
SPD-Abgeordnete initiiert Aktionen in Reinickendorf-Ost
Wie wird „ausgeschmückt“?
Es flattert in Grün, Weiß und Rot
Kunst
Blind gemalt
Sportevents auf einen Blick
Reinickendorfer Sportkalender bietet eindrucksvolle Auswahl
Wir waren schon immer blau
Wasserschutzpolizei hält Wacht – bei Tag und Nacht
Laufend durch Reinickendorf
Am 2. September steigt der 20. Mercedes-Benz-Halbmarathon
50 Jahre Rock mit Leidenschaft
Roque 4 – Am Marie-Schlei-Platz wird die Band dem Publikum wieder kräftig einheizen
Na, schmeckt’s euch?
Die Qualität des Schulessens steht in der Kritik
Emil Bunzel war der Held des Tages
Frohnauer SC entthront die Füchse und gewinnt den Nordpokal
Neues Angebot im MV
Diakonisches Werk Reinickendorf hat Beratungsstelle eröffnet
Stadt der Alleinerziehenden
Reinickendorf hat eine Hilfe-Anlaufstelle für Single-Eltern
Kiez-Initiative unterstützen
„I love Tegel“ für Deutschen Nachbarschaftspreis 2018 nominiert
Füchse geben den Startschuss
Eröffnungsspiel der Berlin-Liga steigt an der Kienhorststraße
Afrika zu Gast in Lübars
Afro-Pop, Soul und Reggae im LabSaal
Tennis am Limit
Turnier unter Extrembedingungen
Wasserwerfer in Tegel
Polizei im Einsatz gegen die Trockenheit
Sag ich‘s euch, geliebte Bäume?
Eine Baumführung mit Geschichte und Geschichten in Tegel
Noch immer fliegt kein Ball
Sanierung der Sporthalle wird zum Ärgernis
Vielleicht zu früh gefreut?
Gefahrenstelle für Radler in der Ollenhauerstraße ist noch da
Zahlensalat in Kita und Schule
Emine Demirbüken-Wegner verblüfft über Antworten des Senats
Füchse geben Startschuss
Der Fußball in der Berlin-Liga rollt wieder
Yoga in der Schwangerschaft
Tietzia bietet Kurs für Frauen ab dem dritten Monat an
Mitsingen erlaubt
Alte Hits in Lübars
Im Strandbad geht die Hoffnung baden
Initiative von Felix Schönebeck zur temporären Öffnung ist im Sande verlaufen
„Wolkenhain“ lädt ein
Mehrgenerationenspielplatz am Seggeluchbecken eröffnet
Die Sanddüne am Kutschi
Umwelt - Ein eiszeitliches Relikt mitten in der Großstadt
Ein wespenreicher Sommer
Gesundheit - Der NABU sucht Standorte für Hornissennester
Café Rückenwind in St. Rita
Charity - Initiative für inhaftierte und haftentlassene Männer

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Polizeimeldungen aktuell

Schwer verletzter Kradfahrer

20. August (Tempelhof) – Schwer verletzt wurde gestern Nachmittag ein Kradfahrer in Lichtenrade. Kurz vor 14 Uhr war nach Zeugenaussagen der 36-Jährige mit seinem Motorrad auf der Buckower Chaussee in Richtung Nahmitzer Damm unterwegs. An der Kreuzung Buckower Chaussee/Halker Zeile soll er bei roter Ampel in den Kreuzungsbereich eingefahren sein und stieß dort mit dem Auto eines 69-Jährigen zusammen, der gerade von der Buckower Chaussee nach links in den Richard-Tauber-Damm abbiegen wollte. Bei dem Zusammenstoß erlitt der Yamaha-Fahrer schwere Verletzungen des Kopfes und musste von alarmierten Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die Kreuzung für den gesamten Fahrzeugverkehr bis 17.10 Uhr gesperrt. Von der Sperrung waren auch die Buslinien M11 und 277 der BVG betroffen. Polizisten des Verkehrsermittlungsdienstes der Polizeidirektion 4, die nun die weitere Unfallbearbeitung übernahmen, stellten beide Fahrzeuge sicher und ließen sie zu einem Sicherstellungsgelände bringen. Der 69-jährige Fahrer des Hyundai blieb unverletzt.

Jugendlicher geschlagen und beraubt

20. August (Steglitz) – Von drei Unbekannten wurde gestern Abend ein 16-Jähriger in Steglitz zunächst geschlagen und dann beraubt. Ersten Erkenntnissen zufolge wartete gegen 18.30 Uhr der Jugendliche in einer Parkanlage in der Grunewaldstraße auf Freunde, als drei ihm unbekannte männliche Jugendliche zu ihm kamen und nach Zigaretten fragten. Der 16-Jährige händigten ihnen gerade Tabak und Papier aus, als einer des Trios ihm das Handy aus der Gesäßtasche seiner Hose zog. Der Bestohlene forderte daraufhin sein Telefon und nun aber auch Tabak und Papier zurück. Ein Zweiter der Dreierbande soll nun dem Geschädigten gesagt haben, dass er das Mobiltelefon nur zurückbekäme, wenn er ihnen im Gegenzug seine Halskette aushändigen und den Inhalt seiner Tasche zeigen würde. Dies verweigerte der Jugendliche, woraufhin der Dritte im Bunde ihm gegen den Bauch trat und der Zweite die Umhängetasche stahl. Aus dieser nahm er sich Geld und andere Wertgegenstände. Unter Androhung weiterer Schläge forderten die drei Räuber nunmehr auch die Herausgabe der besagten Kette, gaben das zuvor entwendete Telefon jedoch zurück. Bevor sie mit der Beute in Richtung Rothenburgstraße flüchteten, schlug ihm einer der Täter noch mit der Faust ins Gesicht. Der 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen des Rumpfes, eines Armes und des Kopfes. Die weiteren Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4.

Spaziergänger macht traurige Entdeckung

19. August (Neukölln) – Bei einem Sonntagsspaziergang entdeckte am Morgen ein Fußgänger in einer Parkanlage an der Rungiusbrücke in Britz einen an einem Baum hängenden toten Hund und alarmierte daraufhin die Polizei. Dem ersten Anschein nach war das Tier - ein Dackel-Mix- stranguliert worden. Ermittlungen führten die Polizisten zu der 58-jährigen Hundehalterin, die angab, dass ihr der Hund am Abend zuvor vor einem Supermarkt am Britzer Damm entwendet worden sei. Die Ermittlungen dauern an.

Mehrere Demonstrationen in Berlin – Polizei zieht Bilanz

19. August (berlinweit) – Anlässlich einer Vielzahl von Demonstrationen in Berlin war die Polizei gestern mit insgesamt rund 2300 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Einsatz. Unterstützt wurde die Hauptstadtpolizei hierbei von Einsatzkräften aus Brandenburg, Bremen, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie von der Bundespolizei.
Unter dem Motto „Mord verjährt nicht, gebt die Akten frei – Recht statt Rache“ fanden sich zunächst gegen 12 Uhr rund 50 Personen in der Schmidt-Knobelsdorf-Straße in Spandau ein. Der Anmelder dieser Demonstration erklärte jedoch um 12.08 Uhr, dass er seinen Aufzug nicht durchführen werde und beendete die Demonstration.
Im Umfeld fanden ab 9 Uhr mehrere Aufzüge und Kundgebungen mit insgesamt mehreren tausend Teilnehmenden statt, die sich thematisch gegen die angemeldete Demonstration in der Schmidt-Knobelsdorf-Straße richteten. Alle Demonstrationen verliefen ohne Vorkommnisse.
Gegen 14.50 Uhr setzte sich unter dem Motto „Recht statt Rache – Mord verjährt nicht – gebt die Akten frei“ ein Aufzug mit mehreren hundert Teilnehmern vom Platz der Vereinten Nationen in Richtung Bahnhof Lichtenberg in Bewegung. Im Verlauf dieser Demonstration wurde von Gegendemonstranten immer wieder versucht, die Wegstrecke zu blockieren, indem sich teilweise mehrere hundert Personen auf der Wegstrecke niederließen. Zumeist konnten diese kommunikativ dazu bewegt werden, die Blockade aufzulösen. Die polizeilichen Einsatzkräfte mussten nur vereinzelt Blockierende, die sich weigerten sich selbständig zu entfernen, wegtragen oder abdrängen. Hierbei setzten sie teilweise auch ihre Mehrzweckrettungsstöcke ein. Es wurden Diensthunde mit Beißschutz eingesetzt und in einem Fall musste ein Polizeibeamter Gebrauch seines Reizstoffsprühgerätes machen. Einzelne Teilnehmende des Gegenprotestes leisteten Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Es kam zu schweren Landfriedensbrüchen unter anderem durch Flaschen- und Steinwürfe auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aufzuges sowie auf eingesetzte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte.
Ein ziviles Polizeifahrzeug wurde gegen 15.45 Uhr in der Storkower Straße mit Steinen beworfen. Es wurde dadurch beschädigt. Die Insassen blieben unverletzt. Gegen 15.50 Uhr warfen vermummte Personen aus einer Menschenmenge heraus in der Möllendorffstraße/Scheffelstraße in Lichtenberg Steine auf Einsatzkräfte der Polizei. Hier wurde ein Polizeifahrzeug so stark im Bereich der Frontscheibe beschädigt, dass es nicht mehr einsatzfähig war.
Ab ca. 15 Uhr fand in Mitte ein Aufzug unter dem Motto „Stoppt die Angriffe der türkischen Armee auf die ezidische Stadt Shengal“ statt. Mehrere hundert Personen liefen vom Alexanderplatz bis zum Pariser Platz. Es kam zu vereinzelten Festnahmen.
Insgesamt wurden im Laufe des Tages 45 Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruchs, Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. 29 Personen wurden vorläufig festgenommen. Sechs Polizeibeamte wurden während der Einsätze verletzt, davon musste einer seinen Dienst für diesen Tag beenden.

Auto prallt gegen Lichtmast

19. August (Marzahn) – Beim Linksabbiegen verlor heute früh ein Autofahrer in Marzahn die Kontrolle über den Wagen und prallte frontal gegen eine Straßenlaterne. Gegen 5 Uhr befuhr der 20-Jährige mit einem Audi die Raoul-Wallenberg-Straße in Richtung Allee der Kosmonauten und wollte nach links in die Landsberger Allee abbiegen. Dabei kam der Fahrer nach rechts ab, geriet auf den Gehweg und prallte gegen den Mast. Er sowie seine 21 und 18 Jahre alten Mitfahrer erlitten durch den Aufprall schwere Verletzungen und kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst hat die weitere Bearbeitung übernommen. Die Landsberger Allee in Richtung Hönow war zwischen Allee der Kosmonauten und Blumberger Damm während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bis 9.40 Uhr gesperrt.

Familie attackiert

19. August (Friedrichshain) – In Friedrichshain wurde gestern Abend das Auto einer Familie beschädigt und die Insassen beleidigt und mit einer Flüssigkeit beschüttet. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr eine 32-jährige Frau mit ihrem Mitsubishi in Begleitung ihres 30-jährigen Mannes und des 11-jährigen Sohnes gegen 18.45 Uhr die Rigaer Straße, als plötzlich drei Personen neben dem Pkw aufgetaucht seien und sie beleidigt haben sollen. Ein Mann soll dann vermutlich Cola durch die Fenster, deren Scheiben witterungsbedingt heruntergelassen waren, geschüttet haben, während ein anderer Mann mit einem unbekannten Gegenstand auf die Heckscheibe eingeschlagen habe und diese stark beschädigte. Anschließend soll sich die Personengruppe in Richtung Bersarinplatz entfernt haben. Bei einer Absuche durch die alarmierten Polizisten erkannte der 11-jährige Junge in der Rigaer Straße den Tatverdächtigen wieder, der die Flüssigkeit in den Innenraum geschüttet haben soll. Der 17 Jahre alte Jugendliche wurde vorläufig festgenommen und nach einer Identitätsfeststellung auf einem Polizeiabschnitt wieder entlassen. Gegen ihn und die unbekannt gebliebenen Komplizen wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Beleidigung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

19. August (Steglitz) – Aus bisher ungeklärten Gründen verlor gestern Morgen ein Motorradfahrer in Steglitz die Kontrolle über sein Zweirad, kollidierte mit einem zivilen Einsatzwagen der Polizei, stürzte und verletzte sich schwer. Gegen 8.50 Uhr bemerkte eine Zivilstreife auf der BAB A 100 in Höhe des Innsbrucker Platzes einen Yamaha-Fahrer, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und mit gefährlichen Fahrmanövern in südlicher Richtung auf der Autobahn unterwegs war. Die Streife folgte dem Kradfahrer, beobachtete, wie dieser andere Fahrzeuge abdrängte, mehrfach die Fahrsteifen wechselte und sich und andere erheblich gefährdete. In Höhe des Autobahnkreuzes Schöneberg habe der Yamaha-Fahrer seine Maschine so stark beschleunigt, dass die Beamten die Verfolgung abbrachen und über die BAB A 103 ihre Fahrt fortsetzten. Als die Polizisten die Autobahn an der Ausfahrt Filandastraße verließen und dort an einer roten Ampel hielten, tauchte plötzlich der Kradfahrer hinter dem Einsatzwagen auf, steifte die rechte Fahrzeugseite, kam ins Rutschen und stürzte. Der 35-Jährige, gegen den unter anderen Verfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet wurden, zog sich bei dem Sturz schwere Verletzungen zu und wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Ein Polizist im zivilen Streifenwagen erlitt einen Schock und beendete seinen Dienst. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Ausfahrt Filandastraße bis 12 Uhr gesperrt.

Brennende Fahrzeuge

19. August (Lichtenberg) – In Rummelsburg und Fennpfuhl setzten Unbekannte gestern Nachmittag zwei Fahrzeuge in Brand. Gegen 13.25 Uhr bemerkten Zeugen in der Münsterlandstraße einen 13 Jahre alten, geparkten Mercedes, der in Flammen stand. Die Zeugen alarmierten die Feuerwehr, die den Brand löschte. Wenig später, gegen 13.40 Uhr, bemerkte eine Zeugin beim Vorbeifahren sichtbare Flammen an einem im Weißenseer Weg geparkten Lkw. Auch hier löschten die alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr die Flammen. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe zu mehreren Demonstrationen an diesem Tag wird eine politische Motivation geprüft. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Überfall in Spätkauf

19. August (Friedrichshain) – Zwei mit einer Pistole und einem Brotmesser bewaffnete Unbekannte haben in der vergangenen Nacht den 22-jährigen Mitarbeiter eines Spätkaufs in Friedrichshain beraubt. Gegen 22.35 Uhr betraten die beiden maskierten Männer das Geschäft in der Auerstraße, bedrohten den Mann und forderten Bargeld. Der Bedrohte kam der Forderung nach. Die Kriminellen verstauten ihre Beute in einem blauen Stoffbeutel und flüchteten anschließend in Richtung Löwestraße. Der 22- Jährige blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Sehr schlechte Idee

19. August (Spandau) – Aus bisher unbekannten Gründen hatte in der vergangenen Nacht in Spandau ein 32-Jähriger die „grandiose“ Idee, während der Fahrt auf die Motorhaube eines Lkw zu klettern. Nach Angaben der 46-jährigen Fahrerin, war sie gegen Mitternacht mit ihrem Ford auf der Schulenburgstraße unterwegs, als ihr Beifahrer unvermittelt aus dem Fenster auf die Motorhaube kletterte. Die Frau hatte daraufhin langsam abgebremst, woraufhin der Mann auf die Fahrbahn gefallen war und sich schwere Verletzungen am Kopf, der Wirbelsäule und an einem Fuß zugezogen hatte. Nach einer Behandlung vor Ort durch einen Notarzt, befindet sich der Mann jetzt in einem Krankenhaus.

Bei versuchtem „Enkeltrick“ - Abholerin festgenommen

18. August (Reinickendorf) – Einer aufmerksamen Seniorin ist es zu verdanken, dass Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 16 gestern Nachmittag im Märkischen Viertel eine mutmaßliche Trickbetrügerin festnehmen konnten. Gegen 15.50 Uhr erhielt die 76-Jährige in ihrer Wohnung am Senftenberger Ring den Anruf einer Frau, die vorgab eine Verwandte zu sein und dringend Bargeld benötige. Zum Schein ging die Seniorin auf die Anruferin ein, verabredete einen Übergabeort und eine Zeit und alarmierte wenig später die Polizei. Polizisten in Zivil nahmen gegen 17.35 Uhr eine 32 Jahre alte Frau vor dem Wohnhaus der 76-Jährigen fest, als ihr ein Umschlag übergeben werden sollte. Die Festgenommene wurde einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übergeben und soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Präventionshinweise und Tipps zum Thema Trickbetrug finden Sie auf der Homepage der Polizei Berlin unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/diebstahl-und-einbruch/artikel.119066.php Die Ansprechpartner für Seniorensicherheit des Landeskriminalamtes sind für weitere Fragen telefonisch unter der Rufnummer (030) 4664 – 979 222 zu erreichen. Einmal monatlich werden am Columbiadamm 4 in Tempelhof (U-Bahnhof Platz der Luftbrücke) Informationsveranstaltungen durchgeführt, die mit vorheriger Anmeldung besucht werden können.

Mit Elektroschocker in Uhrmacherwerkstatt

18. August (Friedrichshain) – Bei einem Überfall in Friedrichshain erlitt gestern Nachmittag ein 75-Jähriger leichte Verletzungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte gegen 15.30 Uhr ein Mann an der Tür einer Uhrmacherwerkstatt in der Schreinerstraße geklingelt. Als der 75-Jährige daraufhin die Tür öffnete, wurde er von drei Maskierten zu Boden gebracht und mit einem Elektroschocker bedroht. Die Unbekannten entwendeten nach Angaben des Überfallenen mehrere hochwertige Uhren und Bargeld und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Der ältere Herr erlitt oberflächliche Hautabschürfungen, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Die Ermittlungen dauern an.

Rohbau und Autos angezündet

18. August (Treptow-Köpenick) – In Baumschulenweg kam es in der vergangenen Nacht zu mehreren Bränden, bei denen derzeit davon ausgegangen wird, dass sie vorsätzlich gelegt worden sind. Gegen 2.25 Uhr hatte ein Anwohner der Kiefholzstraße Feuerschein aus einem im Bau befindlichen Mehrfamilienhaus wahrgenommen und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Wenig später, gegen 2.40 Uhr, musste die Feuerwehr abermals tätig werden. Im Heidekampweg bemerkten Anwohner einen brennenden Mercedes älteren Baujahres sowie einen in Flammen stehenden Smart. An beiden Autos entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen wegen Brandstiftung dauern an.

Papas Porsche weg

18. August (Mitte) – Polizeibeamte außer Dienst stoppten gestern Abend in Tiergarten einen 24 Jahre alten Porschefahrer und riefen Kollegen des Abschnitts 33 hinzu. Gegen 21.10 Uhr bemerkten die Polizisten in der Clara-Jaschke-Straße den Porschefahrer, der nach rechts in die Invalidenstraße in Richtung Hauptbahnhof abbog und dabei so stark beschleunigt habe soll, dass das Heck mehrfach ausbrach. Anschließend fuhr der Wagen, nach Angaben der Zeugen, in Richtung Hauptbahnhof, bog rechts ins Friedrich-List-Ufer ab, fuhr einmal am Haupteingang des Bahnhofs vorbei, kehrte in die Invalidenstraße zurück und setzte seine Fahrt im Tiergartentunnel fort, in dem er stark beschleunigte. An der Kreuzung Potsdamer Platz/Potsdamer Straße gelang es den Beamten, den Fahrer anzuhalten. Der 24-Jährige, der sich nach eigenen Angaben ohne Wissen seines Vaters dessen Porsche genommen hatte, und die 19 Jahre alte Beifahrerin mussten von dort ihren Weg zu Fuß fortsetzen. Auto und Führerschein wurden nach staatsanwaltschaftlicher Anordnung wegen des Verdachts des verbotenen Fahrzeugrennens beschlagnahmt.

Zeitungsladen überfallen – Tatverdächtiger ermittelt

17. August (Spandau) – Nach mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Es handelt sich um einen 24-Jährigen aus Berlin. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 2 dauern an.

Mit Messer beraubt

17. August (Lichtenberg) – Gestern Nachmittag raubten Unbekannte einen Mann in Lichtenberg aus und verletzten ihn mit einem Messer. Ersten Ermittlungen zufolge wurde der 29-Jährige an einer Straßenbahn-Haltestelle in der Herzbergstraße gegen 16 Uhr von zwei Unbekannten angesprochen. Kurz darauf sollen die Täter das in der Hosentasche getragene Portemonnaie des 29-Jährigen gestohlen haben. Anschließend habe einer mit einem Messer mehrfach auf ihn eingestochen und der andere ihn geschlagen, bevor beide mit ihrer Beute flüchteten. Glücklicherweise erlitt der Mann nur leichte Verletzungen und konnte die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Vorläufige Festnahme nach versuchtem Einbruch

17. August (Mitte) – In den gestrigen Nachmittagsstunden nahmen Zivilbeamte des Abschnitts 34 einen mutmaßlichen Autoeinbrecher im Hansaviertel vorläufig fest. Eine Zeugin beobachtete den 42-Jährigen, wie er sich gegen 17.30 Uhr in der Straße des 17. Juni an geparkten Fahrzeugen zu schaffen machte. Alarmierte Beamte nahmen den Mann in der Nähe fest. Bei der Festnahme wehrte er sich und trug leichte Verletzungen davon. Die Beamten blieben unverletzt. Ermittlungen ergaben, dass an einem Mitsubishi das Türschloss beschädigt war. Bei der Durchsuchung des 42-Jährigen fanden die Polizisten Einbruchwerkzeug, ein Messer sowie Briefsendungen, die nicht an ihn adressiert waren. Er kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle und wurde anschließend wieder entlassen.

Nach Autodiebstahl Unfälle verursacht

17. August (Reinickendorf) – In der vergangenen Nacht stahl ein Mann ein Auto in Konradshöhe und verursachte auf seiner Flucht mehrere Verkehrsunfälle. Ersten Ermittlungen zufolge hat ein 35-Jähriger kurz nach 2 Uhr den Audi eines 50-Jährigen von dessen Grundstück in Konradshöhe gestohlen und ist anschließend damit geflohen. Der Eigentümer beobachtete die Tat, stieg in seinen Zweitwagen, einen Porsche, und nahm die Verfolgung auf. An der Kreuzung Waidmannsluster Damm/Karolinenstraße setzte sich der 50-Jährige mit seinem Wagen vor das andere Auto, um den Fahrer an der weiteren Flucht zu hindern. Daraufhin gab dieser Vollgas und rammte den Porsche. Im Waidmannsluster Damm kollidierte der mutmaßliche Dieb mit einem Bus der BVG und fuhr entgegen der Fahrtrichtung weiter. Kurze Zeit später flüchtete der 35-Jährige zu Fuß. Beamte der 23. Einsatzhundertschaft wurden auf die Unfälle aufmerksam, nahmen die Verfolgung auf, stellten den Flüchtenden und übergaben ihn wenig später der Kriminalpolizei. Verletzt wurde niemand.

Nach Öffentlichkeitsfahndung – Tatverdächtige gestellt

17. August (Neukölln) – Gestern Nachmittag stellten sich alle drei Abgebildeten auf einem Polizeiabschnitt in Neukölln. Es handelt sich um drei junge Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren. Die Opfer werden weiterhin gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Direktion 5, Friesenstraße 16 in Berlin-Kreuzberg unter der Rufnummer (030) 4664-573100 oder (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten), per Fax (030) 4664-573199, der Internetwache https://www.internetwache-polizei-berlin.de/ oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Festnahmen nach Diebstahl von Autoteilen

16. August (Charlottenburg) – Polizisten nahmen in der vergangenen Nacht in Charlottenburg vier Männer nach einem Diebstahl von Autoteilen fest. Gegen 0.40 Uhr bemerkten Zivilpolizisten, wie sich ein Mann am Saatwinkler Damm an einem Volvo und einem Mercedes zu schaffen machte und anschließend schnell in ein Auto, besetzt mit drei weiteren Personen, stieg und davon fuhr. Die Beamten folgten dem Wagen, der über den Saatwinkler Damm in Richtung Ernst-Reuter-Platz unterwegs war. Zwischenzeitlich stellten weitere Polizisten am Saatwinkler Damm fest, dass Scheiben des Volvo und des Mercedes eingeschlagen waren. Zudem fehlten bei dem Volvo die Frontscheinwerfer und bei dem Mercedes war die Frontschürze schon für eine Demontage vorbereitet.
An der Hardenbergstraße Ecke Steinplatz stoppten die verfolgenden Zivilpolizisten mit weiteren Unterstützungskräften den Ssangyong und wollten die Insassen festnehmen. Da die Türen zunächst nicht geöffnet wurden und um eine weitere Flucht zu verhindern, schlugen die Beamten die Scheiben des Wagens ein. Anschließend nahmen sie die mutmaßlichen Diebe fest. Drei der Männer wurden dabei leicht verletzt und vor Ort von der Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelt. Nach der Behandlung wurden die Tatverdächtigen im Alter von 27, 29, 33 und 37 Jahren dem Polizeiabschnitt 22 überstellt, der die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen hat.

Deutsch-polnisches Bündnis gegen Kfz-Verschiebung

16. August (Tempelhof) – Heute wurde in einem feierlichen Akt im Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke durch die Polizeipräsidentin Frau Dr. Slowik der Vertrag für die Einrichtung einer deutsch-polnischen Ermittlungsgruppe dem Kommandanten der Polizei Stettin, Herrn Cegiela, überreicht. Die zunächst für sechs Monate geplante Zusammenarbeit soll in erster Linie die Verschiebung hochwertiger Fahrzeuge verhindern. Mit dem Abkommen können wichtige Informationen direkt ausgetauscht und grenzüberschreitende Observationen durchgeführt werden. Entstanden ist die Einrichtung der gemeinsamen Ermittlungsgruppe aus dem europäisch geförderten Projekt „LIMES“ heraus, das bereits Anfang 2017 startete. Dabei handelt es sich um ein operativ ausgerichtetes zweijähriges Projekt zur Bekämpfung der internationalen Fahrzeugverschiebung sowie der durch russischsprachige Tätergruppen begangenen Organisierten Kriminalität. Dies erfolgt unter Beteiligung der LKÄ Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Kfz-Kriminalität wurden deutliche Überschneidungen mit der Komenda Wojewódzka Policji (KWP) Stettin festgestellt, die jetzt in dieses Abkommen mündeten. Frau Dr. Slowik sagt zu dem Abkommen: „Gemeinsam sind wir stark ist das Motto unserer direkten und unkomplizierten Zusammenarbeit mit den polnischen Kolleginnen und Kollegen.“

Nach gefährlicher Körperverletzung - Polizei bittet um Mithilfe

16. August (Neukölln) – Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach drei unbekannten jungen Frauen, die im Verdacht stehen, zwei andere junge Frauen in Neukölln geschlagen und getreten zu haben. Eine Zeugin erstattete am 23. April 2018 Anzeige, nachdem sie einen Tag zuvor, gegen 16.30 Uhr, die drei Abgebildeten dabei beobachtet habe, wie sie die bislang unbekannten Opfer auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Hermannplatz an den Haaren zogen bis sie zu Boden gingen und sie dann schlugen und traten.
Die Kriminalpolizei fragt:
• Wer kennt die Abgebildeten und/oder kann Angaben zu deren Aufenthaltsorten machen?
• Wer hat die Tat beobachtet und sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet?
• Die damaligen Opfer werden gebeten, sich mit der bearbeitenden Dienststelle in Verbindung zu setzen
Hinweise bitte an das Fachkommissariat der Direktion 5, Friesenstraße 16 in Berlin-Kreuzberg unter der Rufnummer (030) 4664-573100 oder (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten), per Fax (030) 4664-573199, die Internetwache https://www.internetwache-polizei-berlin.de/ oder jede andere Polizeidienststelle. Bilder der Gesuchten sind im Internet unter https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.729732.php abrufbar.

Mit Farbe verunstaltet

16. August (Köpenick) – Unbekannte haben an der Hauswand im Eingangsbereich der Parteizentrale der NPD in Köpenick Farbe verspritzt. Eine Objektschutzstreife stellte in der vergangenen Nacht gegen 3 Uhr grüne Farbspritzer in der Seelenbinderstraße fest. Der Gehweg und die Fahrbahn davor waren auch betroffen. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt

Festnahme nach Einbruch

16. August (Reinickendorf) – In der vergangenen Nacht nahmen alarmierte Beamte zwei Männer im Alter von 23 und 24 Jahren fest, die in einen Imbiss in Reinickendorf eingebrochen sind. Gegen 22.45 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er verdächtige Geräusche wahrgenommen hatte. Anschließend habe er gesehen, wie die später Festgenommenen gegen die Scheibe des Ladens in der Gotthardstraße traten. Danach entfernten sie sich kurzzeitig, kamen jedoch wenig später wieder und sollen die Scheibe mit einer Gehwegplatte eingeworfen haben. Zivilbeamte des Abschnitts 11 nahmen die beiden noch am Tatort mit ihrer Beute fest und übergaben sie der Kriminalpolizei.

Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen

16. August (Neukölln/Tempelhof) – In den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden ereigneten sich schwere Unfälle in Neukölln und Tempelhof.
Nr. 1691 Gegen 15.30 Uhr fuhr ein 21-Jähriger mit seiner Yamaha auf dem Dammweg in Richtung Sonnenallee. In Höhe der Aronsstraße soll er zunächst verkehrswidrig rechts das Auto eines Zeugen überholt haben. Anschließend, so die Zeugen, wechselte er in den linken Fahrstreifen und erfasste einen Fußgänger, der den Dammweg überquerte. Der Motorradfahrer zog sich bei dem folgenden Sturz schwere Verletzungen zu und wurde von alarmierten Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Der Fußgänger, dessen Personalien noch nicht ermittelt werden konnten, erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und kam in eine Klinik, in der er notoperiert werden musste. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 5 übernahm die Unfallbearbeitung und stellte die Yamaha zur Erstellung eines Gutachtens sicher.
Ebenfalls schwere Verletzungen erlitt ein 78-jähriger Moped-Fahrer, der gegen 18.40 Uhr in Tempelhof mit einem Auto zusammenstieß. Zuvor war er auf der Boelckestraße in Richtung Manteuffelstraße unterwegs. An der Kreuzung Ringbahnstraße bog er links ab und stieß mit dem Seat eines 38-Jährigen zusammen, der die Manteuffelstraße in Richtung Boelckestraße befuhr. Der 78-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Bislang konnte er zum Unfallhergang nicht befragt werden. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Antisemitisch beleidigt

16. August (Kreuzberg) – Gestern Abend beleidigten unbekannte Jugendliche eine Frau in Kreuzberg antisemitisch. Den Angaben der 57-Jährigen zufolge war sie gegen 21 Uhr auf einem Bolzplatz in der Böckhstraße zunächst mit den drei Jugendlichen in Streit geraten sein. In dessen Verlauf solle sie von ihnen antisemitisch beleidigt worden sein. Anschließend sei das Trio geflüchtet. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Bearbeitung.

Mutmaßliches Autorennen endet in Verkehrsunfall

16. August (Schöneberg) – Gestern Nachmittag sollen sich zwei Autofahrer ein Rennen in Schöneberg geliefert haben. Zeugenangaben zufolge soll dieses Rennen zwischen einem 20-jährigen VW-Fahrer und einem 21 Jahre alten Audi-Fahrer kurz vor 17 Uhr bereits auf der Martin-Luther-Straße begonnen haben. Beide ließen die Motoren aufheulen und fuhren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Straßen, so die Zeugen. An der Kreuzung Dominicusstraße/Hauptstraße mussten beide verkehrsbedingt warten. Der 20-Jährige habe auf dem Linksabbiegerstreifen und der 21-Jährige auf dem rechten Fahrstreifen gestanden. Zwischen ihnen habe ein 28 Jahre alter BMW-Fahrer gehalten. Als die Ampel auf Grün schaltete hätten alle stark beschleunigt. Der VW-Fahrer fuhr verkehrswidrig geradeaus weiter und stieß mit dem BMW zusammen, nachdem er die Spur wechseln wollte. Verletzt wurde niemand. Alarmierte Beamte beschlagnahmten den VW und den Audi sowie die Führerscheine der beiden Fahrer.

99 Stundenkilometer zu schnell

16. August (Neukölln) – In der vergangenen Nacht stoppte eine Zivilstreife der Autobahnpolizei einen Raser auf der Stadtautobahn BAB 100. Gegen 23 Uhr fiel den Beamten der Renault Clio auf, da er deutlich zu schnell in Höhe der Ausfahrt Späthstraße unterwegs war. Eine Messung ergab einen Wert von 159 km/h bei erlaubten 60 Stundenkilometern. Die Beamten stoppten den Wagen. Dem 27-jährigen Fahrer, der noch zwei Beifahrer an Bord hatte, drohen nun mindestens ein Bußgeld von 680 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Schwerverletzter Kradfahrer nach Unfall mit Pkw

15. August (Charlottenburg) – Am heutigen Vormittag kam es in Westend zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer und einem Autofahrer. Gegen 10.50 Uhr befuhren der 20-jährige Yamaha-Fahrer und der 71-jährige VW-Fahrer den Kaiserdamm in Richtung Theodor-Heuss-Platz. Ersten Ermittlungen zufolge, wechselte der Autofahrer aus dem zweiten Fahrstreifen von links in den äußerst linken Fahrstreifen. Hierbei übersah er vermutlich den neben ihm fahrenden Zweiradfahrer, der durch die Berührung stürzte. Durch den Unfall wurde auch ein Ford, der auf dem dortigen Mittelstreifen parkte, beschädigt. Der 20-Jährige wurde mit schweren inneren Verletzungen in ein Krankhaus gebracht und wird intensivmedizinisch behandelt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernahm die weitere Bearbeitung.

Gefährliche Körperverletzung in U-Bahn - Mehrere Tatverdächtige gesucht

15. August (Mitte) – Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach einem Angriff auf eine 19-Jährige und ihren 25-jährigen Begleiter im Oktober 2017 in einer U-Bahn in Mitte nach mehreren Tatverdächtigen. Nach bisherigem Ermittlungsstand stiegen die später Angegriffenen am Sonntag, dem 15. Oktober 2017, gegen 6.20 Uhr am U-Bahnhof Alexanderplatz in eine Bahn der Linie U2. In dem Zug sollen die Zugestiegenen zunächst angepöbelt worden sein, woraufhin sich ein Handgemenge entwickelte. In der Folge schlugen die beiden gesuchten Frauen auf die 19-Jährige ein, die dadurch Verletzungen im Gesicht erlitt. Der Gesuchte mit den grünen Sportschuhen brachte den 25-Jährigen mit einem Fußtritt zu Boden und schlug sowie trat anschließend weiter auf den am Boden Liegenden ein. Auch er erlitt Verletzungen am Kopf. Der zweite gesuchte Mann hinderte Unbeteiligte daran, den Angegriffenen zur Hilfe zu kommen. Die Gesuchten werden wie folgt beschrieben:
erste tatverdächtige Frau:
• 16 bis 20 Jahre alt
• hatte dunkle, bis über die Schulterblätter reichende Haare
• trug einen schwarzen Adidas-Trainingsanzug, einen rosafarbenen Pullover, weiße Sneaker, ein schwarzes Basecap und Kreolen-Ohrringe
zweite tatverdächtige Frau:
• 16 bis 23 Jahre alt
• schlanke Figur
• hatte schwarze, mindestens schulterlange, gelockte Haare
• trug einen rosafarbenen Mantel, eine Jeans und hatte eine dunkle Handtasche dabei
erster Tatverdächtiger, der getreten hat:
• 16 bis 20 Jahre alt
• schlanke Figur
• trug schwarze, sehr kurze, vermutlich lockige Haare - seitlich auf wenige Millimeter kurz gestutzt
• war bekleidet mit einer schwarzen Kapuzenjacke, einer dunklen Hose, grünen Sportschuhen und einem grün-weiß-rotem Gürtel
zweiter Tatverdächtiger, der helfende Personen abwehrte:
• 16 bis 20 Jahre alt
• trug schwarze, lockige, kurze Haare, seitlich auf wenige Millimeter kurz gestutzt
• war bekleidet mit einer grau-blauen Steppjacke, weiß-schwarz-rot kariertem Hemd, Jeans und hellen Sportschuhen
Die Kriminalpolizei fragt:
• Wer kennt die auf den Bildern abgebildeten Personen und kann Angaben zu deren Identitäten oder ihren Aufenthaltsorten machen?
• Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Namhaftmachung der Tatverdächtigen geben?
Hinweise nimmt das Fachkommissariat der Direktion 3 in 10559 Berlin-Moabit, Perleberger Straße 61a, innerhalb der Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer (030) 4664-373130 und außerhalb der Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer (030) 4664-371100 oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. Fotos der Gesuchten finden Sie im Internet unter dem folgenden Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.728591.php

Nach der Veröffentlichung von Bildern sind alle mutmaßlichen Tatverdächtigen bekannt

15. August (Marzahn-Hellersdorf) – Seit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera gingen bei den Ermittlern zahlreiche detaillierte Hinweise ein, die zur Namhaftmachung der beiden abgebildeten Männer führten. Bei dem Vorfall am 15. April 2018 hatten die mutmaßlichen Räuber einem anderen Fahrgast in der Straßenbahn der Linie M6 das Handy entrissen und diesem mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der angegriffene 26-Jährige wurde hierbei leicht verletzt.

Graffiti gesprüht - Festnahme

15. August (Mitte) – Polizisten der 22. Einsatzhundertschaft nahmen in der vergangenen Nacht in Mitte einen mutmaßlichen Graffiti-Sprayer fest. Um kurz nach Mitternacht sahen Zeugen, wie ein Mann an einem Wohnhaus in der Torstraße einen etwa acht Meter langen Schriftzug anbrachte. Sie alarmierten daraufhin die Polizei. Als der zunächst noch Unbekannte bemerkte, dass er beobachtet worden war, flüchtete er auf einem Fahrrad. Die alarmierten Beamten nahmen einen Tatverdächtigen noch in der Nähe, im Volkspark am Weinbergsweg, fest. Der 20-Jährige hatte einen Beutel mit diversen Sprühdosen und Farbstiften dabei, welchen die Polizisten beschlagnahmten. Bei einer Überprüfung des Rades stellten sie zudem fest, dass es zur Fahndung ausgeschrieben und somit bereits als gestohlen gemeldet worden war. Es wurde sichergestellt. Der Festgenommene wurde dem Abschnitt 31 überstellt, wo die weiteren Ermittlungen geführt werden.

Im Streit mit Messer verletzt

15. August (Tempelhof) – In der vergangenen Nacht wurde ein Mann in Lichtenrade bei einem Streit schwer mit einem Messer verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es gegen 1 Uhr in einer Wohnung in der Skarbinastraße zwischen dem 44-Jährigen und seinem 21-jährigen Sohn zunächst zu einem verbalen Streit. Im Verlauf des Streits soll der Sohn seinem Vater eine Stichverletzung am Hals zugefügt haben. Ein alarmierter Rettungswagen brachte den Schwerverletzten zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Der 21-jährige Intensivtäter wurde noch in der Wohnung festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt, welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Motorroller angezündet

15. August (Charlottenburg) – Ein bisher Unbekannter zündete in der vergangenen Nacht einen Motorroller in Westend an. Gegen 0.10 Uhr bemerkte ein Zeuge einen Unbekannten, der sich an einem abgestellten Roller zu schaffen machte. Kurze Zeit später stand das Zweirad in Flammen. Zwei in der Nähe geparkte Autos, ein VW und ein Mercedes, wie auch eine weitere Kawasaki wurden durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Der Roller wurde komplett zerstört. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach den Gleisen war Schluss

15. August (Mitte) – Polizisten der 13. Einsatzhundertschaft wurden in der vergangenen Nacht in Mitte Zeugen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Gegen 2.30 Uhr bemerkten sie zwei Autos am Hackeschen Markt Ecke Oranienburger Straße, die mit hoher Geschwindigkeit und quietschenden Reifen wendeten. Sie nahmen die Verfolgung der deutlich zu schnell fahrenden Autos in Richtung Dircksenstraße auf. Während der schwarze Wagen entkam, überfuhr der weiße Hyundai im Bereich Dircksenstraße/Karl-Liebknecht-Straße die dortige Mittelinsel sowie Gleisanlage der Straßenbahn und wurde dadurch so stark beschädigt, dass er auf der Kreuzung zum Stehen kam. Dem mutmaßlichen Fahrer, ein 27-Jähriger, wurde der Führerschein abgenommen und das Auto beschlagnahmt. Die Ermittlungen nach dem zweiten Fahrzeug nebst Fahrer dauern an.

Zur Toilette wollte er nicht

15. August (Treptow-Köpenick) – Ein Unbekannter überfiel in der vergangenen Nacht ein Lokal in Johannisthal. Gegen 3 Uhr habe der Mann die 49-jährige Angestellte zunächst gefragt, ob er die Toilette des Lokals am Sterndamm benutzen dürfe. Statt nun jedoch in Richtung des WCs zu gehen, soll er ein Messer gezückt und die Frau damit bedroht haben. Er forderte Geld, woraufhin die Mitarbeiterin die Kasse öffnete. Der Räuber nahm sich die Einnahmen, zudem noch weiteres Geld der Frau und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Die 49-Jährige blieb unverletzt.

Festnahme nach Einbruch in ein Vereinsheim

14. August (Tempelhof) – Anwohner alarmierten heute früh die Polizei, da sie in Mariendorf zwei verdächtige Männer an einem Sportcasino beobachteten. Gegen 3 Uhr 15 trafen mehrere Einsatzwagen der Polizei in der Rathausstraße ein. Die Beamten hörten aus dem Lokal Geräusche und fingen an es zu umstellen. Beim Versuch, die verschlossene Eingangstür zu öffnen, vernahmen sie an der Rückfront ein Scheibenklirren. Wegen der positionierten Einsatzkräfte konnten die Eindringlinge weder dort noch an einer weiteren geöffneten Tür flüchten. Als einer kurze Zeit später versuchte aus einem Fenster zu klettern, wurde der 32-jährige Verdächtige festgenommen. Bei der Durchsuchung des Vereinsheims nahmen die Polizeikräfte auch den 39-jährigen Komplizen fest. Er hatte sich im Bierkeller in einem Schrank versteckt. Bei der folgenden Durchsuchung wurde von den Beamten im Knick einer Toilettenschüssel ein Fahrzeugschlüssel gefunden. Offensichtlich hatten die Beschuldigten versucht, den Schlüssel herunter zu spülen. Dieser passte zu einem Audi, der in der Nähe des Tatortes geparkt war und bereits im Juli durch einen Diebstahl entwendet wurde. Da sich beide Täter, vermutlich durch das Einschlagen einer Scheibe, an den Händen verletzt hatten, wurde der 39-Jährige zur stationären und der 32-Jährige zur ambulanten Behandlung einem Krankenhaus zugeführt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in der Polizeidirektion 4 dauern an.

Backshop überfallen

14. August (Charlottenburg) – Heute früh überfielen zwei Männer den Angestellten eines Backshops in Charlottenburg-Nord. Nach Angaben des 20-Jährigen betraten die Männer gegen 3 Uhr das Geschäft auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Jungfernheide. Während einer dem Mitarbeiter ein Messer an den Hals gehalten habe, soll der andere das Öffnen der Kasse gefordert haben. Mit der Beute sollen die Angreifer in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der junge Mann wurde leicht am Rücken verletzt, musste aber nicht behandelt werden. Das örtliche Raubkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zusammenstoß zwischen Fußgängerin und Radfahrer

13. August (Pankow) – In Weißensee wurde heute Mittag eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen verließ die 58-jährige Frau gegen 12.50 Uhr an der Haltestelle Hamburger Platz einen Bus und überquerte vor dem haltenden Bus den Zebrastreifen. Dort wurde sie von einem 24-jährigen Radfahrer erfasst, der von der Langhansstraße aus kommend in der Gustav-Adolf-Straße in Richtung Hamburger Platz unterwegs war und links an dem stehenden Bus vorbei fuhr. Die Passantin erlitt schwere Kopfverletzungen und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Radfahrer wurde leicht an Armen und Beinen verletzt und wurde ambulant behandelt.

Tatverdächtiger konnte namhaft gemacht werden

13. August (Spandau) – Nach der Veröffentlichung von Bildern eines Tatverdächtigen zu einem sexuellen Übergriff führten mehrere Hinweise aus der Bevölkerung inzwischen zu dessen Namhaftmachung. Die Ermittlungen dauern an.

Nach sexuellem Übergriff – Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

13. August (Spandau) – Mit der Veröffentlichung von Bildern und einer Filmsequenz suchen die Ermittler nach einem bisher Unbekannten.
Der Mann steht im Verdacht, im April 2018 eine Frau verfolgt und sexuell motiviert angegriffen zu haben. Der Übergriff ereignete sich am 4. April in den frühen Morgenstunden im Flur eines Mehrfamilienhauses in Wilhelmstadt. Der massiven Gegenwehr der 51-Jährigen ist es zu verdanken, dass der Tatverdächtige letztendlich von ihr abließ und die Flucht in unbekannte Richtung ergriff.
Der Mann hat eine helle Hautfarbe, ist etwa 35 bis 42 Jahre alt und ca. 175 cm groß. Er hat eine schlanke Statur und trug zum Tatzeitpunkt eine Glatze.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt den abgebildeten Mann und kann Angaben zu seiner Identität machen?
Wer kennt seinen Aufenthaltsort oder kann sonstige sachdienliche Hinweise geben
Hinweise bitte an das Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße 30, 10787 Berlin-Tiergarten, unter der Telefonnummer (030) 4664 – 913402 sowie jede andere Polizeidienststelle.

Zeugen zu einem möglichen Verkehrsunfall gesucht – 89-Jähriger verstorben

13. August (Neukölln) – Da noch völlig unklar ist, was vor dem Auffinden eines Bewusstlosen am Vormittag des 8. August in Buckow geschehen ist, suchen die Verkehrsermittler nach möglichen Unfallzeugen. Wie erst gestern der Polizei bekannt wurde, fand eine Zeugin den 89-Jährigen gegen 10.25 Uhr bewusstlos auf der Fahrbahn im Möwenweg neben seinem Fahrrad liegend vor. Sie alarmierte die Feuerwehr, die den Senior mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachte, in dem er gestern verstarb.
Die Polizei fragt:
• Wer kann Angaben zu dem Vorfall machen?
• Wer hat einen möglichen Verkehrsunfall beobachtet und sich bis jetzt noch nicht bei der Polizei gemeldet?
Hinweise bitte an den Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in 10243 Berlin-Friedrichshain in der Wedekindstraße 10 unter der Rufnummer 4664-572800 oder jede andere Polizeidienststelle.

Homophob beleidigt und geschlagen

13. August (Kreuzberg) – Gestern Abend beleidigte und schlug ein Unbekannter zwei Frauen in Kreuzberg. Ersten Ermittlungen zufolge liefen die beiden, 35 und 36 Jahre alt, kurz nach 18 Uhr Hand in Hand aus dem U-Bahnhof Möckernbrücke, als sie von dem Unbekannten zunächst homophob beleidigt worden seien. Anschließend habe der Mann beide geschlagen, bevor er in den Park am Gleisdreieck flüchtete. Das Paar trug leichte Verletzungen davon; eine medizinische Behandlung lehnte es ab.

Festnahme nach versuchter schwerer räuberischer Erpressung

13. August (Steglitz) – In der vergangenen Nacht nahmen Zivilpolizisten des Abschnitts 45 einen Mann fest, der versucht haben soll, einen anderen in Steglitz zu überfallen. Gegen 23 Uhr sei ein 59-Jähriger in der Holsteinischen Straße von dem später Festgenommenen, 33 Jahre alt, mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe seines Geldes aufgefordert worden. Der 59-Jährige ergriff daraufhin die Hand, in der der Mann das Messer hielt und schob ihn von sich weg. Der zunächst in Richtung Schöneberger Straße Flüchtende wurde wenig später von alarmierten Beamten festgenommen und an die Kriminalpolizei übergeben. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten ein Messer sowie vermutlich Betäubungsmittel.

Mit Messer verletzt

13. August (Hellersdorf) – Gestern Abend griff ein 21-Jähriger zwei Jugendliche in Hellersdorf an. Den Aussagen des 15- und 17-Jährigen zufolge sei der junge Mann gegen 20.40 Uhr auf der Stendaler Brücke auf die beiden zugekommen und habe sie zunächst verbal angegriffen. Bei dem Versuch des 17-Jährigen, die Situation zu beruhigen, soll der 21-Jährige plötzlich ein Messer aus seinem Rucksack geholt und den Hals des 17-Jährigen ergriffen haben. Anschließend habe er ihm in den Unterarm gestochen. Als der 15-Jährige in das Geschehen eingriff, wurde auch er durch Faustschläge ins Gesicht verletzt. Anschließend flüchtete der Mann. Alarmierten Beamten einer Einsatzhundertschaft gelang die vorläufige Festnahme des 21-Jährigen und die Beschlagnahme eines Messers. Er kam zur Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle, die er anschließend wieder verlassen konnte. Der 17-Jährige kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik; der 15-Jährige benötigte zunächst keine medizinische Behandlung.

27-Jähriger bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

12. August (Pankow) – In Pankow starb in der vergangenen Nacht ein 27-Jähriger nach einem Verkehrsunfall noch am Unfallort. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Mann gegen 3 Uhr auf der A 10 in Richtung Prenzlau unterwegs und hierbei, aus noch nicht geklärter Ursache, gegen die Leitplanke geprallt. Daraufhin hatte sich sein Ford mehrfach um die eigene Achse gedreht. Offenbar war der 27-Jährige hierbei aus dem Wagen geschleudert worden und neben seinem Fahrzeug auf der Fahrbahn gelandet. Der Fahrer eines nachfolgenden Seat sah das Unfallfahrzeug zu spät und überrollte den Mann. Trotz wenig später eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der Schwerverletzte noch an der Unfallstelle. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Die Autobahn A 10 musste während der umfangreichen Unfallaufnahme im Bereich der Unfallstelle bis in die Vormittagsstunden gesperrt bleiben.

Auseinandersetzung bei Fußballturnier

12. August (Mitte) – Am Rande eines Fußballturniers in Wedding gerieten gestern Mittag mehrere junge Männer in Streit, so dass es, gemäß Zeugenaussagen, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mindestens 40 Personen gekommen sein soll. Im Zuge der Auseinandersetzung in der Ungarnstraße wurde einem 20-Jährigen mit einem unbekannten Gegenstand eine Schnittverletzung im Bauchbereich zugefügt. Der Verletzte musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Als tatverdächtig gilt ein 18-Jähriger. Dieser, sowie zwei 19 und 23 Jahre alte Tatverdächtige wurden in einer Gefangenensammelstelle erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

12. August (Neukölln) – Mit Brüchen beider Arme und des Beckens, inneren Blutungen und einem Polytrauma wurde in der vergangenen Nacht ein 27-jähriger Motorradfahrer nach einem Verkehrsunfall in Neukölln in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein 56-Jähriger gegen 22 Uhr mit seinem VW vom rechten Fahrbahnrand der Hermannstraße angefahren sein und dann gewendet haben. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit dem 27-jährigen Motorradfahrer, der auf der linken Spur der Hermannstraße in gleicher Richtung fuhr und geradeaus weiterfahren wollte. Die Yamaha verkeilte sich in dem Auto und der Fahrer flog über die Motorhaube auf die Fahrbahn. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Bei Fahrzeugkontrolle Polizisten attackiert

12. August (Kreuzberg) – In Kreuzberg verletzte gestern Abend ein 22-Jähriger bei einer Fahrzeugkontrolle zwei Polizisten leicht. Gegen 21 Uhr fiel den Beamten des Polizeiabschnitts 52 im Schöneberger Ufer ein Mercedes auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Tempelhofer Ufer unterwegs war. Die Polizisten entschieden sich, das Fahrzeug anzuhalten und den Fahrer zu kontrollieren. In Höhe Zossener Straße / Gitschiner Straße reagierte der Fahrer auf das Anhaltesignal und fuhr an den rechten Fahrbahnrand. Der Fahrer wies Anzeichen auf, die den Verdacht der Einnahme von Betäubungsmitteln erhärteten. Dieser Verdacht wurde dem jungen Mann mitgeteilt und ihm wurde erläutert, dass er zwecks einer Blutentnahme nun mitkommen müsse. Mit dieser Maßnahme überhaupt nicht einverstanden, reagierte der 22-Jährige sofort aggressiv. Zunächst versuchte er mehrfach seinen Anwalt zu kontaktieren. Als dies offenbar misslang, wurde ihm nach 5 Minuten abermals erläutert, dass er nun mitkommen müsse und es sich hierbei nicht um eine freiwillige Maßnahme handele. Der Angesprochene, der auf dem Fahrersitz saß, weigerte sich das Fahrzeug zu verlassen. Als ihm daraufhin von den Polizisten angedroht wurde, ihn notfalls mit Zwang aus dem Fahrzeug zu holen und ihn einer der Polizisten an die Schulter fasste, schlug der 22-Jährige plötzlich auf den Polizisten ein. Dessen Kollege kam sofort dazu und gemeinsam brachten sie den Widerständler zu Boden. Auch hier schlug und trat dieser weiter um sich und traf die Polizisten. Letztlich gelang es den Beamten dem Mann die Handfessel anzulegen und ihn zu einer Gefangenensammelstelle zu transportieren. Dort wurde ihm nicht nur Blut abgenommen, sondern er wurde auch erkennungsdienstlich behandelt. Eine Richterin ordnete zudem die Beschlagnahme des Führerscheins des aggressiven Mannes an. Dieser konnte seinen Weg, im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen, zu Fuß fortsetzten. Die Ermittlungen dauern an.

Mutmaßliche Trickdiebe festgenommen

12. August (Wilmersdorf) – Zivilpolizisten nahmen gestern Vormittag in Wilmersdorf drei Frauen und einen Mann nach vorangegangenen Betrugstaten fest. Gegen 9.15 Uhr beobachteten die Beamten eines Fachkommissariats einen weißen Audi, der die Straßenzüge rund um die Uhlandstraße abfuhr. Die in dem Wagen sitzenden drei Frauen sollen hierbei nach älteren Personen, oftmals auch gebrechlichen, Ausschau gehalten haben. Anschließend verschwand das Trio in einem Hausaufgang in der Wegener Straße und kam nach wenigen Minuten aus diesem wieder heraus. Ein Ermittler befragte daraufhin eine 80-jährige Hausbewohnerin, die sofort angab, zuvor von drei ihr unbekannten Frauen bestohlen worden zu sein. Die mutmaßlichen Betrügerinnen hatten sich mit dem sogenannten Zetteltrick Zugang zur Wohnung verschafft. Die Polizisten stoppten daraufhin wenig später die verdächtig wirkende Fahrzeugbesatzung, einen Mann und drei Frauen, und überprüften diese. Bei der näheren Durchsuchung einer 49-Jährigen konnten die Beamten Diebesgut auffinden, welches sie zuvor begangenen Trickbetrugstaten zum Nachteil weiterer Geschädigter im Alter von 89 und 100 Jahren zuordnen konnten. Die mutmaßlichen Betrügerinnen im Alter von 23, 36 und 49 Jahren, sowie ihr 41-jähriger Komplize wurden festgenommen und dem zuständigen Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt.

Mit Schusswaffe Einnahmen gefordert

12. August (Schöneberg) – Bei einem Überfall auf ein Ladengeschäft gestern Abend in Schöneberg kam die Angestellte mit dem Schrecken davon. Ihren Aussagen zufolge, konnte sie gegen 18 Uhr einen ihr Unbekannten beobachten, der sich rund eine Stunde in der Ansbacher Straße in der Nähe des Geschäfts aufgehalten und dieses immer wieder beobachtet hatte. Gegen 19 Uhr betrat der Mann den Laden und forderte, unter Vorhalt einer Schusswaffe, von der 35-Jährigen die Herausgabe der Einnahmen. Als die Angestellte dem nachkam, flüchtete der Mann mit der Beute in Richtung Lietzenburger Straße. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Graffiti-Sprayer festgenommen

11. August (Mitte) – Auf frischer Tat nahmen Beamte der Polizeiabschnitte 33, 35 und 36 in der vergangenen Nacht in Gesundbrunnen gemeinsam vier Sprayer fest. Die BVG hatte gegen 23.15 Uhr die Polizei verständigt und angegeben, dass sich mehrere Personen in den Gleisanlagen zwischen den U-Bahnhöfen Reinickendorfer Straße und Schwarzkopfstraße aufhalten würden. Nachdem der U-Bahnverkehr herausgenommen und der Strom abgeschaltet worden war, näherten sich die Polizisten von mehreren Seiten und suchten die Gleisanlagen ab. Die Versuche der vier jungen Männer sich vor der Polizei zu verstecken, misslangen. Die Beamten nahmen die mutmaßlichen Sprayer, drei von ihnen im Alter von 29 und einer im Alter von 19 Jahren, noch vor Ort vorläufig fest. An zwei im Gleisbereich abgestellten U-Bahn Waggons entdeckten sie frische großflächige Graffitis in einer Ausdehnung von 1,60 Meter Höhe und rund 17 Meter Breite. Zudem fanden die Polizisten Rucksäcke und Stoffbeutel mit diversen szenetypischen Gegenständen. Diese wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Alle vier Festgenommenen wurden nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder entlassen.

32-Jähriger in Wohnung getötet - Mutter festgenommen

11. August (Kreuzberg) – Wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes in Kreuzberg ermittelt seit der vergangenen Nacht die 1. Mordkommission. Eine 55-Jährige hatte gegen 0.10 Uhr die Polizei in eine Wohnung in der Stresemannstraße alarmiert. In dieser Wohnung fanden die Polizisten wenig später einen Toten, bei dem es sich um den 32-Jährigen Mieter handelte, der augenscheinlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. Eine Obduktion hat diesen Verdacht inzwischen bestätigt. Die 55-Jährige gab an, ihren Sohn getötet zu haben und wurde daraufhin noch in der Wohnung festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Mutmaßlich berauscht Polizeibeamten angefahren – Porsche und Führerschein beschlagnahmt

11. August (Charlottenburg) – In Charlottenburg hat gestern Abend ein 38-jähriger Porsche-Fahrer einen Polizeibeamten angefahren und war anschließend zunächst geflüchtet. Gegen 15.30 Uhr kontrollierten Polizeibeamte in der Tauentzienstraße das verbotswidrige Befahren der Busspur. Gegen 19.10 Uhr fiel den Polizisten hierbei ein Porsche auf, der, wie selbstverständlich, auf der Busspur fuhr. Die Beamten stoppten den Wagen, woraufhin der Fahrer nach Angaben der Polizisten sofort aggressiv wurde, laut herumbrüllte und immer wieder seinen Motor aufheulen ließ. Ein Polizist stellte sich vor das Fahrzeug und signalisierte dem Fahrer mehrfach rechts anzuhalten. Dieser ignorierte das und gab stattdessen Gas. Der Polizist, der rechts vor dem Wagen stand, musste zur Seite springen, wurde aber dennoch vom rechten Außenspiegel des Porsches getroffen und erlitt eine Verletzung an der Hand. Eine Polizeistreife nahm die Verfolgung des Flüchtenden auf, der einige Zeit später in einem Restaurant in der Augsburger Straße angetroffen werden konnte. Ein freiwillig gestatteter Drogentest verlief positiv. Zudem fanden die Polizisten bei einer ebenfalls freiwillig gestatteten Durchsuchung des Porsches einen Teleskopschlagstock und beschlagnahmten ihn. Ein Staatsanwalt ordnete zudem die Beschlagnahme des Wagens sowie des Führerscheins des 38-Jährigen an. Nach erfolgter Blutentnahme in einer Gefangenensammelstelle konnte der Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, des Führens eines Fahrzeuges unter Rauschmitteleinwirkung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz dauern an.

Mit abgebrochenem Flaschenhals zugestochen

11. August (Neukölln) – Bei einem Streit in Neukölln verletzte gestern Abend ein 30-Jähriger einen 44-Jährigen mit einer abgebrochenen Glasflasche. Nach derzeitigen Erkenntnissen war es gegen 21.30 Uhr an einer Haltestelle in der Sonnenallee zu einem Streit zwischen dem 30-Jährigen und einer Männergruppe gekommen. Plötzlich soll der Jüngere mit dem abgebrochenen Flaschenhals mehrfach auf den Älteren eingestochen und diesen dadurch im Bereich des Oberkörpers und des rechten Armes schwer verletzt haben. Anschließend war er zunächst geflüchtet, konnte jedoch wenig später von Polizisten noch in der Sonnenallee festgenommen und für die Kriminalpolizei eingeliefert werden. Der Verletzte kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen gefährlicher 

Festnahme nach Wohnungseinbruch

11. August (Pankow) – Gestern Abend nahmen Polizisten des Abschnitts 15 in Pankow einen mutmaßlichen Wohnungseinbrecher fest. Gegen 21.10 Uhr machten drei Mieter einer Wohnung in der Max-Koska-Straße zusammen mit einem 49-jährigen Freund einen Spaziergang in der Nähe der Wohnung, als dieser plötzlich einen Unbekannten aus einem Fenster der Hochparterrewohnung klettern und flüchten sah. Der 49-Jährige nahm mit seinem Fahrrad die Verfolgung auf, stoppte den Flüchtenden noch in der Nähe und hielt ihn bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizei fest. Zuvor sah der Zeuge noch, wie der Verdächtige einen Turnbeutel wegwarf, den er aus der Wohnung hatte mitgehen lassen. Die Polizisten nahmen den 27-Jährigen fest und überstellten ihn der Kriminalpolizei der Direktion 1, welche die weiteren Ermittlungen übernommen übernahm.

Rennen geliefert

11. August (Tempelhof) – Eine Polizistin außer Dienst bemerkte in der vergangenen Nacht ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen in Tempelhof. Gegen 23.20 Uhr sah die Beamtin, wie die Fahrer eines BMW und eines Jaguar an einer roten Ampel am Platz der Luftbrücke Ecke Columbiadamm, Fahrtrichtung Mariendorfer Damm, Kontakt aufnahmen und bei Grün sehr stark beschleunigten. In der Folge fuhren sie an vor ihnen fahrende Fahrzeuge zügig heran, um anschließend bei geringem Abstand auszuscheren und diese zu überholen. Weiterhin wechselten sie slalomartig ohne zu blinken die Fahrstreifen. Die Polizistin hatte Schwierigkeiten, den beiden, die mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit unterwegs waren, zu folgen. Die Fahrtstrecke ging über den Tempelhofer Damm bis zur Friedrich-Karl-Straße, wo die Raser rechts abbogen und bis zum Attilaplatz weiterfuhren. Hier trennten sich die Wege und die Polizeibeamtin entschloss sich, dem Jaguar weiter zu folgen. In der Kaiser-Wilhelm-Straße bremste der Fahrer stark ab, woraufhin sich die Verfolgende mit ihrem Wagen vor ihn begab und dadurch stoppte. Zwischenzeitlich alarmierte Polizisten des Abschnitts 44 beschlagnahmten den Führerschein sowie den Jaguar des 43-Jährigen. Er muss sich nun wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen verantworten. Der Ermittlungen zu dem BMW dauern an.

Mann von Straßenbahn erfasst

11. August (Pankow) – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Nachmittag in Prenzlauer Berg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand überquerte ein 53-Jähriger gegen 16.10 Uhr in der Wisbyer Straße telefonierend die Straßenbahngleise und übersah dabei offenbar eine herannahende Tram der Linie 12, die in Fahrtrichtung Weißensee / Pasedagplatz unterwegs war. Trotz einer Gefahrenbremsung und abgegebenen Warnsignals des 54-jährigen Straßenbahnfahrers erfasste er den Fußgänger, der anschließend mit lebensbedrohlichen Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus kam und zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der Fahrer der Tram blieb unverletzt.

ACHTUNG – Vermehrt falsche Polizisten am Telefon

10. August (berlinweit) – In den vergangenen Tagen kam es berlinweit zu vermehrten Meldungen über Anrufe von angeblichen Polizeibeamten. Allein in der vergangenen Nacht gingen bei der Notrufzentrale hierzu mehr als 100 Anrufe ein. Die Betrüger versuchen bei ihren Opfern ein Unsicherheitsgefühl zu erzeugen, indem sie z. B. von einem bevorstehenden Einbruch oder anderen geplanten kriminellen Aktivitäten berichten. Gleichzeitig wird den verunsicherten Opfern dann angeboten, dass ein Polizist in die Wohnung kommen würde, um Bargeld und Wertgegenstände zu sichern, die entweder bereits zu Hause lagern oder noch vom Konto abgehoben werden sollen. Leider kam es hierbei in der Vergangenheit auch immer wieder zu Fällen, bei denen die Angerufenen den Kriminellen teilweise hohe Bargeldbeträge ausgehändigt haben.
Die Polizei warnt: Echte Polizistinnen und Polizisten kommen nie zu Ihnen nach Hause, um Geld- oder Wertgegenstände in Sicherheit zu bringen! Die Polizei ruft auch nicht selbst mit der Anrufernummer (030) 110 an !
Die Fachdienststelle im Landeskriminalamt rät:
• Bewahren Sie keine Wertgegenstände oder größeren Geldbeträge zu Hause auf!
• Lassen Sie nie fremde Personen in Ihre Wohnung und übergeben Sie keine Wertgegenstände an fremde Personen!
• Ziehen Sie bei Bedarf Personen Ihres Vertrauens (zum Beispiel Nachbarn, Hausmeister) hinzu!
• 
Lassen Sie sich von Polizisten und Firmenangestellten die Ausweise zeigen!
• 
Rufen Sie im Zweifel sofort den Polizeinotruf 110 an!
Die Ansprechpartner für Seniorensicherheit des Landeskriminalamtes sind für weitere Fragen telefonisch unter der Rufnummer (030) 4664 – 979222 zu erreichen. Einmal monatlich werden am Columbiadamm 4 in Tempelhof (U-Bahnhof Platz der Luftbrücke) Informationsvera

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