Wittenau – Derzeit ist in der Rathaus-Galerie am Eichborndamm 215 die Ausstellung „Kunstwerke aus der Pankower Ateliergemeinschaft Milchhof. 10 Künstler zeigen ihre Werke“ mit Zeichnungen, Collagen, Grafiken, Malerei, ...

Reinickendorf – 34 Seiten stark und damit mehr als nur eine Broschüre: Eine „Handreichung“ sei das, erklärt Dr. Hans-Jürgen Stork, der das Werk zusammen mit der NABU Projektgruppe Schäfersee in der Stadtbibliothek am ...

Hermsdorf – Es schien beinahe wie eine Liebesheirat, als Detlef Fitzek im Sommer des Vorjahres als neuer Trainer des Fußball-Landesligisten VfB Hermsdorf vorgestellt wurde. Er wohnt um die Ecke, ist in fünf Minuten auf dem ...

Soziale Stadt

Reinickendorf – Am 12. Mai war es endlich soweit, und die Outlaw-Kita Mittelbruchzeile weihte die neue Spielfläche ein. 360.400 Euro wurden für die Neugestaltung veranschlagt. Diese wurden mit Mitteln des Quartiersmangements ...

Reinickendorf – In orangenen BSR-Westen, mit Greifern und Besen in den Händen rückten sie an – Kinder der Kita St. Rita und der Humanistischen Kita. Angeleitet wurden sie dabei von ihren Erziehern, die zusammen mit ihnen ...

Bezirk – Sechs Monate ist es her, seit bei einem Einbruch im Bürgeramt Reinickendorf-Ost in der Teichstraße Reisepässe gestohlen wurden.

Welche Sicherheitsvorkehrungen bei den Ausgabestellen in Reinickendorf ...

Wittenau – Viereinhalb Jahre sollen die Arbeiten an der Oranienburger Straße dauern, und Anwohner und Autofahrer wurden bereits im Februar und März vor der Großbaustelle gewarnt. Doch still ruht der See: Bauarbeiten haben ...

Heiligensee – Gemütlich, gut gelaunt und gemeinsam – so haben rund 200 Mitglieder der Seniorenfreizeitstätte Heiligensee in der Straße Alt-Heiligensee 39 das 40-jährige Bestehen ihrer Einrichtung gefeiert. ...

Tegel/Bezirk – Zahlreiche Kinder und Kindeskinder mögen ja ein Segen sein, doch wenn sich am Telefon vermeintliche Enkelkinder melden, könnte sich ein Betrugsmanöver anbahnen. Insbesondere, wenn die selbsternannten Enkel ...

Borsigwalde – Eng ist es in der Auguste-Viktoria-Allee. Zwischen Ollenhauer- und Behrenhorststrasse drängeln sich an diesem Dienstag Pkw und Lastwagen aneinander vorbei, um den Supermarkt, Baustoffhandel oder die Gärtnerei ...

Märkisches Viertel/Lübars – Nun ist es endlich soweit. Die BVG hat mitgeteilt, dass bis spätestens April 2018 eine Verbindung zwischen Lübars und dem Märkischen Viertel stehen wird. Der Plan sieht vor, den Bus 222, der ...

Wittenau – Die Oranienburger Straße entlang. Immer geradeaus nach Süden. In die Richtung, in der die breite Magistrale irgendwann einen anderen Namen trägt. Ollenhauerstraße. Dann irgendwann an der Einmündung nach rechts. ...

Bezirk – Mit sichtlicher Verärgerung hat Uwe Brockhausen auf die Einwohneranfrage einer Anwohnerin des Kurt-Schumacher-Platzes bei der jüngsten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 10. Mai reagiert. Sabine ...

Märkisches Viertel – Für die noch junge Reinickendorfer Arbeitsgruppe SPDqueer war es der erste öffentliche Auftritt: Zum internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai zeigte die Gruppe um Alex Smola, die sich für die ...

Bezirk – Klatschpappen hatten mal wieder Hochkonjunktur am vergangenen Sonnabend in „Füchse-Town“. Die Halbfinals um die Deutsche Meisterschaft in B- und A-Jugend standen in der Lilli-Henoch-Halle auf dem Programm. Und als ...

Frohnau – Idyllisch liegt der Künstlerhof Frohnau eine achtminütige Busfahrt vom S-Bahnhof und von der Bushaltestelle einen ebenso langen Fußweg durch den Wald entfernt. Hier hat der syrische Künstler Essam Hamdi Norrem, ...

Reinickendorf – Der Wahlkreisabgeordnete für Reinickendorf-Ost Burkard Dregger lud im Mai zu einem zweistündigen Rundgang durch den Kiez ein. Im Vordergrund stand dabei das Thema Sicherheit. Ein Dutzend Interessierte folgte ...

Reinickendorf – Seit dem 27. Oktober 2016 sitzt Bettina König für den Reinickendorfer Wahlkreis 1 in der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Die Mittdreißigerin ist in Reinickendorf aufgewachsen und seit 2007 in der ...

Tegel – Michaela Hildebrandt war ein Teenager, als sie auf Schlittschuhen und mit einem Eishockeyschläger dem Puck nachjagte. Damen-Eishockey steckte noch in den Kinderschuhen – und außerdem konnte dieser harte Männersport ...

Bezirk – Selbst alte BVV-Hasen dürften sich schwer getan haben, sich an ähnliche tumultartige Szenen in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zu erinnern. Die Diskussion um die Verlängerung des Tegeler Hafenfestes von vier ...

Märkisches Viertel – Frank Druska ist überzeugt: „Die Leute wollen in ihren eigenen vier Wänden alt werden, nicht im Pflegeheim.“ Damit das möglich ist, hat die Gesobau zusammen mit der AOK Nordost vor gut zwei Jahren ...

Bezirk – „Gruselig“: Mit dieser Vokabel belegte Mieke Senftleben unlängst die so genannte Reichsbürgerbewegung. Man solle bloß nicht den Fehler begehen, die in diesen Gruppierungen aktiven Leute als harmlose Spinner ...

Frohnau – Das Gedränge war beträchtlich. Kommt ja auch nicht alle Tage vor, dass ein Handball-Nationalspieler und Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 seine Aufwartung macht. In der ...

Bezirk – Manch einem im Umfeld des Wittenauer SC Concordia standen schon die Schweißperlen auf der Stirn. Der Fußball-Landesligist hatte in den vergangenen Wochen mit Top-Leistungen brilliert, die Concordia in die Nähe der ...

Zankapfel Miete

Bezirk – Um 9,4 Prozent auf 6,39 Euro pro Quadratmeter ist die durchschnittliche Miete im Vergleich zu 2015 gestiegen, wie aus dem nun präsentierten Mietspiegel 2017 ersichtlich wurde.
Weder Mieter- noch ...

Wittenau – 350.000 Euro soll er kosten und Spiel- und Aktionsbereiche für Kinder aller Altersklassen bieten: Vor der Jean-Krämer-Schule ist ein neuer Spielplatz geplant. Dieser wird das vorhandene Spielgerät der Berliner ...

Tegel – Schon früh an einem Sonntag im April zieht es zahlreiche Besucher in die Humboldt-Bibliothek: Der frühjährliche Kindertrödel findet wieder statt.

Neben Büchern gehen nun auch zahlreiche Spiele und ...

Bezirk – Am 25. Mai öffnen in Berlin wieder Moscheen, Kirchen, Synagogen, Tempel, Meditations- und Gemeindehäuser ihre Türen zur Langen Nacht der Religionen und informieren über Glauben, Glaubenspraxis und ihr Engagement ...

Hermsdorf/Lübars – Das sind Sternstunden der Jugendarbeit, wenn sich über Funk plötzlich die Internationale Raumstation ISS meldet. Die Reinickendorfer Funker im Deutschen Amateuer-Radio-Club e.V. (DARC) lassen sich viel ...

Polizeimeldungen aktuell

Polizistinnen und Polizisten in der Rigaer Straße erneut attackiert

28. Mai (Friedrichshain) – In Friedrichshain sind in der vergangenen Nacht Polizistinnen und Polizisten wieder attackiert worden. Gegen 1.30 Uhr entdeckten Kräfte einer Einsatzhundertschaft in der Liebigstraße kurz vor der Rigaer Straße, dass Unbekannte drei Reihen Kopfsteinpflaster über die gesamte Fahrbahnbreite entfernt hatten, wodurch ein Graben von circa 20 cm Tiefe entstanden war. Die Steine hatten die Unbekannten entlang des Grabens aufgetürmt. Zu dieser Zeit saßen rund um die Kreuzung Rigaer Straße Ecke Liebigstraße Personen in mehreren kleinen Gruppen. Diese versuchten mehrmals die Polizeibeamtinnen und –beamten durch polizeifeindliche Rufe und durch Werfen von Müll zu provozieren. Währenddessen trat ein Passant an zwei Polizeibeamte heran. Ein Kollege nahm daraufhin den Schutzhelm ab, um dem Mann die polizeilichen Maßnahmen zu erklären. Der Zuhörer beschimpfte daraufhin zunächst den Polizisten und versuchte ihm dann mit der Hand gegen den Kopf zu schlagen. Dies konnte der Beamte abwehren und blieb unverletzt. Anschließend wurde der Angreifer festgenommen. Umherstehende Personen solidarisierten sich mit dem Festgenommenen und äußerten ihren Unmut über die Festnahme. Während ein weiterer Passant den Kollegen ohne Helm von hinten schlug und trat, misslang der Tritt eines anderen Sympathisanten. Die beiden Männer wurden ebenfalls vorläufig festgenommen. Etwa 20 Personen, die zum Teil vermummt waren, bepöbelten die Einsatzkräfte, blendeten sie mit Licht und warfen Steine sowie Bengalos in Richtung der Polizisten und ihrer Fahrzeuge. Die Personen versuchten auch zu den Einsatzwagen zu gelangen, in denen die Festgenommenen saßen. Dies konnte durch Abdrängen der Gruppe verhindert werden. Gleichzeitig strömten weitere Menschen auf die Kreuzung Rigaer Straße Ecke Liebigstraße. Unterstützungskräfte konnten diese aufhalten, so dass die Gruppe in ein in der Nähe befindliches Haus rannte. Dabei kam es erneut zu Steinwürfen auf die eingesetzten Beamten. Als die Festgenommenen mit Fahrzeugen aus dem Bereich gefahren wurden, gab es von Unbekannten Steinwürfe auf die Gruppenwagen.
Die Einsatzkräfte konnten dann gegen 4.40 Uhr den Graben mit einem Schrankenzaun sichern und den Einsatz beenden. Der Polizist, der getreten worden war, wurde leicht verletzt und verblieb im Dienst. Glücklicherweise wurden keine weiteren Polizeibeamtinnen und –beamten verletzt. Es wurden unter anderem Strafverfahren wegen schweren Landfriedensbrüchen, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzungen eingeleitet. Die drei Festgenommenen, zwei 27-Jährige und ein 24 Jahre alter Mann, wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlichen Behandlungen und Blutentnahmen für den Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin eingeliefert. Es waren rund 65 Kräfte und der Polizeihubschrauber, der die dunkle Kreuzung ausleuchtete, im Einsatz.

Versuchte Sprengung an Fahrscheinautomat

28. Mai (Treptow-Köpenick) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht versucht, einen Fahrscheinautomaten auf dem S-Bahnhof Altglienicke mit Pyrotechnik aufzusprengen. Gegen 4.40 Uhr stellte ein Fahrer eines Zuges die Beschädigungen an dem Automaten auf dem Bahnsteig fest und alarmierte die Polizei. Aus dem Automaten wurde nichts entwendet. Menschen wurden nicht verletzt. Der S-Bahnverkehr war zu keiner Zeit beeinträchtigt.

Schwerverletzte bei Unfällen

28. Mai – Bei Unfällen sind gestern in Prenzlauer Berg eine Autofahrerin und Tempelhof ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektion 1 und 4 übernahmen die Unfallbearbeitungen.
Pankow – Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 28-Jährige gegen 17.20 Uhr mit ihrem Skoda in Prenzlauer Berg in der Erich-Weinert-Straße in Richtung Greifenhagener Straße unterwegs. An der Stahlheimer Straße stieß sie mit ihrem Wagen mit einem von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten Mercedes zusammen, mit dem ein 53-Jähriger die Stahlheimer Straße in Richtung Weinertstraße befuhr. Bei dem Zusammenstoß erlitt die Autofahrerin Bein- und Kopfverletzungen. Rettungssanitäter brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Mercedes-Fahrer blieb unverletzt.
Tempelhof – Gegen 22.30 Uhr war ersten Ermittlungen zufolge ein 41-Jähriger mit seinem Motorrad im Tempelhofer Damm in Richtung Paradestraße unterwegs. Nach Zeugenangaben soll er am Bayernring eine rote Ampel missachtet haben und wurde von einem ihm entgegenkommenden, links abbiegenden Smart erfasst. Mit dem Smart befuhr eine 62-Jährige zunächst den Tempelhofer Damm in Richtung Platz der Luftbrücke. In der Folge der Kollision stürzte der Zweiradfahrer mit seiner Kawasaki, zog sich Rumpfverletzungen zu und kam in eine Klinik, in der er stationär behandelt wird. Die Smart-Fahrerin erlitt einen Schock und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Maskierte überfallen Tankstelle

28. Mai (Zehlendorf) – In der vergangenen Nacht überfielen zwei maskierte Männer eine Tankstelle in Zehlendorf. Nach den Angaben eines 29-jährigen Angestellten stürmte das Duo gegen 0.30 Uhr in der Verkaufsraum der Tankstelle an der Berliner Straße und drängte ihn in den Küchenbereich. Dort habe einer der Räuber den Mitarbeiter mit einem Messer bedroht, während sein Mittäter Geld aus der Kasse und Zigaretten aus der Auslage entwendete. Als plötzlich zwei Kunden den Raum betraten, flüchteten die Maskierten mit der Beute zu Fuß in Richtung Vopeliuspfad. Weder der Überfallene noch die Kunden wurden verletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Brandstiftungen an Transportern

28. Mai (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Anwohner alarmierten in der vergangenen Nacht Feuerwehr und Polizei zu zwei brennenden Fahrzeugen in Schmargendorf. Unbekannte hatten gegen 2.40 Uhr in der Forckenbeckstraße zwei am Straßenrand geparkte Kastenwagen einer Marketing-Firma in Brand gesetzt. Der Renault brannte vollständig aus und der Iveco, der etwa 17 Meter davon entfernt stand, wurde durch die Flammen im Frontbereich stark beschädigt. Die Ermittlungen zu den Brandstiftungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

Motorradfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

27. Mai (Mitte) – Gestern Nacht flüchtete ein Motorradfahrer in Moabit vor einer Polizeikontrolle. Gegen 23.50 Uhr versuchten Polizisten des Polizeiabschnitts 24 einen Motorradfahrer anzuhalten und zu kontrollieren. Er war zuvor den Beamten durch seine zu schnelle Fahrweise im Bereich des Kurfürstendammes aufgefallen. Der 26-Jährige Kawasaki-Fahrer missachtete jedoch die Anhaltesignale und floh. Die Polizisten folgten dem Zweiradfahrer daraufhin mit Blaulicht und Martinhorn bis in die Heidestraße. An der Kreuzung Heidestraße / Döberitzer Straße bog er nach rechts in die Döberitzer Straße ein und bremste plötzlich aus noch ungeklärter Ursache stark ab. Der Fahrer des Einsatzwagens folgte, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte auf die Sportmaschine des 26-Jährigen. Dieser stürzte mit seinem Motorrad und rutschte über die Fahrbahn. Das Zweirad prallte anschließend gegen ein geparktes Mofa, welches dadurch umgestoßen wurde. Der Kawasaki-Fahrer wurde schwer am Fuß verletzt und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Einsatzwagens wurde leicht verletzt. Er und sein Kollege konnten nach dem Unfall den Dienst nicht mehr fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6.

Mann homophob beleidigt und angegriffen

27. Mai (Neukölln) – Aus einer Gruppe von Frauen, Kindern und Männern heraus wurde gestern Nachmittag in Neukölln ein Mann homophob beleidigt und angegriffen. Nach Angaben des 35-Jährigen sei er gegen 14.50 Uhr auf dem Hermannplatz an der Gruppe, seiner Vermutung nach eine Familie, vorbei gelaufen und sei von den Frauen und Kindern wegen seiner sexuellen Orientierung und wegen eines an einer Halskette getragenen Kreuzes beschimpft und beleidigt worden. Die Männer der Gruppe sollen ihn dann geschlagen und getreten und einen Finger umgeknickt haben. Einer beherzt eingreifenden, unbekannt gebliebenen Passantin sei es gelungen, den Angegriffenen in ein nahe gelegenes Lokal in Sicherheit zu bringen, von wo aus die Polizei gerufen wurde. Die alarmierten Beamten trafen wenig später weder die Helferin noch die Gruppe an. Der 35-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

Polizeikräfte aus Hinterhalt angegriffen

27. Mai (Friedrichshain) – Unbekannte Anrufer alarmierten in der vergangenen Nacht wegen eines Feuers in Friedrichshain die Polizei zur Rigaer Straße Ecke Liebigstraße. Als eingetroffene Einsatzkräfte der 15. Einsatzhundertschaft gegen 1.15 Uhr den brennenden Stuhl mit eigenen Mitteln löschten, wurden sie aus einem Hinterhalt, aus einer Toreinfahrt eines Hauses heraus, von ungefähr 15 maskierten Personen mit massiven Steinwürfen angegriffen. Die Kleinpflastersteine wurden auch gezielt in Kopfhöhe geworfen und waren durch die Dunkelheit nicht oder sehr spät zu sehen. Zwei Polizisten wurden durch die Steine getroffen und leicht verletzt. Nur die Schutzausrüstung verhinderte weitere Verletzungen der Einsatzkräfte. Angeforderte Unterstützungskräfte wurden ebenfalls sogleich mit Steinwürfen attackiert. Als die Beamten der Einsatzhundertschaft nun auf die Angreifer zuliefen, zogen sich diese in das Gebäude zurück, aus dessen Hauseingang zuvor der Angriff geführt wurde. Durch die Steinwürfe wurden auch zwei Polizeifahrzeuge und fünf Autos von Anwohnern beschädigt. Die weiteren Ermittlungen zu dem Angriff führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Die beiden verletzten Polizeibeamten konnten ihren Dienst fortsetzen.

Tankstelle überfallen

27. Mai (Reinickendorf) – Gestern Abend wurde im Märkischen Viertel eine Tankstelle von einem unbekannten Mann überfallen. Nach den ersten Ermittlungen und der Aussage der 38-jährigen Angestellten betrat der Täter kurz vor 22 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle am Dannenwalder Weg, kam direkt auf den Verkaufstresen zu, hielt ihr ein Messer vor und forderte die Herausgabe von Geld. Nachdem die Mitarbeiterin dem Unbekannten Geld gegeben hatte, soll dieser sich noch weiteres Geld aus einem Kasseneinsatz gegriffen haben und sei dann mit der Beute in Richtung Dannenwalder Weg geflüchtet. Die 38-Jährige blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen zu dem Überfall hat das Raubkommissariat der Direktion 1 übernommen.

Streit bei Aussprache - drei Verletzte

27. Mai (Reinickendorf) – Bei einer verabredeten Aussprache in einem Restaurant in Waidmannslust verletzte ein Mann seine Exfreundin und ihren neuen Freund in der vergangenen Nacht schwer. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen kam es unter den drei Gästen des Lokals am Waidmannsluster Damm gegen 23.30 Uhr zum aufgrund von Beziehungsproblemen zum Streit, in Folge dessen der 58-jährige Mann ein Messer hervorholt und auf den Oberkörper seiner 42 Jahre alten ehemalige Freundin einsticht. Als der jetzige Freund der Frau dazwischen geht, wird auch er angegriffen. Der 26-Jährige erlitt Stich- und Schnittverletzungen im Gesicht und an den Armen. Das verletzte Paar wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 58-Jährige soll nach dem Angriff das Restaurant verlassen haben und fuhr mit einem Renault davon. Mit vermutlich bei der Auseinandersetzung erlittenen Schnittverletzungen erschien er wenige Stunden später gegen 3.30 Uhr in einem Krankenhaus in Wilmersdorf. Alarmierte Beamte nahmen den 58-Jährigen in der Klinik fest.

Seniorin schwer verletzt

27. Mai (Tempelhof) – Bei einem Verkehrsunfall in Tempelhof wurde eine 75-jährige Frau gestern Abend schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 19 Jahre alter Renault-Fahrer gegen 19.45 Uhr auf der Straße Alt-Tempelhof in Richtung Schöneberger Straße. In Höhe der Neuen Straße soll er an einem Mitteldurchbruch gewendet haben und erfasste dabei die ältere Dame, die die Fahrbahn gerade, vom Fahrer aus gesehen, von links nach rechts überquerte. Durch den Aufprall zog sich die Seniorin schwere Verletzungen an Armen, Beinen und am Kopf zu. Sie kam in ein Krankenhaus und wird dort intensivmedizinisch betreut. Der junge Autofahrer blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4 übernommen.

Schwerverletzt nach Zusammenprall mit Straßenbahn

27. Mai (Marzahn) – Ein Jugendlicher wurde gestern Abend in Marzahn bei einem Unfall schwer verletzt. Nach ersten Ermittlungen geriet der 14-Jährige gegen 18 Uhr das Gleisbett der Tram im Bereich der Haltestelle an der Raoul-Wallenberg-Straße. Zusammen mit Freunden betrat der 14-Jährige zunächst die Haltestelle der Tramlinie M 8. Aus bislang noch ungeklärter Ursache drehte er sich jedoch plötzlich um und betrat das Gleisbett. Hierbei wurde er von der Tram der Linie M 8 erfasst, welche die Raoul-Wallenberg-Straße in Richtung Landsberger Allee befuhr, und gegen ein Fußgängerschutzgitter geschleudert. Er erlitt schwere innere Verletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 54-jährige Tram-Fahrer blieb unverletzt.

Alarmanlage geht los - 
zwei Festnahmen

27. Mai (Lichtenberg) – Beamte des Polizeiabschnitts 64 nahmen in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Autoeinbrecher in Fennpfuhl fest. Ein aufmerksamer Anwohner der Arthur-Weisbrodt-Straße hörte gegen 1 Uhr ein klirrendes Geräusch und alarmierte die Polizei. Die Polizisten stellten wenig später fest, dass an einem in der Straße geparkten VW-Passat eine Scheibe eingeschlagen war und das Navigationsgerät fehlte. Während die Beamten vor Ort die Anzeige aufnahmen, bemerkten sie, dass bei einem weiteren VW-Passat, geparkt in der Max-Brunnow-Straße, die Alarmanlage ausgelöst wurde und sahen, wie drei Personen davonliefen. Sie verfolgten die Flüchtenden und nahmen zwei Männer, 23 und 33 Jahre alt, fest. Bei dem Jüngeren fanden sie mutmaßliches Einbruchswerkzeug. Die beiden Festgenommenen wurde der Kriminalpolizei der Direktion 6 übergeben, die die weiteren Ermittlungen - auch zu dem geflüchteten Mittäter - übernahm.

Mehrere Schwerletzte nach Verkehrsunfall

27. Mai (Mitte) – Mehrere Schwerverletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls gestern Abend in Gesundbrunnen. Ersten Ermittlungen zufolge war ein 19-jähriger Autofahrer mit einem Renault gegen 20.45 Uhr auf der Brunnenstraße in Richtung Rheinsberger Straße unterwegs. Als er in die Kreuzung Brunnenstraße / Bernauer Straße hineinfuhr, kam es auf der Kreuzung zu einer Berührung mit einer in gleiche Richtung fahrenden 21-jährigen Radfahrerin. Diese stürzte und verletzte sich schwer an Kopf und Rumpf. Mit einem gleichzeitigen Ausweichmanöver verlor der 19-Jährige die Kontrolle über den Pkw und fuhr direkt auf den Zugang zum U-Bahnhof Bernauer Straße zu, die Treppe hinunter und kam erst auf dem Bahnsteig zum Stehen. Hierbei wurde ein 28-jähriger Passant, welcher vor dem Eingang stand, schwer verletzt. Er zog sich eine Fraktur des Fußes zu. Der Renault-Fahrer und sein 20-jähriger Beifahrer wurden ebenfalls schwer verletzt. Sie erlitten Verletzungen an Kopf, Rumpf und Rücken. Auf dem Bahnsteig selbst wurden darüber hinaus noch ein weiterer 28-jähriger Mann und eine 33-jährige Frau leicht verletzt. Sie befanden sich als Fahrgäste auf dem Bahnsteig. Der Renault wurde durch Kräfte der Feuerwehr geborgen. Die Schwerverletzten wurden zur stationären Behandlung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Der Verkehr der BVG war bis 1.45 Uhr beeinträchtigt. So fuhr die U-Bahnlinie 8 den Bahnhof Bernauer Straße bis 1.40 Uhr nicht an, die Buslinie 247 musste umgeleitet und die Tramlinie M 10 geteilt werden. Die Kreuzung Brunnenstraße / Bernauer Straße blieb für die Dauer der Rettungs-, Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme bis 1.50 gesperrt.

Baustellenfahrzeuge und Container beschädigt

26. Mai (Treptow-Köpenick) – Unbekannte haben auf einer Baustelle in Niederschöneweide mehrere Fahrzeuge beschädigt. Ein Mitarbeiter einer Baufirma bemerkte heute früh gegen 6 Uhr an der Spreebrücke in der Köpenicker Landstraße, dass unbekannte Täter die Scheiben der Führerhäuser mehrerer Fahrzeuge eingeschlagen hatten. Ebenfalls wurden ein Baucontainer und die Wand der Spreebrücke mit Farbe beschmiert.
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Objektschutzstreife in Friedrichshain beworfen

26. Mai (Friedrichshain) – Unbekannte haben gestern Abend Objektschützer der Polizei beworfen. Gegen 20.20 Uhr bemerkten die beiden Männer in der Rigaer Straße, dass das Schließen eines Tiefgaragentores durch das Abstellen einer Tüte verhindert wurde. Einer der beiden stieg daraufhin aus dem Opel Corsa um die Tüte zu entfernen. In diesem Moment wurden von Unbekannten mehrere mit einer Flüssigkeit gefüllte Becher in Richtung des Objektschützers geschleudert, die ihn nur verfehlten, weil er ausweichen konnte. Die Becher prallten gegen das Polizeifahrzeug und die Flüssigkeit lief in den Innenraum. Die beiden Männer blieben unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeilicher Schusswaffeneinsatz nach Bedrohung

26. Mai (Schöneberg) – Heute Morgen gegen 6.50 Uhr wurde ein 22-jähriger Mann durch den Schuss aus einer Dienstwaffe eines Polizisten am Oberschenkel verletzt.
Die Beamten wurden zunächst alarmiert, weil ein Mann den Rückspiegel von einem Auto abgetreten hatte. Als die Besatzung einer Funkstreife zum Einsatzort fuhr, entdeckten sie den Tatverdächtigen in der Arnulfstraße in Schöneberg. Nach den Aussagen der Polizisten forderten sie den 22-Jährigen auf, stehenzubleiben. Der Mann zog daraufhin ein Messer und lief auf die Polizeibeamten zu. Als er sich auf wenige Meter näherte, schoss einer der Polizisten einmal und traf den Mann am Oberschenkel. Der Verletzte musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Es besteht keine Lebensgefahr. Wie immer bei Verletzungen durch Schusswaffengebrauch der Polizei, hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen.

Mann ins Gesicht geschlagen und beleidigt

26. Mai (Mitte) – Heute früh wurde ein 40-Jähriger in Mitte von einer Personengruppe angegriffen. Nach eigenen Aussagen war der Mann gegen 4.40 Uhr in der Panoramastraße unterwegs und hatte eine vor einem Club befindliche Gruppe angesprochen. Ein Gruppenmitglied soll ihn dann beleidigt und ein anderes ins Gesicht geschlagen haben, so dass er zu Boden fiel. Am Boden liegend verspürte er mehrere Tritte. Im weiteren Verlauf soll eine Frau aus dem Personenkreis die beim Sturz heruntergefallene Brille des Mannes zerbrochen haben. Die vermeintlichen Schläger entkamen unerkannt. Ein Rettungswagen brachte den 40-Jährigen zu einer ambulanten Behandlung in eine Klinik. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Blitzeinbruch in Kaufhaus

26. Mai (Steglitz-Zehlendorf) – Mehrere Unbekannte brachen heute früh in Steglitz in das Erdgeschoss eines Kaufhauses ein. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr einer der Täter kurz nach 4 Uhr mit einem Opel-Kadett durch die Glaseingangstüren der Filiale an der Schloßstraße. Gemeinsam mit vermutlich drei weiteren Mittätern soll der Fahrer in der Schmuckabteilung im Erdgeschoss mehrere Vitrinen mit Hämmern zerschlagen und Schmuck und vermutlich auch Uhren entwendet haben. Die Unbekannten flohen mit der Beute in bisher unbekannte Richtung. Der Opel, den die Einbrecher am Ort zurückließen, wurde am vergangenen Abend beziehungsweise in der Nacht in der Friedenauer Prinzregentenstraße gestohlen. Dort hatte ihn der Besitzer gegen 17 Uhr unter einer Autobahnbrücke geparkt. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen. Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen in der Schloßstraße oder in der Prinzregentenstraße gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzten.

Fußgänger erfasst und schwer verletzt

26. Mai (Treptow-Köpenick) – Gestern Vormittag erlitt ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Niederschöneweide schwere Verletzungen und musste zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr ein 74-Jähriger mit seinem Chrysler gegen 9.20 Uhr die Oberspreestraße in Richtung Köpenicker Altstadt und erfasste an einem Fußgängerüberweg, trotz sofortigen Bremsens, den 27-Jährigen, der gerade die Straße überquerte. Der Passant erlitt dabei schwere Kopf- und Rumpfverletzungen. Die Oberspreestraße war in Höhe der Unfallstelle während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme durch den Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 5 bis 11.50 Uhr in beide Richtungen gesperrt.

Einbrecher überrascht und festgehalten

26. Mai (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Der umsichtigen und schnellen Reaktion eines Jugendlichen ist es zu verdanken, dass gestern Nachmittag in Wilmersdorf ein mutmaßlicher Wohnungseinbrecher festgenommen wurde. Gegen 15.50 Uhr hörte der 17-Jährige das Klirren einer Scheibe zu der Erdgeschosswohnung in der Johannisberger Straße. Er rief sofort bei seinen Eltern an, die die Wohnung kurz zuvor zu einem Spaziergang verlassen hatten. Der 51-jährige Vater rannte zurück und überraschte in einem Zimmer der Wohnung einen unbekannten Mann, der fluchtartig die Wohnung über den Balkon verließ. Der 51-Jährige verfolgte den mutmaßlichen Einbrecher und machte andere Passanten auf den Flüchtenden aufmerksam. Gemeinsam holten sie den 40-jährigen Tatverdächtigen ein und übergaben ihn wenig später den alarmierten Polizisten. Er wurde für das Einbruchskommissariat der Direktion 2, das die weiteren Ermittlungen übernimmt, eingeliefert.

Spielkasino überfallen

26. Mai (Mitte) – Ein Unbekannter überfiel in der vergangenen Nacht ein Spielkasino in Gesundbrunnen. Nach den bisherigen Ermittlungen und Angaben des 31 Jahre alten Angestellten war dieser kurz vor 3 Uhr mit Aufräumarbeiten in der Spielhalle in der Brunnenstraße beschäftigt, als ein maskierter Mann das Lokal betreten, ihn gepackt, ein Messer an den Hals gehalten und Geld gefordert habe. Mit dem ausgehändigten Geld soll der Räuber dann in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der 31-Jährige wurde nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Raubkommissariat der Direktion 3.

Zusammenstoß von zwei Minis

25. Mai (Neukölln) – Zwei schwer verletzte Frauen und fünf beschädigte Fahrzeuge sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls heute früh in Neukölln. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr die offensichtlich alkoholisierte 30-Jährige gegen 5.30 Uhr mit einem Mini-Kabriolett die Donaustraße in Richtung Geygerstraße und stieß an der Einmündung zur Roseggerstraße mit dem für sie von rechts kommenden Mini einer 50-jährigen Autofahrerin zusammen. Durch den Aufprall wurden die beiden Kleinwagen gegen drei weitere geparkte Autos, einen BMW, einen Opel und einen Daihatsu, geschleudert, die dabei auch zum Teil erheblich beschädigt wurden. Die beiden Autofahrerinnen wurden mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Bei der 30-Jährigen wurde dort eine Blutentnahme durchgeführt. Die weiteren Untersuchungen zum Unfallhergang hat der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6 übernommen.

In Omas Auto ohne Führerschein unterwegs

25. Mai (Tempelhof-Schöneberg) – Beamte der Autobahnpolizei mussten gestern Abend nach einem Einsatz in Tempelhof gleich mehrere Strafanzeigen schreiben. Gegen 18.45 Uhr wurde die Polizei zu einem liegengebliebenen Fahrzeug auf der A 100 in Fahrtrichtung Nord kurz hinter dem Tunnel Ortsteil Britz gerufen. Als die Polizisten bei dem Nissan eintrafen, war der junge Fahrer gerade dabei, den Kleinwagen mit einer Flüssigkeit aus einer Pfandflasche zu betanken. Bei der anschließenden Überprüfung des jungen Mannes und des Autos stellten die Beamten fest, dass der Wagen nicht zugelassen ist und mit einem verfälschten Kennzeichen, das nicht für dieses Auto ausgegeben war, versehen wurde. Einen Führerschein hatte der 17-Jährige auch noch nicht. Zu allem Überfluss fanden die Beamten im Kofferraum auch noch ein Kennzeichenschild, dass als gestohlen gemeldet war. Auf Nachfrage gab der Jugendliche an, dass der Nissan Micra seiner Oma gehöre und sie ihm das Auto geschenkt habe. Er wollte das Auto nur „schnell woanders hinbringen“, sei dann wegen Spritmangels liegen geblieben und habe bei einer nahe gelegenen Tankstelle etwas Benzin gekauft und in eine Flasche gefüllt. Die Polizisten übergaben den Jugendlichen später seiner Mutter, die die Angaben zum Auto der Großmutter bestätigte und erwähnte, dass ihr Sohn in der kommenden Woche seine Führerscheinprüfung hätte. Den 17-Jährigen erwarten nun Ermittlungen wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren ohne Pflichtversicherung und Verdacht des Kennzeichendiebstahls.

Berlinbesucher beraubt

25. Mai (Tempelhof-Schöneberg) – Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht in Schöneberg zwei 19-Jährige fest, die zuvor drei Berlinbesucher beraubt haben sollen. Gegen 0.45 Uhr hielten sich ein 17-Jähriger und seine beiden 19 Jahre alten Freunde, die anlässlich des Kirchentages in der Stadt sind, in einem Park an der Gleditschstraße auf. Dort seien sie von den beiden Tatverdächtigen zunächst angesprochen und in ein Gespräch verwickelt worden. Nach wenigen Minuten habe einer der beiden plötzlich ein Messer gezogen und die drei zur Herausgabe ihrer persönlichen Gegenstände aufgefordert. Unterstrichen worden sei diese Forderung mit der Androhung von Gewalt. Die Bedrohten händigten daraufhin ihre Handys, ihr Bargeld, ihre Personalausweise sowie eine Bluetooth Box aus. Die Tatverdächtigen waren anschließend geflüchtet. Den Beraubten gelang es, eines der Handys zu orten und der alarmierten Polizei den Standort mitzuteilen. Bei einer Absuche der Umgebung trafen die Beamten dann auch wenig später in einem Café in der Zietenstraße auf die beiden 19-Jährigen, auf die die Beschreibung passte. Bei einer Gegenüberstellung konnten die drei Beraubten die Beiden eindeutig wiedererkennen. Teile der geraubten Gegenstände hatten die daraufhin Festgenommenen noch bei sich. Einer von ihnen ist der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt. Da die Beamten bei den mutmaßlichen Räubern auch noch Tütchen mit Betäubungsmitteln fanden, wurden außerdem Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz geschrieben. Die Tatverdächtigen wurden für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Die drei Beraubten blieben unverletzt.

Motorradfahrerin von Auto geschnitten- schwer verletzt

25. Mai (Friedrichshain-Kreuzberg) – Bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshain erlitt eine 31 Jahre alte Motorradfahrerin gestern Nachmittag schwere Verletzungen. Nach ihren Angaben fuhr sie gegen 17.30 Uhr auf der Kochannstraße in Richtung Petersburger Straße und bog dann gemeinsam mit einem vor ihr fahrenden silbernen Fahrzeug nach rechts in die Petersburger Straße ab. Als sie dort dann vom rechten in den linken Fahrstreifen wechseln wollte um den Wagen vor ihr zu überholen, fuhr dieser ebenfalls zeitgleich auf die linke Spur. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste die 31-Jährige daraufhin und versuchte auszuweichen, woraufhin sie mit ihrer „Triumph“ stürzte. Sie zog sich innere Verletzungen und einen Bruch des Schlüsselbeins zu. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die Verletzte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der silberfarbene Pkw fuhr davon. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Auto prallt gegen Baum

25. Mai (Spandau) – Bei einem Verkehrsunfall in Spandau wurden gestern Abend die beiden Insassen eines Mercedes verletzt, eine Frau erlitt schwere Verletzungen. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr der 58-Jährige die Ruhlebener Straße in Richtung Brunsbütteler Damm, verlor gegen 20.40 Uhr aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über den Wagen, kam nach rechts ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Van fing nach dem Aufprall im Bereich der Motorhaube an zu brennen. Die Flammen wurden durch einen Zeugen mit einem Handfeuerlöscher gelöscht. Die Beifahrerin, eine 46 Jahre alte Frau, wurde schwer verletzt und kam mit dem Verdacht auf eine Beckenfraktur zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Mercedes-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und konnte nach ambulanter Behandlung die Klinik wieder verlassen.

Ermittlungen nach Hitlergruß, Sieg Heil und rassistischer Beleidigung

24. Mai (Mitte) – Ein Mann hat heute Morgen in Mitte einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach bisherigen Ermittlungen soll der 47-Jährige gegen 7.45 Uhr in einem Backshop am S-Bahnhof Jannowitzbrücke den Hitlergruß gezeigt und dazu laut „Sieg Heil“ gerufen haben. Dazu soll er einen Schwarzen rassistisch beschimpft haben, der jedoch nicht mehr am Ort war als die Polizei eintraf. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen fest. Eine Atemalkoholkontrolle bei ihm ergab einen Wert von rund 2,7 Promille. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung konnte er seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

Firmenfahrzeuge beschädigt

24. Mai (Pankow) – IMitarbeiter einer Straßenbaufirma zeigten heute früh zwei Sachbeschädigungen an Firmenfahrzeugen in Prenzlauer Berg an. Zwischen gestern Abend und heute früh hatten Unbekannte an den beiden Fahrzeugen in der Ella-Kay-Straße und der Erich-Boltze-Straße die Reifen zerstochen und sie mit schwarzer Farbe besprüht. Bei einem Wagen wurde auch eine Scheibe eingeschlagen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle vollstreckt

24. Mai (Neukölln/Tempelhof-Schöneberg/Steglitz-Zehlendorf/Treptow-Köpenick) – Im Zuge von Ermittlungen der Polizei und der Generalstaatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts des bewaffneten bandenmäßigen Rauschgifthandels haben Polizeibeamte seit heute früh 6 Uhr in Neukölln, Köpenick, Mariendorf und Zehlendorf Haftbefehle und mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. An insgesamt sechs Anschriften nahmen die Beamten des Polizeilichen Staatsschutzes mit Unterstützung von Spezialeinheiten und einer Einsatzhundertschaft neun Männer fest. Gegen drei der Festgenommen lagen bereits Haftbefehle vor; ein weiterer wird dem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Sie werden dem gewaltbereiten islamistischen Spektrum zugerechnet. Durchsucht wurde an sieben Aufenthaltsanschriften und in einem Restaurant. An zwei der Aufenthaltsanschriften fanden die Polizisten diverse Beweismittel wie elektronische Geräte, Betäubungsmittel und Waffen. Alle Beweismittel wurden beschlagnahmt und bedürfen noch einer weiteren Auswertung. Die Ermittlungen dauern an.

Parfüm war das Ziel - Festnahme

24. Mai (Mitte) – Ein mutmaßlicher Geschäftseinbrecher wurde in der vergangenen Nacht in Tiergarten festgenommen. Ein 24-jähriger Sicherheitsmitarbeiter hörte gegen 2 Uhr in einem Einkaufszentrum in der Alten Potsdamer Straße einen Knall und das Auslösen eines Einbruchalarms. Anschließend sah er einen Mann von einem dortigen Parfümgeschäft flüchten und rannte ihm hinterher. Der mutmaßliche Einbrecher verlor auf seiner Flucht in Richtung Ausgang diverse Packungen und Flakons. Bevor er auf sein bereitgestelltes Fahrrad am Ausgang steigen konnte, ergriff der 24-Jährige ihn am Schlafittchen und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizisten fest. Der 40-jährige Festgenommene wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht und anschließend dem zuständigen Einbruchskommissariat der Kriminalpolizei überstellt. Er hatte einen Nothammer dabei, mit welchem vermutlich die Schaufensterscheibe eingeschlagen worden war.

Supermarkt überfallen

24. Mai (Spandau) – Unbekannte überfielen gestern Abend einen Supermarkt in Hakenfelde. Aussagen zufolge betraten kurz vor 22 Uhr zwei Maskierte den Laden in der Rauchstraße und sollen zwei Kassiererinnen mit Schusswaffen bedroht haben. Sie forderten Geld, was sie daraufhin auch bekamen. Mit der Beute flüchteten sie über den Parkplatz des Geschäfts in Richtung Maselakepark. Die beiden 59 und 62 Jahre alten Kassiererinnen blieben unverletzt.

Sicherheitsmitarbeiter in Bank überfallen

24. Mai (Steglitz-Zehlendorf) – Mehrere Unbekannte hatten es in der vergangenen Nacht auf den Tresorraum einer Bank in Steglitz abgesehen. Gegen 0.30 Uhr verschafften sich nach derzeitigem Ermittlungsstand sechs bis sieben Unbekannte Zugang zu dem Geldinstitut in der Schloßstraße und trafen dort auf zwei Sicherheitsmitarbeiter. Die Maskierten bedrohten die 19 und 47 Jahre alten Angestellten mit Messern und fesselten sie. Den Jüngeren nahmen sie mit in den Keller, wo sie erfolglos versuchten, durch eine Wand in den Tresorraum zu gelangen. Sie nahmen den Überfallenen ihre Handys ab und flüchteten damit aus der Bank in unbekannte Richtung. Den Gefesselten gelang es, sich selbst zu befreien und eine Passantin auf die Situation aufmerksam zu machen, die schließlich die Polizei alarmierte.

Nach gefährlicher Körperverletzung -
Festnahme des Tatverdächtigen

23. Mai (Pankow) – Der mutmaßliche Angreifer wurde heute Mittag in Heinersdorf festgenommen. Beamte des Polizeiabschnitts 14 trafen den 34 Jahre alten Tatverdächtigen gegen 12.30 Uhr in seiner Wohnung in der Treskowstraße an und brachten ihn anschließend aufgrund eines Unterbringungsbeschlusses in eine Klinik, in der er stationär aufgenommen wurde.

Sehbehinderte Frau überfallen

23. Mai (Lichtenberg) – Ein Unbekannter nutzte gestern Abend dreist die Hilflosigkeit einer sehbehinderten Frau in Alt-Hohenschönhausen aus. Gegen 18.20 Uhr stieß der feige Täter ihr in der Goeckestraße von hinten in den Rücken und dann in das Gesäß, so dass sie zu Boden stürzte und mit ihren Armen und dem Kopf auf dem Boden aufschlug. Anschließend riss der Mann ihr die Einkaufstasche aus der Hand und flüchtete damit in unbekannte Richtung. Die 76-Jährige erlitt so schwere Verletzungen an einem Finger und einem Arm, dass sie in einem Krankenhaus operiert werden muss. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 6 übernommen.

Wohnungsbrand – Ermittlungen wegen
des Verdachts der Brandstiftung

23. Mai (Mitte) – Wegen des Verdachts einer Brandstiftung in Mitte ermittelt seit heute Morgen ein Brandkommissariat. Gegen 9.50 Uhr hörten Anwohner der Scherer Straße eine Detonation und bemerkten wenig später eine Brandentwicklung aus einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Als die Rettungskräfte der Feuerwehr wenig später eintrafen, sahen sie durch die offen stehende Wohnungstür, dass der hölzerne Fußboden brannte. Der 38 Jahre alte Wohnungsmieter war nicht mehr anwesend. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Brand vorsätzlich verursacht wurde. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Brandstiftung an Pkw

23. Mai (Friedrichshain) – Heute früh wurde in Friedrichshain ein hochwertiges Auto angezündet. Gegen 3.50 Uhr alarmierten Zeugen Feuerwehr und Polizei in die Samariterstraße, da dort das Verdeck eines geparkten Cabriolets brannte. Passanten gelang es, den Brand an dem Jaguar zu löschen. Die alarmierten Polizisten nahmen noch in der Nähe einen verdächtigen 39-Jährigen vorläufig fest. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam er wieder auf freien Fuß. Menschen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen hat ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernommen.

Schüsse vor Café -
weitere Festnahmen

23. Mai (Wedding) – Im Zusammenhang mit den Schüssen am und im Café in der Groninger Straße in Wedding erfolgten in den gestrigen Nachmittagsstunden zwei weitere Festnahmen. Die beiden Männer wurden bereits mit Haftbefehl gesucht. Einen 30-Jährigen nahmen Polizeibeamte gegen 14.15 Uhr in der Altonaer Straße in Spandau auf offener Straße fest. Der zweite Haftbefehl konnte 45 Minuten später in der Heinz-Galinski-Straße in Gesundbrunnen vollstreckt werden. Die Festnahme des 31-Jährigen erfolgte ebenfalls auf offener Straße. Intensivfahnder hatten mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes Berlin die Haftbefehle vollstreckt. Insgesamt sind in diesem laufenden Ermittlungsverfahren jetzt fünf Personen wegen versuchten Mordes inhaftiert. Die Hintergründe sind in der organisierten Kriminalität zu sehen. Die Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin vom Morddezernat gemeinsam mit Kollegen aus dem Fachkommissariat zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität geführt.

Mann mit Messer
verletzt und randaliert

23. Mai (Pankow) – In den gestrigen Nachmittagsstunden gelang einem Mann die Flucht, nachdem er in Weißensee einen anderen Mann mit einem Messer verletzt hatte. Ersten Ermittlungen zufolge soll der 34-Jährige gegen 14.30 Uhr zunächst einen 27 Jahre alten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes in einer Flüchtlingsunterkunft in der Rennbahnstraße in den Schwitzkasten genommen und ihn mit einem Messer bedroht haben. Einem 24-jährigen Zeugen gelang es, dem Angreifer das Messer abzunehmen. Hierbei zog sich der Helfer leichte Schnittverletzungen am Arm zu. Nachdem sich der Mitarbeiter befreien konnte, randalierte der 34-Jährige im dortigen Wartebereich, beschädigte diverse Stühle und Fensterscheiben, bevor ihm die Flucht gelang. Alarmierte Polizisten, darunter auch Spezialeinsatzkräfte, durchsuchten die Unterkunft ohne Erfolg. Auch das Aufsuchen der Wohnanschrift des Tatverdächtigen in Heinersdorf führte nicht zur Festnahme. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.

Nachbar fremdenfeindlich beleidigt

23. Mai (Wedding) – Auf Grund einer fremdenfeindlichen Beleidigung wurden Polizisten gestern Abend nach Gesundbrunnen gerufen. Den Angaben eines 29 Jahre alten Hausbewohners in der Osloer Straße zufolge, soll ihn sein 54-jähriger Nachbar gegen 19.40 Uhr an der Wohnungstür beleidigt haben. In der Vergangenheit kam es wohl schon des Öfteren zu Streitigkeiten. Die Beamten trafen den Tatverdächtigen nicht an. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung ermittelt.

Überfall auf Pizzeria

23. Mai (Kreuzberg) – In der vergangenen Nacht überfielen zwei Unbekannte eine Pizzeria in Kreuzberg. Nach Aussagen des 43-jährigen Inhabers, sollen die Täter kurz nach Mitternacht das Restaurant in der Grimmstraße betreten und den Mann mit einer Schusswaffe ins Gesicht geschlagen haben, bevor sie mit Bargeld auf Fahrrädern in Richtung Kottbusser Tor geflüchtet sind. Der Inhaber trug leichte Verletzungen davon, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden.

Überfall nach Gewinn

23. Mai (Marzahn) – Einem Mann wurde in der vergangenen Nacht das zuvor gewonnene Geld von einem Unbekannten in Marzahn geraubt. Nach ersten Ermittlungen habe der stark alkoholisierte 33-Jährige zunächst an einem Geldspielautomaten eines Lokals in der Jan-Petersen-Straße Geld gewonnen. Als er gegen 23 Uhr die Gaststätte verließ, soll ihm der Unbekannte gefolgt sein und mehrmals auf ihn eingeschlagen haben. Anschließend durchsuchte der Schläger den am Boden liegenden Mann, raubte das soeben gewonnene Bargeld und flüchtete in Richtung Raoul-Wallenberg-Straße. Der Überfallene erlitt vermutlich einen Nasenbeinbruch und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Festnahme eines Tatverdächtigen 
nach Öffentlichkeitsfahndung

23. Mai (Kreuzberg) – Nach Zeugenhinweisen nahmen Polizisten gestern Abend einen 20 Jahre alten Mann in Kreuzberg fest, der in Verdacht steht, den Angriff auf eine 24-Jährige am 26. März dieses Jahres in Mitte verübt zu haben. Der gegen 22 Uhr in der Oppelner Straße Festgenommene soll am heutigen Tage einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes dauern an.

Rollerfahrerin und Sozia verletzt

22. Mai (Reinickendorf) – Heute Morgen sind in Tegel zwei Jugendliche bei einem Sturz mit einem Roller schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 16-Jährige gegen 8.40 Uhr mit einem Roller in der Friederikestraße in Richtung Eichelhäherstraße unterwegs. Mit auf dem Roller saß eine 17 Jahre alte Sozia. Nach einem Überholvorgang verlor die Rollerfahrerin kurz vor dem Wildtaubenweg aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über das Zweirad. Sie kam nach links ab, touchierte zunächst den Bordstein des Mittelstreifens und prallte anschließend gegen einen Baum auf dem schmalen Mittelstreifen. In der Folge wurden die Jugendlichen auf die Fahrbahn geschleudert. Die Fahrerin erlitt innere und Kopfverletzungen und ihre Sozia Bein- und Rumpfverletzungen. Rettungssanitäter brachten die beiden zu stationären Behandlungen in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernahm die Unfallbearbeitung.

Nach Angriff auf Frau in Mitte -
Polizei sucht mit Hilfe
eines Videos nach Zeugen

22. Mai (Mitte) – Mit der Veröffentlichung eines Videoausschnitts sucht die Polizei Berlin nach drei Zeugen, die möglicherweise den Angriff auf eine 24-jährige Frau in Mitte beobachtet haben. Die Aufnahmen mit der Überwachungskamera entstanden unmittelbar vor der Tat, so dass davon ausgegangen werden muss, dass die abgebildeten Personen den Übergriff des unbekannten Mannes am 26. März 2016 gegen 4.50 Uhr auf dem Alexanderplatz gesehen haben könnten. Wie bereits berichtet, schlug der Unbekannte der jungen Frau mit der Faust so heftig ins Gesicht, dass sie auf den Boden stürzte und ohnmächtig wurde. Die 24-Jährige erlitt bei dem Angriff schwere Gesichtsverletzungen, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden mussten. Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt die Personen auf dem Video bzw. kann Angaben zu deren Aufenthaltsorten machen?
Wer hat die abgebildeten Personen am 26. März 2017 auf dem Alexanderplatz in der Zeit zwischen 4.20 Uhr und 5 Uhr gesehen?
Wer hat die Tat beobachtet und sich noch nicht bei der Polizei gemeldet?
Wer kann sachdienliche Angaben zu den Tätern und/oder zum Tathergang machen?
Hinweise nehmen die Ermittler des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664-953100, per E-Mail unter lka531@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Eine Videosequenz und ein Foto finden Sie unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.576050.php

Verletzte bei Verkehrsunfällen

22. Mai – Am gestrigen Tage kam es in Baumschulenweg, Wilhelmstadt und Lichterfelde zu schweren Verkehrsunfällen, bei denen mehrere Personen zum Teil schwer verletzt wurden.
Treptow-Köpenick – Kurz vor 12 Uhr war ein 26 Jahre Mann mit seinem Skoda auf der Stadtautobahn BAB A113 in Richtung Norden unterwegs. Auf Grund einer Fahrbahnverengung staute es sich in Höhe der Johannisthaler Chaussee. Zeugenangaben zufolge soll der 26-Jährige mit überhöhter Geschwindigkeit auf das Stauende aufgefahren sein. Durch den Aufprall schob er das vor ihm stehende Auto, einen Mercedes, eines 22-Jährigen auf den davor befindlichen VW eines 28 Jahre alten Mannes. Bei dem Aufprall erlitt der auffahrende 26-Jährige innere Verletzungen und kam zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik. Der Mercedes-Fahrer kam ebenfalls mit schweren Verletzungen in eine Klinik; seine 18-jährige Beifahrerin sowie der zweijährige Sohn konnten die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der VW-Fahrer blieb unverletzt. Auf Grund der Unfallaufnahme kam es für rund zweieinhalb Stunden zu Sperrungen.
Spandau – Ebenfalls mit schweren Verletzungen kam gestern Nachmittag ein Fünfjähriger in eine Klinik, nachdem er gegen 15.30 Uhr auf die Fahrbahn der Seeburger Straße lief und von einem 48 Jahre alten Mercedes-Fahrer erfasst wurde.
Steglitz-Zehlendorf – Ein 82-Jähriger war kurz vor 19 Uhr mit seinem E-Bike auf der Giesendorfer Straße unterwegs und soll, ohne auf den Verkehr zu achten, vom rechten Fahrstreifen plötzlich nach links auf den Gehweg abgebogen sein. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit dem Opel eines 31-Jährigen, der neben dem E-Bike fuhr. Im Anschluss brachte der Opel-Fahrer den schwer verletzten 82-Jährigen in eine Klinik, in der er stationär aufgenommen wurde.

Schwerpunktkontrollen
der Wasserschutzpolizei

22. Mai (Berlin) – Die Wasserschutzpolizeien der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt werden auch 2017 wieder ihre jährlich stattfindenden gemeinsamen Schwerpunktkontrollen durchführen.
Unter der Federführung Berlins werden im Zeitraum vom 25. Mai bis zum 5. Juni 2017 in den beteiligten Bundesländern umfangreiche Kontrollen der Schifffahrt und des Wassersports stattfinden.
Neben der Überprüfung der Befähigung und Ausrüstung liegt das Augenmerk auf der Einhaltung der jeweils geltenden Verkehrsvorschriften. So sind beispielsweise auf Landeswasserstraßen, anders als auf den Binnenschifffahrtsstraßen, teilweise zusätzliche Ausrüstungsgegenstände gefordert. Deshalb sollten sich insbesondere Freizeitkapitäne vor ihrem Fahrtantritt über die zu befahrende Strecke erkundigen.
Hierzu finden sich auch Hinweise auf den jeweiligen Internetseiten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung sowie der Wasserschutzpolizeien
https://www.berlin.de/polizei/dienststellen/direktion-einsatz/wasserschutzpolizei/
Darüber hinaus stehen die Beamtinnen und Beamten der Wasserschutzpolizei Berlin gern mit Rat und Tat zur Verfügung.

Provoziert und geschlagen

22. Mai (Mitte) – Gestern wurde ein Mann in Mitte mit Fäusten in den Rücken geschlagen. Den Angaben des 46 Jahre alten Opfers und seines 26-jährigen Lebensgefährten zufolge seien beide Hand in Hand die Münzstraße entlang gegangen. Ein Mann lief plötzlich dicht hinter ihnen. An der Ecke Neue Schönhauser Straße habe der 46-Jährige ihn angesprochen, er solle nicht so dicht hinter ihnen laufen. Dieser habe sein Tun aber weiter fortgesetzt und dem 46-Jährigen außerdem mit den Fäusten in den Rücken geschlagen. Alarmierten Polizisten sagte der 45-Jährige dann später, ihm habe es nicht gepasst, dass das Paar Hand in Hand gelaufen sei. Geschlagen habe er ihn allerdings nicht, so seine Aussage. Der 46-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Die Polizisten brachten den vorläufig Festgenommenen zu einer Gefangenensammelstelle, in der er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen musste, bevor er seinen Weg fortsetzen durfte.

Bahnhofsscheiben beschädigt

22. Mai (Kreuzberg) – In den gestrigen Nachmittagsstunden beschädigten Unbekannte die Scheiben eines U-Bahnhofs in Kreuzberg. Mitarbeiter der BVG bemerkten den Schaden, bei dem Schriftzüge vermutlich mit Flusssäure aufgetragen wurden, kurz nach 17 Uhr am U-Bahnhof Görlitzer Park und alarmierten die Polizei.

Mit Messer verletzt

22. Mai (Friedrichshain) – Gestern Abend brachten Rettungskräfte einen schwer verletzten Mann in eine Klinik. Ersten Ermittlungen zufolge soll der 52-Jährige von einem 37 Jahre alten Mann in einer Tiefgarage am Friedrichshainer S-Bahnhof Ostbahnhof gegen 18.10 Uhr mit einem Messer angegriffen und ihm in die Nierengegend gestochen worden sein. Der 37-Jährige stellte sich nach kurzer Flucht am U-Bahnhof Hönow und wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Den Verletzten brachten Rettungskräfte zur stationären Aufnahme in eine Klinik. Was der Hintergrund der gefährlichen Körperverletzung war, ist nun Bestandteil der Ermittlungen, die ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 führt.

Nach Verkehrsunfall
besteht Lebensgefahr

22. Mai (Reinickendorf) – Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es gestern Abend in Waidmannslust. Vermutlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit geriet ein 25-Jähriger mit seiner Kawasaki gegen 21 Uhr von der Fahrbahn der Titiseestraße ab. Sowohl er als auch sein 43 Jahre alter Sozius stürzten, wobei der Sozius gegen ein Verkehrsschild schleuderte und bewusstlos liegen blieb. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Auf Grund der Unfallaufnahme blieb die Titiseestraße zwischen Zabel-Krüger-Damm und Schluchseestraße für rund drei Stunden komplett gesperrt.

Hochwertiges Auto brannte

22. Mai (Tiergarten) – Ein Unbekannter zündete in der vergangenen Nacht ein Auto in Tiergarten an. Ein Passant bemerkte kurz nach Mitternacht den Mann, als dieser den in der Straße Am Karlsbad geparkten Mercedes AMG anzündete und anschließend in Richtung eines angrenzenden Parks flüchtete. Alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr löschten die Flammen. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt; ein davor geparkter Sprinter ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen.

Keller eines
Einfamilienhauses brannte

22. Mai (Charlottenburg) – Vermutlich auf Grund eines technischen Defektes brannte es gestern Abend in einem Keller in Westend. Gegen 19.15 Uhr bemerkte die 62 Jahre alte Hauseigentümerin das Feuer an einem Kühlschrank im Keller. Bei dem Versuch die Flammen zu löschen, zog sie sich eine Rauchgasvergiftung zu und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Drei weitere Hausbewohner blieben unverletzt. Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr löschten letztlich den Brand. Ermittler eines Brandkommissariats beim Landeskriminalamt haben die Ermittlungen übernommen.

Polizisten angegriffen

21. Mai (Friedrichshain) – In Friedrichshain wurden in der vergangenen Nacht Polizisten angegriffen. Kurz nach 2 Uhr bemerkte ein Zivilfahnder vom Polizeiabschnitt 51 in der Rigaer Straße Ecke Liebigstraße drei vermummte Personen, die Straßenlaternen mit Kleinpflastersteinen bewarfen und dabei eine beschädigten. Der Fahnder wollte daraufhin mit seinem Kollegen und weiteren Fahndern aus der Polizeidirektion 5 die Steinewerfer festnehmen. Als die Vermummten die Polizisten bemerkten, ergriffen sie gemeinsam mit vier weiteren vermummten Personen, die zuvor nicht bemerkt worden waren, die Flucht. Dabei bewarfen die Flüchtenden die Zivilfahnder mit Steinen und Flaschen, trafen diese zum Glück jedoch nicht. Sechs Personen gelang daraufhin die Flucht in ein nahe gelegenes Wohnhaus in der Rigaer Straße. Die Zugangstür wurde geschlossen und von innen verbarrikadiert. Der siebenten Person gelang die Flucht über die Zellestraße in ein benachbartes Haus, wo sie im Seitenflügel verschwand. Eine weitere Verfolgung war nicht möglich, da sich auf dem Innenhof mehrere vermummte Personen an einer Wand aufhielten, die mit Kleinpflastersteinen bewaffnet waren und die Polizisten mit Taschenlampen blendeten. Hinzugerufene Unterstützungskräfte einer Einsatzhundertschaft betraten gemeinsam mit den Zivilfahndern daraufhin zunächst den Innenhof, wo sie ebenfalls geblendet wurden, und dann den Seitenflügel. Dort stellten die Beamten fest, dass der siebenten Person die Flucht durch eine Dachluke über die angrenzenden Dächer gelungen war. Beim Verlassen des Seitenflügels wurden die Polizisten mit Pulver aus Feuerlöschern besprüht. In der Folge stürzte ein Zivilfahnder. Eine Kollegin sowie zwei Kollegen der Einsatzhundertschaft klagten über Atemwegsreizungen. Zuvor war ein Kollege von einem Lichtstrahl, der ihn geblendet hatte, verletzt worden. Die Polizisten konnten ihre Dienste fortsetzen. Rund 40 Polizeibeamte waren im Einsatz. Die Ermittlungen unter anderem zum Landfriedensbruch, zu gefährlichen Körperverletzungen und zur Sachbeschädigung führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

Ein Angebot mit Folgen

21. Mai (Kreuzberg) – Ein Angebot mit Folgen unterbreitete heute Vormittag ein 37-Jähriger in Kreuzberg. Gegen 10 Uhr waren Zivilfahnder der 12. Einsatzhundertschaft in der Reichenberger Straße unterwegs, als ihnen der Mann Drogen zum Kauf anbot. Zum Beweis, dass er es ernst meinte, griff er in seine Hosentasche und holte das Rauschgift heraus, um es den Beamten zu zeigen. Diese gaben sich nun als Polizeibeamte zu erkennen. Bevor der mutmaßliche Drogenhändler die illegalen Betäubungsmittel herunterschlucken konnte, was er mit großer Kraftanstrengung versuchte, nahmen ihn die Fahnder fest. Der 37-jährige Drogenhändler, der sich zudem unerlaubt in Deutschland aufhält, wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht und der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 überstellt. Die Drogen, bei denen es sich offenbar um Heroin handelt, wurden beschlagnahmt.

Polizei folgt Raser

21. Mai (Lichtenberg) – In der vergangenen Nacht waren zwei Motorräder viel zu schnell in Lichtenberg unterwegs. Kurz vor Mitternacht bemerkte eine Funkwagenbesatzung zwei Motorräder, die ihnen in der Landsberger Allee in Richtung Siegfriedstraße mit hoher Geschwindigkeit entgegen kamen. Der Fahrer wendete das Polizeifahrzeug und folgte den beiden Zweirädern. Auf einem saß nur der Fahrer, auf dem zweiten ein Fahrer und eine Sozia. Das eingeschaltete Anhaltesignal missachteten die Motorradfahrer, beschleunigten ihre Maschinen und fuhren weg. Der Funkwagen folgte den beiden Flüchtenden weiter und fuhr ihnen mit Sonder- und Wegerechten nach. Auf der Marzahner Brücke verringerten die Zweiradfahrer deutlich ihre Geschwindigkeit. Daraufhin schaltete die Streifenbesatzung erneut das Anhaltesignal ein, welches wieder missachtet wurde. Die Motorradfahrer gaben erneut Gas und rasten davon. Dabei missachteten beide Fahrer auch rote Ampeln. Während der Kradfahrer, der auf seiner Honda alleine unterwegs war, seine schnelle Fahrt über die Landsberger Allee weiter geradeaus in Richtung Blumberger Damm fortsetzte, bog der andere Fahrer mit seiner Mitfahrerin auf seiner Honda links in die Raoul-Wallenberg-Straße ab. Dort setzte der Zweiradfahrer zunächst seine Fahrt über den Gegenverkehr fort. An Jan-Petersen-Straße wendete der Fahrer seine Maschine und raste über den Gegenverkehr zurück in Richtung Landsberger Allee. Ein entgegenkommender Autofahrer konnte einen Zusammenstoß zwischen seinem Wagen und dem Motorrad glücklicherweise verhindern, da er rechtzeitig in den rechten Fahrstreifen ausweichen konnte. Der Motorradfahrer bog dann wieder rechts in die Landsberger Allee ab und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort. An der Marzahner Promenade passierte der Zweiradfahrer die Kreuzung bei Rot und konnte kurz darauf am Pyramidenring eine Zivilstreife, die mit ihrem Wagen die Landsberger Allee gesperrt hatte, woraufhin sich auch ein kleiner Rückstau gebildet hatte, umfahren. Gefolgt von der Zivilstreife und dem Funkwagen bog dann der Motorradfahrer mit der Honda bei Rot links in die Rhinstraße ab. Während die Fahnder dem Motorradfahrer in ein Wohngebiet folgten, fuhr die Funkwagenbesatzung eine Straße weiter, kam der Honda somit entgegen und der Fahrer vom Einsatzwagen stoppte sein Fahrzeug. Der Zweiradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit langsamer Geschwindigkeit gegen den Funkwagen. Der Fahrer und seine Sozia kippten daraufhin mit dem Zweirad um. Beide blieben unverletzt. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 24-jährigen Kradfahrer verlief negativ. Nach der Unfallaufnahme wurden er und seine vier Jahre jüngere Begleiterin entlassen. Die Ermittlungen zu dem Fahrer der zweiten Honda dauern an. Gegen ihn und den gestoppten Motorradfahrer wurden Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdungen eingeleitet.

Zusammenstoß zwischen
Einsatzwagen und Taxi

21. Mai (Kreuzberg) – Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Polizeieinsatzwagen und einem Taxi in Kreuzberg ist in den Morgenstunden ein Polizeibeamter leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkten drei Polizisten gegen 7.35 Uhr einen schwarzen Mercedes, dessen Fahrer an der Potsdamer Brücke eine rote Ampel missachtete. Daraufhin folgten die Polizeibeamten mit ihrem Einsatzfahrzeug dem Mercedes mit Sonder- und Wegerechten über das Schöneberger Ufer in Richtung Köthener Brücke und wollten das Auto stoppen. An der George-C.-Marshall-Brücke sowie an der Flottwellstraße missachtete der Mercedes-Fahrer weitere rote Ampeln. Der Fahrer des Polizeifahrzeugs fuhr dann bei Rot in die Einmündung Flottwellstraße ein und stieß dabei mit einem von rechts kommenden, bei Grün in die Einmündung einfahrenden Taxi zusammen. In der Folge der Kollision erlitt ein Polizeibeamter, der auf der Rücksitzbank saß, Kopf- und Handverletzungen. Nach der Behandlung in einem Krankenhaus beendete der Polizist seinen Dienst. Seine Kollegen sowie der Taxifahrer blieben unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernahm die Unfallbearbeitung.

Straftaten mit
homophoben Hintergrund

21. Mai – Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin hat die Ermittlungen zu Straftaten mit homophoben Hintergrund gestern Nachmittag in Tiergarten und heute früh in Schöneberg übernommen.
Mitte – Gegen 17.30 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei in den Großen Tiergarten. Vor Ort gab der 31-Jährige an, dass er mit seiner Freundin im Park joggen war, als beide von einem 39-jährigen Mann angesprochen wurden. Dieser schilderte den beiden, dass er im Park unterwegs war und von einem unbekannten Mann aus einer vierköpfigen Männergruppe heraus homophob beleidigt worden sein soll. Anschließend soll ihn derselbe Mann zu Boden gestoßen und ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Mann soll sich dann das Funktelefon und die Geldbörse des Angegriffenen genommen haben. Anschließend flüchtete er zusammen mit den drei anderen Männern, die sich an dem Angriff nicht beteiligt haben sollen. Der 39-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen, welche nicht behandelt werden mussten.
Schöneberg– Beamte des Polizeiabschnitts 41 wurden gegen 4.30 Uhr in der Eisenacher Straße von einem 25-jährigen Mann angesprochen. Dieser gab an, dass er in der Motzstraße vor einer Bar stand, als eine Frau und ein Mann auf ihn zukamen und er von der unbekannten Frau angerempelt sowie homophob beleidigt worden sein soll. Zu der Frau soll der Beleidigte dann gesagt haben, dass er sie anzeigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten werde. Daraufhin soll ihm der Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Im Anschluss flüchteten die beiden in Richtung Martin-Luther-Straße. Die leichten Kopfverletzungen des 25-Jährigen mussten nicht ärztlich versorgt werden.

Ermittlungen nach
gefährlicher Körperverletzung,
Sachbeschädigung und
rassistischer Beleidigung

21. Mai (Pankow) – Ein Mann erstatte gestern Nachmittag in Prenzlauer Berg Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und rassistischer Beleidigung. Der 45-Jährige sprach Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft, die zur Betreuung eines Fußballspiels im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark eingesetzt waren, an und schilderte diesen Folgendes: Er war auf seinem Fahrrad kurz vor 16 Uhr in der Eberswalder Straße in Richtung Mauerpark unterwegs und soll von zwei Männern angehalten worden sein. Der Kleidung nach könnte es sich bei den beiden Männern offenbar um Fußballfans gehandelt haben. Nachdem der Radfahrer die Männer gefragt hatte, warum sie ihn gestoppt hätten, sollen ihn beide rassistisch beleidigt haben. Zudem soll einer der beiden Männer ihn bespuckt und ihm eine Getränkedose an den Kopf geworfen haben. Dann sollen die beiden Männer gemeinsam gegen das zwischenzeitlich auf den Gehweg abgelegte Fahrrad des 45-Jährigen und den darauf befindlichen Rucksack getreten haben. Anschließend soll das Duo dann noch auf den Rucksack gespuckt haben, bevor es dann in Richtung Schönhauser Allee weg ging. Aufgrund der Personenbeschreibungen konnten Polizisten die beiden Tatverdächtigen im Alter von 42 und 46 Jahren an der Cantian- Ecke Milastraße vorläufig festnehmen. Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem Jüngeren einen Wert von etwa 2,7 Promille und bei seinem Begleiter einen Wert von rund 0,9 Promille. Beide wurden in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Nach Blutentnahmen und erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die Festgenommenen wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die weiteren Ermittlungen.

Transporter brannte

21. Mai (Spandau) – In der vergangenen Nacht hat ein Transporter in Wilhelmstadt gebrannt. Anwohner bemerkten gegen 1.35 Uhr die Flammen an dem geparkten Fahrzeug in der Wörther Straße und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten das Feuer. Der Mercedes Vito brannte komplett aus. Ein vor dem Transporter geparkter Opel wurde leicht am Heck beschädigt. Die Brandursache ist unklar. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin.

Wohnungsmieter
bei Brand schwer verletzt

21. Mai (Tempelhof) – In einer Wohnung in Tempelhof hat es gestern Abend gebrannt. Kurz nach 18 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu dem Feuer in der Wohnung im Tempelhofer Damm alarmiert. Brandbekämpfer löschten die Flammen. Der 50-jährige Mieter hatte seine im zweiten Obergeschoss gelegene Wohnung z

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