Im nördlichen Berlin befindet sich eines der eindrucksvollsten und schönsten Naturlandschaftsgebiete der Stadt: das Tegeler Fließ. Um dieses idyllische Fleckchen Erde, das sich auf Berliner Gebiet zwischen Lübars und Tegel befindet, erhitzen ...

Konradshöhe – Über einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro konnte sich Anette Reidt vom   Verein Kinderträume e. V. freuen, den sie von Hans-Joachim Huth und Marion Sommer vom alessandro Nail Lounge & Beauty Spa ...

Der Reinickendorfer Biologe und Geograf Dr. Hans-Jürgen Stork ist – ähnlich wie die Senatsverwaltung - der Meinung, dass im Tegeler Fließ alles so bleiben soll, wie es die Natur bestimmt. Die RAZ sprach mit dem langjährigen ...

Der CDU-Bezirkspolitiker Tim Christopher Zeelen wirft dem Senat vor, dass erforderliche Reinigungsarbeiten am Fließ nicht ausgeführt werden würden. Zur Situation rund um das Tegeler Fließ hat er am 15. Januar eine schriftliche Anfrage an den ...

Bezirk – Im vergangenen Jahr haben 274 Schüler in Reinickendorf nicht den gewünschten Oberschulplatz an einer Integrierten Sekundarschule (ISS) mit gymnasialer Oberstufe erhalten. Die Max-Beckmann-Schule verfügt über 150 ...

Tegel – Rund 14 Flugstunden trennen Berlin und Singapur zurzeit. Außerdem ist der Aufenthalt an einem Zwischen-Flughafen nötig. Eine Direktverbindung gibt es nicht. Noch nicht. Denn ab dem 20. Juni verbindet die Singapore ...

Bezirk – Die Nachricht, dass das Land Berlin die zum Ende 2018 auslaufenden Verträge mit dem Unternehmen Wall über den Betrieb öffentlicher Toiletten nicht verlängert, brachte viel Unruhe mit sich (die RAZ berichtete). Doch ...

Reinickendorf – Rund 30 Schüler sitzen durchschnittlich in Reinickendorf für eine Schulstunde in einem Raum. In den meisten Fällen „steht“ danach die Luft. Nicht gerade ideal für die Konzentration von Schülern und ...

Bezirk – Aus den Händen des Bundespräsidenten nahmen Projektleiterin Hella Grundschok und Füchse-Präsident Frank Steffel mit Sportsfreunden der Füchse den Preis „Sterne des Sports in Gold 2017“ entgegen. Der „Fitte ...

Der Ortsteil Schulzendorf, ganz im Nordwesten von Reinickendorf gelegen, birgt viele Besonderheiten: So befand sich zwischen den heutigen Straßen Im Erpelgrund und An der Wildbahn in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg ein kleiner Flugplatz. ...

Bezirk – Die Musik ist zu laut oder vom Balkon zieht Grillduft – es gibt unzählige Gründe, warum sich Nachbarn in die Haare geraten können. Lärm ist dabei der Klassiker unter Streitigkeiten. Meinungsverschiedenheiten ...

Reinickendorf – Früher Vogel fängt den Wurm. Vielleicht haben sich das auch die Füchse Berlin gedacht. Sie starteten vor allen anderen Fußball-Mannschaften in Reinickendorf in das neue Fußball-Jahr. Stern 1900 war am ...

Tegel – Die Bauarbeiten im Tegel-Center mit dem Abriss des Parkhauses führt zu Parkplatzproblemen. Der Tegeler Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen von der CDU sieht eine mögliche Verbesserung für die Parkplatzsituation in ...

Positive Aussichten

Der Fuchsbezirk verändert sich stetig. Das ist vor allem an den Baumaßnahmen ersichtlich. Die RAZ sprach mit Bezirksbürgermeister Frank Balzer.

Was bewegt sich im Bezirk?
Frank Balzer: Vor kurzem ist der ...

Tegel – Einen guten Jahresauftakt erwischten die Nordberliner Judokas des SC Bushido Berlin bei den Berliner Meisterschaften. Mit zehn Medaillen in den beiden Altersklassen der unter 15-Jährigen beziehungsweise der unter ...

Bezirk – Rosemarie Faulseit (76) und ihr Mann Wolfgang (81) haben schon reichlich Lebensjahre und viel Berufserfahrung hinter sich. Kein Grund für die beiden, sich zur Ruhe zu setzen. Sie sind seit vielen Jahren in der ...

Reinickendorf – Kommt der Winter, wird die Heizung hochgedreht oder man kuschelt sich in eine Decke. Für viele Menschen in Berlin ist das leider unmöglich. Sie leben auf der Straße. Wenn es kalt wird, wird es auf der Straße ...

Reinickendorf – Etwa hundert Hände haben die Mitarbeiter des Quartiersmanagements (QM) im Lettekiez am 23. Januar geschüttelt. Vor der Tür zur Aula der Reginhard-Grundschule begrüßten Ulli Lautenschläger und seine ...

Waidmannslust – „Warum kostet ein Burger nur 1,90, und nicht 5,90 Euro?“ „Warum ist Fleisch heute billiger als Gemüse?“ Mitglieder der Jungen Union Reinickendorf waren in der JU Lounge in der Nordmeile ...

Schauspiel im Atrium

Der kleine Prinz nach Antoine de Saint-Exupéry, gespielt von den Einsteigern der Jugendtheatergruppe Kunstspiel, Dauer eineinhalb Stunden. Karten unter Tel. 40382960 und Diese E-Mail-Adresse ist ...

Tegel – Nach den Winterferien bietet der VfL Tegel in der Sporthalle der Grund- und Oberschule Treskowstraße 8 einen zweiten Stützpunkt für den Ringersport an. Geld für die dafür erforderliche neue Ringermatte sammelte ...

Märkisches Viertel – Im Norden Berlins wächst nicht zusammen, was zusammengehört. Die Ortsteile Märkisches Viertel im Bezirk Reinickendorf und Wilhelmsruh in Pankow bleiben weiterhin getrennt. Ein offizieller Übergang ...

Frohnau – Am Samstag, 17. Februar, öffnen sich die großen Flügeltüren des Ballsaals im Landhaus Hubertus für die 4. Hochzeits-Haus-Messe. Heiratswillige erhalten in ungezwungener Atmosphäre einen Einblick in ...

Gut versorgt im MV

Märkisches Viertel – Am 18. Januar wurde mit der Eröffnung eines Nahkauf-Marktes eine entscheidende Versorgungslücke im Senftenberger Ring geschlossen. Der neue Markt ist mit viel persönlichem Engagement und finanziellen ...

Bezirk – Am 20. Januar trafen sich die Mitglieder der Fraktion und des Vorstands von Bündnis 90/Die Grünen Reinickendorf sowie die Kreisgeschäftsführerin zu ihrer diesjährigen Winterklausur im Dorf Lübars, um die ...

Das wandelnde Lexikon

Bezirk – Weiße Haare, Brille und Posthorn-Weste – wenn er beginnt, über den Fuchsbezirk zu reden, wird es mucksmäuschenstill. Er „entführt“ seine Zuschauer in vergangene Zeiten, kramt Vergessenes wieder aus der ...

Tegel – Der Wolf geht um: Brandenburg ist das mit Abstand wolfreichste Bundesland – seit nunmehr 20 Jahren gehört der Wolf wieder zur heimischen Fauna. So lange wurde und wird um ihn gestritten: Bauern beklagen Verluste an ...

Tegel – Nach und nach trudeln sie an diesem Mittwochnachmittag ein im Konferenzraum der Humboldtbibliothek. Es sind die Männer und Frauen, die das Brettspiel „Go“ lieben und sich deshalb mittwochs zwischen 16 und 19 Uhr ...

Reinickendorf – Seit 2011 findet das interdisziplinäre Kunst- und Kulturfestival Salon K mit einem abwechslungsreichen Programm im Reinickendorfer Süden zwischen Letteplatz und Schäfersee im Stadtraum und in ...

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Polizeimeldungen aktuell

Geldausgabeautomat gesprengt

25. Februar (Steglitz) – Heute früh, kurz vor 7 Uhr, alarmierte eine Zeugin die Polizei zu einer Bankfiliale in Friedenau, nachdem sie einen zerstörten Geldausgabeautomaten in der Handjerystraße bemerkte. Unbekannte Täter hatten den Automaten zerstört und Geld entwendet. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Vermutlich durch die Detonation wurden auch mehrere Fensterscheiben des Vorraumes beschädigt. Personen werden nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Explosion bei Einbruch in Edelmetallhandel

25. Februar (Mitte) – Glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass bei einer Explosion heute früh in Tiergarten keine Menschen verletzt wurden. Anwohner alarmierten kurz vor 2 Uhr die Polizei in die Potsdamer Straße, als sie die starke Detonation hörten. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge brachen Unbekannte ein zum Hinterhof gelegenes Fenster der Scheideanstalt auf und gelangten in die Räume des Geschäftes. Dort sprengten sie einen Geldschrank und nahmen sich das darin befindliche Geld sowie Edelmetalle. Bisherigen Ermittlungen zufolge waren mehrere Täter an dem Einbruch beteiligt, die sich anschließend in einem dunklen Pkw Kombi über den Hinterhof in Richtung Lützowstraße entfernten. Hierbei beschädigten sie mit dem Fahrzeug eine Schranke. Durch die Wucht der Detonation wurde ein Großteil der zur Potsdamer Straße hin gelegenen Fensterfront beschädigt und auf die Fahrbahn geschleudert. Vorbeifahrende Autofahrer wurden durch die herumfliegenden Teile der Fensterfront gefährdet und mussten bremsen. Nachdem die Bauaufsicht des Bezirksamtes Mitte die Statik des Gebäudes geprüft und keine Gefahr für die in dem Wohnhaus lebenden Bewohner erkannt hatte, konnten diese wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Wegen der noch andauernden Tatortuntersuchungen ist die Potsdamer Straße zwischen Lützow- und Pohlstraße in beiden Richtungen gesperrt.

Unbekannte legten Feuer

25. Februar (Neukölln) – Unbekannte legten gestern Nachmittag vermutlich Feuer in einem Atelier in Neukölln. Eine Mitarbeiterin alarmierte gegen 14.30 Uhr die Polizei, nachdem sie im Atelier arbeitend ein klirrendes Geräusch wahrgenommen hatte. Kurz darauf stellte sie ein beschädigtes Fenster fest, verließ das Gebäude und alarmierte die Polizei. Danach nahm sie von draußen eine Rauchentwicklung aus dem Gebäude wahr und alarmierte zusätzlich die Feuerwehr. Rettungskräfte löschten die Flammen, die das Gebäude stark beschädigten. Ob die Beschädigung des Fensters dazu diente, die 44-Jährige zum Verlassen des Ateliers zu veranlassen, ist nun Bestandteil der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 5 übernommen hat.

Vor der Polizei geflüchtet

25. Februar (Charlottenburg) – In den gestrigen Vormittagsstunden verursachte ein 42-Jähriger mehrere Verkehrsunfälle in Charlottenburg. Gegen 11.20 Uhr fiel der BMW-Fahrer einer Polizeistreife in der Gotzkowskystraße auf. Als die Beamten ihn anhalten wollten, gab dieser Gas und flüchtete durch mehrere Straßen in Mitte und Charlottenburg. Dabei missachtete er mehrere rote Ampeln. Auf der Straße des 17. Juni wendete er über den Mittelstreifen, so dass mehrere Autofahrer stark bremsen mussten, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Den Einsatzwagen, der bereits einige Meter vorher wendete, rammte der Flüchtende und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort. Nachdem er in die Müller-Breslau-Straße abgebogen war, verlor er die Kontrolle über den BMW, kollidierte mit mehreren Pollern und blieb letztendlich stehen. Noch im Fahrzeug sitzend, nahmen Polizisten den Autofahrer fest und brachten ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle, die er anschließend wieder verlassen durfte. Bei dem 42-Jährigen, der bereits wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in Erscheinung getreten ist, bestand der Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss. Ein Beamter, der bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt wurde, trat anschließend vom Dienst ab. Ein Zeuge stand deutlich unter dem Eindruck des Geschehens und kam mit Rettungskräften zur ambulanten Behandlung in eine Klinik.

Festnahme zweier mutmaßlicher Einbrecher

25. Februar (Charlottenburg) – In der vergangenen Nacht nahmen Polizisten zwei Männer fest, die zuvor versuchten in ein Geschäft in Charlottenburg einzubrechen. Ersten Ermittlungen zufolge wurde die Polizei gegen 0.30 Uhr alarmiert und sah zwei Autos vom Gelände flüchten. Eines der beiden, einen Transporter, stoppten die Beamten am Siemensdamm. Die zunächst zu Fuß Flüchtenden konnten jedoch von den Polizisten ergriffen werden. Die beiden Männer, 29 und 39 Jahre alt, leisteten bei ihrer Festnahme erheblichen Widerstand. Hierbei erlitt ein Polizist Verletzungen und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Transporter zuvor gestohlen und mit ebenfalls gestohlenen Kennzeichen versehen wurde.

Schwer verletzte Radfahrerin bei Verkehrsunfall

25. Februar (Charlottenburg) – Gestern Abend ereignete sich ein Verkehrsunfall in Charlottenburg, bei dem eine Radfahrerin schwere Verletzungen davontrug. Nach bisherigem Ermittlungsstand bog ein 20 Jahre alter Audi-fahrer kurz vor 19 Uhr vom Ernst-Reuter-Platz in die Hardenbergstraße ab. Hier kam es zum Zusammenstoß mit der 29-jährigen Radfahrerin, die vom Mittelstreifen aus die Hardenbergstraße überquert hatte. Dabei trug die Radlerin schwere Verletzungen davon und kam mit Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik. Eine beim Autofahrer durchgeführte Atemalkoholkontrolle verlief negativ, ein Drogenschnelltest jedoch positiv. Er kam anschließend zur Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle. Wer für seine Fahrtrichtung Rot hatte, konnte am Unfallort nicht eindeutig geklärt werden.

Fahrzeug prallt gegen Ampel

24. Februar (Tempelhof-Schöneberg) – Wegen des Verdachts einer Profilierungsfahrt ermittelt die Polizei Berlin nun gegen einen Autofahrer, der in der vergangenen Nacht die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben soll und in der Folge mit seinem Pkw gegen eine Ampel prallte. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhr der 24-jährige Mercedes-Fahrer in der Schmiljanstraße in Richtung Friedrich-Wilhelm-Platz. Gegen 1 Uhr wollte der Fahrer nach links in die Wiesbadener Straße einbiegen, geriet mit seinem Mercedes auf die Mittelinsel und prallte gegen die Ampel. Sowohl der Fahrer als auch sein 25-jähriger Beifahrer kamen mit Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Aufgrund des großen Schadens der sowohl am Fahrzeug als auch an der Ampel und einem Lichtmast entstanden ist, können die Ermittler derzeit nicht ausschließen, dass es sich hier um eine Profilierungsfahrt gehandelt haben könnte. Daher wurde der Führerschein des 24-Jährigen von den Polizisten beschlagnahmt. Der Unfallwagen wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens und zur Sicherung von Spuren sichergestellt.

Zu schnell unterwegs

24. Februar (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Beamte des Verkehrsdienstes haben gestern Abend einen Raser in Schmargendorf gestoppt. Der BMW-Fahrer fuhr gegen 19.30 Uhr in der Clayallee in Richtung Hohenzollerndamm und war abzüglich der Toleranz mit 110 Km/h bei erlaubten 50 Km/h unterwegs. Der Fahrer muss nun mit mindestens einem zweimonatigen Fahrverbot, zwei Punkten im Fahreignungsregister und einem Bußgeld von 480,- Euro rechnen.

Auto angezündet

24. Februar (Neukölln) – Gestern Nachmittag brannte ein Ford in Britz vollständig aus. Der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma bemerkte gegen 14.30 Uhr zwei junge Frauen auf einem Parkplatz an der Buschkrugallee. Beide sollen sich an einem Ford, der bereits mehrere Wochen dort abgestellt war, zu schaffen gemacht haben. Anschließend seien beide geflohen. Kurz darauf ging der Wagen in Flammen auf, die von alarmierten Rettungskräften gelöscht wurden. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Mutmaßlicher Brandstifter festgenommen

24. Februar (Marzahn) – Beamte der Bundespolizei nahmen gestern Abend einen Mann fest, der zuvor seine Marzahner Wohnung in Brand setzen wollte. Gegen 19.30 Uhr soll der 40-Jährige in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Mehrower Allee Papier entzündet und anschließend die Wohnung verlassen haben. Andere Mieter bemerkten Brandgeruch und alarmierten die Feuerwehr. Während der Löscharbeiten stellte sich der Mann auf einer Wache der Bundespolizei und wurde anschließend an die Ermittler eines Brandkommissariates beim Landeskriminalamt übergeben.

#dafürdich in #Neukölln – Polizei Berlin zieht Bilanz

24. Februar (Neukölln) – Die Polizeiabschnitte 54 und 55 führten gestern mit Unterstützung der Bereitschafts-, Verkehrs- und Kriminalpolizisten sowie Beamten des Hauptzollamtes und des Ordnungsamtes Kontrollen in Neukölln durch. In der Zeit von 15 bis 24 Uhr waren Fahnder rund um den Hermannplatz und der Hermannstraße unterwegs, um Drogenhändler zu überprüfen und festzunehmen. Insgesamt 55 Personen überprüften die Polizisten und erteilten 18 Platzverweise. Darüber hinaus leiteten die Beamten Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen des Handels mit Betäubungsmitteln sowie Verstoß gegen das Waffengesetz ein. Bei einem 17-Jährigen fanden die Polizisten gegen 19 Uhr auf dem U-Bahnhof Schönleinstraße insgesamt 38 Patronen Schreckschussmunition. Neben der kriminalpolizeilichen Überwachung führten Verkehrspolizisten in der Hermannstraße Ecke Thomasstraße sowie in der Sonnenallee Ecke Wildenbruchstraße Verkehrskontrollen durch. Ziel dieser Kontrollen war es, sogenannte Profilierungsfahrten zu unterbinden und Autofahrerinnen und Autofahrer auf Drogen- und Alkoholkonsum zu überprüfen. Hierbei kontrollierten die Beamten insgesamt 171 Autos und 4 Lkw. Neben 87 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 10 Fahrzeugmängelberichten, wurden auch zwei Strafermittlungsverfahren wegen des Fahrens unter Drogen- und Alkoholeinfluss eingeleitet. Bei einem 31-jährigen Mercedes-Fahrer stellten die Polizisten in der Hermannstraße fest, dass er keinen gültigen Führerschein hatte. In diesem Zusammenhang leiteten die Verkehrsermittler ein Strafermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. In Amtshilfe für das Bezirksamt Neukölln kontrollierten Polizisten gemeinsam mit Beamten des Hauptzollamtes unter anderem wegen des Jugendschutzes drei Lokale in der Jonasstraße, am Karl-Marx-Platz und in der Silbersteinstraße. Hier wurden insgesamt 107 Personen überprüft und Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verstoßes gegen die GewerbeVO und unerlaubten Glücksspiels eingeleitet. Hier stellten die Ermittler in einem Lokal zwei Spielautomaten sicher, bei denen unerlaubter Weise Geld ausgezahlt wurde. In einem Lokal in der Silbersteinstraße wurde ein zu hoher CO-Wert festgestellt, woraufhin die Berliner Feuerwehr alarmiert wurde. Mit Zustimmung von Dienstkräften des Bezirksamtes Neukölln wurde das Lokal geschlossen. In der Zeit von 15 bis 20 Uhr klärten Präventionsbeamtinnen und -beamte in einem Einkaufszentrum in der Karl-Marx-Straße an einem Informationsstand Kunden zu den Themen Taschendiebstahl, Einbruchstaten sowie Seniorensicherheit auf.
Bei dem Einsatz waren rund 120 Beamtinnen und Beamte eingesetzt.

Bei Auseinandersetzung schwer verletzt

24. Februar (Treptow-Köpenick) – In der vergangenen Nacht gerieten zwei Männer in Altglienicke in Streit, in dessen Verlauf einer der beiden schwere Verletzungen erlitt. Gegen 0.45 Uhr kam es auf dem Gehweg des Schwalbenweges zu der Auseinandersetzung. Ein dem verletzten 29-Jährigen unbekannter Mann soll ihn vermutlich mit einem Messer mehrere Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt haben. Anschließend kam er mit alarmierten Rettungskräften in eine Klinik, in der er stationär verbleibt. In Tatortnähe nahmen Beamte einen 19-Jährigen vorläufig fest, der Blutspuren an sich hatte. Anschließend musste er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme unterziehen, bevor er wieder entlassen wurde. Ob es sich um den Kontrahenten des 29-Jährigen handelt, müssen nun die Ermittlungen ergeben, die die Kriminalpolizei der Direktion 6 übernommen hat.

Tötungsdelikt in Charlottenburg- Verdächtiger festgenommen

23. Februar (Charlottenburg) – Beamte der Polizeidirektion 1 haben heute Mittag einen Mann festgenommen, der als tatverdächtig in einem Tötungsdelikt von gestern Abend gilt.
Gegen 23 Uhr wurden Polizeibeamte in die Charlottenburger Schillerstraße gerufen, nachdem Zeugen einen lauten Streit in französischer Sprache zwischen zwei Männern aus Büroräumen wahrgenommen hatten. Am Tatort eingetroffen stellten die Polizisten in den Räumen einen leblosen Mann fest. Die Auffindesituation deutete auf ein Tötungsdelikt hin. Eine heute Vormittag durchgeführte Obduktion bestätigte diesen Anfangsverdacht. Bislang konnte jedoch noch nicht zweifelsfrei geklärt werden, ob es sich bei dem Getöteten um einen Mitarbeiter einer dort ansässigen Kirchengemeinde handelt. Die Ermittlungen führten die Beamten der Mordkommission heute gegen zwölf Uhr zu einem Wohnhaus in Reinickendorf, wo sie auf dem Dachboden einen Mann festnahmen, bei dem es sich mutmaßlich um den Täter handelt.
Warum es zu dem Streit und der offenbar daraus resultierenden Tötung kam, ist Gegenstand weiterer gemeinsamer Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft Berlin.

Gesuchter stellt sich in Nordrhein-Westfalen

23. Februar (Friedrichshain) – Gestern Abend meldete sich ein 20-jähriger Mann aus Mönchengladbach auf einem Polizeirevier in Nordrhein-Westfalen und teilte mit, sich selbst auf den Fotos wieder-erkannt zu haben. Er gab an, von einem Bekannten ein Screenshot einer Tageszeitung erhalten zu haben, in der die Fahndungsfotos abgebildet waren. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugenaufruf vom 22. Februar 2018: Beleidigung und gefährliche Körperverletzung in Straßenbahn - Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizei Berlin bittet mit der Veröffentlichung von Bildern eines Mannes die Bevölkerung um Mithilfe. Am Sonntag, den 23. Juli 2017, gegen 2.40 Uhr soll der bisher unbekannte Mann in einer Straßenbahn der Linie M10 in Friedrichshain in der Nähe des U-Bahnhofs Frankfurter Tor einen Fahrgast mit den Worten "Homo-Fotze" und "Schwuchtel" beleidigt haben. Danach soll der Unbekannte von hinten an den 20-Jährigen herangetreten sein und ihn unvermittelt an der um den Hals getragenen und verknoteten Regenbogenfahne aus der Bahn herausgezogen haben. Der angegriffene Fahrgast soll dadurch Verletzungen im Hals- und Rückenbereich erlitten haben.

Senior um viel Geld betrogen - Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

23. Februar (Spandau) – Die Polizei Berlin sucht mit Bildern nach einem mutmaßlichen Betrüger, der im dringenden Verdacht steht, neben weiteren unbekannt gebliebenen Frauen, einen 82-Jährigen seit April 2015 um seine Ersparnisse gebracht zu haben. Dazu wurden unterschiedliche Notlagen vorgetäuscht, woraufhin der Senior mehrfach zur Übergabe seines Geldes genötigt wurde. Der hier Gesuchte wurde bei einer Geldaushändigung mit einer Kamera aufgenommen.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt den abgebildeten Mann und/oder kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt 263 in der Gothaer Straße 19 in 10823 Berlin-Schöneberg unter der Telefonnummer (030) 4664-926308 (zu den Bürodienstzeiten), per Fax unter (030) 4664-926399, per E-Mail unter lka263@polizei.berlin.de oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder des Gesuchten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.678389.php einsehen.

Festnahme eines Handtaschenräubers

23. Februar (Neukölln) – In den gestrigen Abendstunden nahmen Polizisten einen Handtaschenräuber in Neukölln fest. Kurz nach 20 Uhr hörte ein in seiner Freizeit befindlicher Beamter des Polizeiabschnitts 54 Hilferufe. Diese kamen von einer 45-Jahre alten Frau, der ein Mann in der Werbellinstraße einen Stoffbeutel entrissen hatte. Gemeinsam mit einem weiteren Beamten des Landeskriminalamtes, der auf Grund eines Einsatzes am Ort war, nahm er die Verfolgung auf. In einem Gebüsch in der Briesestraße stießen die Verfolger letztlich auf einen 34-Jährigen und nahmen ihn fest. Die gestohlenen Gegenstände konnten zum Teil an die 45-Jährige, die unverletzt blieb, zurückgegeben werden. Den Festgenommenen übergaben die Beamten der Kriminalpolizei.

Tiere verenden bei Brand

23. Februar (Spandau) – In der vergangenen Nacht brannte ein Hühnerstall aus bislang ungeklärter Ursache in Staaken. Eine Anwohnerin bemerkte gegen 23 Uhr die Flammen an dem Stall im Reckeweg und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Feuerwehr löschte die Flammen, durch die mehrere Tiere verendeten. Personen wurden nicht verletzt. Ob das Feuer auf Grund eines technischen Defekts oder vorsätzlich entstand, ist nun Bestandteil der Ermittlungen eines Brandkommissariats beim Landeskriminalamt.

Dem Verkehrsdienst ins Netz gegangen

23. Februar (Charlottenburg/Mitte) – Beamte des Verkehrsdienstes überprüften in der vergangenen Nacht zwei Autos in Charlottenburg und Tiergarten.
Kurz nach 23 Uhr hielten die Beamten einen Taxifahrer am Kurfürstendamm Ecke Wielandstraße an. Hierbei stellten sie fest, dass das Auto nicht pflichtversichert ist. Weitere Ermittlungen ergaben, dass dasselbe Taxi bereits im August vergangenen Jahres ohne Versicherung festgestellt worden war. Auf den Fahrer und den Halter kommen nun Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu.
Knapp zwei Stunden später wurden Zivilpolizisten auf einen BMW aufmerksam, der offensichtlich viel zu schnell auf dem Lützowplatz in Richtung Kurfürstenstraße unterwegs war. Eine Geschwindigkeitsmessung ergab einen Wert von 97 Stundenkilometern bei erlaubten 50 km/h sowie unmittelbar danach 67 km/h bei zugelassenen 30 Stundenkilometern. Sämtliche Anhaltesignale ignorierte der Fahrer und flüchtete über die Ansbacher Straße, zum Teil über Gehwege fahrend bis zur Nürnberger Straße. An der Kreuzung Kurfürstenstraße konnte der 29 Jahre alte BMW-Fahrer letztlich gestoppt werden. Eine Atemalkoholkontrolle erbrachte einen Wert von rund 0,6 Promille. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein und brachten den 29-Jährigen zur Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu.

Polizistin bei Widerstand verletzt

23. Februar (Mitte) – Gestern Abend kam es in Gesundbrunnen zu einem Widerstand gegen Polizisten. Gegen 21.50 Uhr bemerkten die Beamten ein laut streitendes Paar auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Gesundbrunnen. Bereits während der Klärung des Sachverhaltes verhielt sich die 40 Jahre alte Beteiligte sehr aggressiv und respektlos. Der Aufforderung den Bahnhof zu verlassen, kam sie nicht nach. Anschließend trat die 40-Jährige in Richtung einer Beamtin, die den Tritten ausweichen konnte. Darauf folgend riss die Frau an den Haaren der Polizistin und schlug ihr mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Im Anschluss konnte sie zu Boden gebracht werden, wobei sie die Beamtin bespuckte und beleidigte. Noch nach der Festnahme leistete sie weiterhin heftigen Widerstand, bevor sie zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme zu einer Gefangenensammelstelle gebracht wurde. Die Polizisten erlitt Verletzungen am gesamten Körper und kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Ihren Dienst konnte sie nicht fortsetzen.

Brand in Doppelhaushälfte

22. Februar (Zehlendorf) – Zu einem Brand wurde heute Mittag Polizei und Feuerwehr nach Zehlendorf alarmiert. Als Polizisten gegen 12 Uhr in der Bülowstraße eintrafen, sahen sie eine starke Rauchentwicklung. Die Beamten konnten das Erdgeschoss des Hauses noch betreten und absuchen, mussten dann jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung sich in Sicherheit bringen. Die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr entdeckten bei den Löscharbeiten im Obergeschoss einen leblosen Mann. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Die Ermittlungen zur Brandursache und zum Tod des 80-Jährigen führt ein Brandkommissariat des Landekriminalamtes.

Mann offenbart sich

22. Februar (Pankow) – Heute Vormittag wurde die Polizei in ein Wohnhaus nach Pankow alarmiert. Ein Mann, der bei einem Bekannten in der Thulestraße übernachtet hatte, rief gegen 9.40 Uhr den Notruf der Polizei an. Den eintreffenden Polizisten gegenüber gab er an, dass ihm sein 53-jähriger Bekannter am Morgen offenbart hatte, in einer Wohnung desselben Mietshauses einen 67-Jährigen getötet zu haben. In der angegebenen Wohnung wurde der Leichnam eines Mannes gefunden. Der 53-Jährige wurde festgenommen. Die Ermittlungen zu den Umständen und Hintergründen des Tötungsdelikts führt die 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes. Eine Obduktion soll noch heute erfolgen, bei der auch die eindeutige Identität des Toten festgestellt werden soll.

Skelettfund – Mordkommission ermittelt

22. Februar (Lichtenberg) – Gestern Nachmittag entdeckten Arbeiter auf einem verwilderten Grundstück in Alt-Hohenschönhausen das Skelett eines Menschen und alarmierten die Polizei. Bei Räumarbeiten stießen die Männer in der Nähe einer Plattenbauruine an der Hauptstraße gegen 15.10 Uhr zunächst auf den Schädel. Der skelettierte Leichnam, vermutlich der eines Mannes, war von Erde und Gestrüpp bedeckt, wurde geborgen und soll morgen obduziert werden. Aufgrund der Auffindesituation hat die 2. Mordkommission die weiteren Ermittlungen übernommen.

Beleidigung und gefährliche Körperverletzung in Straßenbahn - Polizei bittet um Mithilfe

22. Februar (Mitte) – Die Polizei Berlin bittet mit der Veröffentlichung von Bildern eines Mannes die Bevölkerung um Mithilfe. Am Sonntag, den 23. Juli 2017, gegen 2.40 Uhr soll der bisher unbekannte Mann in einer Straßenbahn der Linie M10 in Mitte in der Nähe des U-Bahnhofs Frankfurter Tor einen Fahrgast mit den Worten "Homo-Fotze" und "Schwuchtel" beleidigt haben. Danach soll der Unbekannte von hinten an den 20-Jährigen herangetreten sein und ihn unvermittelt an der um den Hals getragenen und verknoteten Regenbogenfahne aus der Bahn herausgezogen haben. Der angegriffene Fahrgast soll dadurch Verletzungen im Hals- und Rückenbereich erlitten haben.
Die Ermittler fragen:
Wer kennt den Gesuchten und kann Angaben zu seiner Identität und zu seinem Aufenthaltsort machen?
Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Berlin, Abteilung Staatsschutz, Bayernring 44, 12101 Berlin-Tempelhof, unter der Telefonnummer (030) 4664- 953128, per Telefax unter der Nummer (030) 4664-953199 oder per E-Mail (lka531@polizei.berlin.de), über die Internetwache der Polizei Berlin sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Fotos des Gesuchten finden Sie unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.677836.php

Mann schwer verletzt -
Zeugen gesucht

22. Februar (Reinickendorf) – In der Nacht vom 25. zum 26. Januar 2018 griff ein bislang Unbekannter einen Mann in Borsigwalde vermutlich mit einem Messer an. Den Angaben des 35-Jährigen zufolge war dieser gegen 2.30 Uhr zu Fuß auf der Miraustraße unterwegs. In Höhe der Hausnummer 70 habe sich plötzlich der Unbekannte von hinten genähert und ihn angegriffen. Anschließend sei der Täter geflüchtet. Der 35-Jährige erlitt bei dem Angriff schwere Schnittverletzungen im Gesicht. Die Hintergründe der Tat sind noch ungeklärt.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer hat die Tat beobachtet?
Wer hat den Täter gesehen und kann ihn beschreiben?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Zeugen werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei der Direktion 1, Am Nordgraben 7 in Berlin-Wittenau unter der Rufnummer (030) 4664-173325 in Verbindung zu setzen.

Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen

22. Februar (Marzahn-Hellersdorf/Charlottenburg-Wilmersdorf) – In den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden ereigneten sich zwei Unfälle in Hellersdorf und Westend, bei denen mehrere Beteiligte schwere Verletzungen davontrugen.
Ersten Ermittlungen zufolge hat eine Zehnjährige kurz nach 16 Uhr die Fahrbahn der Louis-Lewin-Brücke zu Fuß überquert. Ein 58 Jahre alter Autofahrer, der in Richtung Landsberger Allee unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Kind. Das Mädchen zog sich Verletzungen an Kopf und Beinen zu und wurde von Rettungskräften in eine Klinik gebracht.
Gegen 19 Uhr überquerte ein 46-jähriger Fußgänger die Nebenfahrbahn der Heerstraße, als ihn ein 54 Jahre alter Mann mit seiner Piaggio erfasste. Während der Fußgänger die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte, zog sich der Rollerfahrer schwere Verletzungen zu, die auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt werden müssen.

Nr. 0438 (Spandau) Kleinkind kam mit Brandverletzungen in Klinik

22. Februar (Spandau) – Gestern Nachmittag kam ein Dreijähriger mit schweren Verletzungen in eine Klinik, nachdem seine Hose Feuer gefangen hatte. Ersten Ermittlungen zufolge habe der Junge kurz nach 14 Uhr in einer Flüchtlingsunterkunft am Waldschluchtpfad in Gatow vermutlich mit einem Feuerzeug gespielt. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich die Eltern nicht im Raum befunden haben. Bei dem gefährlichen Spiel fing die Hose des Kindes Feuer. Anschließend sei er auf den Flur gerannt, wo die Flammen von Mitbewohnern gelöscht wurden. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Jungen mit Brandverletzungen in eine Klinik, in der er stationär aufgenommen wurde.

Mit Messer angegriffen und verletzt

21. Februar (Zehlendorf) – Ein Mann wurde gestern Abend in Zehlendorf mit einem Messer verletzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand verließ der 48-Jährige um kurz nach 21 Uhr einen Bus der Linie 112 an der Haltestelle S-Bahnhof Zehlendorf und ging in Richtung des Bahnhofs. Ein ihm flüchtig bekannter 28-Jähriger, der ebenfalls in dem Bus mitfuhr, folgte ihm und griff ihn plötzlich von hinten mit einem Messer an und verletzte ihn damit am Hals. Grund des Angriffs waren wohl vorangegangene Streitigkeiten. Anschließend flüchtete der Angreifer und ließ den 48-Jährigen mit einer stark blutenden Wunde zurück. Ein Zeuge, der das Geschehen beobachtet hatte, folgte dem Flüchtenden und alarmierte die Polizei. Beamte nahmen den 28-Jährigen daraufhin in einem Gebüsch an der Onkel-Tom-Straße Ecke Pasewaldtstraße fest. Er wurde der Kriminalpolizei der Direktion 4 überstellt und soll noch heute einem Ermittlungsrichter zwecks Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus, welches er nach einer ambulanten Behandlung auf eigenen Wunsch wieder verließ.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Brandstiftung

21. Februar (Friedrichshain) – Unmittelbar nach Inbrandsetzen eines Abfallcontainers im Hof und Müll im Hausflur haben Polizeibeamte in der vergangenen Nacht den mutmaßlichen Täter in Friedrichshain festgenommen. Nach Alarmierung wegen des Verdachts einer Sachbeschädigung trafen die Beamten des Abschnitts 51 gegen 3.40 Uhr an dem Wohnhaus in der Rigaer Straße ein. Dort angekommen, stellten sie eine durch Steinschläge beschädigte Hauseingangstür fest. Darüber hinaus entdeckten sie eine im Innenhof brennende Wertstofftonne. Ein Mann, der zu diesem Zeitpunkt die Treppe herunter kam, verneinte auf Befragen, etwas von der Sachbeschädigung am Eingang bemerkt zu haben. Nachdem ein Polizist die Treppe nach oben gelaufen war, bemerkte er einen brennenden „gelben Sack“ an einer Wohnungstür, der durch eingetroffene Feuerwehrleute gelöscht wurde. Da sich der Verdacht auftat, der Passant aus dem Treppenflur könne der Verursacher der Brände sein, wurde der 55-Jährige festgenommen. Bei ihm fand man fünf Pflastersteine ähnlich derer, die zuvor als Beweismittel zur Sachbeschädigung an der Haustür sichergestellt wurden.
Der 55-Jährige wurde dem Brandkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt. Ob er zum Erlass eines Haftbefehls einem Ermittlungsrichter vorgeführt oder möglicherweise in einer Klinik untergebracht wird, ist Gegenstand laufender Ermittlungen in Gemeinschaft mit der Staatsanwaltschaft.

Überfall am Geldautomaten – Tatverdächtige mit Bildern gesucht

21. Februar (Kreuzberg) – Bei der Suche nach zwei Räubern, die am 22. Oktober 2017 eine 53-Jährige in Kreuzberg überfallen hatten, bittet die Polizei Berlin um Mithilfe. Die Tatverdächtigen sollen die Frau gegen 21.30 Uhr in der Bergmannstraße 72 im Vorraum der Postbank-Filiale angegriffen und beraubt haben, während sie an einem der Automaten Geld abheben wollte. Nur durch das Eingreifen eines Zeugen konnte sich die Angegriffene losreißen. Eine unbekannte Radfahrerin verfolgte die Täter noch bis zum U-Bahnhof Südstern, wo sie auf dem Bahnsteig das gestohlene Portemonnaie durchsuchten und kurz darauf mit der U-Bahn flüchteten.
Die Täter werden wie folgt beschrieben:
35 bis 40 Jahre alt
170 bis 180 cm groß
schlanke/normale Statur
dunkle Haare
dunkle Jacken
Jeanshosen
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kann Angaben zur Tat beziehungsweise zu den abgebildeten Tätern oder deren Aufenthaltsort machen?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 in der Jüterboger Straße 4 in 10965 Berlin-Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664-573130 (außerhalb der Bürodienstzeiten [030] 4664 571100), über die Internetwache der Berliner Polizei oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder der Gesuchten können Sie im Internet unter dem Link https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.677514.php  einsehen.

Drogen im Auto

21. Februar (Lichtenberg) – Gestern Vormittag nahmen Polizeibeamte in Fennpfuhl zwei mutmaßliche Drogenhändler fest. Gegen 11.10 Uhr bemerkte eine Funkwagenbesatzung zwei Männer an einem geparkten Wagen auf einem Supermarktparkplatz in der Landsberger Allee, die sich auffällig verhielten. Bei der Überprüfung des Duos und des VW Golf entdeckten die Polizisten zirka fünf Kilogramm Cannabis in zehn Beuteln, rund 5.000,- Euro und vier Mobiltelefone. Die beiden Männer, 21 und 25 Jahre alt, wurden festgenommen, zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlichen Behandlungen dem Fachkommissariat zur Bekämpfung von Drogendelikten der Polizeidirektion 6 übergeben. Die Drogen, das Geld, die Handys und der VW Golf wurden beschlagnahmt. Die Festgenommenen sollen heute einem Richter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden. Bilder befinden sich auf unserer Internetseite: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.677537.php

Mutmaßlicher Einbrecher festgenommen

21. Februar (Mitte) – Verdächtige Geräusche hörte gestern Abend eine Anwohnerin von einem Balkon einer Erdgeschosswohnung in Mitte und alarmierte die Polizei. Gegen 18.30 Uhr trafen Polizeibeamte des Abschnitts 53 in der Neuen Jakobstraße ein, nahmen die Geräusche ebenfalls wahr und entdeckten einen auf einem Balkon hockenden Mann, der die Flucht ergriff, als er die Polizisten sah. Nach kurzer Verfolgung wurde der Flüchtende festgenommen. Auf dem Balkon wurde Einbruchswerkzeug sichergestellt und die Balkontür wies Hebelspuren auf. Der Festgenommene wurde dem Einbruchskommissariat überstellt. Ob es sich tatsächlich um einen 27-Jährigen handelt, wie es in dem mitgeführten Reisepass steht, ist Gegenstand der Ermittlungen, da es sich vermutlich um einen gefälschten Pass handelt.

Streit – Mann erlitt Stichwunde

21. Februar (Mitte) – Eine Passantin alarmierte gestern Nachmittag Polizei und Feuerwehr zu einem verletzten Mann nach Gesundbrunnen. Nach Zeugenangaben kam es gegen 15.20 Uhr zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen in der Badstraße. Dabei erlitt ein 18-Jähriger eine Stichverletzung. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zu der Auseinandersetzung, die zu der gefährlichen Körperverletzung führten, übernahm die Kriminalpolizei der Direktion 3.

Bio-Supermarkt überfallen

21. Februar (Neukölln) – Ziel von Räubern war gestern Abend eine Filiale eines Supermarkts in Neukölln. Gegen 21.30 Uhr wollten fünf Mitarbeiter das Geschäft am Kottbusser Damm verlassen, als sie von zwei Maskierten in ein Büro zurückgedrängt und mit einem Messer bedroht wurden. Mit Beute flüchteten die Täter unerkannt. Einer der Überfallenen, ein 26-jähriger Angestellter, erlitt einen Schock und wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Die Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5.

Fußgänger und Radfahrer geraten in Streit

20. Februar (Mitte) – Ein 49-jähriger Mann alarmierte heute Mittag die Polizei zu einem Imbiss am Alexanderplatz und erstattete Anzeige gegen einen unbekannten Radfahrer.
Seinen Angaben zufolge sei er heute gegen 12.30 Uhr auf dem Gehweg der Dircksenstraße in Höhe eines Kaufhauses in Richtung Karl-Liebknecht-Straße gelaufen. Dabei sei er durch einen auf dem Gehweg fahrenden Radfahrer angerempelt worden, wodurch sich eine kurze verbale Auseinandersetzung ergeben haben soll. Der unbekannte Radfahrer habe sich sodann entfernt, sei jedoch kurz darauf zurückgekehrt und habe dem Fußgänger von hinten eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen. Anschließend sei der Radfahrer geflüchtet.
Die Polizisten stellten bei dem aufgebrachten Anzeigenden eine Beule am Hinterkopf fest, eine ärztliche Behandlung lehnte er ab.

Nach tödlichem Verkehrsunfall – Zeugen gesucht

20. Februar (Kreuzberg) – In Zusammenhang mit dem tödlichen Verkehrsunfall gestern Vormittag in Kreuzberg bittet die Polizei Berlin um Mithilfe. Gesucht werden Zeugen, die den Unfall beobachtet und sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet haben. Insbesondere geht es darum, aus welcher Richtung die Fußgängerin gekommen und die Fahrbahn der Skalitzer Straße überquert haben soll. Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Golßener Straße in Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664-572800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Zwölfjährige von Tram angefahren

20. Februar (Köpenick) – Schwere Verletzungen erlitt ein Mädchen heute Mittag beim Überqueren des Gleisbettes einer Straßenbahn in Köpenick. Nach bisherigen Erkenntnissen löste sich das 12-jährige Kind in der Oberspreestraße gegen 13.30 Uhr aus einer wartenden Personengruppe im Haltestellenbereich der Station "Köllnischer Platz". Es überquerte das Gleisbett und übersah die von rechts herannahende Straßenbahn der Linie M63. Der 46-jährige Fahrer der Tram konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, sodass es zum Zusammenstoß kam. Das Mädchen wurde mit Schürfwunden und Prellungen am gesamten Körper in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6.

Burka vom Kopf gerissen

20. Februar (Schöneberg) – Wegen des Verdachts der fremdenfeindlichen Beleidigung und Körperverletzung ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes gegen eine Frau. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge soll die 54-Jährige in einem Lebensmitteldiscounter am Innsbrucker Platz eine 28-jährige Frau zunächst fremdenfeindlich beleidigt und ihr anschließend die Burka vom Kopf gerissen haben. Hierbei wurde die 28-Jährige am Kopf verletzt und verließ umgehend das Geschäft. Die 54-Jährige soll der Frau noch aus dem Discounter gefolgt und sie nochmals fremdenfeindlich beleidigt haben. Die von Zeugen alarmierten Polizisten nahmen die Tatverdächtige vorübergehend fest und setzten sie nach einer Identitätsfeststellung wieder auf freien Fuß.

Mädchen verletzt und geflüchtet – Zeugen gesucht

20. Februar (Friedrichshain) – Nach einer Verkehrsunfallflucht am vergangenen Donnerstagmittag in Friedrichshain sucht die Polizei Berlin nach Zeugen. Bisherigen Ermittlungen zufolge betrat eine Achtjährige gemeinsam mit Mitschülern ihrer Klasse in Begleitung von zwei Lehrerinnen vom Mittelstreifen aus gegen 12.30 Uhr die nördliche Fahrbahn der Landsberger Allee. Dabei wurde sie offenbar von dem linken Außenspiegel eines schwarzen SUV gestreift, der anschließend ohne anzuhalten in Richtung Platz der Vereinten Nationen fuhr. Das Mädchen erlitt leichte Kopfverletzungen, die ambulant behandelt wurden. Passanten übergaben den Lehrerinnen einen Zettel mit einem Kennzeichen des geflüchteten Wagens, bei dem es sich vermutlich um einen Volvo handelt. Das Kennzeichen wurde offenbar falsch abgelesen; es konnte kein Halter ermittelt werden. Die Verkehrsermittlerinnen und -ermittler suchen nach den bisher unbekannten Passanten, die den Zettel übergeben hatten. Darüber hinaus fragen die Beamtinnen und Beamten:
Wer hat den Unfall gesehen und/oder kann Angaben zum geflüchteten Wagen sowie seinem Fahrer machen?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Golßener Straße 3 – 6 in Berlin-Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664-523800 zu melden.

Männer überfallen

20. Februar (Hellersdorf) – Zwei Männer wurden in der vergangenen Nacht in Hellersdorf überfallen. Angaben zufolge waren die 28-Jährigen gegen 22.45 Uhr in der Stendaler Straße unterwegs, als sie plötzlich von zwei Maskierten angegriffen und zu Boden gebracht worden seien. Beide erhielten Schläge gegen den Kopf und wurden dadurch verletzt. Einem nahmen die Räuber Geld ab, welches er zuvor in einer nahegelegenen Bankfiliale geholt hatte. Die Unbekannten flüchteten anschließend mit ihrer Beute. Die Überfallenen riefen selbst einen Rettungswagen, der sie in ein Krankenhaus brachte. Während einer ambulant behandelt wurde, verblieb der andere stationär.

Trio raubt Geld und Zigaretten

20. Februar (Friedrichshain) – Drei Unbekannte überfielen in der vergangenen Nacht einen Spätkauf in Friedrichshain. Nach ersten Ermittlungen betraten gegen 0.30 Uhr die drei Maskierten den Laden in der Straßmannstraße und bedrohten den 62-jährigen Verkäufer mit einem Messer. Sie zwangen ihn, sich auf den Boden zu legen und bedienten sich aus den Zigarettenregalen. Auch die Einnahmen nahmen sie an sich und flüchteten mit ihrer Beute zu Fuß in Richtung Petersburger Platz. Der 62-Jährige erlitt leichte Verletzungen an der Schulter.

Fußgängerin von Sattelzug erfasst und verstorben

19. Februar (Kreuzberg) – Eine Fußgängerin erlitt bei einem Verkehrsunfall heute Vormittag in Kreuzberg tödliche Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen und Zeugenangaben bog ein 38-Jähriger gegen 10 Uhr mit einem Sattelzug von der Kottbusser Straße rechts in die Skalitzer Straße ab und erfasste dabei die 63 Jahre alte Fußgängerin, die die Skalitzer Straße überquerte. Die Frau wurde von der Zugmaschine überrollt und verstarb am Ort. Der Fahrer des Sattelzugs erlitt einen Schock. Der Unfallhergang ist derzeit unklar und Gegenstand der Ermittlungen, die der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernommen hat. Während der Unfallaufnahme kam es am Unfallort bis etwa 15.15 Uhr zu Sperrungen.

Nach Serienbrandstiftungen in Wohnhaus – Tatverdächtiger festgenommen

19. Februar (Lichtenberg) – Ermittler des Landeskriminalamtes haben in Zusammenhang mit einer seit dem 14. Februar 2018 währenden Serie von Brandstiftungen in einem Wohnhaus in Fennpfuhl einen Tatverdächtigen festgenommen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 26-jährigen Mann, der heute in den Mittagsstunden von den Kriminalpolizisten festgenommen wurde. Nach den Taten vom 14. und 16. Februar brannte es gestern Abend erneut in dem Mehrfamilienhaus in der Landsberger Allee. Die Einsatzkräfte löschten einen im 10. Obergeschoss abgestellten brennenden Kinderwagen. Insgesamt 24 Hausbewohner mussten wegen des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt werden. Der Festgenommene wurde einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt und wird derzeit zu den Sachverhalten angehört. Ob der 26-Jährige die Taten begangen hat, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Erstmeldung vom 18. Februar 2018: Brandstiftung in Hochhaus – Einsatzkräfte mit Böller beworfen: Gestern Abend bemerkten Bewohner eines Mietshauses im Ortsteil Fennpfuhl, Rauch und Brandgeruch im Treppenflur und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Ersten Ermittlungen zufolge brannte gegen 21.30 Uhr im sechsten und zwölften Stockwerk des Hochhauses in der Landsberger Allee, jeweils eine kleinere Brandstelle auf beziehungsweise an der Tür zu einem vom Hausflur zugänglichen Außenbalkon. Auf dem Balkon des oberen Stockwerkes brannten mehrere Bücher und Stücke eines Holzmöbel, in der unteren Etage brannte es eng begrenzt, wobei nicht mehr erkennbar war, was dort in Flammen stand. Eines der Feuer löschte ein 26-jähriger Bewohner mit einem hauseigenen Feuerlöscher, das zweite löschten die Brandbekämpfer der Feuerwehr. Durch die Brände wurden keine Personen verletzt. Während der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen warf gegen 21.40 Uhr ein zunächst Unbekannter aus einem Haus neben dem Einsatzort, einen Böller auf eingesetzte Polizeibeamte, welcher in unmittelbarer Nähe zu diesen explodierte. Zeugen bemerkten, dass der Wurf aus dem 11. OG des nebenstehenden Hauses kam und wiesen auf das entsprechende Fenster. In der zugehörigen Wohnung trafen die Kollegen einen 42-jährigen Mann an, welcher den Wurf auch zugab. Zu einer erkennungsdienstlichen Maßnahme sowie einer Blutentnahme brachte man ihn zu einer Gefangenensammelstelle, von der er anschließend wieder entlassen wurde. Durch die Explosion wurde niemand verletzt. Er muss sich nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Bereits am 14. und 16. Februar 2018 kam es zu Brandstiftungen in diesem Gebäude. Verletzt wurde niemand. Ob zwischen diesen Bränden Zusammenhänge bestehen, prüft ein Kommissariat des Landeskriminalamtes.

Flucht endet an Hausfassade

19. Februar (Mitte) – Ein schwerer Unfall ereignete sich in der vergangenen Nacht in Mitte. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein bis dato noch Unbekannter auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle um kurz vor 3 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit die Alexanderstraße in Fahrtrichtung Alexanderplatz. Als er nach rechts in die Otto-Braun-Straße abbiegen wollte, verlor er die Kontrolle über den Wagen, streifte ein weiteres Auto und erfasste eine 76-jährige Fußgängerin. Anschließend stieß er gegen einen Straßenbaum und Fahrradständer, bevor er an der Hausfassade eines Geschäfts am Alexanderplatz zum Stehen kam. Der mutmaßliche Fahrer im Alter von 21 Jahren, der Alkohol zu sich genommen hatte, wurde vorläufig festgenommen. Die angefahrene Frau erlitt Verletzungen an Kopf und Beinen und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Fußgänger von Straßenbahn erfasst – Polizei bittet um Mithilfe

19. Februar (Mitte) – Am vergangenen Mittwoch, den 14. Februar, ereignete sich gegen 18.15 Uhr an der Haltestelle der Linie M8 in Mitte, Tor-/Zolastraße, ein Unfall mit einer Straßenbahn. Der 38-jährige Fußgänger, der die Gleise überquert hatte, war von einer einfahrenden Bahn erfasst und schwer am Kopf verletzt worden. Es werden Zeugen gesucht, die das Unfallgeschehen direkt beobachtet haben. Hinweise nimmt der Polizeiabschnitt 31 in 10119 Berlin-Mitte, Brunnenstraße 175, unter der Telefonnummer (030) 4664-331610 (während der Bürodienstzeiten) oder (030) 4664-331700 (außerhalb der Bürodienstzeiten) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Erstmeldung vom 15. Februar 2018: Schwer verletzter Fußgänger
Schwer verletzt wurde gestern Abend ein Fußgänger in Mitte. Nach Zeugenaussagen betrat gegen 18.15 Uhr ein 38-Jähriger aus bisher ungeklärtem Grund das Gleisbett der Straßenbahn auf der Torstraße Höhe Einmündung Zolastraße. Hierbei erfasste ihn eine aus Richtung Mollstraße heranfahrende Tram der Linie M8 und verletzte ihn schwer. Zur stationären Behandlung seiner Kopfverletzungen brachten Rettungskräfte den Mann in eine Klinik. Der 34-jährige Fahrer der Straßenbahn blieb unverletzt. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb der Straßenbahnverkehr bis 20.20 Uhr unterbrochen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernimmt die weitere Unfallbearbeitung.

Tankstelle überfallen

19. Februar (Neukölln) – Zwei Maskierte überfielen gestern Abend eine Tankstelle in Neukölln. Gegen 21.10 Uhr betraten sie den Verkaufsraum am Tempelhofer Weg, bedrohten den 22-jährigen Verkäufer mit einer Schusswaffe sowie Pfefferspray und forderten Geld. Mit den Einnahmen aus der Kasse und Zigaretten flüchteten sie anschließend in Richtung Britzer Damm. Der Angestellte blieb unverletzt.

Brennender Transporter

19. Februar (Schöneberg) – In der vergangenen Nacht brannte ein abgestellter Transporter in Schöneberg. Ein Zeuge bemerkte den brennenden, in der Yorckstraße abgestellten Ford gegen 2.50 Uhr und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Zuerst am Brandort eingetroffene Polizisten versuchten das Feuer zu löschen, was jedoch erst den Brandbekämpfern gelang. Ein vor dem Wagen abgestelltes Fahrzeug wurde ebenfalls beschädigt. Verletzte gab es nicht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt prüft derzeit eine politische Tatmotivation.

Festnahme nach Autoeinbruch

19. Februar (Mitte) – Polizisten des Abschnitts 33 nahmen in der vergangenen Nacht einen mutmaßlichen Autoeinbrecher in Moabit fest. Gegen 3.15 Uhr wurde ein Zeuge in der Bochumer Straße auf eine ausgelöste Alarmanlage an einem dort abgestellten BMW aufmerksam, bei dem eine Scheibe eingeschlagen worden war. Er alarmierte die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten nahmen noch in der Nähe einen Tatverdächtigen im Alter von 22 Jahren fest, der mutmaßliches Einbruchwerkzeug dabei hatte, und überstellten ihn der Kriminalpolizei der Direktion 3, welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Verstorbener nach Laubenbrand

19. Februar (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Nach einem Laubenbrand in Schmargendorf wurde in den Trümmern ein Toter entdeckt. Der Brand war bereits in der Nacht zum vergangenen Sonntag gegen 0.15 Uhr in einer Kleingartenanlage in der Mecklenburgischen Straße ausgebrochen und wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich in der nun zerstörten Laube ein Mann aufgehalten haben soll. Daher kam ein Leichenspürhund zum Einsatz, woraufhin im Brandschutt ein Leichnam entdeckt und anschließend geborgen wurde. Er wurde zur Gerichtsmedizin verbracht. Eine Identifizierung steht derzeit noch aus. Die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache dauern an.

Streit endet mit Verletzungen und Festnahme

18. Februar (Kreuzberg) – Polizisten wurden heute Vormittag zu einer Schlägerei zum U-Bahnhof Schönleinstraße nach Kreuzberg alarmiert. Als die Beamten eintrafen schilderten ihnen Zeugen folgenden Sachverhalt: Gegen 10 Uhr befanden sich zwei Männer in einem Waggon der U-Bahnlinie 8 in Fahrtrichtung Hermannstraße. Plötzlich soll einer der beiden, der Jüngere, dem Älteren unvermittelt eine Glasflasche mehrmals auf den Kopf geschlagen und ihn auch mit Faustschlägen traktiert haben. Durch das Eingreifen von Mitfahrenden wurden die Kontrahenten getrennt. Am U-Bahnhof Schönleinstraße eingetroffen, stieg der Angreifer aus und lief zum Kottbusser Damm, wo ihn Passanten festhielten. Plötzlich stürzte sich der zuvor Geschlagene auf den 21-Jährigen und biss ihm ein Stück seines Ohres ab. Die beiden Männer kamen zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser. Während der alkoholisierte 37-Jährige nach ambulanter Behandlung einer Kopfplatz- und einer Risswunde entlassen werden konnte, lehnte der ebenfalls alkoholisierte 21-jährige Intensivtäter einen chirurgischen Eingriff ab und wurde der Justiz überstellt, da er gestern, nach einem genehmigten Ausgang, nicht zurück gekehrt war.

Busfahrer fremdenfeindlich beleidigt

18. Februar (Zehlendorf) – Ein Linienbus der BVG soll heute Mittag in Zehlendorf an einer Haltestelle nicht angehalten haben, was zu Unmut führte. Kurz nach 12 Uhr fuhr der 28-jährige BVG-Busfahrer die Machnower Straße in Fahrtrichtung Kleinmachnow entlang. Eine Frau beschwerte sich beim Fahrer, da er eine Haltestelle missachtet haben soll. Ein weiterer Fahrgast, der einen Schäferhund bei sich hatte, begann lautstark seinen Unmut kund zu tun. Als der Fahrer an der nächsten Haltestelle in Höhe Gimpelsteig hielt, stiegen mehrere Personen aus, darunter auch der Hundehalter, der in Richtung des Busfahrers den Mittelfinger zeigte und ihn lautstark fremdenfeindlich beleidigte. Als der 28-Jährige ihn zur Rede stellen wollte, knurrte ihn der Hund an. Zur Vorsicht wartete der Busfahrer der Linie 115 jedoch lieber das Entfernen des Mannes ab und alarmierte dann die Polizei, da er sich beleidigt fühlte.

Versuchter Einbruch in Filiale eines Geldinstitutes

18. Februar (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Unbekannte Täter versuchten in der vergangene Nacht in eine Filiale eines Geldinstitutes in Schmargendorf einzubrechen. Gegen 3 Uhr alarmierte ein Einbruchsalarm die Polizei zu der Geschäftsstelle in die Breite Straße. Dort stellten die Beamten sichtbare Einbruchspuren fest. Die Täter flohen vor dem Eintreffen der Polizei. Ob ein Zusammenhang zwischen dem Einbruchsversuch und der festgestellten Beschädigung eines in der Nähe befindlichen Kommunikationsnetzwerkknotens besteht, wird vom zuständigen Kommissariat des Landeskriminalamtes geprüft. Die Ermittlungen dauern an.

Mehrere Demonstrationen im Innenstadtbereich

18. Februar (Friedrichshain-Kreuzberg/Mitte) – Insgesamt fünf Demonstrationen wurden gestern von der Polizei Berlin im Innenstadtbereich begleitet. Gegen 15 Uhr begann unter dem Motto „Gegen die Freiheitsberaubung der Frauen in Deutschland wegen falscher Asylpolitik“ ein Aufzug mit mehreren Hundert Teilnehmern im oberen dreistelligen Bereich am Mehringplatz. Die Demonstranten liefen gegen 15.20 Uhr los, um das Versammlungsziel Bundeskanzleramt erreichen zu wollen. Gegen 15.45 Uhr musste der Aufzug durch eine Blockade von Gegendemonstranten, in der Summe im unteren vierstelligen Bereich, auf Höhe des ehemaligen Checkpoint Charlie, auf der Friedrichstraße anhalten. Mehrere nacheinander erfolgte Lautsprecherdurchsagen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Blockade mit der Aufforderung die Blockade zu beenden und sich in Richtung nördliche Friedrichstraße zu entfernen, wurden, trotz Hinweises auf die Strafbarkeit dieses Handelns, ignoriert. Auch durchgeführte Identitätsfeststellungen von Blockadeteilnehmerinnen und –teilnehmern, führten nicht zur Beendigung. In Abstimmung mit dem Polizeiführer des Einsatzes entschloss sich die Versammlungsleiterin an dieser Stelle eine Zwischenkundgebung durchzuführen. Bedingt durch die Blockade versuchten zwischenzeitlich Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aufzuges in Richtung Friedrichstraße/Rudi-Dutschke-Straße zu gelangen. Um dort ein Aufeinandertreffen mit Gegendemonstranten zu verhindern, mussten Einsatzkräfte dabei mit einfacher körperlicher Gewalt, zum Beispiel durch Abdrängen, einschreiten. Nach einsetzendem Abstrom von Versammlungsteilnehmern des Aufzuges, sowie der Mitteilung, dass ein gewaltsames Durchsetzen des Versammlungsrechtes durch die Polizei nicht verhältnismäßig wäre, erklärte die Versammlungsleiterin in Abstimmung mit dem Polizeiführer des Einsatzes und dessen Zusicherung, hinsichtlich einer kurzfristigen Spontankundgebung ein Sprechen vor dem Bundeskanzleramt zu ermöglichen, den Aufzug gegen 18 Uhr für beendet.
Mit dem gleichlautenden Motto meldete schließlich die Versammlungsleiterin des vormaligen Aufzuges gegen 19.15 Uhr am Forum vor dem Bundeskanzleramt eine Spontankundgebung mit einer Teilnehmerzahl im unteren dreistelligen Bereich an. Gegen 18.30 kam es dort in Höhe des Willy-Brandt-Hauses zu einem Aufeinandertreffen zwischen den künftigen Teilnehmern der Spontankundgebung und Gegendemonstranten. Diese voneinander getrennt zu halten, gelang den Einsatzkräften nur unter Zwangsanwendung von einfacher körperlicher Gewalt. In diesem Zusammenhang kam es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen zwei, nach bisherigen Erkenntnissen dem jeweils gegenüberstehenden politischen Lager, zugehörigen Teilnehmern. Hierbei wurde einer der Teilnehmer am Kopf verletzt und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Mit einem nachgeforderten Notarztwagen wurde der Verletzte in eine Klinik gebracht. Die angemeldete Spontankundgebung wurde gegen 21 Uhr ohne weitere Vorkommnisse beendet. An den angemeldeten und störungsfrei verlaufenden vier Gegendemonstrationen nahmen insgesamt mehrere Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer im mittleren dreistelligen Bereich teil. Die Polizei Berlin war mit etwa 900 Dienstkräften eingesetzt. Insgesamt mussten 63 Freiheitsbeschränkungen bzw. –entziehungen durchgeführt werden. Davon 21 wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Es wurden 73 Strafermittlungsverfahren, unter anderem wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, Landfriedensbruch, Gefangenenbefreiung und Körperverletzungen eingeleitet. Sieben Polizistinnen und Polizisten wurden im Zusammenhang mit dem Einsatz verletzt, wovon zwei Beamte vom Dienst abtraten.

Höchstgeschwindigkeit um 117 km/h überschritten

18. Februar (Pankow) – Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei staunte gestern Abend nicht schlecht, als gegen 21.20 Uhr ein Porsche Carrera Cabrio mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der BAB 113 in Fahrtrichtung stadtauswärts unterwegs war. Die Polizisten fuhren hinterher und dokumentierten die Fahrweise mit einem Verkehrsradargerät. Das Ergebnis war statt erlaubten 80 km/h eine bereinigte Geschwindigkeit von 197 km/h. Bei der Überprüfung räumte der 18-jährige Autofahrer ein, zu schnell gewesen zu sein. Für die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit muss man mit einem Bußgeld von mindestens 680 Euro, 2 Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot von drei Monaten rechnen. Zudem könnte bei dem jungen Mann die Verlängerung der Probezeit, ein Aufbauseminar oder sogar der Entzug des Führerscheins erfolgen.

Auto brannte – Tatverdächtiger festgenommen

18. Februar (Pankow) – Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens alarmierte heute früh die Polizei und die Feuerwehr nach Prenzlauer Berg. Kurz nach 3 Uhr brannte in der Storkower Straße ein abgestellter und nicht für den Straßenverkehr zugelassener Pkw Nissan. Die alarmierten Einsatzkräfte löschten den Fahrzeugbrand, bei dem niemand verletzt wurde. Ein Anhänger, der vor dem Nissan geparkt stand, wurde durch die Hitzeentwicklung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. In unmittelbarer Nähe nahmen Polizisten einen alkoholisierten 20-Jährigen fest, der bei seiner Befragung einräumte, in dem Auto genächtigt und auch geraucht zu haben. Der junge Mann stimmte einer Blutentnahme zu und konnte seinen Weg im Anschluss fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

Trio festgenommen

18. Februar (Reinickendorf) – Alarmierte Polizisten nahmen gestern Abend drei mutmaßliche Fahrraddiebe in Reinickendorf fest. Gegen 21.30 Uhr erschienen zwei Frauen auf dem Polizeiabschnitt 35 und gaben an, dass sie einen Mann in der Nähe beobachtet hatten, der ein Fahrrad wegtrug und mit Unterstützung von zwei weiteren Männern in einen weißen Transporter lud. Die Polizisten fuhren in die Markstraße und kontrollierten den weißen Transporter. In dem Fahrzeug wurden acht Fahrräder und diverses Fahrradzubehör entdeckt. Ein Fahrrad war bereits als gestohlen gemeldet worden. Die drei Männer im Alter von 25, 60 und 63 Jahren wurden festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Fahrer und Fahrgäste einer Tram leicht verletzt

18. Februar (Lichtenberg) – Zu leichten Verletzungen führte gestern Nachmittag der Missbrauch von Reizgas in einer Straßenbahn in Hohenschönhausen. Zeugenaussagen zufolge versprühte eine Person gegen 17.45 Uhr in der Tram der Linie M5 an der Haltestelle Hauptstraße/Rhinstraße (Storchenhof) beim Verlassen des Waggons Reizgas. Dadurch erlitten sowohl der 56-jährige Triebwagenführer, welcher Feuerwehr und Polizei alarmierte, sowie neun Fahrgäste, unter ihnen drei Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf, 13 und 16 Jahren, Reizungen von Augen und Atemwegen. Eine ärztliche Behandlung am Ort war nicht jedoch notwendig, so dass alle nach der Sachverhaltsaufnahme ihren Weg fortsetzen konnten. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 6 ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Brandstiftung in Hochhaus – Einsatzkräfte mit Böller beworfen

18. Februar (Lichtenberg) – Gestern Abend bemerkten Bewohner eines Mietshauses im Ortsteil Fennpfuhl, Rauch und Brandgeruch im Treppenflur und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Ersten Ermittlungen zufolge brannte gegen 21.30 Uhr im sechsten und zwölften Stockwerk des Hochhauses in der Landsberger Allee, jeweils eine kleinere Brandstelle auf beziehungsweise an der Tür zu einem vom Hausflur zugänglichen Außenbalkon. Auf dem Balkon des oberen Stockwerkes brannten mehrere Bücher und Stücke eines Holzmöbel, in der unteren Etage brannte es eng begrenzt, wobei nicht mehr erkennbar war, was dort in Flammen stand. Eines der Feuer löschte ein 26-jähriger Bewohner mit einem hauseigenen Feuerlöscher, das zweite löschten die Brandbekämpfer der Feuerwehr. Durch die Brände wurden keine Personen verletzt. Während der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen warf gegen 21.40 Uhr ein zunächst Unbekannter aus einem Haus neben dem Einsatzort, einen Böller auf eingesetzte Polizeibeamte, welcher in unmittelbarer Nähe zu diesen explodierte. Zeugen bemerkten, dass der Wurf aus dem 11. OG des nebenstehenden Hauses kam und wiesen auf das entsprechende Fenster. In der zugehörigen Wohnung trafen die Kollegen einen 42-jährigen Mann an, welcher den Wurf auch zugab. Zu einer erkennungsdienstlichen Maßnahme sowie einer Blutentnahme brachte man ihn zu einer Gefangenensammelstelle, von der er anschließend wieder entlassen wurde. Durch die Explosion wurde niemand verletzt. Er muss sich nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten.
Bereits am 14. und 16. Februar 2018 kam es zu Brandstiftungen in diesem Gebäude. Verletzt wurde niemand. Ob zwischen diesen Bränden Zusammenhänge bestehen, prüft ein Kommissariat des Landeskriminalamtes.

Totalschaden nach Brand

18. Februar (Spandau) – Zu einem Feuer mussten in der vergangenen Nacht Polizei und Feuerwehr nach Spandau ausrücken. Gegen 23.30 Uhr alarmierte ein Passant die Einsatzkräfte zu einem brennenden Mercedes der in der Straße Am Hain geparkt stand. Das Feuer wurde gelöscht, verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen zu der Brandstiftung.

Kind angefahren

18. Februar (Friedrichshain) – Ein neunjähriger Junge rannte gestern Abend auf eine Fahrbahn in Friedrichshain und wurde von einem Auto erfasst. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 18.30 Uhr ein 48-jähriger BMW-Fahrer die Grünberger Straße in Richtung Warschauer Straße. Plötzlich kam das Kind hinter einem wartenden Kleintransporter hervor und lief direkt vor den BMW, der mit dem Jungen kollidierte. Alarmierte Rettungskräfte, darunter auch ein Notarzt, versorgten das Kind und brachten es in ein Krankenhaus.

Fußgänger schwer verletzt

18. Februar (Spandau) – Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Spandau wurde ein Fußgänger schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen überquerte ein 75-jähriger Mann gegen 18.25 Uhr die Seegefelder Straße und wurde dabei von einer 52-jährigen Autofahrerin erfasst, die die Seegefelder Straße in Richtung Seegefelder Weg befuhr. Der Senior kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, die Autofahrerin erlitt einen Schock.

Sprayer festgenommen

18. Februar (Mitte) – Ein außer Dienst befindlicher Polizeibeamter verfolgte gestern Abend einen Graffitisprayer in Moabit und alarmierte Kollegen. Gegen 18 Uhr sah der Polizeibeamte wie ein Mann kurz hintereinander zwei Hauswände in der Straße Alt-Moabit und in der Stromstraße mit mehreren Metern großen sogenannten Tags beschmierte. Er folgte dem zunächst Unbekannten und rief seine Kollegen, die den 38-Jährigen kurz darauf am Bundesratsufer festnahmen. Während der Festnahme beleidigte der Tatverdächtige die Beamten. Die mitgeführten 18 Sprühdosen und ein Farbroller wurden beschlagnahmt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer angeordneten richterlichen Blutentnahme konnte der 38-Jährige seinen Weg fortsetzen.

Tram erfasst Seniorin

17. Februar (Pankow) – Lebensgefährliche Verletzungen erlitt eine Seniorin heute

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